Beiträge von Janosch

    Die Regenfronten scheinen, bei uns zumindest, für's erste abgezogen zu sein.

    Dafür macht sich eine Kaltfront breit, welche heute schon mächtig frösteln ließ.


    Nichts desto trotz machte ich mich heute noch einmal auf in den Sonnenschein.

    Nun gut, die sommerlichen Temperaturen muss man sich zu dem wolkenlosen Himmel noch hinzudenken.

    Ein bestimmtes Ziel hatte ich nicht und ließ mich von Lust und Laune treiben.


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    Zuerst einmal wieder ans "Wortsegel".

    Im Hintergrund ist unser Hausberg mit dem "Schaumberg-Turm" zu erkennen.


    Schon einmal an einer Stahlskulptur gewesen, folgte eine Stein-Skulptur am Bildhauersymposium in Baltersweiler.

    Es gibt schönere Gebilde, als den von mir besuchten Obelisken, doch mit meiner Strassenbereifung war ein näheres heranfahren bei nassen Wiesen nicht möglich.

    Ich dachte ernsthaft über grobstolligere Reifen im Winterhalbjahr nach.


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    Beim Versuch, meine kleine Rote in die Nähe eines weiteren Objektes zu lotsen hatte ich mich fast festgefahren.

    Ich lerne eben nie aus. Fürs nächste Mal weiss ich Bescheid.


    Wieder festen Asphalt unter den Rädern, konnte ich die Landschaft und das endlose Blau genießen.


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    Ich versuche tapfer zu sein, mir nichts anmerken zu lassen und doch durchkriecht die Kälte mich.

    Trotz Griffheizung fangen die Fingerspitzen an, sich bemerkbar zu machen.

    Nach etwa 2 Stunden ist somit eine kleine Pause mehr als gerechtfertigt.


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    Etwa 1 Stunde später und nach etwa 150 km kam ich etwas kühl, aber mit einem wohligen Gefühl zu Hause an.

    Hier konnte ich nun das Ergebnis meiner kurzen Tour in den Naviaufzeichnungen betrachten.


    So sieht es aus, wenn man immer der Nase lang fährt.

    Ich hatte aber eigentlich nicht bemerkt wie oft ich hin und her geschaut habe.

    Geschweige denn, wann ich meinen Blick über Kreuz legte. :lachen:


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    Mein Bild des Tages ist dann doch dieser Ausschnitt:


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    Meinen Beitrag solltest du auch schon haben.

    Von Dr Überzahlung darfst du gerne ein Bierchen trinken oder tanke 2 Liter Sprit und mach ein paar gemütliche Kilometer auf der AT.

    Danke auch von mir für deinen Einsatz.

    Gruß Stefan

    Nun ja.

    Was soll man denn deiner Meinung nach tun ?

    Soll man einen Polizisten am Telefon plazieren ?


    Das man nicht genug aufklären kann, beweist die Tatsache, dass immer noch Menschen darauf reinfallen oder denen auf den Leim gehen.

    Eigentlich sollte es jeder wissen.

    Auch ich unterhalte mich mit meiner 84 jährigen Mutter über evtl. Vorgehensweisen bei einer Etwaigen Notsituation.

    Zu allererst mich mal anrufen oder die Polizei.


    Beim letzten Mal hat sie auch gut reagiert und war doch sichtlich aufgebracht als ich vorbei kam.


    Das Norbert nun Ratgeber oder Erinnerungshilfen für den Fall der Fälle erhalten hat, hat sicherlich nichts mit seiner Anzeige ansich zutun.

    Vielmehr kann er anderen bei der Aufklärung damit dienen.


    Norbert: Reiche es denen weiter, von denen du annimmst, dass sie es gebrauchen könnten.

    Endlich einmal wieder ...


    Gefühlt eine Ewigkeit ist es her, seit meiner letzten Fahrt. Wenn man mal von einer kleineren Nachmittagsrunde im Oktober absieht.

    Von mittlerweile 27 aufeinanderfolgenden Tiefdruckgebieten spricht man derzeit in den Wetternachrichten. Die Meteorologen scheinen zur Zeit eine Schallplatte abspielen zu können, wenn es um die weiteren Aussichten geht.

    Doch heute war mein Tag. Am Vormittag noch wolkig und unbeständig, trieb es mich gegen halb 12 raus auf die Strasse. Meine "kleine Rote" sprang sofort an, so als hätte sie schon sehnsüchtig auf diesen Moment gewartet.
    Der letzte große Regenschauer war gerade einmal 5 Minuten vorüber und somit die Strassen noch recht nass.
    Doch über dem Hochwald öffnete sich der Wolkenvorhang und zeigte sein schönstes Blau.


