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Honda Africa Twin Forum | CRF1000L Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 1. Jan 2020, 12:06 
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Registriert: Sa 28. Sep 2019, 19:10
Beiträge: 84
Vorname: Andreas
Modell: 790@R
Zitat:
Die aktuellen Tenere 700 sind ebenfalls mit einen alternativen Reifenpaar mit Speedindex R homologiert. Es muß nur ein Papperl im Cockpit sein. Den gibs sogar ab Werk von Yamaha. In Deutschland ist ein Reifen mit niedrigerem Index als Vmax also zulässig mit Aufkleber im Cockpit. Egal wann der Reifen hergestellt wurde.
Wurde mir von Yamaha bestätigt. Und die Hersteller wissen schon wie ein Fahrzeug homologiert wird. Damit ist das Thema erledigt.
Genau wie bei der 790 ADV ;)

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BG Andreas,
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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 13:14 
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Beiträge: 231
Vorname: Bäda
KM-Stand: 52000
Modell: SD06 mit DCT
Gefunden auf der Heidenau Homepage:

"Betrieb von M+S Reifen auf Fahrzeugen mit nationaler (länderspezifischer) ABE (Typzulassung):
Für Fahrzeuge mit nationaler Homologation (ohne europäische Typzulassung, EU-Betriebserlaubnis beispielsweise Import-Fahrzeuge) sind seit 01.01.2018 keine M+S Reifen mit niedrigerem Geschwindigkeitsbereich als die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges zulässig.
Es gilt aber eine Übergangsregelung welche besagt, dass derartige M+S Reifen, sofern vor dem 31.12.2017 produziert (DOT XX17), noch bis zum 01.10.2024 verbaut werden dürfen."

Ich fahre ein Model mit EU-Betriebserlaubnis, also alles gut :lol:
Sind nicht alle EU-Modelle?


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Di 14. Jan 2020, 14:36 
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Registriert: Mo 28. Jan 2019, 13:15
Beiträge: 196
Vorname: John
Modell: Africa Twin mit DCT
Zitat:

Ich fahre ein Model mit EU-Betriebserlaubnis, also alles gut :lol:
Sind nicht alle EU-Modelle?
Bei der CRF auf alle Fälle.

Aber das ist ja die Crux an der Sache. In der EU gilt "EU-Recht vor nationalem Recht."
Damit hast du mit deiner Aussage grundsätzlich recht. Aber wenn das ein Sheriff am Land das anders sieht und dir ein Ticket gibt, dann musst du trotzdem dein Recht vor den Verwaltungsbehörden durchsetzen ... und da ist dann wieder ein gewisser Unsicherheitsfaktor und vor allem Aufwand dabei.

Bin ich froh, in Österreich zu leben, da wird schon seit Jahrzehnten net so ein TamTam wegen der Reifen gemacht. Wir hatten nie eine Reifenbindung, durften auch immer Reifenfabrikate mischen ... alles viel einfacher.
Und einen Großteil dieser "Probleme" habt ihr wegen eurer freien Tempobolzerei auf den Autobahnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 09:49 
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Registriert: Mi 30. Okt 2019, 01:41
Beiträge: 101
Vorname: Ink
Modell: ATAS Schalter
Zitat:
Zitat:

Ich fahre ein Model mit EU-Betriebserlaubnis, also alles gut :lol:
Sind nicht alle EU-Modelle?
Bei der CRF auf alle Fälle.

Aber das ist ja die Crux an der Sache. In der EU gilt "EU-Recht vor nationalem Recht."
Damit hast du mit deiner Aussage grundsätzlich recht. Aber wenn das ein Sheriff am Land das anders sieht und dir ein Ticket gibt, dann musst du trotzdem dein Recht vor den Verwaltungsbehörden durchsetzen ... und da ist dann wieder ein gewisser Unsicherheitsfaktor und vor allem Aufwand dabei.

