Beiträge von woid4tler

    Ist/war bei der alten auch schon so.

    Wegen des Heckrahmens bin ich mir nicht sicher, ob das bei den alten Modellen ein Gussteil war ... ich glaube nicht.


    Hab ich beim Vergleich mit den 690er-Modellen gemacht .... fahrfertig halt
    Wobei 1,7 l Motoröl (gilt für den 690er Motor) und ca. 0,3 l Bremsflüssigkeit weder da noch dort wirklich ins Gewicht fallen :lachen:



    Also ich hab schon oft nach dem 6. Gang gesucht und ihn nicht gefunden. Wird vor allem dann relevant, wenn man das Motorrad kürzer übersetzt ... das macht man, wenn man sie artgerecht bewegen will.

    Ich hab sie daher für eine Tour sogar mal länger übersetzt ... was natürlich im Off entsprechende Nachteile bringt.

    Seh ich ähnlich (bis auf die Totgeburt) ... andererseits können jetzt Leute, die keine alte DRZ mehr bekommen haben oder sich nicht so ein altes Eisen zulegen wollen doch eine DRZ kaufen.

    Ich hab mir das Teil bei der Moto Austria in Wels vor einer Woche angesehen ... die dürften den Motor großteils unverändert lassen haben. Machten bei der Gemischaufbereitung statt eines Vergasers einfach eine Einspritzung drauf, dazu einen geregelten Katalysator und aus.

    Rahmen scheint gleich geblieben zu sein. Gabel detto. Schwinge schaut anders aus.
    Auch wenn ich mir denke, dass meine alte Vergaser-DRZ das bessere Motorrad ist, glaube ich doch das das Motorrad sich einer gewissen Beliebtheit erfreuen wird.

    Die ganzen KTM690/Husky701/GasGas700-Modelle.

    Gut, bei den Federwegen muss man sich mit 250 mm begnügen ... reicht aber meistens/immer auch aus. Beim Gewicht liegen sie 6 kg drüber.

    Ein Vergleich zwischen meiner DRZ und meiner GasGas zeigt mir, dass meine GasGas das stabilere Fahrwerk hat - heißt, dass sie im losen Schotter, Matsch etc. besser Spur hält (bei gleichen Reifen). Das kann aber auch daran liegen, dass meine alte DRZ noch die normale Teleskopgabel hat und leider nicht die USD-Gabel der gleich alten Supermoto-Modelle.
    Auch bei den Schwingen gibts bei den beiden alten Modellvarianten Unterschiede.

    Ein Freund fährt die DRZ-SM mit 21/18 Zollbereifung, hat zwar weniger Federweg, aber mir kommt vor, dass seine Fuhre im Off stabiler ist.

    Diese Unterschiede zw. den beiden Modellvarianten gibts ja bei der Neuen offenbar nicht mehr.

    WIe schon geschrieben ... die Kleinen sind durchaus reisetauglich.

    Das letzte Mal haben wir uns bei einem Agriturismo in der Nähe von Venedig getroffen. Für mich ca. 500 km, für meinen Freund aus einer ganz anderen Ecke Europas rund 600 km Anreise. Diese Strecke haben wir mit Auto und Anhänger gemacht. Die Gespanne haben wir dann beim Agriturismo für 10€/Tag stehen lassen dürfen. Wir haben früher aber auch schon die Anreise auf Achse erledigt ... also mein Freund mit seinem Gespann zu mir, und von hier dann über zwei Tage nach Venedig.

    Am nächsten Tag dann mit der Fähre nach Griechenland und dann über 12 Tage eine Runde mit ~ 2500 km durch Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und Griechenland gedreht und haben dabei ein paar wirklich interessant Gipfelauffahrten absolviert.

    Mit der Fähre dann wieder nach Venedig und mit den Gespannen nach Hause.

    Ich habe halt auch nicht den Anspruch, dass ich bei so einem Urlaub jeden Meter ab der Haustüre auch auf dem Motorrad sitzen muss. Für mich gilt da die besten Möglichkeiten zu einem guten Kompromiss zu kombinieren. Anhänger und PKW mit AHK sowie Wohnmobil mit Heckträger sind vorhanden ... also sehe ich für mich nicht ein, warum ich mich beim öden Kilometerfressen quälen soll.

