Beiträge von Dr. Dolittle



    Nun ... bis auf Details bin ich durchaus deiner Meinug was du da schreibst.

    Die Deutschen bzw. großteils deutsch sprechende Siedler wurden schon gezielt beworben bzw. geholt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenb%C3%BCrger_Sachsen


    Die Österreicher als siedler kamen vor allem in der Zeit der Gegenreformation, weil sie zu Hause entweder konvertieren od. mit erheblichen Repressalien rechnen mussten. Viele von ihnen kamen aus dem Salzkammergut (Bad Goisern, Hallstadt, Bad Aussee) --> Königin von Österreich u. Ungarn Maria Theresia. Seit 1526 durchgehend bis 1918 waren die Habsburger, also Österreicher, ungar. Könige.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Herrscher_von_Ungarn


    Das Bild ist aus einer/der evang. Kirche in Sibiu



    ... und zumindest eine Wehrburg (mit einheimischer, deutschsprachiger "Führung") haben wir uns auch angesehen.



    Dass wir dann aber mit unseren Motorrädern von Honigberg über die Schlammvulkane von Buzau und Bukarest noch nach Bulgarien fahren wollten ... das hat sich das alte Männlein nicht vorstellen können.


    Zurück zum Thema!

    Aufgrund der diversen Reisevorträge kommt für mich Rumänien nicht in Frage.


    Ich kann für Rumänien auch nur gute Sachen erzählen. Bei unserem ersten Rumänienaufenthalt 2009 zum Beispiel ... wir hatten unsere Motorräder irgendwo außerhalb des Zentrums von Sibiu abgestellt, und ich hatte meine Alarmanlage aktiviert. Durch den starken Wind scheint aber der Sensor immer wieder angesprochen haben und das Motorrad hupte wahrscheinlich ein gute Stunde immer wieder lang und laut. Irgendwann dürfte das einem Anrainer aufgefallen oder auf den Geist gegangen sein, sodass er telefonisch die Polizei verständigte.
    Zufälligerweise war unser eintreffen bei den Motorrädern gleichzeitig mit jenem der Polizei. In gar nicht mal so schlechtem deustch (Sibiu = Hermanstadt=früherer deutsch/österr. Siedlungsraum) wurden wir gefragt ob uns die Motorräder gehörten ... nach feststellung der Besitzverhältnisse mittels Papieren und vorhandenen Schlüsseln wurden wir dann mehrmals gefragt, ob irgendwas beschädigt sei oder etwas fahelen würde. Erst als wir mehrmals bestätigten, dass alles in Ordnung sei, waren die Polizisten zufrieden und wünschten uns eine gute weiterfahrt.

    Ansonsten sehe ich das wie Campino:

    Generell würde ich behaupten: Alles was im Schengenraum liegt kann ohne Angst befahren. Selbst in Albanien und im Kosovo hatte ich keine Sorgen.

    :thumbup::thumbup::thumbup:... ich würde halt den Schengenraum auf mind. EU-Europa u.a. erweitern

    Na also, ein gesundes Halbwissen ist auch was wert und bestenfalls nur halbfalsch 8o.


    @Blackberry: Kettenspannung meines Wissens eingefedert im Stand messen, nicht auf dem Seitenständer. Schlägt aber trotzdem oben an die Schwinge (ich rede von meiner 11er, wie das bei der 1000er ist, weiß ich nicht).

    Ein Blick ins Benutzerhandbuch hilft weiter ....


    Ich habe jetzt schon einige Hondas gehabt ... und der Kettendurchhang war IMMER am Seitenständer stehend zu überprüfen. Ich kann mir NICHT vorstellen, dass Honda da innerhalb eines Modells von einem Mj zum anderen eine Änderung der Messmethode vorgenommen hat.

    Seid ihr euch da sicher?

    Ja, alle KTMs (bei den neuen großen bin ich da nicht sicher, aber bis zur 990er wars so) fahren mit Trockensumpfschmierung durch die Gegend. Hat 3 Vorteile ...
    1) mehr bodenfreiheit, weil du eben nach unten keine Wanne brauchst, in die 3-5 l Motoröl passen müssen und

    2) die Ölversorgung des Motorrades lageunabhängig ist, weil das Öl halt von oben kommt.
    Bei Ölwannen bei Enduros hast du das Problem, dass z.B. bei starken Steigungen es dazu kommen kann, dass das Öl nicht mehr bei der Ölpumpe ist und dadurch kein Öl mehr fördert --> abriss des Ölfilms und Schädigung des Motors kommt dann danach.

    3) Man kann den Öltank besser kühlen und dadurch die Öltemperatur stabiler halten.


    Hier sieht man das Schema der Ölversorgung bei der KTM 990ADV ... oben liegender Öltank und unten nur eine flache Wanne, sowie zwei Ölpumpen. Eine um das Öl von der Wanne in den Tank zu befördern, nd die Zweite um den Motor mit Öl zu versorgen.

    Nachteil ist, dass man 2 Ölpumpen braucht und dass die Konstrukteure einen Platz für den Öltank finden müssen.



    Und Bremsflüssigkeit wechslen bei der CRF ist gar kein Problem geht genauso wie bei allen anderen Motorräder ... Ausnahme sind manche BMW, weil man da scheinbar einen PC mit Diagnoseprogramm dazu braucht ( z.B. F650GS) ... aber da kenn ich mich nicht aus.

    wo liegt denn der Unterschied ob du gefahren bist oder ob der Motor im Stand lief ?

    Natürlich wird nicht sofort nach Motorstop gemessen, das Öl darf schon noch 1- 2 oder minuten Zeit haben um sich unten wieder zu sammeln.

    Der Unterschied liegt an der Temperatur des Öls, und damit der Viskosität. Heißeres Öl fließt einfach schneller nach unten ... und das ist bei der AT mit ihrer Semitrockensumpfschmierung nicht gewollt.

    Mit den 3-5 Minuten, die der Motor am Stand laufen soll, wird das Öl ja nur aus der unteren Ölwanne in den Öltank gepumpt ... und dann soll eben nach 2-3 Minuten gemessen werden, bevor das Öl der Schwerkraft folgend wieder nach unten verschwindet.

    Richtig! Wie der Titel des Themas schon verriet, ist es sozusagen eine Frage ins Leere: Sonst noch jemand hier?

    Die Daten wurden 1974 per Radioteleskop in Richtung eines Sternhaufens geschickt und sollen Informationen ueber die Erde und uns Erdmenschen darstellen. Die Spirale stellt unsere DNA dar, die 'Rakete' unten den Strahlengang im Teleskopspiegel. Es wurde viel ueber den Sinn und Unsinn diskutiert, so haben bspw. schon Testpersonen den Code entschluesseln koennen.

    Hmmm, also sowas ähnliches wie die Gold-Schallplatte, die mit der Voyager1 1977 ins all euf eine (un)endliche Reise geschickt wurde.

    Immerhin mit der Stimmaufzeichnung des damaligen aus Österreich stammenden UN-Generalsekretärs. :) Wenn die damals schon gewusst hätten, was ihm später dann vorgeworfen wurde ...8)