Beiträge von Hypnotix

    Ich habe die Aussage auch nicht verstanden, denn Shimmy kriegst Du als geübter oder auch ungeübter Fahrer mit zwei Fingern in Griff.... (ich habe den Herrn lediglich zitiert.... und es war definitiv kein Mitarbeiter aus der Werkskantine)

    Hi,


    letzte Woche hatte ich ein interessantes Gespräch mit einem Conti Mitarbeiter. Ich hatte mich mit ihm über das Thema Hochgeschwindigkeitspendeln unterhalten
    Da es scheinbar fast unmöglich ist, einen Reifen zu konstruieren, der bei Hochgeschwindigkeit stabil ist , aber trotzdem kein Shimmy zeigt, entscheiden sich die Hersteller lieber für das Hochgeschwindigkeitspendeln. Der Conti-Mann meinte, dass das Shimmy für den ungeübten Fahrer wesentlich gefährlicher ist.
    Das Hochgeschwindigkeitspendeln kündigt sich ja langsam an, während Shimmy oft schlagartig auftritt und so den Anfänger/Unerfahrenen zu einer falschen, sprich gefährlichen Reaktion zwingen kann.


    Gruß
    Hypnotix


    Noch kurz eine Anmerkung... Ich habe festgestellt, dass die TA eben geradeaus gefahren ist... und noch etwas: beim genauen Durchlesen wirst Du feststellen, dass ich auch eine PD 06 hatte


    ich habe bewusst von der Transalp gesprochen... deren Gabel bekanntermaßen die Stabilität einer überreifen Banane hat
    ... und ich ärgere mich definitiv darüber, dass ein modernes 14000€ Motorrad bei Geschwindigkeiten jenseits der echten 150 nicht ordentlich geradeaus fährt


    Das kann ich bestätigen. Zumindest im Trockenen ist der CTA2 keine Verbesserung.


    Kurzer Zwischenbericht.


    Gestern mindestens 10 Mal die Autobahn zwischen zwei Anschlussstellen auf und ab gefahren und immer einen Parameter verändert.
    Hauptursache für das gefährliche Pendeln definitiv das Topcase.
    Alle anderen Veränderungen wie Luftdruck etc. hatten nur minimale Auswirkungen... Aber die Testfahrten sind noch nicht zu ende. Denn ein Ausbund an Stabilität wird das Ding scheinbar nicht mehr....


    Emotionales Zwischenfazit: Dem Motorrad meines Herzens fährt auf der BAB also jede vollbeladene 88er Transalp davon... Grübel!? (aber das ist rein emotional, und passt nicht in die Technikecke)


    Ich rede hier wirklich von gefährlich. Das Ding wirft einen fast ab..... das hat nicht mit ein bischen Shimmy oder ein bischen Unruhe zu tun. Dafür fahre ich lange genug, um das einschätzen zu können.

    Hallo Leute,


    ich bin gerade extrem genervt von der CRF. Das Ding pendelt, dass es nicht mehr schön ist (wird auch richtig heftig gefährlich).
    Das Pendeln beginnt ab ca. 160 Tacho (Ihr wisst, wie schnell das in Wirklichkeit ist). D.h. alle Transalps etc. aus der Gruppe werden von mir auf Verbindungsetappen auf der BAB ausgebremst, weil ich nicht mithalten kann (ich habe mich auf Kopfschmerzen herausgeredet).
    Aber im Ernst, dass kann doch nicht sein, dass die Kiste so instabil ist!
    Das gilt für folgende Konfiguration: DCT, Koffer und Topcase (SW-Motech), mittlere Beladung, CTA2 mit ca. 1.500 km (2,9/2,5), MRA-Tourenscheibe, kleiner SW-Motech Tankrucksack, lockere Endurokleidung, Fahrwerk (Werkseinstellung + etwas mehr Vorspannung).
    Ich werde jetzt mal Testfahrten machen und immer einen Parameter verändert, um herauszufinden, woran es liegt. Aber vielleicht hat von Euch jemand eine gute Idee, wo ich zuerst ansetzen kann.
    Ich weiss, dass ich mit Gepäck langsamer fahren soll, aber warum muss ich das mit einer modernen 1000er aus dem Jahr 2017 tun, wenn es bei allen XLVs, XRVs und GS der Vergangenheit nicht erforderlich war.


    Herzliche Grüße
    Jojo



    Titel geändert da es um Pendeln in Verbindung mit Koffer und TopCase geht


    sorry, hab gerade gesehen, dass ich das besser unter Fahrwerk hätte posten sollen.

    Hi,


    ... Und es ist passiert, was passieren musste. Pfingstsonntag... Tour nach Tschechien geplant... Voll bepackt mit Sozia und Gepäck... Nach 30 km wird die Fuhre in einer Kurve schlagartig instabil und ich kann die Twin gerade noch so ohne Sturz zum stehen bringen. Auf den ersten Blick war klar: Hinterreifen platt. Natürlich mindestens 5 km vom nächsten Haus entfernt. Also Abschleppdienst nach Hause. Umpacken und die Tour mit dem Auto machen. Am Dienstag dann gleich zum Reifenhändler um nachschauen zu lassen, was da los war, denn äußerlich war keine Beschädigung zu erkennen.... Was ich dann in der Werkstatt gesehen habe, hat mich fast rückwärts umkippen lassen... Hat mir der "Reifenspezialist" doch tatsächlich einen 21" Schlauch in mein 18" Hinterrad eingebaut. :(
    Ok, ich kenne den Tipp, auf Reisen immer als Reserve den größeren Schlauch für Notfälle mitzunehmen. Aber bei der Montage eines neuen Satzes Reifen beim Fachhändler???? In meinen Augen lebensgefährlicher Pfusch...
    Heute habe ich einen Anruf von höherer Ebene des Händlers mit einer Entschuldigung erhalten. Die Abschleppkosten werden natürlich übernommen. Was würdet Ihr tun?
    Übrigens: Ich habe an die 30 Jahre meine Schlauchreifen selbst montiert und hatte niemals ein Problem. Das war das erste Mal, dass ich mir die Hände nicht schmutzig machen wollte :(


    Gruß
    Jojo