Technische Folgen eines Sturzes

  • #1

    Gestern ist es passiert, die AT und ich sanken zu Boden. :oops:


    Die AT stand auf dem Hauptständer auf Verbundpflaster, rechts war Rasen.
    Beim Runterbocken rutschte ich mit dem rechten Fuß von der Steinkante ab und alles ging langsam zu Boden. Dann nochmals im Rasen weggerutscht und dann musste ich sie sanft auf dem rechten Griffschutz ablegen.


    Nachdem ich mich als HB-Männchen wieder beruhigt hatte, hob ich den Lenker und meine Frau das Heck der AT langsam in die Senkrechte. Alles OK, keine Kratzer, keine Macken.


    Aber, als ich dann losfuhr, sah ich, dass der Lenker "verbogen" war.
    [attachment=0]IMG_0880.JPG[/attachment]


    Obwohl es keinen Schlag beim Sturz gegeben hat, wurde der Lenker rechts nach hinten "verbogen".


    Mit 17er-Nuss und langer Verlängerung und Gelenk konnte ich beide Muttern von den Lagerböcken von unten lösen. Die saßen sehr fest. Der Lenker konnte mit sehr wenig Spiel in den Gummilagern ausgerichtet werden und die beiden Muttern wieder festgezogen werden.


    Ist es normal, dass der Lenker sich bei so wenig Druck schon verzieht?

  • #2

    Wenn ich Dich richtig verstehe hat der Lenker sich nicht verbogen sondern sich nur in der Halterung verdreht. Das Gleiche hatte ich nach meinem Abflug. Ich war zuerst erschrocken und dachte auch der Lenker hätte sich verbogen. Nach dem lösen der Verschraubungen rutschte der quasi wie von selbst in die ursprüngliche Lage zurück.
    Ich denke dies macht durchaus Sinn, wäre dieser so fest geklemmt dass er sich nicht (ver)drehen könnte würde er sich evtl. verbiegen. So musst Du halt einmal die Schrauben lösen und er sitzt wieder gerade.
    Einfach zu lösen und somit aus meiner Sicht ok und evtl. auch beabsichtigt.


    Habe gerade nochmals Deinen Text gelesen und festgestellt dass Du die Lagerböcke gelöst hast....das hätte ich nicht gemacht sondern wie ich es oben geschrieben habe. Der Lenker verdreht sich in der Klemmung, diese kurz lösen und schon ist gut.

  • #3

    Ich hatte zwar die Plastikkappen entfernt, aber die 4 Schrauben habe ich nicht gelöst, denn die Lenkerstange, also das Rohr war nicht in der Halterung verdreht.


    Die Lagerböcke sind unten in Gummi gelagert und dort habe ich links und rechts die Muttern von unten lösen müssen.


    Hier noch ein Bild von der Seite. Man sieht, wie es rechts nach hinten verschoben ist.


    [attachment=0]IMG_0883.JPG[/attachment]

  • #4

    Bei mir sah es genauso aus wie auf dem Bild in Deiner vorherigen Mail. Durch die Verspannung stand der linke Haltebock auch schräg. Wie geschrieben, ich habe beide Klemmen gelöst wodurch das Ganze in seine ursprüngliche Position zurück rutschte. Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen dass durch einen Umfaller der Haltebock sich verbiegt bzw. die in Gummi gelagerte Befestigungsschraube des Haltebocks. Aber sei es drum, wenn Du es lösen konntest ist es ja egal.


    Gesendet von meinem SM-G955F mit Tapatalk

  • #5

    Geh zum :mrgreen: und lass alle Schrauben entspannen und dann wieder festziehen. 90% der Verwindung sind dann weg. Sollte tatsächlich ein Gummipuffer gestaucht sein, dann ist das halt Pech. Muss man sich dann dran gewöhnen oder halt wechseln für teuer Geld :?

    Grüße aus der Pfalz
    Harald

  • #6

    Ich habe es ja ohne Spannung und nur durch Lösen der unteren beiden Muttern wieder gerade bekommen und auch ohne Druck und ohne Spannung wieder fest bekommen.


    Im Winter werde ich mal den Lenker abbauen und mir die Unterteile der Lenkerhalterungen ansehen.
    Ein Unterteil (Nr. 53132-MJP-G80) kostet 98€, aber es kann vom Ablegen und wieder langsam Aufheben nicht verbiegen.


    Auf dem Ersatzteilefoto sieht man, dass oben ein Gummiring zwischen der oberen Gabelbrücke und einer Unterlegscheibe liegt. Da kann das auf dem Gummiring wohl schon mal verschieben.

    CRF1000D Tricolor SD06 TKC70, HEED Bunker, TomTom 410 + Navigon Cruiser :auto-dirtbike:

  • #7

    Wo mir meine AT umgefallen ist, habe ich ohne irgend etwas zu lösen, den Lenker einfach wieder gerade gerückt.

    Historie: ab 1969 DKW 250 CB 250 T 500 GT 750 CB 750 XL 250 mit Maico Rahmen war in Deutschland die erste gute Enduro mit Honda Motor, siehe Motorrad Nr. 7 von 1977 Bultaco 125 KTM 175 GS XBR 500 CBX 1000 V-Max VT 800 Sportster 1200 C G650X Country.

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