Garmin 390, Ungereimtheiten mit Karte

  • #1

    Hallo zusammen,


    ich war letzte Woche mit meinem Garmin 390 in den Alpen, Frankreich und Italien unterwegs, Routen als Tagesabschnitte hatte ich über Motoplaner erstellt und auf das Navi übertragen. Soweit so gut, es hat funktioniert.. was mich allerdings etwas sprach- und fassungslos werden ließ war die Tatsache das das Navi ein bekannte und fahrbare Pass-Straße vollkommen ignorierte und mir fast 400 km Umweg vorschlug.
    Ist den erfahrenen Reisenden schon etwas ähnliches passiert..


    LG
    Weit

    Ein Ding ist nicht dann perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • #2

    Hallo,
    ich versteh das jetzt nicht ganz?
    Du schreibst das du mit dem Motoplaner die Route erstellt hast!
    Nun dann hast du einen Fehler beim routing gemacht oder die Präferenzen waren ungünstig?
    Du musst schon konkreter werden wenn dir die Frage beantwortet werden soll!


    Grüße Giovanni!

  • #3

    Solche Sachen passieren immer wieder.


    Ich verwende mitlerweile Basecamp für die Planung.


    Wichtig ist, dass in BC und am Gerät die gleiche Karte installiert, und die gleichen Einstellungen für das Routing voreingestellt sind.
    Dann klappt's ..meistens ;)


    BC erfordert etwas Einarbeitung, wenn du da keinen Bock hast, dann kannst du ja trotzdem mit Motoplaner planen, dann zur Kontrolle in BC öffnen und von da dann auf's Gerät aufspielen.


    Ganz sicher gehst du, wenn du die Route in einen Track konvertierst. Den kannst du dann als farbige Linie auf der Karte des Zumo einblenden lassen. Für Schotterpassagen mache ich das so, für Ortsdurchfahrten durch grössere Städte ist das natürlich eher unübersichtlich.


    Es ist nicht ganz einfach - aber je öfter man es macht, desto besser findet man sich ein.


    Was nicht heissen soll, dass ich nach 2 Jahren Garmin-Navigation das Teil nicht gelegentlich im nächsten Fluss versenken will ;)

  • #4

    Wichtig bei der Einstellung im Garmin ist die Routenpräferenz: da man die Route ja vorher genau geplant hat, sollte man die Präferenz auf "schnellste" o.ä. einstellen, damit das Navi zwischen den Routenpunkten nicht noch anfängt schöne kurvenreiche Strecken vorzuschlagen. In der Regel sollte man auch genügend Routenpunkte definiert haben. Das geht beim Motoplaner sehr einfach: nach der Routenplanung kann man beim Speichern die Route auffüllen mit zusätzlichen Stützpunkten. Damit wird die Gefahr eines Eigenlebens schon deutlich geringer. Nachteil (wie z.Bsp. bei meinem Zumo 595) ist, daß beim Import der Route das Navi die Route ab 29 Punkten in mehrere Teilrouten unterteilt. Aber das ist immer noch besser, als dann große unerwünschte Umwege zu fahren.


    Jan

    Das Leben ist zu kurz für irgendwann

  • #5


    :D geht mir genauso - vor allem wenn man andere Software ausprobiert und sieht wie einfach es gehen könnte :shock:

  • #6


    Lieber etwas mehr Routenpunkte als zu wenig, da stimme ich absolut zu. Man muss auch ein Gefühl dafür bekommen, wo die Punkte zu setzten sind, damit die gewünschten Strecken auch angefahren werden.


    Wenn das Navi mal wieder eine "Abkürzung" mit ein paar Hundert Extra-Kilometern kennt, dann kann in der Tat bereits das Umschalten von "schnellste" auf "kürzeste" Strecke helfen - oder halt auch umgekehrt :)



    Ich habe auf der Fähre nach Marokko einen Tourguide von Overcross kennengelernt, der mir BC etwas gezeigt hat, seither finde ich die Software ok.


    Sonderlich intuitiv bedient sich das nicht, da hast du schon recht. Der Vorteil ist aber, dass ich mit der selben Karte plane, die mein Navi dann auch benutzt. Das vermeidet halt schon einiges.

  • #7


    was ist das gegenteil von intuitiv ? :think: -- mit den karten stimmt natürlich - habe daher BC und Navi komplett resetet - alles gelöscht - und hoffe das ich die neue Karte sauber auf PC und Navi installiert bekomme.

  • #8


    Ich hatte einen ähnlichen Fall - der sich aber nachträglich "aufgelöst hat". Der Waypoint war ein von der Seite alpenrouten.de heruntergeladener Pass. Beim genauen ansehen in Basecamp sah ich dass der Waypoint ca. 40 m abseits der Strasse lag. Neben der Strasse war aber eine Felswand und in der darunter liegenden Schlucht war auch eine Strasse, die aber nur mit einem Riesenumweg erreichbar war.
    Das NAVI hatte Alles richtig gemacht - der falsche gesetzte WAYPOINT war das Problem ?


    gruß KARL

  • #9

    Erstmal vielen Dank für eure Antworten,


    und speziell Karl, die Erfahrung mit einem falsch gesetzten WP hab ich auch schon gemacht.. und bin mir fast sicher in diesem Fall die Punkte genau gesetzt zu haben..
    Zur Situation, geplant war der Weg vom Colle del Nivolet durch das Aosta-Tal über den kleinen Sankt Bernard noch Bourg St. Maurice.. nach dem das Navi diesen Weg partout nicht routen wollte sondern immer weiter südlich über Susa und den Mt.Cenis führen wollte hab ich der Sache natürlich misstraut und bin ohne Navi los, da ich die Strecke schon mehrfach gefahren bin.. In Morgex an SS26 dann Situation die mich etwas sprachlos zurückliess, ich hab im Navi als nächstes Ziel, neue Route, La Rosiere an der D1090 eingegeben, Entfernung ca. 40km und oh welche Überraschung die angebotene Route führt über Susa, Ankunft in 7 Std... Ich bin dann ohne Navi los..


    LG

    Ein Ding ist nicht dann perfekt, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann.
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • #10

    Hallo,


    Das was mir jetzt aufgefallen ist, ist, dass die Kilometer zwischen Navi und Basecamp passen, aber die Zeiten abweichen.
    Kennt das sonst noch wer?


    Lg


    Joachim

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