Beiträge von Hannibal

    Über pro und contra DCT lässt sich wohl noch lange streiten, ohne zu einem für alle gültigen Ergebnis zu kommen. Während der Zeit, in der ich eine Sprunggelenksverletzung links auskuriert habe, war ich vom automatisierten Schalten ganz begeistert. Danach habe ich es aber genossen, wieder bewusst zu fahren und zu schalten. Beim Auto darf es inzwischen ruhig eine Automatik sein.


    Die Botschaft hör´ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube. ;)
    So einen supersanften Lauf wie ein großer Vierzylindermotor (z. B. die Kawa Versys lässt sich mit 1000 U / min fahren) wird ein V2 aus Mattighofen nicht an den Tag legen.



    Stimmt - deshalb ja auch zum gemütlichen Reisen eine Honda AT. Die kann - bei Bedarf - schaltfaul gefahren werden, ob nun manuell oder mit DCT.


    Meine SMT hatte das Akra-Mapping mit Akra-Töpfen und war kürzer übersetzt - trotzdem musste manchmal mit der Kupplung "geglättet" werden.
    Ist bei meiner Duke auch so - das ist einfach das Motorkonzept der KTM-Motorräder. Dafür sind die "erheblich" ;) leichter.



    Stimmt! Und die Schaltung geht so leicht, dass ich bisher kein DCT vermisst habe.


    Bei einer KTM SMT (2-Zylinder-V-Motor mit geringer Kurbelwellenmasse) ist das z. B. immer mal wieder erforderlich, da der Motor im unteren Drehzahlbereich etwas ruckelig / ruppig agiert.


    Ich habe meine Maschine mit anderem Endtopf, leichterer Batterie und Abbau verschiedener Teile etwas leichter gestaltet. Da empfinde ich 10 kg Mehrgewicht schon als "erheblich". Und der Mehrpreis betrug damals 1000,- Euro. Ich weiß ja nicht, welche Summen für Dich erheblich sind.



    Die finde ich endgültig überdimensioniert.


    Ich finde nicht, dass die aufgeführten Punkte falsch sind. Das DCT bietet in bestimmten Fahrsituationen Komfort, in anderen Fahrsituationen kann ich beim manuellen Schalten aber den von mir gewünschten Gang vorab einlegen oder drinlassen - das hat da Vorteile. Von dem erheblichen Zusatzgewicht und dem Mehrpreis für das DCT mal ganz abgesehen.