Beiträge von juergen1sc

    Das stimmt.

    FAST!


    Seit 2018 hat die CRF 1000 nämlich Ride by wire und gibt beim Zurückschalten Zwischengas, so dass eine ruckartige Erhöhung des Motorbremsmoments verringert oder sogar verhindert wird.

    Ich sach ja, soo wichtig sind die Dinger nicht, an meiner AT waren die Bleche am linken und am rechten Bremssattel unterschiedlich montiert und trotzdem waren die Beläge vorbildlich gleichmäßig abgenutzt.

    Trotzdem hab sie jetzt beiderseits richtig montiert, mit der Aussparung nach unten zeigend, weil ich jetzt ja die beabsichtigte Funktion verstanden hab.

    P.S. Nachdem ich nochmal in den Haynes geschaut hab, ist mir aufgefallen, dass sogar die Federbleche hinter den Bremsklötzen eine mit einem Pfeil nach oben gekennzeichnete Einbaurichtung haben. Man sieht zwar kaum einen Unterschied, aber sie sind nicht absolut symmetrisch. Also nochmal Klötze raus und die Bleche dahinter umgesteckt.

    P.P.S

    Weils ja hier eigentlich drum geht, WELCHE Bremsbeläge empfehlenswert sind: Ich hab die TRW "MCB 888 SV" montiert, das Bremsgefühl ist nach kurzem Einfahren identisch mit den vorher montierten mit NISSIN-Schriftzug.

    EINER weiß es, vielen Dank Raggna!


    Ich hab noch diese Erklärung gefunden, die es für mich wirklich plausibel macht:


    Man nennt das Thema auch "Einlaufkippen" oder "Belagkippen".

    • Die Reibkraft: Die Bremsscheibe dreht sich und reibt am Belag. Dadurch wirkt eine Kraft auf den Belag, die ihn in Drehrichtung der Scheibe mitziehen will.
    • Der Drehpunkt: Der Bremsbelag kann nicht wegfliegen, weil er vom Bremssattel an der sogenannten Auslaufseite (dort, wo die Scheibe den Belag wieder verlässt) blockiert und abgestützt wird. Diese Abstützung wirkt wie ein Drehpunkt.
    • Die Kippbewegung: Weil die Reibkraft an der Oberfläche des Belags angreift, aber der Kolben von hinten drückt, entsteht ein Drehmoment. Der Belag will sich an der Einlaufseite (wo die Bremsscheibe zuerst auf den Belag trifft) tiefer in die Scheibe hineinziehen.

    Die Folge: Schiefer Verschleiß

    Dieses Kippen führt dazu, dass der Bremsbelag an der Einlaufseite stärker gegen die Scheibe gepresst wird als an der Auslaufseite. Ohne Gegenmaßnahmen würde sich der Belag keilförmig abnutzen.

    Um diesen Effekt auszugleichen, ist auch bei Bremssätteln mit mehreren Kolben oft der Kolben an der Einlaufseite kleiner als an der Auslaufseite, um den Druck gleichmäßiger zu verteilen.


    In unserem Fall sind die Kolben gleich dimensioniert, aber die Aussparung im Blech sorgt dafür, dass der Kolben an der einlaufenden Kante weniger mechanische Fläche zum Drücken hat.

    Bei der Einbaulage an der CRF (Bremssattel ist hinter der Gabel montiert, die Scheibe läuft von unten nach oben durch den Sattel *) gehört die Aussparung dieser Antivibrationsbleche also nach unten.

