Hallo zusammen
Nachdem ich nun gut 20'000 Km mit dem Oneone verbracht habe, möchte ich hier ein kleines Fazit ziehen:
Ich bin noch immer begeistert von dieser einfachen aber einwandfreie funktionierenden Technik. Der vorher montierte Öler (Magnetventil und Drossel) machte seinen Job auch gut, es war jedoch unerlässlich, regelmäßig die Kette zu begutachten und den Öl Vorrat abzuschätzen. Dies erfolgt jetzt mit dem Oneone in etwa den selben Streckenabständen, jedoch bequem am Lenker bzw. mit einem kurzen Blick auf die Kette. Ein grosser Unterschied ist, dass ich früher mit Zündung ein/aus den Ölfluss bei Rotlichtern etc. dosieren konnte/musste (bei der F800GS reichte Motor aus und das Ventil ging zu). Jetzt kann ich bei erhöhtem Bedarf einmal mehr ziehen, oder bei trockener Langstreckentour erst nach 200 Km ziehen und die Dossierung stimmt.
Einfach drauf sitzen und fahren funktioniert nur bedingt. Man muss sich schon mit der Funktion und den Ziehintervallen auseinandersetzen. Im Alltagsbetrieb weiss man ja, wo die 30-er Zonen sind, kurz davor gezogen und alles läuft wie geschmiert.
Auf der grossen Tour ist dies zum Teil nicht ganz so einfach (z.B. auf einer längeren Verbindungsetappe auf der Autobahn kann man ja nicht einfach kurz auf 30 runterbremsen). Ist aber durchaus machbar und wenn es mal 50 Km mehr sind, ist es kein Beinbruch...
Kurz gesagt: Sensationell, würde ich mir jederzeit wieder zulegen!!!