Beiträge von woid4tler

    Bei mir wurde 2019, auf Kulanz unter Mitwirkung des damaligen CEO Honda Österreich, die sog Zündschlossplatte getauscht.
    Symptome waren bei mir z.B. dass ich bei Schlüssel auf "Zündung On" zwar das Motorrad starten konnte aber wechselweise (od. gemeinsam) entweder kein Licht leuchtete, der LED-Scheinwerfer als dunkel blieb oder/und das Display keinen Strom hatte.
    Natürlich hab ich als erstes die Sicherungen gecheckt, aber da war alles i.O.
    Hab dann den Roland Berger angemailt, dessen Mailadresse ich damals hatte, und der hat die Tauschaktion damals angeleiert.
    Das war aber dann kein kleiner AUfwand. In der Werkstatt erzählte man mir etwas von 4 od. Mehr Arbeitsstunden, weil dazu vorne so gut wie alles abgebaut werden muss.
    Das Schloss selbst wurde nicht getauscht, sondern nur eine elektronische SChalteinheit.

    Bei mir: SD04 EZ 4/2016 mit DCT, aktuell 51.000 km

    Beim Thema Gabeltunnel bin ich bei dir. Das hat Honda früher (XL600V, XRV750) besser gelöst.

    KFR nicht vorhanden - mag auch am DCT liegen. Auch der Gaseinsatz bzw. die Gasannahme ist eher weich, aber sicher nicht hart.


    Gabelhoppeln nur wenn sich der Reifen dem gesetzlichen Mindestprofil nähert. Bei neune reifen gar nicht. Hat aber auch viel mit Beladung zu tun. Mit "viel Gewicht" hinten, wirds stärker. Zumeist fahr ich aber nur mit einem 20l-TC.
    Widersprechen möchte ich aber, dass das frühere Hondas besser konnten. Ich habe parallel zwei XL600V PD10. Bei beiden habe ich vorne und hinten das Fahrwerk einer XRV750 RD04 eingebaut. Die hoppeln auch. Ebenso hoppelt auch meine KTM990ADV und meiner Suzuki DRZ400S. EInzig bei meiner GasGas ES700 ist mir das noch nicht aufgefallen.

    Fahrwerk CRF1000: Also ich hab recht zeitnah nach Besitzübernahme das +20mm-Federpaket von Hyperpro einbauen lassen. Dazu dann die Dämpfung im mögl. Ausmaß adaptieren lassen. Bei mir ist nix schwammig. Das läuft, und lässt sich präzise fahren.

    Lenkerarmaturen: Wenn ich mich recht erinnere wurden beide im Rahmen einer Rückruf-/Garantieaktion getauscht. Seitdem funktionieren die.

    Lack Tank: Zeig mir den Tank bzw. jene Lackierung, die bei Verwendung eines direkt aufliegenden TRS nicht leichte Kratzer bzw. SChleifspuren zeigt. Das liegt mE in der Natur der Sache. Dafür wurden von der After Market Industrie diese, am Tankring zu befestigenden TRS entwickelt.
    Vorher gabs bei Louis/Polo/HG aufklebbare Tankschutzfolien. Wenn man keines von beiden macht bzw. verwendet, dann darf man sich über die schmiergelnde WIrkung von kleinen Partikeln nicht wundern.

    Kettenspannung: Der Exenter hat Vor- u. Nachteile!
    Vorteil, man tut sich recht einfach beim Nachspannen.
    Nachteil: Man muss die Kette ausreichend lange sich längen lassen um dann eine Rast weiter zu spannen. Ist die Kette noch nicht lange genug, gehörte aber schon nachgespannt, dann wird sie mit einer Rast am Exzenter zu viel gespannt.
    Rückblickend muss man sagen, dass der Exzenter das Spiel verloren hat, weil er offensichtlich gänzlich verschwunden ist. Sebst bei den alten 600er Transalps stellst du die Kettenspannung schon über ein Gewinde ein.

    Deine Eindrücke/Aussagen sind natürlich für dich gesehen wahr und ausschlaggebend. Objektiv betrachtet, halten sie in den meisten Fällen aber wohl einer Kritik nicht stand.
    jm2c

    Also ich weiß ja nicht, wie das in Deutschland geregelt ist (wahrscheinlich nicht soviel anders wie in Österreich), aber in Österreich ist es so, dass sich der Linksabbieger VOR dem Abbiegen durch den sog. 3S-Blick (Spiegel innen, Spiegel außen, Schulter) davon überzeugen MUSS, dass er gefahrlos links abbiegen kann.
    Eben um in genau solchen Situationen keinen Überholenden zu gefährden bzw. einen Unfall u verursachen. Manchmal (Oft) kann sich das setzen des linken Blinkers mit dem einleiten des Überholvorganges überschneiden. Und da tut sich der Linksabbieger leichter, durch geeignete Maßnahmen, einem Unfallrisiko vorzubeugen. Schlimmstenfalls fährt man nämlich einfach geradeaus weiter - dann passiert auch nix.

