Fragen zur Fähre Genua -> Marokko.

  • #1

    Hallo zusammen,


    die Urlaubsplanung steht an und wir haben uns entscheiden eine „Größere“ Tour zu machen. Geplant ist von München nach Genua dort auf die Fähre nach Marokko (Schon gebucht) und dann direkt wieder übersetzten nach Spanien und dann weiter nach Portugal und über Frankreich zurück nach München.


    Jetzt haben wir bisher nie mit den Motorrädern eine Fähre genutzt, hat jemand schon Erfahrungen gemacht mit der Fähre von Genua nach Tanger? Wie läuft das ab mit dem Aufschiffen und dem verzurren, soll ich eigene Gurte mitnehmen oder bekommt man da welche?
    Wie ist das essen auf der Fähre?


    Wie ist das mit der Grenzversicherung? Kann man die auch noch abschließen, wenn man in Marokko von der Fähre fährt oder direkt auf der Fähre? Wir brauchen ja nur eine für ca 48Stunden.
    Gibt es andere günstige alternativen? bzgl Versicherung?



    Viele Grüße
    Nano

    I don't ride a bike to add days to my life. I ride a bike to add life to my days

  • #2

    Zurrgurte kriegst du auf jeder Fähre! Die Mopeds musst du meist selbst verzurren. Versicherung gibt es im Ankunftshafen in Tanger soweit ich das weiß.

    CRF 1000 L Adventure Sports Schalter mit Blipper, AT RD07a, CRF 250 Rally, CRF 450 L


    Two beers or not two beers?! 8-)

  • #3

    Nach Korsika/England/Norwegen/Greece/Croatia machen die Werker Deine Maschine mit Seilen entweder an der Bordwand fest oder an Geländern.
    Das Essen auf einer Fähre ist doch eher einfach und Fastfood. Aber man kann damit überleben.

  • #4

    Wie habt ihr das gemacht ? Ich habe gehört das manche das Motorrad auf dem Hauptständer haben andere aber Seitenständer und Gang-einlegen. oder ist das von Fähre zu Fähre unterschiedlich ?

    I don't ride a bike to add days to my life. I ride a bike to add life to my days

  • #6

    (1.) Auf jeden Fall Seitenständer! (2.) Die Genua-Fähre kenne ich nicht, aber auf der Stena in Richtung Schweden und wahrscheinlich auf den meisten anderen gibt es Zurrgurte, die man links und rechts am Rahmen befestigt und dann mit Hilfe von Ösen oder Haken am Boden der Fähre verspannt. Achtung: Motorrad so abstellen, dass die beiden Zurrgurte genau rechtwinklig abspannen! Dann kann das Mopped nämlich nicht nach vorne oder hinten rollen/versetzen. Gang einlegen oder Feststellbremse anziehen ist auch nicht verkehrt.

    Altern ist nix für Weicheier... ;)

  • #7

    Unbedingt das Motorrad am Seitenständer abstellen. Die Arbeiter wollen zwar, wenn sie sehen, dass man einen HS hat, dass man das Motorrad auf diesen abstellt, weil sie damit Platz sparen, aber am Seitenständer steht das Motorrad, wenn sie richtig verzurrt ist besser.


    Unbedingt beim Verzurren dabei sein und zuschauen. Oft einmal werden die Seile/Gurte nur an irgendwelchen Verkleidungsteilen befestigt. Bei mir hat mal so ein Heini das Seil um den Blinker gewickelt! :shock:


    ad Verpflegung ... ich bin letztes Jahr in Summe 8x mit Fähren gefahren. 2x mit dieser, aber immer nur bis/ab Barcelona und 1x mit dieser Fährgesellschaft Genua-Palermo tour/retour


    - Frühstück ist besser und günstiger, wenn du im Self Service Restaurant buchst. Im Bordcafè kostet der Cappucchino gleich viel, und dort bekommst du auch nur ein Cornetto. Wenn sie dir im Restaurant einen Filterkaffee aus der Thermoskanne andrehen wollen, dann reg dich auf. Die sind nur zu faul um die Kaffeemaschine in Betrieb zu nehmen. Mir haben sie dann einen Bon gegeben, womit ich mir an der Bar einen ordentlichen Cappucchino holen konnte.


    - Mittag-/Abendessen
    Die Qualität ist überschaubar, aber essbar. Aber es stehen meist soviele Leute an, und es dauert so lange, bis man dann endlich bei der Kassa ist, wo man seinen Voucher einlösen kann, dass das warme Essen oft nur mehr lauwarm oder schlechtensfalls schon wieder kalt ist.
    Abendessen gibt es auf dieser Fähre erst ab 21 Uhr ... da muss man sich drauf einstellen.
    Ich würde mir da einfach eine Brotzeit mitnehmen ... ich werd mir da so ein Essen nicht mehr buchen/kaufen.


    -Handtücher
    Bei dieser Fährgesellschaft werden die Handtücher in den Kabinen "vergessen". Es ist zwar mühselig, wenn man dann wieder vor zur Rezeption gehen muss um welche zu reklamieren, aber so ist das. Aber ich würde da keinesfalls drauf verzichten. Das ist nämlich deren Absicht, dass man dann sagt "Na, für den einen Tag komme ich auch ohne aus."

  • #8

    Ich habe die Fähre schon 2 mal genommen.


    Das erste Mal war es ein SCHOCK - aber jeder empfindet das vielleicht anders.


    Fähre ja - aber alles etwas "sehr gewöhnungsbedürftig" - und alt, ungepflegt, da war ich gerne oft in meiner Kajüte.


    Beim 2. Mal war ein Freund dabei - ich bestand aber darauf, dass jeder seine eigene Kabine genommen hat, wofür er mir später dankbar war!


    Anbinden musste ich mein Motorrad immer selber - und jedes Mal auf dem Seitenständer, Gang einlegen, mit dreckigen Gurten verzurren.


    Auf der Fähre muss man aufpassen, wenn man am 2. Tag die Reiseformalitäten erledigen muss (ein Wörterbuch English/Deutsch ist nicht schlecht) - da sind immer 2 Beamte auf der Fähre, die zwar Respekt ausstrahlen, aber immer sehr freundlich waren.


    Im Hafen von Tanger wird es dann spannend, bis man auch dort alle Formalitäten erledigt hat - man muss sich einfach Zeit nehmen, nur doof, wenn es regnet.


    Es ist jedes Mal ein LEARNING - aber es hat immer geklappt.


    Die Rückfahrt von Ceuta nach Algeciras war problemlos und ging recht fix.


    Ist immer etwas spannend, wo man die Karten kaufen kann und kauft - einen FAhrplan kann man nicht geben, es ist immer wieder anders.


    Man ist eben in AFRIKA!


    Ich hatte jedes Mal Erlebnisse mit Radarkontrollen - die stehen wirklich sehr oft an "speziellen" Stellen, auch bei Regen. Man fährt dort oft nur 80 km/h. Hat dann jedes Mal € 30 gekostet -


    Gute Fahrt und viele spannende km.


    Es ist ein ABENTEUER, Urlaub macht man am Gardasee :dance:

  • #10


    Bezieht sich die Aussage mit den Radarkontrollen ebenfalls auf Afrika - in dem Fall also Marokko?

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