Leute, machen wir uns doch nichts vor. Unter den Bikern ist der Anteil der Krawallmacher prozentual eindeutig viel höher als bei allen anderen Verkehrsteilnehmern. Ich wohne am Ortsausgang, aber an KEINER typischen Motorradstrecke, doch an einem sonnigen Wochenende ist MINDESTENS jeder zehnter Biker ein Krawallo, während bei den Autos maximal jeder 200ste spinnt. Sicherlich wird der Anteil an vierrädrigen (…) durch Moderator bereinigt an berüchtigten Bergstrecken höher sein, aber es ist einfach nicht von der Hand zu weisen, dass bei einer (fragwürdigen) Gruppen-Schuldzuweisung wir nicht zu Unrecht an erster Stelle stehen.
Es gibt - allen Beteuerungen zum Trotz - immer noch genug °Kollegen", die laute Tröten als unverzichtbares Utensil betrachten und noch mehr, die meinen, ab Ortsschild das Gas auf Anschlag bringen zu müssen. Wenn WIR denen nicht klarmachen, dass das lächerlich, dumm und unsozial ist, dann müssen wir eben mit der unschönen Sippenhaft leben. Immerhin sind die meisten Motorradmedien mittlerweile umgeschwenkt und so denke ich, dass sich die Geisteshaltung so langsam wandeln wird, wobei es natürlich eine Restmenge an Ewig-Gestrigen geben wird.
Wer kennt die "Hollister Riots"? Da waren auch die Biker für lange Zeit die bösen Buben, bis es zu einer Auftrennung in 99%er und 1%er kam und sich die öffentliche Wahrnehmung dann auch langsam zum Guten veränderte. Ich bleibe positiv gestimmt.