Dass die DUH nicht empirisch, sondern ideologisch handelt und Gleichgesinnte sucht (und immer wieder findet), sollte inzwischen bekannt sein. Man muss sich nur deren Teststandorte und Verfahren anschauen - da ist nichts objektiv! Es wird immer wieder mit kleinen Schritten versucht werden, Verbote durchzusetzen. Ja, meist nennt man das Pilotprojekt, dann werden ein paar Getreue befragt, diese Befragung wird als repräsentativ verkauft, es werden emotionale Verkaufshilfen wie "Ruhe" u.ä. gepusht und am Ende fragen sich alle, wie es dazu kommen konnte. Steter Tropfen höhlt den Stein und wenn sich erst alle an die ersten sinnfreien Verbote gewöhnt haben, dann wird es leichter die nächsten sinnfreien Verbote um- und durchzusetzen usw.
Was vielleicht -ganz allgemein gesprochen- noch nicht ganz klar geworden ist in den vergangenen Jahren: Anstatt den Diskurs zu suchen, anstatt über Argumente sinnvolle, durchdachte und im breiten Konsens stehende Lösungen zu finden, verbieten immer mehr Kleinstgruppen und Radikale der Masse unterschiedlichste Dinge. Diese Wohlstandsverwahrlosung der destruktiven Kräfte, die alles was sie selbst nicht mögen, brauchen, möchten oder verstehen diskreditieren, diese Kräfte zerstören auch gerade den gesellschaftlichen Konsens und geben Kräften Vorschub, die ebenfalls die Gesellschaft zerstören werden.
Nein, ich werde nicht politisch an dieser Stelle - aber das Vorgehen der DUH und des betreffenden Landkreises ist höchst politisch, fragwürdig und rückschrittlich. Mir fällt bei solchen Dingen immer wieder die Hintergrundstory zu "Demolition Man" ein.
Die Krawallmaschinen gehören nicht auf die Straße, ganz gleich wie viele Räder dran sind. Aber diese Kollektivstrafen, die sind unerträglich und grenzen m.E. an Diskriminierung.