Bin ich froh, in Österreich zu leben, da wird schon seit Jahrzehnten net so ein TamTam wegen der Reifen gemacht. Wir hatten nie eine Reifenbindung, durften auch immer Reifenfabrikate mischen ... alles viel einfacher.
Und einen Großteil dieser "Probleme" habt ihr wegen eurer freien Tempobolzerei auf den Autobahnen.
Genau das ist mein Thema :dance:

Auch hat Heidenau..... https://de.reifenwerk-heidenau.com/docu ... Sports.pdf .... ihre Unbedenklichkeitsbescheinigung, im Juni 19, nochmal angepasst.

Auch wenn, wie schon in diesem Thread thematisiert, das sicher rechtlich nicht 100%ig ist, ist es trotzdem eine Grundlage (mit Datum 2019) auf der sich besser diskutieren lässt. Die Betriebserlaubnis erlischt nicht! Steht dort!!!

Alle anderen Reifenhersteller, die ich durchgegangen bin (kann sein, dass ich etwas übersehen habe!) lassen in ihre Unbedenklichkeitsbescheinigungen wie sie waren (mit DOT Hinweis) oder es gibt einfach keine mehr.

Deshalb war mein Gedanke, wenn alle Großendurofahrer für die der K60 Scout eine Alternative ist, diesen montieren...... könnte das den Marktanteil so verschieben, dass es der Konkurrenz auffällt und für diese ein Thema wird.

Solange das an den Marktanteilen nichts ausmacht, warum sollten sie sich in rechtlich kritisches Gebiet wagen?

Natürlich ist das ein Gedanke dem es nicht an Idealismus mangelt. Eine bessere Idee hatte ich aber noch nicht.

Jedenfalls bin ich gespannt wie der nette Polizist von nebenan das sieht. Ob dieser dann der Meinung ist, dass die StVZO nicht mehr gilt, wenn ein Fahrzeug nach ECE-Homologation zugelassen wurde.
Dabei wäre für mich persönlich das Fahrzeug mit dem Anhänger abholen müssen.... und u. U. 300km vom Heimathafen in brütender Hitze den Anhänger holen müssen.... die größte Strafe. ;-) :lol:

Die Zeit wird es zeigen, den in den Allerweltsgrößen sind die DOT 2017 inzwischen ausverkauft.

Gruß Ink.

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1983-heute

Ex-Moped´s: DKW-25, DR 600S, DR 600 Dakar, GSX 1100 GS110X , GSX-R 1100, DR650RS SP42B, usw.

aktuelle Moped´s: Africa Twin Adventure Sports :happy-smileygiantred: , R1200GS :auto-biker: , DR650RS SP42B, DR650R SP44B, DR 350 DK41A


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 09:57 
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Registriert: Mo 28. Jan 2019, 13:15
Beiträge: 196
Vorname: John
Modell: Africa Twin mit DCT
Zitat:
Deshalb war mein Gedanke, wenn alle Großendurofahrer für die der K60 Scout eine Alternative ist, diesen montieren...... könnte das den Marktanteil so verschieben, dass es der Konkurrenz auffällt und für diese ein Thema wird.
Ich werd never ever einen Heidenau kaufen und montieren lassen, weil ich finde, dass das ein ganz bescheidener Reifen ist.

Ich glaube auch, dass der deutsche Markt, auch wenn er ziemlich groß ist, den international/weltweit agierenden Konzernen zu klein ist um hier extra was zu ändern.
Ihr seid ja auch, soweit ich das beurteilen kann, die einzigen in EU-Europa und darüber hinaus, die so ein Problem haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 10:05 
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Modell: SD06 mit DCT
Hab da noch was interessantes gefunden :lol:
Quelle: gs-world.eu
"
Wenn das Unionsrecht als eigenständige Rechtsordnung in allen Mitgliedstaaten neben das nationale Recht tritt, ergeben sich Regelungskonflikte.
Es ist der Anwendungsvorrang des Unionsrechts eingeführt: Das nationale Recht darf im Kollisionsfall nicht angewendet werden, unabhängig davon, ob es vor oder nach Inkrafttreten des Rechtsaktes erlassen worden ist [deutlich EuGH, Rs.106/77 (Simmenthal), Slg.1978, 629, Rn. 21/23.] Das entgegenstehende nationale Recht wird aber nicht ungültig, sondern bleibt in Kraft und kann auf Fälle, in denen keine Kollision besteht z.B. weil das Unionsrecht sie gar nicht erfasst weiter angewendet werden. Diese Befugnis und Pflicht zur Nichtanwendung haben nationale Gerichte jeder Instanz und auch alle nationalen Behörden. Aus dem Vorrang des Unionssrechts folgt nicht nur die Unanwendbarkeit kollidierenden nationalen Rechts, sondern auch die Verpflichtung der Behörden und Gerichte, das nationale Rechtunionsrechtskonform auszulegen.
Wie der EuGH entschied, gilt der Anwendungsvorrang gegenüber nationalem Recht jeder Rangstufe, d.h. auch gegen über nationalem Verfassungsrecht
[EuGH, Rs. 11/70 (Internationale Handelsgesellschaft), Slg. 1970, 1125, Rn. 3; Rs. 106/77 (Simmenthal), Slg.1978, 629, Rn. 24].


