Der Donnerstag war dann das absolute Highlight, sieben Pässe und 242 herrliche Kilometer. Zuerst zum Würzjoch, dann Campolongo, Pordoi, Fedaja, Giau Falzarego und Valparola.
Der Himmel war zwar bedeckt, es blieb aber trocken, so dass dem Kurvengewetze nichts entgegen stand. Aus dem Tankrucksack hörte ich ständig ein Juchzen und Lachen, und auch ich habe meine Gesichtszüge immer noch nicht komplett im Griff.20260922 Campolongo.jpg
Am Fedaia haben Plitsch und ich doch noch einmal kurz gezankt, er wollte unbedingt in den Stausee, etwas schwimmen, aber der Wasserstand war viel zu niedrig. Die kleine Ente war dann etwas sauer und hat versucht, sich an Bord des tschechischen Mc Laren zu schleichen, zum Glück hab ich ihn noch rechtzeitig entdeckt.
Wir haben uns dann wieder vertragen und sind zum Passo Giau hoch, dort hat uns die Landschaft noch einmal so richtig überwältigt.20260924 Giau.jpg
Über Falzarego und Valparola sind wir dann zurück nach Natz, dort gab es dann zum Abschluss einer herrlichen Tour für uns noch eine fantastische Pizza, die nicht nur hervorragend schmeckte, sondern auch an allen Seiten von dem ohnehin schon großen Pizzateller hing. Ein perfekter Abschluss eines herrlichen Aufenthalts in den Dolomiten.
Insgesamt waren es über 2000 km feinster Kurven, da auch An- und Abreise quasi ausschließlich über Landstraße lief.
Plitsch war nach der Rückkehr etwas traurig, da die AT Ende Oktober in den Winterschlaf geht, mittlerweile freut er sich aber auf die Suzuki, die ich im Winter bewege, so dass Plitsch gerne bis zum Frühjahr bei mir bleiben möchte.
