Beiträge von pip

    Moin,


    bislang war hier immer ein Zumo 660 im Einsatz, auch um OpenStreetMap (OSM) Karten in Gegenden zu nutzen, die von Garmin & Co noch nicht erfasst sind (Marokko, Island, Balkan ...).
    Auf der naechsten Tour kommt versuchsweise ein Outdoor-Tablet zum Einsatz, nicht zuletzt weil mir angesichts der schlechten Ausstattung & Performance keines der angebotenen Navis das Geld wert ist.


    Smartphones werden immer besser, trotzdem wuerde ich Folgendes pruefen:
    - GPS, Bluetooth & 100% Bildschirmhelligkeit verbrauchen sehr viel Strom. Kann das Dein 12V Adapter? (2A bei 5V sollten es meist schon sein.)
    - Laeuft eventuell das Handy nach 1-2 Stunden heiss? Das laesst sich auch im Auto testen.
    - Ist es wasserdicht? Was machst Du bei Regen?
    - Wie stabil ist der Kabelanschluss? Micro-USB Stecker und Buchse halten nicht viel aus. Auf jeden Fall sollte das Kabel nicht im Wind flattern.
    - Kannst Du es mit Handschuhen vernuenftig bedienen oder zumindest einen Bildschirmstift sicher fuehren?
    - Hast Du genug Speicherplatz, um die Karten zu speichern, damit Du auch ohne Handyempfang weisst, wo Du bist?


    Bei manchen Smartphone-Apps fand ich den Kartendownload entsetzlich kompliziert, wenn man groessere Strecken faehrt. Das eigene Bundesland ist kein Problem, aber es schien oft Stunden zu dauern, auch nur auszusuchen, welche Kartenabschnitte bspw. fuer eine Tour in die Mongolei heruntergeladen werden mussten ... Gibts da Tips zu?


    Gruss,
    Pip


    Die werden separat ueber Seilzug betaetigt, und es sind Serienbelaege, die sonst an Rollern Verwendung finden. Also nichts Exotisches. Bei dreckig-feuchten Strassen koennen Belaege einfach durch den Dreck gerade hinten ungewoehnlich leiden, und das traefe dann auch die Feststellbremse. Erwarten muss man es also normaerweise kaum, aber es lohnt zumindest einen pruefenden Blick.


    Die habe ich auch, und keine Probleme. Wenn es auch dafür zu matschig wird, bin ich wahrscheinlich mit der AT eh fehl am Platz - ich bin kein Fan von Schlammspielen.


    Wir hatten im Mai 2018 schon Aerger mit dem vielen Regen in den Pyrenäen, war das dieses Jahr wieder so?


    Gruss,
    Pip


    Das ist ein altes Problem, und nicht AT spezifisch. Bei BMWs hauen manche Kompressoren dann die CAN-Bus Sicherung raus, und man muss kurz die Zuendung wieder abschalten. Bei der AT ist es eben eine normale Sicherung.
    Der Kompressor braucht um so mehr Leistung, je hoeher der Druck gerade ist. Wenn Du also einen platten Reifen aufpumpst, kann es sein, dass die Sicherung erst fliegt, wenn der Druck ein gewisses Niveau erreicht hat. Kompressoren liegen oft knapp ueber der Steckdosen-Spezifikation - einige moegen funktionieren, andere machen Probleme machen.


    Ohne ins Detail zu gehen, aber der Radausbau ist einfach, wenn man sich damit vorher mal beschaeftigt. Vorne wie hinten. An den Schlauch zu kommen, sollte man dann besser zuhause geuebt haben. Es gibt da tausend Anleitungen, Youtube Videos etc.l
    Die kleinen Kartuschen reichen nicht weit - ich vermute, Du brauchst 3-4 fuer hinten. Wenn Du dann was korrigieren willst, gleich das Doppelte. Fuer den Anfang sind ein Reifenspray, ein paar Kartuschen, Zange und Messer (um den Nagel loszuwerden) sowie ADAC Karte vielleicht ein guter Notbehelf.


    Kann ich bestaetigen, auch wenn ich mich nicht aufs Telefon verlasse (Inreach). Sonntagvormittag in einer franzoesischen Kleinstadt, Motorrad startet nicht: ADAC angerufen, der sofort den franzoesischen Partner mobilisiert. Nach 90min kommt ein Kleintransporter: 'Nee, ich kenne mich mit Motorraedern nicht aus, ich soll das Ding nur in die Werkstatt transportieren.'
    Dann am Montagmorgen in der Werkstatt: 'Das Moped steht noch im Auto, und der Fahrer mit dem Schluessel kommt spaeter. Wir arbeiten aber sowieso nicht an Motorraedern, und die Motorradwerkstaetten sind alle montags geschlossen.' Am Ende haben wir uns dann selbst beholfen.


    Ah, ich dachte Du beziehst Dich auf den Michelin. Den gibt es nur fuer kleinere Enduros.