Erfahrungen mit cadrigde Systemen verschiedener Hersteller?

  • #1

    Hallo
    Ich wollte schon lange mal Nachfragen ob es in dieser Gemeinde User zu finden sind die auf ein cardrigde System der Gabel gewechselt haben.
    Mir sind bisher 4 Optionen bekannt?
    Touratech
    Oehlins
    Andreani
    Nitron.
    Wenn ja wie sind eure Erfahrungen damit?


    Vorher und nachher?
    Nun, mir geht in erster Linie um die Empfindlichkeit der Gabel.
    Nach jeden Reifenwechsel muss ich das Setup ueber den Haufen werfen und neu justieren.
    Im Moment habe ich einele leichte Unruhe am Lenker der seit den letzten Wechsel nicht ganz zu kaschieren ist.
    Die Frage stellt sich mir. Bringt das was?
    Zudem werde ich jetzt im Winter in jeden Fall die Gabel optimieren das Sie besser anspricht.
    Wuerde mich ueber rege Anteilnahme sehr freuen.


    Ciao Giovanni

    Es gibt nix was es nicht gibt!

  • #2

    Hallo Giovanni,
    ich hatte bisher drei Motorräder mit einem serienmäßig verbauten Cartridge System (2 VFR 750 und eine DL 1000). Von allen kann ich behaupten, dass das Ansprechverhalten weitaus besser war als bei meinen anderen Motorrädern, das waren noch zahlreiche Ein- Zwei- und Vierzylinder aller Marken.
    Meine erste VFR hatte ich 1992 unmittelbar nach einer 750er AT RD04. Trotz wesentlich kürzerer Federwege empfand ich das Federungs- und Dämpfungsverhalten der VFR-Gabel als sehr viel angenehmer und komfortabler unter allen Alltagsbedingungen. Der Verstellbereich der Gabel von hart bis weich war auch wirklich groß, da war für jedes Fahrergewicht das passende dabei. Die RD04 hingegen war mir viel zu stramm und ließ den gewünschten Komfort vermissen.
    Das Cartridgesystem meiner 2006er Suzuki V-Strom 1000 konnte ich direkt vergleichen mit der Gabel meiner 2004er Suzuki V-Strom 650 die ich beide gleichzeitig in Gebrauch hatte. Beide V-Stroms sind sich ja recht ähnlich und mit einem weitgehend identischen Chassis ausgestattet. Die 650er ist aber auch fahrwerksseitig etwas einfacher und kostengünstiger ausgestattet, so verzichtete man darauf die Kleine trotz identischer Federwege von 160/160mm mit einer Cartridgegabel auszustatten. Der Unterschied war frappant: Während es bei der Kleinen auf schlechten Straßen ständig in der Verkleidung rappelte und schepperte, man als Fahrer spüren konnte dass manche Unebenheiten ungefiltert weitergegeben wurden, glitt die Große über die gleichen Löcher sanft hinweg. Das war ein Unterschied wie zwischen einem Kleinwagen und einer Luxuslimousine. Möglich, dass das Mehrgewicht von 20 kg eine Rolle zugunsten der Großen gespielt hat, aber bestimmt nur eine ganz geringe.
    Mit der Einstellung dieser Cartridgegabeln hatte ich keine Probleme, sollte es die geben?
    Die Gabel meiner zweiten VFR hatte ich übrigens mal auseinanderbauen müssen weil der Vorbesitzer die Standrohre in den Schraubstock eingespannt und damit ruiniert hatte. Foto der zerlegten Gabel anbei. Die Kartuschen sind die Rohre jeweils links der Federn.

  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!