Beiträge von pip


    Der Tankrucksack ist ein relativ sicherer Ort fuer Kameraequipment, und auch sinnvoll wegen der Gewichtsverteilung. Wenn dort aber nicht genug Platz ist, kannst Du ueberlegen, welche Objektive Du tatsaechlich griffbereit brauchst.
    - Bei 95% meiner Fotos reicht eine Standardbrennweite, tatsaechlich habe ich auf einigen laengeren Touren nur EINE Festbrennweite dabei gehabt.
    - Wenn man an Tieren (oder Motorraedern) interessiert ist, hilft ein Teleobjektiv. Meist warten die nicht, bis man das passende Objektiv herausgekramt hat.
    - Spezialobjektive (z.B. Fischauge) erfordern meist Planung, dann schadet es auch nicht, wenn das Objektiv irgendwo im Koffer vergraben ist.

    Moin,


    auf meiner ersten Tour hatte ich eine Spiegelreflex mit zweit-Objektiv im Tankrucksack, das passte gerade eben. Ein paar zurechtgeschnittene Stuecke Schaumstoff (Isomatte) dienten als Schutz. So aehnlich fahre ich seit gut 10 Jahren meine Kamera spazieren, ohne dass etwas Schaden nahm.


    Leider behindert mich der grosse Tankrucksack, wenn ich stehend mein Gewicht verlagern muss (z.B. am Hang). Daher ist die Kamera jetzt im Topcase. Der GROSSE Nachteil ist, dass ich zum Fotographieren absteigen muss. Es gehoert also unbedingt eine kleine zweit-Kamera in Griffweite, falls bspw. der Kumpel faellt und wenig Zeit ist, bevor er sich wieder aufgerappelt hat.
    Praktischerweise ist die zweite Kamera auch noch staub- und wasserdicht, so dass man auch fotographieren kann, wenn die Spiegelreflex besser eingepackt bleibt.
    Als Topcase dient ein fest verschraubtes Peli Storm im2200 - so ausgesucht, dass notfalls auch der Laptop Platz findet.


    Gruss,
    Pip


    Hier sieht man das Topcase sowie einen kleinen (nicht stoerenden) Tankrucksack:


    Weshalb ich eine Kamera griffbereit haben will:


    Die Befestigung der alten Touratech ZEGA-Koffer und eigentlich fast alle 'einfacheren' Alukoffer funktioniert aehnlich. Solange der Koffer abgeschlossen ist, kann man ihn auch nicht abnehmen. Wenn Dir also das Kofferschloss sicher genug ist, sollte das kein Problem sein. Die Einfachheit dieser Befestigung ist auch ihr Vorteil, denn sie ist unschlagbar robust. Ich habe schon diverse Koffer abfliegen sehen und wuerde Offroad nur diesen einfachen Systeme trauen.

    Eine guenstigere Variante mit dem gleichen Prinzip habe ich hier verlinkt:
    https://trueadventure.de/forum…13&t=135&start=180#p64834
    Eigene Erfahrungen habe ich aber (noch) nicht, da ich bereits einen Oeler verbaut habe.



    Anschrauben an den Kunstoffkettenschutz hat bei mir auch gut funktioniert. Das ist auch beim Radausbau sehr praktisch, da man das Ding im Ganzen zur Seite nehmen kann, ohne die Feineinstellung anzuruehren.
    Wichtig ist, das Kabel so zu verlegen, dass es sich nicht an Aesten usw. verhaken kann, sonst ist der Oeler gleich wieder ab. Die Duese geht seitlich aufs Kettenrad, von wo sich das Oel per Fliehkraft an den Kettengliedern verteilt.

    Koffer 'mit Cut':
    http://www.rms-metalwork.de/ho…1000l-africa-twin/#Bilder


    RMS-Koffer hatte ich an meiner GS und kann nur Gutes ueber die Verarbeitung sagen. Da alles Einzelanfertigungen sind, kann man auch nach Wunsch Aenderungen einplanen lassen. Das einzige, was mir nicht gefallen hat, sind die Schloesser. Ich hatte nie Probleme, aber hier gefallen mir andere Hersteller besser.


    Edit: Zu Verwirbelungen und Kettenoelern kannst Du Dich direkt hier im Forum einlesen.
    :P


    Wenn es etwas Einfaches sein soll, wuerde ich den hier nehmen. Ich habe Christian (der Hersteller) kennengelernt und es an seinem Motorrad live gesehen. Preislich deutlich guenstiger ...
    http://outandabout.world/oiler/