Beiträge von MacReiner

    Ich werde fuchsteufelswild bei einer solchen Reaktion seitens Honda.

    Bisher habe ich immer noch noch an das Gute geglaubt.

    Nur wenn ich (in meinem Fall Ende Mai) Honda darauf hinweise, dass Menschenleben in Gefahr sind, kann es nicht sein, dass Silke eine solche Antwort von denen bekommt!

    So langsam müssen die doch mal wach werden.


    Ist es Honda wirklich egal, dass Menschen verunfallen, sich verletzen oder sogar sterben??

    Um den Tempomaten auszuschalten, kannst du den Gasgriff über seine Nullstellung hinweg gegen einen federnden Anschlag drücken. Dann deaktiviert er sich ganz geschmeidig.


    Dieses Unterschwingen, also die Geschwindigkeit fällt unter den eingestellten Wert, wird mit dem Update behoben.

    HDM

    Ja, im Prinzip hast du recht. Aber der Tempomat macht auch die Drosselklappe auf, damit das Motorrad z.B. mit 100 km/h weiterfährt, obwohl der Gasgriff die Stellung null hat. Somit hat er durchaus die Möglichkeit, ordentlich mitzumischen.


    Das Thema ist für mich natürlich auch relevant.


    Ich habe das mit meinem HH durchgesprochen. Ein guter Anwalt, selber Motorradfahrer mit Rennstreckenerfahrung, sagte, natürlich muss ich den HH verklagen.

    Doch was passiert da?

    Ich bringe mein Anliegen vor, ok.

    Ich kann aber nichts beweisen...

    Somit wird ein Gutachter beauftragt, den Fehler zu reproduzieren.

    Er wird es sehr wahrscheinlich nicht schaffen.

    Folge: Ich verliere den Prozess.


    Gewinn für mich?... Nicht so viel.


    Mein HH hat gesagt, er würde mich verstehen, wenn ich ihn verklage.

    Mach ich aber nicht, weil es derzeit keinen Sinn macht.


    Oder vergesse ich etwas?

    Ok, wenn du die Erfahrung so gemacht hast, wird das stimmen.

    Insbesondere mein zweiter Fall hat mir deutlich gezeigt, dass ich nicht selber Gas gegeben habe.

    Es war ein ganz lockeres Herunterschalten (Motorbremse) bis in den zweiten Gang, aufrecht, keine Kurve.

    Die letzten Meter mit der vorderen Betriebsbremse bis in den Stillstand, eigentlich...

    Das Hinterrad fing regelrecht an zu hoppeln, mein Vordermann hat das sogar im Rückspiegel beobachtet.

    Ab da habe ich voll gebremst, du arbeitest da wohl gegen die volle Motorleistung an.

    Ich bin knapp an meinem Vordermann rechts vorbei und noch knapper nicht auf die vorfahrtsberechtigte, befahrene Bundesstrasse gerauscht. Da ging mir echt der Stift!

    Ja, der Tempomat ist bei mir immer aktiv.

    Ich nutze ihn durchaus häufiger. Als der Fehlerfall auftrat, habe ich beide male vorne gebremst, der Microschalter für die Bremsbetätigung war gedrückt, natürlich ist im Normalfall der Tempomat an dieser Stelle inaktiv.

    Das macht den Schrecken umso größer, du rechnest einfach nicht mit einer Beschleunigung.

    Mit der rechten Hand bist du am Bremsen, jetzt versuche mal, gleichzeitig Gas zu geben...

    Ich glaube nicht, dass man das wirklich hinbekommt. Nicht Ausversehen.

    Eine Fehlbedienung kannst du ausschliessen.

    Ich bin selber von diesem Problem betroffen. Ich habe es bisher nur noch nicht veröffentlicht.


    Beim Verzögern aus ca. 80 km/h mit Motorbremse und vorderer Betriebsbremse trat ein gefährlicher Fehler auf.


    Situation eins:

    Beim Zurückschalten in den zweiten Gang per Minustaste und schon eingeleiteter Kurvenfahrt fing das Motorrad an, stark zu beschleunigen.

    Reflexartige Reaktion meinerseits: Die Vorderradbremse voll angezogen. Bremse (ABS) im Regelbereich, Warnblinker ging an.

    Durch das Beschleunigen schob das Motorrad über das Vorderrad nach außen über die andere Fahrbahn.

    Ich bin erst am äußeren Rand der Straße zum Stehen gekommen.

    Nicht auszudenken, wenn Gegenverkehr gekommen wäre...

    Einen halben Meter weniger Straße hätte auch gereicht, um zu stürzen.


    Eine Stunde später dann Situation zwei:

    Anbremsen auf eine Kreuzung, keine besondere Belastung oder ähnlich.

    Wieder mit der Minustaste bis in den zweiten Gang heruntergeschaltet und die Motorbremse genutzt.

    Zum Schluss die Vorderradbremse hinzugenommen, um zum stehen zu kommen.

    Plötzlich beschleunigt das Motorrad wieder. Vollbremsung meinerseits mit Regelverhalten vom ABS.

    Mit viel Glück bin ich nicht auf meinen Vordermann aufgefahren.


    Danach habe ich das update für den Tempomaten bekommen. Der Tempomat zieht ja auch an der Drosselklappe, somit kann man hier durchaus einen ursächlichen Zusammenhang sehen.

    Das ganze ist jetzt 3000 km her und die Maschine fährt fehlerfrei.


    Mein HH ist natürlich entsetzt. Wir haben den Fehlerspeicher ausgelesen und zu Honda Deutschland geschickt. Das war ohne Befund. Es gibt keinen Hinweis auf einen defekten Sensor, Fehlsteuerung oder dergleichen.

    Dann hat Honda D die Einstellungen von mir abgefragt, ich habe alles vom Display abfotografiert, wie ich die Maschine eingestellt habe und über den HH zu Honda geschickt.

    Honda D will ein anderes Moped genauso einstellen um den Fehler zu reproduzieren.

    Das ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt, es wäre die berühmte Nadel im Heuhaufen...


    Wir sollten alle Fälle sammeln, damit Honda die Möglichkeit zum Reagieren bekommt.

    Auch wenn es nur wenige Fälle gibt, jede einzelne Situation ist LEBENSGEFÄHRLICH!!!

    Das Gegenstück sitzt doch auf dem Stecker.

    Du kannst die Leitungen dort vercrimpen.


    Es ist möglich, dass der Öler das Magnetventil nicht öffnet. Das ist dann eine Fehlfunktion, dessen Ursache nicht zu erklären ist.

    Ich habe das so erlebt. Berotec war sehr freundlich und hilfsbereit. Ich habe einen neuen Öler bekommen.

    Leider ging der auch nicht.

    Abhilfe schafft hier das Umverdrahten vom Dauerplus weg vom Optionsstecker direkt zur Batterie (mit Sicherung natürlich).

    Erst dann funktioniert es bei mir.

    Viele andere haben das Problem nicht.

    Es ist auch nicht wirklich logisch.