Aufatmen ist erlaubt :dance:


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 10:46 
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Beiträge: 84
Vorname: Andreas
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Zitat:
Zitat:
Deshalb war mein Gedanke, wenn alle Großendurofahrer für die der K60 Scout eine Alternative ist, diesen montieren...... könnte das den Marktanteil so verschieben, dass es der Konkurrenz auffällt und für diese ein Thema wird.
Ich werd never ever einen Heidenau kaufen und montieren lassen, weil ich finde, dass das ein ganz bescheidener Reifen ist.

Ich glaube auch, dass der deutsche Markt, auch wenn er ziemlich groß ist, den international/weltweit agierenden Konzernen zu klein ist um hier extra was zu ändern.
Ihr seid ja auch, soweit ich das beurteilen kann, die einzigen in EU-Europa und darüber hinaus, die so ein Problem haben.
Käme ich auch nie auf den Gedanken, mir nen K60 zu montieren. Erst Recht nicht, um irgendwelche Hersteller in Zuzwang zu bringen ;)
Ich finde den Scout nicht nur technisch, sondern auch optisch untauglich.

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 11:06 
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Vorname: Ink
Modell: ATAS Schalter
Zitat:
Hab da noch was interessantes gefunden :lol:
Quelle: gs-world.eu
"
Wenn das Unionsrecht als eigenständige Rechtsordnung in allen Mitgliedstaaten neben das nationale Recht tritt, ergeben sich Regelungskonflikte.
Es ist der Anwendungsvorrang des Unionsrechts eingeführt: Das nationale Recht darf im Kollisionsfall nicht angewendet werden, unabhängig davon, ob es vor oder nach Inkrafttreten des Rechtsaktes erlassen worden ist [deutlich EuGH, Rs.106/77 (Simmenthal), Slg.1978, 629, Rn. 21/23.] Das entgegenstehende nationale Recht wird aber nicht ungültig, sondern bleibt in Kraft und kann auf Fälle, in denen keine Kollision besteht z.B. weil das Unionsrecht sie gar nicht erfasst weiter angewendet werden. Diese Befugnis und Pflicht zur Nichtanwendung haben nationale Gerichte jeder Instanz und auch alle nationalen Behörden. Aus dem Vorrang des Unionssrechts folgt nicht nur die Unanwendbarkeit kollidierenden nationalen Rechts, sondern auch die Verpflichtung der Behörden und Gerichte, das nationale Rechtunionsrechtskonform auszulegen.
Wie der EuGH entschied, gilt der Anwendungsvorrang gegenüber nationalem Recht jeder Rangstufe, d.h. auch gegen über nationalem Verfassungsrecht
[EuGH, Rs. 11/70 (Internationale Handelsgesellschaft), Slg. 1970, 1125, Rn. 3; Rs. 106/77 (Simmenthal), Slg.1978, 629, Rn. 24].


Aufatmen ist erlaubt :dance:
Das diskutiere mal mit dem netten Polizisten Vorort aus....

Schöner wäre es die Reifenhersteller dazu zu bewegen ihre Unbedenklichkeitsbescheinigungen aufgrund dieser Rechtsauffassung anzupassen.

Außerdem ging es mir gar nicht so sehr darum, dass jetzt jeder einen bestimmten Reifen montiert. Das funktioniert im Leben nicht, das ist mir mehr als klar.

