Beiträge von woid4tler

    Da magst du recht haben.

    Wobei ich schon seit ein paar Jahren dazu übergegangen bin anstatt des MM-Topbag eine 50l-Tasche von Ortlieb mit Rollöffnung an der Breitseite zu verwenden. Den kann ich dann flacher packen als die kleine Tasche von MM, was mir persönlich besser gefällt.
    Das ist quasi mein "Daybag" wo alles drin ist, was ich so von Ankunft Hotel bis Abfahrt Hotel brauche. In den Seitentaschen sind dann Reserve- bzw Wechselsachen und wenig/selten benötigte Gegenstände drin.
    Mit dieser persönl. Optimierung hab ich mein R80-System eh auf ein R110 hochgerüstet und wegen des Gewichts ... nun, da ist in den nicht wasserdichten Aussentaschen mein ganzes Werkzeug und Ersatzteile drin ... das bringt dann eh viel Gewichtseitlich hinunter.


    "Meine" Ortlieblösung

    versus dem MM Topbag hinsichtlich der Höhe


    so gesehen soll nicht nur jeder aussuchen worauf er Wert legt, sondern muss bei der Individualisierung auch ein wenig kreativ sein. :thumbup:

    Aber ob auch qualitativ in der selben Liga?

    Ich habe das R80 jetzt seit 8 Jahren im Einsatz und bin damit viele tausend Kilometer damit gefahren - dabei waren auch TET-Abschnitte, ACTs und selbst rausgesuchte "Offroad"-Einlagen. Meine R80 sind noch von der ersten Generation, und ich hab sie damals noch aus den USA importieren müssen, weil Moto Mosko noch keinen EU-Handelspartner hatte.
    Die letzten beiden Jahre hab ich jeweils überlegt auf die neuere Generation umzusteigen, weil die halt schon ein paar "Nice to have"-Features hat. Aber dann schau ich mir meine an und denk mir, "die funktionieren ja noch tadellos, warum tauschen?!"
    Da ist noch alles wasserdicht, was wasserdicht sein soll, alle Nähte halten, alle Riemen halten.

    Ob ich das bei einem Nachbauprodukt aus Polen, das auch noch rund 50% billiger ist als das Original auch noch so ist - ich weiß nicht.

    Zur Frage des TE ... ich bin meine R80 bisher nur an Motorrädern mit schmalem Heck gefahren - also nicht mit der AT.
    Mein Freund, der sich die Teile ein Jahr nach mir gekauft hat (auch noch 1. Generation), ist damit mind. eine gemeinsame Tour mit seiner AT (SD04 aus 2016) damit gefahren bevor er sich dann auch eine Suzuki DRZ400 zugelegt hat.
    Von ihm weiß ich, dass das R80-System zwar bei der AT passt, aber eher nur suboptimal. Weil halt die Soziusgriffe soweit bauen, dass die beiden "Legs", also Seitenteile, nicht dort runterhängen können, wo sie sollen. Zwischen dem Träger und dem Soziussitz entstand so ein großer Hohlraum, in den er seine Regesachen reingestopft hat.
    Möglicherweise hat sich aber bei den späteren Versionen des R80 bei den Anbringungsmöglichkeiten der Seitenteile was geändert, sodass man die nun weiter auseinander verschrauben und das jetzt besser auf das breite Heck der AT anpassen kann. Das weiß ich nicht.

    Letzten Samstag --> Batterie geladen (hab vorher nicht gemessen; ich lade die Batterie meiner Motorräder immer nach längerer tvor Inbetriebnahme auf)

    dann, letzten Sonntag --> Zündung ein, Startknopf ohne Gas gedrückt, gefühlt 2 Kurbelwellenumdrehungen und der Motor lief
    Sogar die Reifen hatten die Luft behalten und waren mit >4 bar (ich blase die vor dem Winter immer auf 4-4,5bar auf) gut gefüllt.
    SD04, 4/20216, ca. 51k km

    Naja, wir haben damals beim ÖBH damit schon so 300g-Fertigdosen aufgewärmt oder auch mal einen Liter Wasser für Trockenfutter heiß gemacht. Bei Bedarf kann man ja einen weiteren Esbitwürfel nachlegen, und noch einen ....

    Was das Teil für die private Nutzung mMn völlig uninteressant macht ist, dass die Töpfe die darauf stehen, ziemlich stark verrußen. EIne rußfreie Verbrennung ist nicht die Sache der Esbitwürfel. ... und Zeit sollte man auch haben. 0,5l Wasser zum kochen zu bringen dauert bei Esbit deutlich länger wie beim Gaskocher.

    Aber als Notfallausrüstung, wenn die Notfallausrüstung nimmer funktioniert, hab ich so ein Teil inkl. Brennstoff trotzdem noch zu Hause liegen. Weil, wie du richtig schreibst, der Platzverbrauch ist zu vernachlässigen.

    ja mei Leute ... das ist gut 21 Jahre her. Dass wir damals scheiße gefahren sind weiß ich heute selbst. Aber werfe doch der den ersten Stein, der damals schon seine Sicherheitslinie hatte und nicht als "junger Hupfer" unbekümmert angegast ist.
    Ein Politiker hat mal gesagt, "Dumm ist nur der, der nicht aus Fehlern lernt!". ICh behaute mal von mir, dass ich aus Fehlern gelernt hab.


    Eigentlich hab ich das Videoschnipsel nur reingestellt um zu zeigen, dass auch so ein Guru wie der Hannes nicht als Meister vom Himmel gefallen ist, sondern auch so angefangen hat, wie leider auch heutzutage noch viele herumfahren - bei Linkskurven an der Mittellinie herumzirkelnd.
    Und ich bin mir sicher, dass auch hier in diesem erlauchten Kreis noch immer ausreichend Fahrer unterwegs sind, die so fahren und sich nix schlimmes dabei denken.

    Ich weiß. Ich kenne den Hannes schon seit dem ersten österr. Varaderotreffen im Jahr 2002. Da hatte sein Varadero grad mal ~20k km.
    Von 2005, da war das Varaderotreffen in Vorarlberg, hab ich einen kurzen Videoschnipsel. Da sieht man, dass der Hannes damals das mit der sicheren Fahrlinie auch noch nicht so richtig realisiert hat. Zur Videoqualität ... so "Action Cams" wie heute gabs damals noch nicht. Ich hab damals mit einer mit Kabelbindern an einer Strebe fixierten Kopaktkamera gefilmt - daher auch die schlechte Videoqualität.
    Aber ab 0:46 fahr ich hinter einer Varadero mit Spitaler Kennzeichen "SP" her ... das ist der Hannes.
    Mein Got, wie sind wir damals gefahren :roll: ... gut dass wir's überlebt haben!

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