Beiträge von steinmeister


    Ich will es nur allen Wiedereintseigern und 1.April-Saisonies nochmal empfehlen!

    Hier ist es schon für 2 wieder zu spät, erst mal zu üben
    :(


    Harald, wie Recht du hast!


    Ich hab nun schon viele hunderttausend Zweiradkilometer und viele Fahrtrainings bei ADAC und anderswo hinter mir
    - und lerne bei jedem Training auch einige neue Dinge dazu.
    Wie z.B. letzten Montag beim ADAC in Leipzig - jeden Cent wert!


    Was für mich aber wichtiger ist:
    Ich habe Glegenheit, altbekannte Abläufe abseits des Straßenverkehrs und unter den ktritischen Blicken eines erfahrenen Instruktors ausgiebig zu trainieren,
    ein Stück weit(er) zu automatisieren
    und kleine Fehler auszumerzen .


    Wissen allein reicht eben nicht.
    Wer gut fahren können will, muss Abläufe automatisieren.
    Und dazu braucht es eben gezieltes Training.

    Hier ein paar Stellen, wo ich in den letzten Jahren in meiner Region nichtschaltenden Ampeln begegnet bin:


    https://www.google.de/maps/@51.4528346,11.3055299,18.75z


    https://www.google.de/maps/@51.36323,11.2875782,19.96z


    https://www.google.de/maps/@51.2025401,11.9708843,19.58z


    https://www.google.de/maps/@51.4679737,11.5477166,19.33z


    Ich hab jetzt mal eine Mail an den MdL meines Vertrauens geschrieben.
    Mal gucken, ob der genauere Infos zu aktuellen rechtlichen Regelungen bekommt
    oder vielleicht sogar das Erarbeiten von Lösungen initiieren kann.

    Wer kennt das nicht?
    Du stehst mit deinem Motorrad/Fahrrad an der Haltelinie der Links-Abbiegespur.
    Die Minuten verrinnen, hinter dir stapeln sich die Autos, aber die Ampel bleibt standhaft auf Rot.
    ....
    Immerhin stehen bei einem Rotlichtverstoß nach mehr als einer Sekunde laut Bußgeldkatalog sehr deftige Sanktionen an.
    Ich habe deshalb nun schon in mehreren Polizei-Dienststellen, Straßenverkehrsbehörden usw. angefragt, wie ich mich in einem solchen (jew. konkret aufgetretenen) Falle rechtskonform zu verhalten hätte.


    Manchmal gab es Antworten.
    Wie z.B. diese:



    Die Mitteilung, dass die Stadt Weißenfels ein physikalisches Problem hat, ist diplomatisch kein schlechter Versuch,
    aber natürlich weder überraschend noch hilfreich.


    Weswegen ich die Frage nach rechtskonformen Handlungsoptionen mal in die kompetente Forums-Runde weitergebe.

    Danke, Maddan, für Deinen erhellenden Beitrag.
    Leuchtet ein, was Du schreibst.


    In erster Linie sehe ich hier ein Forum für Fahrerinnen und Fahrer einer Africa Twin und keine politische Diskussionsplattform.


    Natürlich!

    Ich habe kein Interesse daran, dass hier jedes beliebige politische Thema endlos durchgekaut wird.
    Sorry, wenn das so angekommen sein sollte.
    Mir ging es um politische/weltanschauliche/ethische etc. Aspekte AT-relevanter oder zumindest motorradrelevanter Themen.


    Ein Forum kann nur zu einem hohen Teil selbst regulierend sein, wenn sich die Leute teilweise persönlich kennen und schätzen und es sich über viele Jahre entwickelt hat. Siehe Varaderoforum, Tigerhome. Das Forum hier ist noch viel zu jung. Bis zu dem Zeitpunkt braucht es Mod’s, die das Forum "nach bestem Wissen und Gewissen" in eine Richtung bringen. Irgendwann hat sich die Forengemeinschaft dann soweit gefestigt, das man als Mod praktisch nie mehr eingreifen muss.


    So sei es!


    Und auch Danke an alle anderen, die sich an diesem Tread abgearbeitet haben.
    ( So wünsch ich mir Deabatten! :D )

    Andreas hat anschaulich dargelegt, dass es mit unserer Debattenkultur sehr im Argen liegt.
    Leider ist diese Kunst keine Selbstverständlichkeit.
    Sie war es aber auch nie.
    Sie muss immer wieder neu erfunden und neu eingeübt werden.
    Schon Platon hat mit seinen "Dialogen" ein Beispiel gesetzt, wie man produktiv Debatten führen kann.
    Es gab und gibt auch immer wieder Orte und Zeiten, in denen Debatten unmöglich sind.
    Das macht mir Angst.
    Wo Debattenkultur in Vergessenheit gerät oder verweigert wird, möchte ich nicht wirklich leben.