Eine positiv geprägte Diskussion.... wie bspw.:

Was xxx hat ihre Unbenklichkeitsbescheinigung angepasst? ....wäre sicher hilfreicher gewesen.

Wenn das positiv über mehrere Foren hinweg als Thema diskutiert wird fällt das auf. ;-)

Ich weiß wie schnell man als Forenbetreiber mit einem Thread Abmahnungsandrohungen wegen, vereinfacht gesagt.... "Rufmord", bekommen kann. Unglaublich wer alles mitliest und seine Anwälte beauftragt.

Daraus ein Rückkehrschluss.... ;)

Aber egal, die Zeit wird zeigen welche Auswirkungen es Vorort bei einer Kontrolle hat. U.U. werden ja Polizisten geschult, dass es rechtlich schwierig werden könnte und sie das ignorieren sollen.

Wer weiß.....

Gruß Ink.

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 13:13 
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EU Recht hat Vorrang. Zur Not vor Gericht. Klar ist das dann zu dem Zeitpunkt nicht toll, aber was soll's.

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 14:25 
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Zitat:
EU Recht hat Vorrang. Zur Not vor Gericht. Klar ist das dann zu dem Zeitpunkt nicht toll, aber was soll's.
Sehe ich auch so.
Außerdem kenne ich niemanden den es erwischt hat, im Netz hab ich auch nichts dazu gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Mi 15. Jan 2020, 18:51 
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Zitat:
EU Recht hat Vorrang. Zur Not vor Gericht. Klar ist das dann zu dem Zeitpunkt nicht toll, aber was soll's.
Sehe ich auch so.
Außerdem kenne ich niemanden den es erwischt hat, im Netz hab ich auch nichts dazu gefunden.
Nachdem Du heimgelaufen bist um den Anhänger zu holen ist das sicher toll :lol:

Ich durfte vor vielen Jahren bereits laufen, wegen etwas das ich bis heute nicht einsehe.

Das wurde dann als Ordnungswidrigkeit eingestuft und kostet so gut wie nichts.

Bis auf den Zug, den verlorenen Tag, usw.......

Gruß Ink.

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 08:03 
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War es denn auch eine Ordnungswidrigkeit?
Hast du dagegen geklagt? Auch auf Schadensersatz?

Ich begehe mit den Reifen keine. Ich berufe mich auf EU Recht. Zur not mit dem Anwalt im Rücken.

Aber ganz im Ernst, wenn man sich in einer Kontrolle höflich und korrekt verhält dann guckt sich keiner die Reifen so genau an oder würde dich dann nicht zumindest noch nachhause fahren lassen....

Außer die sind blank - dann Pech.

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 10:02 
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Zitat:
........
Aber ganz im Ernst, wenn man sich in einer Kontrolle höflich und korrekt verhält dann guckt sich keiner die Reifen so genau an oder würde dich dann nicht zumindest noch nachhause fahren lassen....

Außer die sind blank - dann Pech.
Bei Bern bin im Herbst 2018 von den Schweizern kontrolliert worden. Das ging ganz unlustig los. Zwei verschiedene Reifen. Vorne RoadAttack 3 u. hinten RoadAttack 2 EVO (3 nicht lieferbar). Die Herrn waren sich einig, dass ich auch in der Schweiz an die deutsche Betriebserlaubnis gebunden bin. Ich hab dann natürlich die Freigabe vom Road 5 u. Roadtec 01 bei den Papieren gehabt, die Freigabe vom Conti ließ sich suchen.
Die Herrn waren sehr geduldig, beantworteten mir auch alle Fragen die ich in der Zeit der Suche stellte. Bspw. in der Schweiz sind Reifenkombis doch kein Problem. Die meinten dann ich müsste mich in der Schweiz an die deutsche Zulassung halten, die Schweizer in Deutschland an die Schweizer. Sonst könnten die Schweizer u.U. gar nicht nach Deutschland fahren......
Keine Ahnung ob das so stimmt, hab ich auch nicht recherchiert. An meiner Jacke sind an den Ärmeln auf beiden Seiten kleine Taschen in denen integrierte abnehmbare elastische Sicherheitsbänder in neongelbem :? Stoff sind. Nutze ich nicht u. die Taschen sind auch für nichts wirklich gut.... da hatte ich die Freigabe versteckt. :lol:

Kein Thema ich durfte weiter.

