Beiträge von pip

    In dem verlinkten Beitrag geht es uebrigens um Oxfordgriffe, die bei meiner 890 mit RbW keine Probleme machen.


    Wird nicht auf Freigaengigkeit geachtet, so dass der Gasgriff nicht komplett zurueck auf Null springt, koennte das RbW System sich vielleicht auch verschlucken. Abgesehen davon, koennte ich mir Probleme bei Moppeds mit CAN-Bus (nicht AT) vorstellen, da die Anleitung vorschlaegt, den Hupenstrom anzuzapfen.

    Als Alltagsmobil waeren auch 200kg noch ok, wenn der Schwerpunkt und die Sitzhoehe im Rahmen liegen. Meine 650er BMW wiegt original 144kg trocken ...

    Absolut sehenswert:

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    Edit: Wer die Sprache nicht versteht, kann alternativ die englische Version angucken.


    Ich bin auf Hansjoerg vor Jahren durch seine BAM Tour aufmerksam geworden. Wer an extremen Abenteuern interessiert ist, sollte mal die anderen Videos auf seinem Kanal durchforsten.

    Dann koennte ich auch meine 650er nehmen. Aber es stimmt schon, ueber eine Sumo hab ich auch nachgedacht.

    Edit: Auch die Stark Varg wuerde ins Schema passen. Nur fuer den Alltag fehlt die Moeglichkeit, Einkaeufe unterzubringen, und ich wette, dass man nach der 1sten Pfuetze klitschnass ist.

    Ich wuensche mir ein handliches Alltagsmotorrad, agil, leicht zu rangieren und nicht zu hoch. Auch etwas Autobahn muss moeglich sein. Am besten Enduro-aehnlich, um Schlagloecher zu schlucken und nicht an Kantsteinen aufzusetzen.

    Die Scrambler 400x ist nett, aber irgendwie drueckt mich der Tank. Die Bear 650 war mir zu schwerfaellig. CL500 oder Himalayan 450 gehen optisch gar nicht.


    In den letzten Tagen bin ich die 390 Adv (ohne R oder X) probegefahren - insgesamt gut 4000 km, darunter Stadt, Landstrasse, Schnellstrasse, Schotterpisten, Offroad, und Tiefsand. Einzige Modifikation war eine Telefonhalterung. Mein Fazit:

    • Die Sitzposition passte mir, und 400 km Tagesetappen waren kein Problem. Mit 1.80m war mir der Lenker einen Tick zu niedrig, um im Stehen zu fahren - auch mit leicht gebeugten Knien etc.
    • Der Motor war ueberraschend vibrationsarm, und in den meisten Szenarien gefiel mir die Maschine gut. Sie ist sehr handlich.
    • Spritverbrauch schwankte zwischen 3.3 und 4.2 Liter, Gesamtschnitt 3.6 Liter/100km. Das fand ich recht hoch. (Vielleicht waren die hoeheren Werte schlechtem Sprit zuzuschreiben.)
    • Wohlfuehlgeschwindigkeit lag fuer mich bei ca. 90km/h. Da ich sie mit 0(!) km bekam, habe ich sie fast nie ueber 6000U/min gedreht, das entsprach knapp ueber 100. Lange Ueberfuehrungsetappen machten mir wenig Spass.
    • Richtig Leistung kommt erst ab ca. 5500U/min, und normalerweise wird sie erst um 10,000U/min begrenzt. Mir gefielen die hohen Drehzahlen nicht. Im Sand habe ich untenrum Drehmoment vermisst.
    • Das Licht ist gut, aber man muss den Scheinwerfer sauber einstellen.
    • Das Fahrwerk war mit mir und Gepaeckrolle ueberfordert und ist vorne wie hinten mehrfach bei Bodenwellen durchgeschlagen. Im Gelaende fehlte zudem Bodenfreiheit (sowie ein vernuenftiger Motorschutz), und so war ich auch an Kantsteinen vorsichtiger als sonst.
    • Kaum hatte es zu regnen begonnen, aktivierte sich das Fernlicht alle paar Minuten selbstaendig. Wahrscheinlich eine schlecht isolierte Steckverbindung, und nicht sehr vertrauenserweckend.
    • Die TKC70 passten gut zum Motorrad und waren im Gelaende eigentlich nur dort ueberfordert, wo auch die 390 an ihre Grenzen kam.

    Insofern ist die NX500 momentan Favorit...

    Edit: Um Marokko zu erkunden, fand ich die 390 ideal. Ein groesseres Motorrad schraenkt nur ein. Es sind auch viele Himalayan 450 zu mieten, die koennte ich mir ebenfalls vorstellen, auch wenn sie schwerer ist.


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    Test auf Schotter


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    Test auf nasser Fahrbahn


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    Test bei Dunkelheit


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    Test auf Langstrecke


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    Test im Sand

    Sowas habe ich vor ca. 10 Jahren mit dem Heidenau K60 (ohne Ranger) in schlauchlos gehabt: Nach 2-3 Monaten Standzeit bemerkte ich den recht geringen Luftdruck und wollte umkehren - ich war gerade erst los. Er hatte aber soviel Luft verloren, dass er sich in der Kehre von der Felge loeste. Bei mir wars hinten.


    Zum K60 konnte man damals noch weitere, aehnliche Erfahrungsberichte finden. Der Reifen hat dort, wo er am Felgenhorn anliegt, kleine Rippen, die wohl das Verdrehen auf der Felge verhindern sollen. Unsere Vermutung war, dass sich dadurch leicher ein schleichender Druckverlust einstellt - vielleicht auch besonders, wenn niedrige Temperaturen dazu kommen.

    Ich habe mal erwaehnt, dass ich gefuehlt einmal pro Jahr einen Reifenschaden habe (oder ein Mitfahrer). Nun, fuer dieses Jahr ist das Soll erfuellt.


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