    Nein, das wollen wir nicht.
    Dein (überspitzt gezeichnetes) Szenario mag nicht unmöglich, nicht einmal unwahrscheinlich sein.
    Ich kann mir aber auch weniger fatalistische Szenarien vorstellen - die bekommt man nicht geschenkt. Darum müsste man ringen.
    Ich fände es der Mühe wert.


    Ich fühle mich nicht wohl bei dem Gedanken, eine Forums-Äußerung, die m.E. völlig in die Irre läuft,
    unwidersprochen lassen zu müssen, um mögliche Unruhe zu vermeiden.


    Für mich ganz wichtig:
    Zu einer öffentlichen Äußerung möchte ich auch öffentlich Stellung nehmen können und mich nicht in PNs verstecken müssen. Das Echo im Forum mag mir zeigen, ob mein Widerspruch berechtigt war oder auch nicht.


    Ich fühle mich durchaus wohler bei dem Gedanken, dass mir hier aus dem Forum ein harter Wind ins Gesicht blasen wird, wenn ich selbst mal in die Irre gehe, als wenn ich mit meiner Meinung im Vakuum schwebe.


    Ich habe diesen Thread auch nicht gestartet, um die ganze Welt von meiner genialen Weisheit zu überzeugen,
    sondern um das Thema in Breite und Tiefe mit Euch zu erörtern
    und dadurch möglichst auch selber ein bisschen weitsichtiger zu werden.
    Bisher sind meine Erwartungen ja nicht enttäuscht worden...


    Mein Credo:
    - Mut zum Widerspruch. Auch auf die Gefahr hin, Unruhe zu stiften.
    - Dabei - sozusagen auf Meta-Ebene - gegenseitige Reflexion und Selbstreflexion unserer Streitkultur.
    So, wie Du es in Deinem Post gemacht hast.


    Ja, das Risiko der Entgleisung ist dabei gegeben.
    Das sollte es m.E. aber wert sein.
    Auch in diesem Punkt sollten wir den Mut und das Selbstvertrauen haben, aus unseren Fehlern lernen zu können.



    Vielleicht bin ich zu optimistisch.
    Vielleicht bist du, Manfred, zu pessimistisch.
    Ganz sicher haben wir beide verschiedene Prämissen.
    Ich sehe darin aber keine Gründe, uns nicht auszutauschen.

    Sorry.


    Ich habs glaub ich nicht wirklich verstanden.


    Deshalb jetzt konkretere Fragen bzw. Gedanken:


    Was mein Thread-Thema mit dem Zitat deines Posts zu tun hat..... (Grübel-Smiley)


    Stimmt, Manfred, Du hast als normaler User geschrieben. Hab ich wirklich übersehen. (Sorry-Smiley)
    Ich frage mal nach, was Du mit Deinem Post bezweckt hast: Dein Befremden darüber zum Ausdruck zu bringen, dass die Debatte nicht strikt beim Thema "Blitzer" bleibt? (noch mal Grübel-Smiley. Ich weiß es wirklich nicht und kann nur mutmaßen)


    Sorry, Manfred.
    Auch wenn Du nicht in Blau schreibst, wirst Du zumindest von mir als komplexer Mensch wahrgenommen,
    der eben auch einer der Moderatoren ist.


    Oder eben ein normaler User, der nebenbei auch den Job eines Moderators übernommen hat.


    Kannst Du selbst tatsächlich aus einer Haut raus und in eine andere rein?
    Mir gelingt sowas - z.B. als Vater/als Lehrer - regelmäßig nicht. Bei aller Professionalität, die ich anstrebe.
    Nein, das war eher eine rhetorische Frage, mit der ich Dir nicht zu nahe treten wollte.
    Vielleicht kannst Du das ja wirklich, obwohl ich mir das mit meinem begrenzten Horizont nicht vorzustellen vermag. (Ich-bin-Verlegen- Smiley)


    Aber jetzt eine wichtigere Frage:
    Habe ich jetzt gegen die Forumsregel verstoßen, die da lautet, dass hier keine Unruhe zu stiften ist? ;)


    Wie strikt ist diese Regel auszulegen? Verstoße ich dagegen, wenn ich z.B. die Äußerung eines anderen Users als "lächerlich" oder "zu kurz gedacht" bezeichne?
    Oder ihn frage, "Was hast Du denn gerade geraucht?"


    Muss ich selbst auf Ironie, Sarkasmus, Spöttereien verzichten?


    Dass eindeutige Beleidigungen ein NoGo sind, versteht sich sicherlich von selbst. Auch wenn ich hier jemanden für ein A****loch halte, werde ich das so nicht schreiben dürfen - mit Recht!


    Aber wo ist die Grenze und wer definiert sie?


