Da fehlt mir noch einiges. Herzlichen Glückwunsch zum Klub der Hunderttausender!
Mein Bild ist letzte Woche irgendwo in Polen entstanden.....
Da fehlt mir noch einiges. Herzlichen Glückwunsch zum Klub der Hunderttausender!
Mein Bild ist letzte Woche irgendwo in Polen entstanden.....
Heute stand die gut 500 Kilometer lange Heimreise gen Norden an – konsequent über Landstraße. Einen ausgiebigen Zwischenstopp gab es am Kloster Chorin, um vor der Schlussetappe noch einmal durchzuatmen. Mit allen kurzen und längeren Pausen summierten sich am Ende gut elf Stunden im Sattel.
Auf dieser Strecke hat sich einmal mehr gezeigt, wie wertvoll ordentlich Hubraum und Leistung auf der Landstraße sind: Die schiere Masse an landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Lkw ließ sich damit extrem souverän, zügig und sicher überholen. Ein langer, aber absolut stimmiger Abschluss einer großartigen Fahrwoche.
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Alles anzeigenVielen Dank fürs mitnehmen, dein Bericht hat Appetit gemacht!
Bitte schön. Ich kann die sächsische und böhmische Schweiz wärmstens empfehlen. Eine wunderschöne Gegend mit vielen interessanten Orten und ganz tollen Motorradstrecken.
Zum Abschluss meines Aufenthalts in der Sächsischen Schweiz stand heute noch einmal eine bewusst kürzer gehaltene Tour auf dem Programm. Das Ziel war die Festung und Gedenkstätte Theresienstadt in Tschechien.
Eine Etappe mit ganz eigenem, nachdenklichem Charakter, die sich fahrerisch kompakt hielt. Genau das Richtige für den letzten Tag, um am Nachmittag das Motorrad in Ruhe für die morgige Heimreise an die Ostsee vorzubereiten. Ein ruhiger Ausklang einer rundum gelungenen FahrwocheIMG_20260825_190417.jpgIMG_20260825_190822.jpgIMG_20260825_191358.jpgIMG_20260825_193031.jpgIMG_20260825_193409.jpg.
Kurz vor dem Ende meines einwöchigen Aufenthalts in der Sächsischen Schweiz stand heute die Königsetappe an: die längste Tagestour der Woche mit dem Fichtelberg in Oberwiesenthal als Ziel. Nach über 55 Jahren habe ich es damit endlich geschafft, den höchsten Gipfel der ehemaligen DDR auf zwei Rädern zu erfahren. Die Zugspitze (per Seilbahn) und den Feldberg im Schwarzwald hatte ich schon vor langer Zeit abgehakt – der Berg vor der eigenen Haustür brauchte sonderbarerweise am längsten.
Der Hinweg erwies sich als echtes Highlight: Über Glashütte ging es flüssig entlang des sächsischen Erzgebirgskamms, eine landschaftlich wie fahrerisch großartige Strecke. Auf dem Rückweg über die tschechische Seite boten die ersten Kilometer nach der Grenze noch traumhafte Kurven, bevor der Rest der Etappe über gut ausgebaute Fernverkehrsstraßen zügig zurück nach Sebnitz führte. Ein rundum gelungener Tag im Sattel und ein würdiger Abschluss der Tourenwoche.
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Früher Aufbruch bei frischen 12 Grad: Das Tagesziel hieß heute Stabkirche Wang in Karpacz im polnischen Riesengebirge. Der Anfahrtsweg führte über das Kurvenensemble der „Todeskurve“ (Zakręt Śmierci) entlang des Massivs bis an den Fuß der Schneekoppe.
Trotz der frühen Stunde zeigte sich die Region extrem stark frequentiert: Unzählige Tagesausflügler, Radfahrer und Wanderer schoben sich durch die Orte, sodass Flüssiges Vorankommen eher die Ausnahme blieb. Die Holzkirche selbst entschädigte jedoch für den Zähfluss – als ein von weltweit nur noch 28 erhaltenen historischen Stabgotteshäusern war das skandinavische Bauwerk auch vor Ort der erwartete Publikumsmagnet.
Die Rückroute führte schließlich über Harrachov und den Jeschken entspannt zurück Richtung Sächsische Schweiz. Anders als an den ruhigen Vortagen auf den tschechischen Nebenstrecken gab es auf dieser Route reichlich Gegenverkehr auf zwei Rädern – die linke Hand war zum Biker-Gruß fast im Dauereinsatz.
