....es gibt ja eine sehr breite Spanne an Wegen die man befahren kann / möchte.
Die AT ist kein MotoCross Bike. sie ist auch kein Supersport Bike. Sie ist auch keine Goldwing.
Sie ist aber von vielem etwas, eine gesunde Mischung.
Ein Luxustourer abgespeckt auf unter 200 kg, ein Motocrosser mit Fahrstabilität bei 300km/h, Ein Supersportler mit wahnsinns Zuladung. Wie soll man das technisch umsetzen?
Sicherlich kann man mit den Bikes aus Ihrer Sparte auch einiges anderes anstellen. Aber Spaß machen sie alle am meisten in dem Element, für welches sie gebaut wurden.
Sicherlich kann man mit der AT offroad oder gar cross Strecken meistern, so weit bis sie stecken bleibt.
Das geht auch mit einer Goldwing, bis sie eben stecken bleibt.
Beide haben eins gemein, sie sind beide dafür nicht gebaut.
Bevor Honda die CRF1000 auf den Markt brachte, hatte Honda in der Sparte den Crosstourer zu bieten. Genug Leistung; Wartungsfreundlicher Kardan; bissle schwer, aber auf Asphalt weniger störend.
Aaaaber, auf schlechtem Asphalt ist ein deutlicher Unterschied zw. den ca. 15cm zu 23/25cm Federweg (Habe jetzt die genauen Zahlen nicht im Kopf) zu spüren. Letztere sind deutlich komfortabler.
Sicherlich mag das "Bickelharte" seinen Vorteil haben, aber wenn man nach paar Stunden mit schmerzendem Rücken und Handgelenken absteigt, kommt man ins Grübeln ob es das richtige Hobbie ist.
Die kurzen Federwege funktionieren auf glattem Asphalt sehr gut, sicher besser als die langen.
Aber auf Fahrbahnen mit großen Schlaglöchern, abgesackten Fahrbahnen, aufgefräßtem Asphalt, Fahrbahnschwellen, ausgefahrenen Bahnübergängen, da spielt die AT ihre Vorteile voll aus. Ohne Gas wegnehmen zu müssen brettert man einfach drüber, zaubert dem Fahrer ein fettes Grinsen ins Gesicht und man hat sogar die Gewissheit, dass das Bike durch sowas keinen Schaden nimmt.