    ...............................................


    Was mich noch bewegt:


    Wie Iceman schreibt (..und Karl wohl zumindest andeutet), haben gerade politische/ weltanschauliche Themen ein gehöriges Potential, zu entgleisen.
    Und ja, es ist oft genug eine Gratwanderung. Und oft genug endet es unschön.


    Zwei Fragen:
    1. Frage: Wo beginnt eine Diskussion, politisch zu werden?


    Ich denke, jeder von uns ist, ob er das wahrhaben will oder nicht, ein homo politicus.
    Unsere Meinung zu jedwedem Thema (-wenn es nicht gerade um die Gewindesteigung der Lenkerbefestigungsschrauben oder so geht) ist immer auch von unserer individuellen weltanschaulichen "Erdung" geprägt.
    Ich glaube nicht, dass das Vorhaben, politische und weltanschauliche Aspekte vollkommen außen vor zu lassen, tatsächlich umsetzbar ist.
    Ich selbst halte es nicht mal für erstrebenswert, wobei ich schon die Gründe für andere Meinungen nachvollziehen kann.
    Aber wie gesagt: Ich halte das für illusorisch.


    2. Frage: Wie kann man ein Entgleisen von Diskussionen vermeiden?
    Sachlichkeit: Geht nicht immer. Keiner von uns hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Jeder von uns nimmt die Welt durch seine eigene Brille wahr. Wir alle denken mit dem Bauch - ob wir wollen oder nicht.
    Deshalb fände ich es gut, wenn wir als User uns gegenseitig angemessen darauf aufmerksam machen, wenn wir Andere - vielleicht unbeabsichtigt - verletzt haben.
    Z.B. durch einen "Ich-Fühle-mich-von-Dir-beleidigt- Smiley". So kann jeder selbst seine persönliche Grenze einfach und schnell zeigen und dann darauf bestehen, dass sie auch respektiert wird. Zur Not durch die Unterstützung der Moderatoren.


    Ich glaube wirklich daran, dass so ein Forum ein großes Potential an Selbstkontrolle entwickeln kann. Auch wenn es dazu Zeit benötigt und sicher immer zusätzlicher Moderation bedarf.
    Ich fände es aber eine bedauerliche Kastration sowohl des Forums als auch von mir selbst als Mensch, wenn man kontroverse und auch emotional geführte Diskussionen zu technikfernen, also auch politisch/weltanschaulich eingefärbten Theman per se ausschließen wollte.




    Keine Frage:
    Ich finde es sehr gut, dass es die Forumsregeln in dieser Form gibt.
    Und nochmal: Ich finde es hoch anerkennenswert, dass es Moderatoren gibt, die die gewaltige Aufgabe auf sich nehmen, hier fleißig mitzulesen und dem Forum Form und Gestalt zu geben.


    Insbesondere Du, Manfred, bist ja nicht nur ein offensichtlich stetig Mitlesender, sondern mit Deinen klugen und dabei zurückhaltenden Kommentaren oftmals auch "Beruhiger". (Daumen-Hoch-Smiley)


    Zitat Forenregeln (Auszug):

    Erhaltung des Forenfriedens - Unruhestiftung
    Jedes Mitglied hat den Forenfrieden zu wahren! Unruhestiftung ist nicht erwünscht. Dazu gehören z.B. Provokationen und Angriffe aller Art auf einzelne oder mehrere die zwar innerhalb der restlichen Forenregeln tolerierbar sind, aber innerhalb unserer Gemeinschaft für Unruhe sorgen. Zuwiderhandlung kann eine vorübergehende oder dauerhafte Sperrung des Accounts zur Folge haben.


    Keine Angriffe!
    Community bedeutet "Gemeinschaft": Wir erwarten von euch, dass ihr respektvoll miteinander umgeht. Respektiert die Meinung anderer Mitglieder, auch wenn ihr sie vielleicht nicht teilt. Jeder darf hier seine Ansichten veröffentlichen, allerdings bitte in entsprechend friedlicher Form. [.....] Beiträge, die obszön, vulgär, rassistisch, sexuell orientiert, jemanden verleumden, abscheulich oder bedrohlich sind haben in unserem Forum nichts verloren und werden gelöscht.


    Den zweiten Absatz finde ich genau richtig. Da lese ich z.B. auch hinein: Widerspruch ist okay, aber bitte vorher die Meinung des Anderen gründlich überdenken und gefälligst nicht beleidigend werden.


    Der erste Absatz ist schon ziemlich weit interpretierbar - da stellt sich die Frage nach dem Richter und dem Henker - und ob das dann Ein und Derselbe ist.


    So.
    Viel geschrieben und


    hoffentlich viel Unruhe (aber hoffentlich keinen Unfrieden!!!) provoziert. ;)