Das mit der Ordnungswidrigkeit war irgendwo auf dem Weg in den Schwarzwald und liegt einige Jahre zurück. Ich war einen Kaffee trinken und als ich zurück kam lag mein Moped auf der rechten Seite. Es gab ein paar Gründe warum ich glaubte dass da ein Autofahrer beim rangieren an das Moped gestoßen ist.
Jedenfalls war der rechte Außenspiegel gesplittert. Aber schon so, dass man nicht mehr viel gesehen hat. Da ich auf dem Weg zu einem Treffen mit Urlaubsbekannschaften in den Vogesen war, bin ich weitergefahren, geradewegs in eine Kontrolle.
Ich war vermutlich viel zu ehrlich. Die Antwort auf die Frage wo ich hin will wurde mir zum Verhängnis. Vermutlich hätte ich sagen sollen auf direktem Weg nachhause oder noch besser in die nächste Werkstatt.
Großen Protest habe ich erst erhoben, als sie mir den Schlüssel abnahmen. Wenn es der linke gewesen wäre, ok..... die Strafe waren soweit ich mich erinnere keine 20DM.... am letzten Bahnhof hab ich dann noch den letzten Bus nach Hause knapp verpasst. Um das Moped zu holen opferte ich einen Urlaubstag....

Der schlimmste Heimweg war 1986 in voller Ledermontur mit Helm und Topcase aus der Normandie nach Hause. Mir wurde mein nagelneues Moped geklaut, obwohl zusätzlich mit dicker Eisenkette gesichert. Gesehen hatte Nachmittags um 16Uhr an der Promenade niemand etwas. Damals war es als Deutscher in Frankreich nicht immer lustig.

Die beiden Male haben mir gereicht, ich brauch das nicht nochmal.

Jahrelang hab ich kritische Strecken am Wochenende gemieden. Bspw. bin ich 2018, zumindest bewusst, zum ersten Mal die Kesselbergstrasse gefahren (....und nein, nicht am WE, ich weiß....). Bis dato dachte ich brauch ich nicht. War aber ganz lustig. Mich hat noch so ein Held mit Vollverkleidung überholt. War spannend wie weit der runter musste (wenn man solche Walzen fährt :lol: ).... ich mit der 1200er GS und vollem Koffersatz hinten dran..... auf der Geraden hat er immer ein paar Meter gemacht, nach der Kurve war ich wieder dran. Klar poliert sowas das Ego schon schön..... ich bin halt nicht perfekt :whistle:
Meine Lust um solche Strecken herum zu planen ist verbraucht. Die Gefahr in eine reine Motorradkontrolle zu kommen entsprechend hoch und mein Bedürfnis nach halblegalen Dingen dahin.

Vor ein paar Jahren hab ich bei der SP44 die Bremsleitungen eintragen lassen. Ich hab keine Lust bei mehreren Mopeds immer darauf zu achten, dass ich immer die richtigen ABEs dabei habe. Auf der Zulassungsstelle wurde mir dann in den neuen Schein: "Reifenfabrikatsbindung Gem. Betriebserlaubnis beachten" eingetragen. Hatte ich zuvor nicht. Muss da raus...... das ging dann bis zum Chef der Zulassungsstelle. Ich bekam noch nicht mal meinen alten Schein zurück. Ein Freund meinte dann.... kein Problem.... es gibt da ein Papier von Suzuki, damit ist klar, es gibt keine Fabrikatsbindung. Manchmal ist das Leben gerecht, es hat ihn erwischt. Er musste für den TÜV einen Reifen montieren der eine Unbedenklichkeitsbescheinigung hat. :lol:

Ich sehe das mit der ECE-Homologation schon so wie die Meisten. Allerdings sehe ich es bedenklich, dass die meisten Reifenhersteller ihre Unbedenklichkeitsbescheinigung nicht anpassen. Die haben alle Rechtsabteilungen und ich tippe darauf, dass diese davon abrät. Lassen wir das doch den Verbraucher aussitzen. Wir waschen unsere Hände in Unschuld.
Wäre das wirklich eindeutig und klar, schädigen sie sich durch Vernachlässigung selbst.

