Beiträge von woid4tler

    JA stimmt. Hatten nach zweimaliger Nutzung eine Reklamation ... die wurde dann schon über Holland abgewickelt. Erst glaubte MM, dass wir in den USA wohnen würden, weil wir dort bestellt hatten. Brauchte ein bisschen Kommunikation bis wir ihnen verständlich gemacht hatten, dass wir in Europa wohnen ... aber dann war das mit Roel Bemmers ein netter Kontakt ... völlig unkompliziert. Wir bekamen wegen eines abgelösten Riemens einen neuen Seitenträger.

    Ach, ich mach mich nicht nass. Bin seit gut 52 Jahren trocken und sauber. ;)

    Aber ich find es einfach unverschämt. Einerseits wird sich aufgeregt, wenn man in China alles abkupfert und zu einem deutlich günstigeren Preis rausbringt und hier anbietet ... andererseits ist aber in diesem Falle in Deutschland genau das gemacht worden. Konsequenz beim Handeln und Argumentieren sieht anders aus.
    Auch deine Anmerkung mit "zuviel bezahlt" geht ins Leere. Erstens gab es eben 2018 noch nichts vergleichbares anderes, und andererseits ist es eben so, dass man das zahlt, was es einem Wert ist. Und mir ist gute Qualität, im Original, halt was wert. Was wirklich teuer war, das war der Versand und der Import aus den USA hier in die EU. Die Taschen selbst, waren gar nicht so teuer.

    BTW ... ich verwende das R80 nicht an meiner AT ... aus genau den Gründen. Aber es soll ja auch andere, leichtere Enduros geben, wo das System wirklich gut passt.

    Kein Wunder ... TT hat von Moto Mosko auch unverschämt abgekupfert. Wir haben unser R80-System bereits 2018 gekauft ... da hatte TT, die damals in ihrer schweren Krise waren, sowas noch nicht im Angebot. Erst, wenn ich mich recht erinnere 2020 .... und eben unverschämt ähnlich.
    Wie das heutzutage mit dem geltenden Patentrecht zu vereinbaren ist ....?

    Aber ein unmodernes benzingetriebenes Motorrad fährst du schon noch .... irgendwie versteh ich dein Posting nicht ...

    Die Frage ist, wo bzw. in welchem Serien-Kfz kann man tatsächlich serienmäßig die Öltemperatur ablesen?

    In meiner bald 40jährigen Kfz-Nutzung ist mir keines meiner Fahrzeuge in erinnerung wo das möglich war. Immer nur die Kühlwassertemperatur ... und das ist ja aufgrund äußerer Einflüsse nicht die Öltemperatur.
    Und ja, es stimmt, in meinem aktuellen PKW gibts nicht mal eine Anzeige für die Kühlwassertemperatur ....

    Ich machte mir Gedanken ... aber zu spät. Da war der E5 schon seit 3 Jahren im Tank meines Motorrades drin.

    Aber was soll ich sagen ... auch nach 3 Jahren Standzeit ist der Motor (Vergaser) ohne Probleme angesprungen. Den Vergaser hab ich aber, weil ich eigentlich von einer normalen Winterpause ausgegangen bin, entleert. Dass dann 3 Jahre daraus werden konnte ich damals nicht absehen. Wäre der Vergaser nicht trocken gewesen, hätte die Sache wahrscheinlich anders ausgesehen.

    Mir ist schon klar, dass man so eine Einzelerfahrung nicht verallgemeinern kann ... aber vielleicht schützt sie vor ein wenig Panik bei anderen.

    Nun, die Frage ist, und das habe ich oben schon angedeutet, wie sehr man diesen Ausbau vorantreibt.

    Wir haben damals unseren "Ausbau" gemacht, sind danach auf die Waage gefahren und haben das ganze dann mit 1000 kg Nutzlast (also Eigengewicht + Nutzlast=2,8 t) typisieren lassen. Bei 1000 kg liegt hierzulande die Grenze, damit man einen als LKW zugelassenen Kastenwagen beim normalen PKW beim Wechselkennzeichen mitzulassen kann.

    Und mit 1000 kg Nutzlast kann man ganz locker 2 Reiseenduros à la CRF1000, 2 Personen und eine Menge Gepäck transportieren. Was wir nicht dabei hatten waren z.B. 100 Liter Wasser ... das gibts auf jeden Campingplatz. Ebenso Duschen und Toiletten. Nur das eigene Bett gibts am CP nicht - das hatten wir im Kawa.

    Also zumindest wir wussten, wie schwer wir waren und haben nicht "im guten Glauben" gehandelt.

    BTW ... ein Motorrad auf einer Plattform hinten drauf belastet wegen des langen Hebels natürlich die Hinterradachse mehr, als wie wenn man die Motorräder zwischen den Achsen stehen hat. ;)

    Wir sind ganz locker mit 3,5 t ausgekommen ... haben den Kasten sorgar noch runtertypisieren lassen auf 2,8 t um ihn auf Wechselkennzeichen zum PKW dazumelden zu können (Kasten war als LKW typisiert).
    Der Ausbau war natürlich, wie soll ich sagen, rudimetär. Motorradtransport, Schlafmöglichkeit, Gepäcktransport. Für'n Sommer reicht das, weil sich da das Leben (z.B. kochen, Freizeit, ...) ohnehin draussen abspielt. Bei Schlechtwetter haben wir die Campingmöbel einfach unters Bett gestellt - fertig. Kochen kann man auch bei Schelchtwetter draussen - sofern man eine Markise montiert hat). Lässt sich natürlich mit dem Komfort, den ein fertig ausgebauter Kawa bietet nicht vergleichen. Dafür transportiert man aber sein Motorräder im geschlossenen Kasten, ist nicht auf irgendwelche Einschränkungen wegen Anhänger (z.B. Überholverbot, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Mehrkosten (Anschaffung und Betrieb)) angewiesen bzw. betroffen.

    Auch das ist nicht ganz richtig! Im südeuropäischen Ausland wird nicht nur nach Gewicht, sondern auch nach Anzahl der Achsen die Maut berechnet (z.B. in Italien) und da macht es auf der Strecke z.B. Brenner - Genua einen erheblichen Unterschied aus, ob man mit zwei, drei oder gar vier Achsen unterwegs ist.
    Übrigens, das "Märchen", das zwei Achsen die nicht weiter als 100 cm voneinander entfernt sind als eine Achse zählen, trifft wohl nur in Deutschland (wenn überhaupt) zu ... aber sonstwo nirgends.

    BTW ... wir hatten einen selbstausgebauten 6m-Kawa und konnten ganz locker zwei Reiseenduros mit ja 1000cm³ (z.B eine KTM 1090 ADV und eine CRF1000) transportieren. Allerdings hatten wir keine Nasszelle an Bord.

    Aber ich stimme zu - ein Vollausbau it Transportmöglichkeit für zwei Reiseenduros wird sowohl platz- als auch gewichtsmäßig eine kaum schaffbare Herausforderung.
    Mit 6,4m oder 7 m (VW Crafter bzw. Mercedes Sprinter) geht das schon ... und es gibt ja auch die Möglichkeit der Auflastung auf 4 od. 4,15 t, sofern es das Fahrwerk des Kawa hergibt.