    Zu deiner Frage: JA, es hat Spass gemacht! Man darf so kleine 400er mit 40 PS nicht unterschätzen. Auf den allermeisten europäischen Landstraßen gilt ohnehin eine 80 od. 90 km/h-Beschränkung. Da schwimmt man gut mit. Und nachdem die Dinger doch deutlich leichter sind wie die schweren Reiseenduros - wir reden da von 100 kg u. mehr - klappen auch Überholmanöver recht gut.

    Wenn man so wohnt wie du liegen doch wunderbare Reviere auch vor der Haustür ... Polen, Baltikum, Norwegen, Schweden, Finnland ... also ich sehe da kein Problem für ordentliche Touren, so wie ich sie am Balkan machen kann. Für mich wäre das für 10-14 Tage auch zu weit ... aber es muss ja nicht immer der Süden sein, oder.

    Eine F650GS ist sicher ein gutes Motorrad ... hat aber wahrscheinlich auch so um die 180 kg. Und ich hab halt die Erfahrung gemacht, dass abseits des Asphalts nichts so wichtig ist wie geringes Gewicht. Zudem schränken Verkleidungsteile, die im Falle des Falles zu Bruch gehen können (von Kratzern red ich erst gar nicht) einen psychisch einfach ein wenig ein. Weniger wichtig ist da die Leistung ... denn im schwierigen Gelände sind meinereinem wahrscheinlich auch 40 PS viel zu viel. Und auf der Straße ist dann zu den 40 PS einer DRZ nicht soviel Unterschied. Ich gebe aber zu, dass mir die 27 PS der kleinen CRF auch zuwenig wären.

    Ich hab noch die alte DRZ ... also noch mit Vergaser, 40 PS und 146 kg ... also leichter und etwas mehr PS wie die Neue.

    Von daher, also weil ich noch ein altes Modell mit Vergaser habe, ist die Neue nichts für mich ... aber man kann mit der schon einiges anstellen. War damit auch schon in Nordmazedonien, Albanien und Bulgarien ... ist also auch " reisetauglich". Ich hab einen 15l Acerbistank nachgerüstet ... damit liegt die Reichweite bei ~350km ... da geht auch was.

    Und, ich empfinde sie besser als die kleinen CRFs von Honda. Fahrwerk ist besser, Leistung ist um ein Drittel höher und mein altes Modell hat mit rund 300 mm Federweg auch da deutlich mehr zu bieten.

    RX606234.jpg

    Aber für jemanden, sowas noch nicht hat, und sich mit dem Gedanken trägt, ist das Motorrad jedenfalls interessant, und ich würde sie der Honda aus genannten Gründen vorziehen.

    Der Bremssattel ist zwar schwimmend gelagert, aber dennoch mit der Bremsankerplatte mittels zweier Schrauben verschraubt.
    Auf diesen beiden Schrauben gleitet/schwimmt der Sattel auch.


    Diese zu lösen, zu reinigen (auch die Gummimanschetten) das alte Gleitmittel entfernen und neues reingeben (Silikonfett) tut den Eigenschaften der gesamten Bremse sicher gut.

    Ich bei meiner AT auch nicht ... habe aber eben noch andere Motorräder. Und du brachtest den Mehraufwand mit Kupplung ziehen zum Einlegen des Leerlaufs bei Schaltermoppeds, nicht ich.
    Und, es ist kein Mehraufwand, weil man den Gang einfach drin lassen kann. DU drehst dir die Sachen schon auch gerne wie du sie haben willst.

    Aber das hatten wir ja ein paar Seiten vorher schon mal.

    Mein Sohn, der ja GsD noch immer bei KTM beschäftigt ist, hat in den vergangenen zwei Jahren sich mit dem Einspritzmapping der im Herbst neu erschienen 1390er SA beschäftigt. Er war da in einem Team, die die ECU programmiert hat. Wenn ich da zurückblicke, welchen Aufwand da getrieben wurde um die einzelnen Mappings ordentlich zu programmieren, mit Test u.a. in Spanien, oder im Winter in Andorra um da die jeweiligen Situationen zu ertesten (Höhe, Temperatur, Feuchtigkeit, etc. etc.) dann erscheint mir das kein "relativ geringer Aufwand".
    Und die 1390er ist jetzt vom Motor auch keine wirkliche Neuerscheinung, sondern eine Weiterentwicklung ... und nat natürlich auch EURO5+.

    Also, mit dem "Wissen" was ich dahingehend habe, denke ich dass du mit deiner Vermutung falsch liegst.