Persönlich hatte ich mit dem Anakee Wild https://www.mopedreifen.de/download/fre ... 2-2018.pdf für eine Mopedtour in Istrien/Kroatien geliebäugelt. Das werde ich wohl lassen, außer es ändert sich die nächsten 2-3 Monate noch etwas.

Es gibt schon Alternativen die mir Diskussionen ersparen.
Zitat:
......
Hast du dagegen geklagt? Auch auf Schadensersatz?
.........
:lol: .... Ersten war das für mich schon auch etwas nachvollziehbar und Zweitens warum sollte ich jemanden in die Pfanne hauen wollen der nur seinen Job macht?

Es liegt nicht an dem Polizisten Vorort..... der hat den Mist nicht gebaut. Aus meiner Sicht finde ich es moralisch etwas schwierig, das Verhalten der Reifenhersteller in Ordnung zu finden und dann einen kleinen Beamten anpis..n zu wollen.
Das ist jetzt überspitzt..... und nicht persönlich gemeint.....

Natürlich sehe ich schon, dass die Herrn Kontrolleure immer besser ausgebildet sind und man ihnen kaum noch die Story vom Pferd erzählen kann.....

Aber auch wenn sie immer fachlicher werden, ist es aus meiner Sicht nicht richtig dort die Problemlösung zu suchen.

Für mich sind die Motorrad- u. Reifenhersteller in der Pflicht eine eindeutige Lösung zu finden oder sich zumindest auf die Seite der Verbraucher zu stellen..... ->Unbedenklichkeitsbescheinigung .

Wie oft lese ich Beschwerden das Verbraucher als Versuchskaninchen für unausgereifte Motorräder hergenommen werden.... und bei dem Thema finden es plötzlich alle ok? .....dass sich die Reifenhersteller mit ihren Unbedenklichkeitsbescheinigung aus der Verantwortung stehlen?

Sorry, da fehlt mir wirklich das Verständnis!

Wie auch immer, ich für mich werde eine Lösung finden die 100% legal ist, hoffen dass bald mehr Klarheit herrscht und ich mich weniger eingeengt fühle. Bin gespannt was die nächsten 1-2 Jahre daraus wird.

Die Zeit wird es zeigen.

Kleiner Nachtrag:

Ich hab mal versucht zu überschlagen in wie viele ernsthafte Kontrollen ich geraten bin. Ich bin auf max. 10 auf den letzten 500 000 km gekommen. Das sind alle ca. 50000km eine Kontrolle. Da ich vor habe weniger zu fahren wird das also alle 2,5 Jahre sein. :lol:
Das einzige wirklich unschöne Resultat, einer Kontrolle, welches mir noch einfällt, war eine Kontrolle in Italien. Da musste ich das Kennzeichen putzen und hatte wirklich alles auf dem Campingplatz gelassen. Als ich die Carabinieri nach einem Tuch fragte zeigten sie grinsend auf meinen Ärmel. Und so putze ich zum Schluss tatsächlich das Kennzeichen mit dem Ärmel. :shifty: :lol:
Vielleicht würde mir noch etwas einfallen, wenn ich lange genug nachdenke. Wie auch immer, die Wahrscheinlichkeit ist nicht allzu hoch. Da haben es die Harley und Rennmaschinenfahrer deutlich schwerer..... alles relativ....

Mir ist also durchaus klar, dass die Wahrscheinlichkeit nicht allzu hoch ist. Trotzdem gefallen mir die Unbedenklichkeitsbescheinigungen nicht. Selbst wenn man auf EU Recht plädiert, die Unbedenklichkeitsbescheinigungen sind auch für den Polizisten vor Ort abrufbar. Und dann hat man die Diskussion Vorort.

Warum gibt ein Reifenhersteller eine Unbedenklichkeitsbescheinigung heraus, die es für dieses Modell eigentlich gar nicht bräuchte..... und dort steht dann die DOT Beschränkung? Lustige Grundlage für eine Diskussion.
Wie gesagt, das Problem ensteht erst langsam seit Anfang-Mitte letztes Jahr, da in DOT 2017 noch viele Reifen produziert wurden.

