Reifen für die AT

  • #271


    Das sehe ich auch so.

  • #272


    Um wieviel sollte man den Druck vermindern und ab welcher Temperatur?

  • #273

    Also ich werde die AT mit dem Luftdruck von 2,3 und 2,6 bewegen.


    War bei meiner TA. Optimal und dabei bleibe ich.
    Ob man jetzt 0,2 mehr oder weniger fährt,wird der ein oder
    andere eh nicht merken. :D


    @ Kurt , schön zu lesen das es dir wieder gut geht.
    Und das du dich für die AT wieder entschieden hast.
    Alles gute LG Ralle

  • #274


    Ausprobieren.. ich fahre fast nie den Druck, den die Hersteller angeben, sondern immer .2 bis .5 weniger, es sei denn ich muss mal auf die Bahn.. aber das kommt bestenfalls einmal im Jahr vor. Ich machs mit da recht einfach: Druck anpassen, 5 Minuten Ziel-Terrain abfahren, Reifen ansehen und anfassen. Wenn er ausreichend warm ist und ich ein gutes Gefühl auf der Straße hatte, ists der richtige Druck.
    Man sollte bedenken, dass die Reifendruck-Empfehlungen für 200km/h bei 40° Asphalt-Temperatur (um's mal zu übertreiben) ausgelegt sind, um sich da abzusichern.. es ist arschkalt draußen und ich fahr' eh nur Landstraße und kleine Fuzzel-Wege. Zudem habe ich es im Notfall auch lieber, wenn's schmiert (bisher nie wirklich passiert), als wenn der Reifen kalt bleibt und ruckartig abhaut. Breiter Grenzbereich ist das Stichwort.

  • #276

    Ein vernünftig dämpfender Reifen läuft viel präziser als ein Holzrad. ;)
    Aber wie gesagt.. ich red ja von ein paar zehntel Bar weniger.. nicht von Tiefsand-Luftdruck.

  • #277


    Naja, eine Wissenschaft wollt ich daraus net machen.


    Falls es jemanden interessiert im Anhang ist das Technische Handbuch von Metzeler(THandbuch2015.zip) und sind die Technischen Daten von Heidenau(TeDat-ME_2015_aktuell.zip).

  • #278


    .. für die, welche es letztendlich vielleicht doch interessiert:


    Das hängt von der Moped/Reifen Kombination ab, aber grob kann man sagen:
    30° +/- 5° = Herstellerangabe
    20° +/- 5° = 0,1 bar weniger
    10° +/- 5° = 0,2 bar weniger
    .. welche natürlich durch praktisch bessere erfahrene Werte ersetzt werden können (siehe Ollo)


    Wichtig ist das Messen. Schlechte Erfahrungen habe ich gemacht mit "eben mal den Kompressor halb füllen und mit einfachen mechanischem Druckprüfer einen Wert einstellen". Die Werte sind da oft schlicht falsch, da ungenau.


    Meine Vorgehensweise ist: Prüfen, ggf. aufpumpen, Prüfen mit ablassen bis zum gewünschten Wert.
    Material:
    a) 15€ für einen elekronischen Druckprüfer (abgewinkelt für normale Ventile, z.B. Polo: 60140000020, gerade f. abgewinkelte Ventile, z.B. Gasgas/Hebo)
    b) 15€ für Verlängerungsadapter+Ventil (z.B. Polo: 60170300132)
    c) 5€ für kurze aber stabile Fahrradluftpumpe


    Ist eine Druckanpassung erforderlich wird (b) auf das Reifenventil geschraubt und die Luftpumpe an das andere Ende von (b) angekuppelt. Dann durch Eindrehen des mittleren Rändelrades (von b) das Reifenventil öffnen. 10-20x die Luftpumpe betätigen. Ventil durch herausdrehen der Rändelschraube schließen und Adapter wieder abschrauben. Mit Druckmessgerät prüfen und durch schräghalten des Prüfers (Pfft..Pfft..) den Druck auf den gewünschten Wert korrigieren. Fertig.


    Das dauert nur 1-3 Minuten und ist die Grundlage für maximalen Grip/Sicherheit.
    a+b+c kann man in einem Tütchen im Topcase verstauen.
    Man kann das auch Sonntag morgens machen ohne Lärmbelästigung(Kompressor) und wenn man mal mit einem falschen Wert experimentiert hat kann man unterwegs den Druck noch anpassen. Dann halt nicht absolut sondern nur eine Differenz von ca. 0,2 bar wegen den mittlerweile erwärmten Reifen.


    Das liest sich nur schlimmer als es ist!
    Wenn man es 2-3x gemacht hat ist es ein effizientes/nützliches Ritual.
    Im Trial-Sport wird von Profis vor jeder Sektion der Luftdruck im hundertstel Bereich angepasst, der maximal möglichen Traktion wegen. Auf der Straße reicht zur Not die grobe Regel (siehe oben) und auch nur wenn sich zur letzten Ausfahrt die Wetter-/Temperaturverhältnisse geändert haben.
    Ich empfehle auch dringend nach jeder Inspektion beim freundlichen den Luftdruck zu prüfen/korrigieren "bevor" ihr abschmiert, die kennen oft nur einen Wert, den sie überall reinknallen!


    Gruß
    Armin

  • #280

    noch ein Gedanke....auf der Straße habe ich mit folgendem Vorgehen bei Straßenmopeds die schnell auf der Landstraße (gilt nicht für Autobahn) bewegt werden zufriedstellende Luftdrücke gefunden. Vom Hersteller vorgeschriebenen Reifenfülldruck einbringen, Reifen warm/heiß fahren, Reifenfülldruck wieder auf den vorgeschriebenen Wert reduzieren. Danach fahren und testen ob es passt. Ausnahme Sommer; bei heißen Aussentemperaturen habe ich nach heissfahren der Reifen auf den vorgeschrieben Luftdruck auf +0,3 Bar reduziert, sonst wird ggf. der Reifen zu heiß. Aber auch hier gilt probieren geht über studieren.... Bei langen Autobahnfahrten ohnehin den vorgeschriebenen Luftdruck verwenden, da steht der Kurvengrip im Hintergrund...


    Sammy

    CRF1000L, Tricolor, Schalter, HS.

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