COVID: Erfahrungen und Politik (kein Motorradthema)

  • #261

    Ich muss mich wiederholen. Toleranz hat Grenzen. Siehe oben.

  • #264

    Bleib doch bitte sachlich.

  • iceman

    Hat das Thema geschlossen
  • #268

    Nein, nicht besser als impfen!


    Erstens ist auch bei AstraZeneca die Bilanz Komplikationen versus gerettete Leben absolut eindeutig. Und das hat ganz nebenbei nichts mit "Ich habe mir meine eigene Meinung gebildet!" zu tun, sondern mit Mathematik - genauer gesagt mit den Grundrechenarten aus etwa dem zweiten Schuljahr.


    Zweitens zeigt das Beispiel AstraZeneca eindrucksvoll, dass die Kontrollmechanismen funktionieren. Genauso ist es richtig.

    Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen (Mr. Spock, Raumschiff Enterprise)!

  • #270

    Wenn es mal so einfach wäre.


    Der soziale Druck sich freiwillig impfen lassen zu müssen - ich hoffe meine Wortwahl spiegelt die Absurdität der Situation wieder - ist schon enorm.


    Einerseits die Angst selbst zu erkranken, die durchaus mit Absicht verstärkt wird (durch Berichte), andererseits die eingeforderte Solidarität, die fast schon erpresst wird.

    Da kann von Freiwilligkeit einer individuellen Entscheidung kaum mehr die Rede sein.


    "Du hast die freie Wahl, es ist deine Entscheidung, aber es kann nur eine richtige Entscheidung geben." ist nichts anderes als Erpressung.


    Aus demokratischen Freiheiten und Bürgerrechten, die einst unverhandelbar erschienen, werden Privilegien, die man sich verdienen kann/muß. Und der Weg wird vorgegeben.


    Und die Impfstoffvarianten (mRNA oder Vektor), die sich in ihrer Verträglichkeit offensichtlich drastisch unterscheiden, soll man sich nicht aussuchen dürfen.


    Der Benefit einer Impfung mit AZ im Verhältnis zum Risiko der SVT (Sinusvenenthrombose) rechnet sich mathematisch für den Staat, wenn man nur die Köpfe zählt, schon.

    Doch wie sieht das aus? Dafür daß Hunderte oder Tausende gerettet werden, wird eine/r geopfert bzw. soll sich opfern. Wer das sein wird bleibt dem Zufall überlassen, ist also wie in einer Lotterie.


    'Solidarität kommt zurück' habe ich gelesen. Wie sieht das aus? Wer daran (an einer Nebenwirkung, sei sie noch so selten) stirbt, bekommt einen tollen Grabstein? Die Hinterbliebenen (z. B. Waisen) müssen jahrelang für Anerkennung und finanzielle Unterstützung klagen?

    Diejenigen, die zum Pflegefall werden (SVT ist für 1% aller Schlaganfälle verantwortlich - diejenigen, die nicht daran sterben, sind auch nicht zu beneiden) bekommen einen tollen Pflegeplatz?

    Wenn das im Extremfall die Konsequenzen sind, sollte die vorausgegangene Entscheidung auf alle Fälle freiwillig sein und in keinem Fall unter Druck/Zwang erfolgen.


    Viele Medikamente haben seltenste und ernsthafteste Nebenwirkungen, die sie mit dem Arzt besprechen können. Am Anfang einer Medikation steht ein gesundheitliches individuelles Problem (eine Erkrankung) und die Aussicht auf Heilung (Medikament) mit der Möglichkeit in 10/5/1/0,5 etc. Prozent von dieser oder jener Nebenwirkung betroffen zu sein. Man wägt ab und entscheidet sich. Individuell!


    Der Mensch, der spekuliert auch ohne Impfung heil durch die Pandemie zu kommen, ist für mich nicht egoistisch im negativen Sinne. Er ist frei - oder sollte frei sein - und wägt ab in einer Entscheidung, die primär ihn betrifft.


    Für mich steht fest:

    Impfen muß freiwillig bleiben - ohne wenn und aber!

    Wer sich impfen läßt, darf sich den Impfstoff selbstverständlich aussuchen!


    Schwieriges Thema! :confusion-waiting:

    Motorradwanderer

    5 Mal editiert, zuletzt von Pelle ()

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