Alles anzeigenAuf dem Jeschken war ich auch vor ein paar Wochen😊
Ist echt schön zum Fahren die Gegend und der Parkplatz oben für die Mopeds ist auch niedlich😜.
Da stimme ich dir voll und ganz zu. 😉
Gestern stand ein rundum gelungener Tagesausflug auf dem Programm. Die Strecke führte mich zunächst durch den Schluckenauer Zipfel mit dem Ziel Jeschken auf 1.012 Metern Höhe. Den Tourenverlauf hatte ich vorab über Kurviger zusammengestellt – mit vollem Erfolg: Der Algorithmus lotste mich verlässlich über schmale, für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrte Nebenstraßen. Es ging über kurvigen Asphalt durch dichte Wälder und ruhige Wandergebiete, dementsprechend entspannt und arm an Verkehr war das Vorankommen.
Nach einem längeren Aufenthalt auf dem Jeschken – der Gipfel war bei dem Wetter naturgemäß gut besucht – ging es über zügig fahrbare Europastraßen weiter Richtung Tyssaer Wände. Im Umfeld der Sandsteinformationen wurden die Straßen wieder spürbar motorradfreundlicher. Die beeindruckende Kulisse habe ich für eine ausgiebige Fotopause genutzt, bevor es nach einer guten Stunde zurück in die Sächsische Schweiz ging. Das Timing passte perfekt: Kurz nach der Rückkehr setzte der große Regen ein.
Alles anzeigenIhr könnt wirklich froh, ja sogar demütig sein, ein solches Revier vor eurer Haustür zu haben. Als "Fischkopp" bin ich einfach überwältigt. Motorradfahren erreicht hier eine völlig neue Dimension.
Alles anzeigenIn dieser Ecke war in 2021 das Forumstreffen, genauer gesagt in Oybin. Ja es ist eine wunderbare Gegend.
Warst Du auch schon in der Bikerhöhle ? https://www.ins-erzgebirge.de/…B6hle-_-Teufelsh%C3%B6hle
Hallo Thomas, die Bikerhöhle habe ich auf meiner Rückfahrt vom Balkan "mitgenommen".
Dadurch bin ich erst auf dieses Gebiet aufmerksam geworden. Die Bikerhöhle war aber ein bisschen grenzwertig, jedenfalls für mich. Es war aber auch ein Sonntag, dementsprechend war es voll bis zum geht nicht mehr. Das war mir an diesem Tag echt zu viel 😃
Gestern stand eine epische Runde durch das Elbsandsteingebirge, die Böhmische Schweiz und das Zittauer Gebirge auf dem Plan – und was soll ich sagen: Es war schlichtweg genial. Rund 90 Prozent der Straßen waren absolute Oberklasse, die Landschaft gewaltig und der Asphalt streckenweise wie gemalt.
Der Auftakt führte durch das tief eingeschnittene Kirnitzschtal in Richtung Bad Schandau und weiter über die Grenze nach Hrensko. Ab dort hatte ich die Straßen im böhmischen Hinterland fast für mich allein: Kein Schleicher vor mir, der den Rhythmus bricht, kein Drängler im Rückspiegel. Ein kurzer Stopp am Aussichtspunkt Belvedér mit Blick tief hinab ins Elbtal, dann ging es flüssig weiter über schmale, gewundene Bänder bis hinüber zum Kelchfelsen im Zittauer Gebirge und an das Dreiländereck von Deutschland, Polen und Tschechien.
Es stellte sich schnell dieser seltene, perfekte Flow ein. Eine absolute Symbiose aus Strecke, Maschine und eigener Linie. Dezent gute Musik auf den Ohren, ideales Motorradwetter und unter mir das gleichmäßige, tiefe Grollen des Reihentwins.
Hier konnte das DCT seine Stärken voll ausspielen: Keine Gedanken an den richtigen Gang, kein Hantieren am Kupplungshebel beim Anbremsen. Über Sebnitz ging es direkt in das nächste Highlight: Das Kurvenensemble von Hohnstein hinunter – saubere Radien ziehen, Gas geben, anbremsen und den Rhythmus genießen, bevor der Panoramablick an der Bastei den würdigen Abschluss bildete. Ich habe selten eine Fahrt erlebt, die mich mental so abgeholt hat. Ein absolut genialer Tag auf zwei Rädern.