Beiträge von pip

    Moin.


    Ich gehe bei Schlafsaecken auch mehr nach den technischen Eigenschaften als das ich eine spezielle Marke suchen wuerde.
    Bei ca. 600-700g guter Daunenfuellung passt mir mein Schlafsack fast bei allen Temperaturen, in denen ich gerne Motorrad fahre. Das ist aber sehr subjektiv. Wenn es nachts friert, kann ich noch was anziehen, und wenn es zu warm ist, nutze ich ihn offen nur als Decke. Wuerde ich nur warmes Wetter erwarten, waere ein duennerer, leichterer Schlafsack besser. Wichtig sind mir Beinfreiheit und ein moeglichst langer Reisverschluss, damit ich den Sack offen nutzen kann.
    Unter 500g Fuellung wuerde ich selber bei einer langen Reise von Asien nach Europa nicht gehen, Gewichtsersparnis gibts dann nur noch durchs Aussenmaterial.
    Den Klimabereich erweitern kannst du aber auch gut mit einem Innenschlafsack, der einzeln in warmen Naechten genutzt werden und zudem einfacher gewaschen werden kann.


    Alternativ suchst Du Dir was Leichtes und kaufst dann spaeter einen billigen zweit-Schlafsack zum Drueberziehen, wenn Du in kaeltere Gefilde kommst. (Ich kannte mal jemanden, der 3 uralte, loechrige Schlafsaecke uebereinander nutzte, deren Loecher sich perfekt ergaenzten ... Das Gebilde war legendaer.)


    Wenn es kalt wird, ist insbesondere auch die Isomatte wichtig. Die Exped Downmat ist wohl die bei weitem waermste Matte, wenn auch anscheinend anfaellig. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Thermarest, meine letzte hat 20 Jahre gehalten - und haette da noch Garantie gehabt. Der Haendler meinte: "Exped ist immer sehr kukant bei allen gewesen." - "Und wie ist das bei Thermarest?"- "Keine Ahnung, da haben wir noch nie reklamieren muessen ..." Gute, warme Isomatten wiegen heute unter 400g und packen kaum groesser als eine halb-Liter Dose.


    Pip

    Die anderen Vorschlaege finde ich auch sehr interessant. Ich stelle mir die Folgen vor, wenn Lkws grundsaetzlich im Schrittempo abbiegen. Nicht jede Kreuzung innerorts ist so eng, dass der restliche Verkehr das erwartet.
    Was ein Radschnellweg ist, musste ich erst nachgucken. In Muenster kann man seit Ewigkeiten fast ohne anhalten zu muessen rund um die Innenstadt radeln - ich glaube nicht, dass da jemals jemand ein besonderes Schild vermisst hat. Toll ist die Anmerkung im Artikel, dass durch das neue Schid auch Radschnellwege mit sandigem Untergrund moeglich waeren. Mal abgesehen von Downhill-Pisten, wo macht das Sinn?


    Das heisst, das Mopped stand 5000km auf dem Haenger? :lol:


    Die bisherigen Antworten in diesem Thema helfen Dir nicht bei dieser Frage?

    Der von mir oben verlinkte Kompressor soll 7bar schaffen. Bislang hatte ich nie Probleme - allerdings habe ich selten grosse Probleme mit dem Tiefbett gehabt.


    Kompressoren brauchen bei hoeherem Druck auch mehr Stromstaerke. Das kann bei manchen Motorraedern dazu fuehren, dass die 10A Sicherung der Steckdose (oder CAN-Bus bei BMW) abschaltet - muss aber nicht. Am besten vorher ausprobieren und ggf. mit dem Kompressor und geeigneten Leitungen direkt an die Batterie gehen. Das gilt fuer alle Kompressoren.

    Vielleicht will er sicherstellen, dass er nicht mit klammen Haenden am Strassenrand steht, falls das Motorrad mal nicht mehr laeuft. Insbesondere bedenkenswert, wenn man im Winter in Norwegen, Kanada, Russland oder Alaska unterwegs ist.


    Nett spannend zur Einstimmung auf den Winter, englisch:
    Teil 1:

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    Wem die Videos zu lange sind, dem empfehle ich in Teil 2 bei 0:50 einzusteigen: "It's been four hours now that I've been riding on this trail with one good eye. My cornea is frozen and I can't see a thing out of my right side ..."

    Moin.


    Flexible Stulpen sollten bei Problem genug nachgeben, um die Haende nicht zu binden. Bei einem Sturz ueber den Lenker sind es normalerweise die Spiegel, an denen man sich die Gelenke brechen kann (Da gibt es wegklappbare Spiegel, s.u.). Meine Stulpen sind zudem nur wenig groesser als die Handschuetzer. Das ist weniger warm, aber bei richtig kaltem Wetter will ich auch nicht fahren muessen.


    Da ich auch viel im Gelaende unterwegs bin und meine Handschuhe auf Touren einiges mitzumachen haben, halten Handschuhe bei mir selten laenger als 2-3 Jahre. Fuer mich sind beheizbare Handschuhe so nicht rentabel. Zudem will ich den direkten Kontakt mit dem Lenker, den mir Sommer- oder Endurohandschuhe bieten. Letztlich hat meine kleine Enduro eine schwache Lichtmaschine, die mit beheizten Klamotten nur wenig Reserven haette.


    Gruss,
    Pip



    Barkbuster Blizzard, Bild der letzten Schwarzwaldtour von Allgeier72



    Spiegel mit RAM-Mount geben beim Sturz nach.


    Bei mir sind Barkbuster Handschuetzer montiert, die eher gleichgross/groesser als die Originalen sind. Dazu gibt es passende Stulpen 'Blizzard', die am Lenkerende mit verschraubt werden. Innen werden sie einfach durch einen Gurt gehalten. Ich denke, das muesste auch mit den Originalen klappen:
    https://barkbusters.net/products/bbz/3487-bbz-001/
    Bislang kann ich prima mit Sommerhandschuhen fahren und muss die Griffheizung hoechstens halb aufdrehen. Auch nasse Handschuhe hatte ich noch nicht. Erfahrungen unter 5C oder bei heftigem Regen fehlen aber bislang.


    Ich klaue mal ein Bild der letzten Schwarzwaldtour von Allgeier72:


    Gruss,
    Pip