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    Mich trieb es, oberhalb des Wildfreigeheges von Rappweiler-Zwalbach, der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz entgegen. Schnell hätte ich Trier erreichen können, wenn es da nicht diese nervende Streckensperrung auf der B268 geben würde.

    Nun,- der Weg ist das Ziel und ein Umweg muss nicht zwangläufig schlechter sein. Also durch die Weinberge und über Irsch und Ockfen-Schoden, hinunter zur Saar.


    Auch hier waren die Strassen noch vom Regen genässt und der Himmel hatte die restlichen dunkleren Wolken zu bieten. Gleichfalls gab es aber mit weißen Wolkengebilden eine Aussicht auf bevorstehende Wetterbesserung.


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    Den Saaraltarm entlang nach Konz und dort der ehemaligen Dampflok einen Besuch abgestattet. Erst als ich so mit meiner "kleinen Roten" davor parkte, fiel mir auf, dass man wohl schon anno dazumal wusste wie die Farbkombination von Rot und Schwarz auf den Betrachter wirken würde.
    Dass es bis in die Neuzeit hinein, eine der schönsten Farbgebung für Fahrzeuge sein würde ahnte damals noch niemand.


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    Sogar an die beliebten Speichen-Räder hatte man damals schon gedacht.


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    Die anfängliche Temperatur von ca. 14°C beim Start, änderte sich stetig nach oben. Mittlerweile waren es bereits 16°C im Schatten.
    Trier zu durchfahren, wenn man der Mosel folgen möchte ist eigentlich nicht sonderlich abenteuerlich. Zumal man es von Konz kommend auch nicht ohne größeren Umweg umfahren kann.

    Doch wenn das Navi die Routre als "Kurvenreich" berechnet, erschließen sich einem ganz andere, ungeahnte und nicht mehr wollende Stadtansichten.
    Nebenstrassen, Stadtmitte und am Ende durchs Industriegebiet Kenn, erreiche ich Schweich und quere hier die Mosel.

    An Föhren vorbei, hinunter nach Törnich. So langsam wurde mir warm, in meiner Motorradmontur.
    Wer konnte auch ahnen, dass wir heute noch einmal 17°C erreichen würden.
    Hätte ich, - wäre das Winterfutter aus Jacke und Hose draus geblieben.
    Die Mosel begleitend, folgte ich der Strasse durch die Weinberge zur "schönsten Weinsicht" auf Trittenheim.


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    Es folgte die Laurentius-Kapelle in Trittenheim. Offiziel wiederum nicht mit Fahrzeug zu erreichen, liegt sie doch inmitten der Weinberge. Doch die Winzer haben ihre Arbeit seit längerem eingestellt und der neue Wein reift bereits in unzähligen Fässern zu einem neuen Jahrgang heran. Die Weinberge selbst liegen fast nackt an den Hängen. Das bunte Laub ist grösstenteils verschwunden und liegt nur noch als Rutschiger Belag auf den kleinen Weinbergpfaden herum.


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    Auch die Ausflügler haben sich um diese Jahreszeit rar gemacht.

    Selbst in Bernkastel-Kues ging es recht beschaulich zu. Oder sollte es doch mit dem, sich noch sehr in Grenzen haltenden, Hochwasser zu tun haben ?


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    Fast wie Neptun aus den Fluten der Mosel hervorgetaucht.

    Hier kann man das geringe Ausmass der4 bisherigen Überflutungen erkennen, doch immer wieder und gerade an den nahegelegenen Strassenverbindungen behindern kleinere und auch größere Wassermassen den Verkehr.


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    Irgendwie gehts aber immer weiter und so durchfahre ich in Bernkastel den Burg-Tunnel und schlängele mich der kleinen Strasse entlang auf die Höhen des Hunsrück.
    Mit jedem erklommenen Höhenmeter, fällt die Temperaturanzeige meines Cockpits ein wenig nach unten. Oben angekommen waren es ganze 4°C weniger.
    War nicht schlimm, denn ich hatte ja Thermofutter drin.

    Nun ging es etwas zügiger. Über Kempfeld und an der Wildenburg vorbei, folgten Schwollen (Sprudelwerke), Birkenfeld und Bostalsee.
    Das Wolkenspiel am Himmel verleitete mich noch einmal hinauf auf den Schaumberg .


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    und von dort nach Hause.

    Noch einmal bot sich mir ein Bild der Wolken, welche mich heute ständig begleiteten, aber immerhin in Ruhe ließen.


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    Genau 222 km und kein Tropfen Regen abbekommen. Das war ein guter Tag.

    Wer weiß, wann wir wieder solch ein Ausflugswetter haben werden.