    Also, auch mal bei sich selbst schauen, ob man nicht etwas vergessen hat od. mglw. vielleicht, u.U. sogar etwas falsch gemacht hat :)

    Weil die halt die Alukoffer für eine Vielzahl von Motorräder bauen und immer nur die Träger an das jeweilige Modell anpassen.
    Für deine Wünsche müssten sie eine eigene Kofferlinie entwerfen und bauen, was wiederum den Preis in die Höhe treiben würde, die Verkaufszahl sinken lassen würde, und damit wiederum unwirtschaftlich oder zumindest weniger wirtschaftlich sein würde.

    Die Jungs von HD machen das alles zwar mit großem Enthusiasmus, aber sind letztendlich doch auch Geschäftsleute, die was verdienen wollen.
    So einfach ist das, wenn man mal ein bissl nachdenkt - das zum Thema Hirnschmalz ;)

    Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, damals war HeavyDuties noch eine junge, auftrebende Firma, da kosteten zwei Koffer noch rund €350,-. DAS war günstig! Ist allerdings auch schon wieder mind. 10 Jahre her ... eher länger.

    Ich selbst hab mir aber nie welche gekauft, weil ich Kofferträger von TT auf meinen Motorrädern hatte und nicht wusste, ob das Haltesystem der HD-Koffer damit kompatibel wäre (18 mm Durchmesser TT vs. 17,3 mm bei HD).
    Wir haben "nur" die Sturzbügel von HeavyDuties an meiner/unseren Transalp, der mMn aber auch sehr hochwertig und mit das Beste auf dem Markt ist. Soll heißen - die Jungs dort machen echt einen tollen Job!

    Selbstaufblasende Matte hab ich nur eine --> Therm-A-Rest, 7cm dick, mind. 20 Jahre alt (eher 10 Jahre älter) noch nie defekt. Nachteil: kann man nicht der Länge nach falten, daher vom Packmaß nicht optimal. Aber ich glaube, da gibts von Therm-A-Rest inzwischen anderes.
    Meine Frau hat auch so eine mit 5 cm Dicke.

    Ansonsten haben wir uns vor 15 Jahren 2 Exped-Matten gekauft, weil die eben der Länge nach faltbar und daher vom Packmaß eleganter waren. Bei beiden Matten hatten wir einen Defekt bei einem Ventil - wurde repariert, aber nur gegen Kostenersatz - und das war nicht billig. Inzwischen sind beide Matten weg, weil irreparabel defekt, weil sich die Verklebung, die die Kammern voneinader getrennt hat sich gelöst hat.
    Wir haben uns aber letztes Jahr wieder zwei Exped-Matten gekauft - wegen des Packmaßes. Sind vom Typ Versa4R LW (also länger und breiter). Die Matten sind 7 cm hoch aber NICHT selbstaufblasend. Luft bekommt man über eine integriertes Pumpe rein. Test ist noch ausstehend, kann aber heuer im Mai/Juni soweit sein. Da das Aufpumpen mittels der integrierten Pumpe mühselig ist haben wir uns einen sog. "Schnozzel Pump Bag" (https://www.exped.com/de/produkte/zubehoer/schnozzel-pumpbag) zugelegt.

    Weil günstig und noch ein kleineres Packmaß hab ich mir vor 3 Jahren bei Decathlon die Simond MT500 Air (https://www.decathlon.at/p/189…l-180-52-cm-1-person.html) gekauft. Aufgrund der mangelnden Isolierung ist die aber nur für warme Nächte bzw. Untergründe geeignet. Liegen tut man aber nicht schlecht drauf. Selbstaufblasend ist auch die nicht. Sie hat nicht einmal eine integrierte Pumpe - also ist Lungenkapazität gefragt.


    Weil sie einen integrierten Kopfpolster hat (und ebenfalls billig war), und ich wegen einer Wirbelsäulenverkrümmung so etwas brauche, hab ich mir als weitere Alternative bei Amazon die Hiipeak Isomatte (https://www.amazon.de/dp/B0BLN…_dt_b_fed_asin_title&th=1) zugelegt. Diese Matte hab ich letztes Jahr 3 Wochen durch den Balkan durch die Gegend geführt, aber nie darauf geschlafen, weil ich mir immer Pensionen/Ferienwohnungen/Hotelzimmer gefunden hab.
    Die integrierte Pumpe dieser Matte funktioniert viel besser als jene der Exped-Matten.

    Klingt nach einem Plan! +/- 2000 km werden wahrscheinlich noch im Bereich des machbaren sein.

    Also rund 30000 km seit der letzten Kontrolle und damit gut 6000 km über den Kontrollintervall drüber.
    Nach Rückkehr deiner Tour wären das dann 12000! km drüber.

    Ich würde das kontrollieren. Nötigenfalls, in Ermangelung eines Werkstatttermins, selbst machen. Dauert, wenn man sich ranhält max. 2 Tage.
    Problem könnte sich ergeben um die richtigen Shims aufzutreiben.