Ich bin gespannt ;-)
.... und wünsche jedem dass er nicht irgendwo im Nichts über eine Kontrolle stolpert in der das zum Thema wird.

Gruß Ink.

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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 13:37 
Offline

Registriert: Do 23. Jun 2016, 08:34
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Vorname: Bäda
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Ups, hast schon ein paarmal Pech gehabt, da kann ich von Glück reden das es bei mir mit etwas Geld zahlen immer gepasst hat :lol:
So oder so, wir haben keine Reifen bzw. Fabrikatsbindung.
Hierzu von Conti:
Motorrad ohne Reifenfabrikatsbindung
Umrüstung auf ein anderes Fabrikat gleicher Größe:
Es bestehen keine Einschränkungen. Es dürfen alle ECE-geprüften Reifen der vorgeschriebenen Dimension bzw. Spezifikationen gefahren werden. Es sind keine zusätzlichen Dokumente mitzuführen.......


Das heißt, ich muss keine Freigaben von Conti mitführen, wenn ich in der Dimension bleibe die eingetragen ist.
Deswegen ist die Freigabe von Conti auf der Homepage auch nicht unterschrieben und besitzt kein Datum.
Rechtlich gesehen nach dem Ausdrucken, gleich zu Sch..... verwenden für mehr is das Ding nicht zu gebrauchen.

Den Rest kennst du ja, für zweirädrige EU Fahrzeuge bleibt alles wie es ist.
Reifen drauf, Wapperl drauf und fertig.
Daran gibt es nichts zu rütteln und dank Sondergenehmigung kannst auch so in Italien fahren.
Der Reifenhersteller hält sich zurück, machen wir mittlerweile auch, man lernt dazu.
Warum sollte sich Conti weiterhin dazu äußern wenn jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und anschließend evtl. zerpflügt wird. Ich sag da nur Abmahnverein. Die werden sich hüten mehr zu schreiben.
Glücklich finde ich die Situation natürlich nicht, der Endverbraucher muss schon gehörig Auskünfte einholen
um nicht auf der Nase zu landen.


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 Betreff des Beitrags: Re: M+S Reifen und die StVZO ;-)
BeitragVerfasst: Do 16. Jan 2020, 18:36 
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Registriert: Mi 30. Okt 2019, 01:41
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Vorname: Ink
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Zitat:
Ups, hast schon ein paarmal Pech gehabt, da kann ich von Glück reden das es bei mir mit etwas Geld zahlen immer gepasst hat :lol: .......
Nein hab ich nicht :lol:

Ich bin noch nie abgeschossen worden und wenn ich lag war ich immer selber dran schuld.

Von mir wurde noch nie ein mobiles Bild von hinten geschossen...... ;-) :lol:

Ich will mich auch nicht beschweren. Das geklaute Moped war Pech, ok...... dass ich mit defektem Spiegel weitergefahren bin, naja.... um ganz ehrlich zu sein, war es ab und an hilfreich zu sehen was rechts hinter mir ist. Auf der Sella Runde bin ich mal rechts hinter einem Italiener gewesen, der sich nicht traute zu überholen. Da kam ein Verrückter von hinten der uns beide rechts überholte. War gut, das ich den kommen sah.
Es war schon ziemlich dumm zu sagen, ich setze meine Reise mit defektem Spiegel einfach fort und fahre noch ins Ausland..... und nichts anderes war ja meine Aussage.

Die Carabinieri können auch ganz anders und gut, man konnte das Kennzeichen nicht mehr lesen.

Ich hatte schon sehr oft Glück ;-)

Wie gesagt, ich bin gespannt. Kommt auf :shifty:

Gruß Ink.

_________________
1983-heute

Ex-Moped´s: DKW-25, DR 600S, DR 600 Dakar, GSX 1100 GS110X , GSX-R 1100, DR650RS SP42B, usw.

aktuelle Moped´s: Africa Twin Adventure Sports :happy-smileygiantred: , R1200GS :auto-biker: , DR650RS SP42B, DR650R SP44B, DR 350 DK41A


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