    * nur beim Vorwärtsfahren! :lachen:

    Ich hänge mich hier mal mit einer Frage zum Einbau neuer Bremsbeläge am Vorderrad dran:

    Ich habe heute die Klötze gewechselt und dabei an den alten Belägen diese Bleche vorgefunden:


    Blech mit der Aussparung nach oben



    Blech mit der Aussparung nach unten


    Den neuen Klötzen von TRW lagen keine Bleche bei, aber die sind ja gut wiederverwendbar. Nur frage ich mich, wie herum gehören sie denn aufgesteckt? Sie lassen sich so montieren, dass die Aussparung entweder oben oder unten liegt. Lustigerweise waren sie am rechten Bremssattel anders herum montiert als am linken. Da die alten Beläge absolut gleichmäßig abgenutzt sind, kann die Position der Bleche nicht soo wichtig sein. Mich interessiert aber, wie herum es richtig ist, dazu meine Vermutung:


    Beim Bremsen versucht die Bremsscheibe ja, den Belag mitzuziehen. Das führt dazu, dass das ablaufende Ende des Belags stärker beansprucht wird als das auflaufende Ende. Um dem entgegenzuwirken montiert man an dem Kolben am ablaufenden Ende die Aussparung. Dieser Kolben drückt dadurch nur mit der Hälfte seines Kreisbogens auf den Belag und gleich durch die geringere Anpressung den Effekt des Hineinziehens wieder aus. Verständlich und logisch? Das durchgestrichene war die falsche Vorstellung, ich korrigiere es in einem neuen Beitrag.


    Der Bremssattel sitzt bei der CRF ja hinter der Gabel, das ablaufende Ende der Beläge zeigt nach oben, deshalb hab ich die Bleche mit der Aussparung nach oben montiert. Nein, die Aussparung gehört nach unten, ich werde es korrigieren.


    Bin gespannt, Jürgen

    Kann mir jemand eine Einschätzung geben, was der CTA3 für vorne für meine SD06, also in 90/90-21 M/C 54H, incl. Montage, Schlauch, Ventil und wuchten so kosten darf? Achso, ich werde das ausgebaute Vorderrad abgeben, Aus- und Einbau des Rades mache ich lieber selbst.

    Ich möchte zu einer freien Motorradwerkstatt hier im Großraum Köln gehen.


    Danke, Jürgen

    Meine SD06 scheint nach 6,5 Jahren eine neue Batterie zu brauchen. Und ich frage mich gerade, ob die relativ günstige LiPo-Batterie von Louis (89,99 €) was taugt.


    Original verbaut war die Li-ion-Batterie HY110 mit folgenden Daten: 12 V / 6 Ah (20 HR) / 72 Wh / CCA: 120 A

    Louis schlägt als Li-ion die LFP14 vor: 12 V / 4 Ah / SAE 280 A / 48 Wh


    Dass die nur 2/3 der Kapazität hat, macht mich ja schon skeptisch, ich hab aber bei moderner Elektrik nicht sooo den Durchblick.


    Aber jetzt hab ich grad entdeckt, dass die von den Abmessungen anscheinend gar nicht passt. Die Originale passt ja nur saugend ins Fach und hat LxBxH 110x68x110 mm. Louis gibt für seine aber 134x65x92 mm an.


    Totaler Zuordnungsfehler?

    Heute hatte ich auch ein Problem mit der Restreichweite. Ich bin wohl zuletzt viel Kurzstrecke gefahren, so dass der Verbrauch recht hoch war. Bei meiner 19er SD08 ging schon nach 280 km die Reservelampe an und bei 300 km begannen die Aussetzer. Ich war zwar in der City, musste dann aber leider ziemlich teuer tanken.


    Ist es eigentlich normal, dass kurz vom leerfahren der Motor bei etwas kräftigerem Gasgeben so heftige Aussetzer hat? Also die Leistung bricht völlig zusammen und kommt dann genauso plötzlich wieder. Sehr ungemütlich und sieht für Außenstehende wahrscheinlich nach Fahranfänger aus. (Mit sehr zartem Gasgriff kann ich dann noch einige km ruckelfrei fahren, aber überholen geht dann natürlich nicht.)

    Kennt Ihr das auch? Normal?

    Ist doch schick, da musst du kein Unterschichten-Fernsehen gucken.