Onlinepetition zur Wiedereröffnung der Nordschleife

  • #1

    Ich weiß nicht ob das schon mal Thema war.

    Ich bin eben bei Motorrad über den Bericht gestolpert.

    Ein Moppedfahrer hat wohl eine Kampagne gestartet um die letztes Jahr für Motorräder zu Touristenfahrten gesperrte Nordschleife wieder zu öffnen.

    Es soll wohl eine Möglichkeit lt. einem Gesetz in Rheinland-Pfalz geben.

    Mich betrifft es zum Glück nicht mehr da ich mir schon in den 80/90ern meine fahrerischen Hörner abstoßen durfte, aber es ist schade für alle die die Möglichkeiten nutzen möchten und wollen.

    Und in meinen Augen auch echt diskriminierend gegen die Motorradszene.

    Fahrverbot auf der Nordschleife: Touristenfahrten sollen wieder möglich sein


    Fahrverbot auf der Nordschleife: Touristenfahrten sollen wieder möglich sein
    Nach dem Fahrverbot für Motorräder auf der Nordschleife des Nürburgrings im Zuge der Touristenfahrten, entsteht Widerstand. Per Petition und Anwalt soll das…
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    Und hier der Bericht dazu:

    Fahrverbot auf der Nordschleife: Touristenfahrten sollen wieder möglich sein
    Nach dem Fahrverbot für Motorräder auf der Nordschleife des Nürburgrings im Zuge der Touristenfahrten, entsteht Widerstand. Per Petition und Anwalt soll das…
    www.motorradonline.de

  • #2

    Hallo Sven,


    grundsätzlich bin ich bei dir, und man kann natürlich mit Petition seine Stimmung kundtun, nur gehört der Nürburgring mittlerweile zu 99% einem russischen Oligarchen, nachdem das Land RLP den Ring in den Ruin gewirtschaftet hat.


    Das heißt der Staat hat hier keinen Einfluß mehr.


    Offiziell heißt es, das die Unfallzahlen der Motorradfahrer so hoch sind, daß der Aufwand für Bergung, Rettung und Instandhaltung sowie der Imageschaden so hoch sind, daß es nicht länger vertretbar ist. Außerdem sind organisierete Renntrainings weiter erlaubt und auch gewünscht.


    Wahrscheinlich läßt sich mit den Autos und der Industrie leichter und einfacher das Geld verdienen als den wenigen, in Deutschland immer mehr geächteten Motorrädern.


    Dazu kommt der Trend den es überall gibt( z.b Alpenrraum) daß die Eifelbevölkerung mit dem Motorsport reich geworden ist und jetz auf die Motorsportleute nicht mehr so angewiesen ist, und ihre Rente in Ruhe verbringen wollen.


    Natürlich gibt es nich zahlreiche Gastronomen und andere die vom Ring leben aber ihre Lobby schwindet mit der Landflucht der jungen..


    Vielschichtige Grüße

    HeinoAT

    Manchmal

    sind es nur ein paar Zeilen die uns den Tag verschönern

    Warme Worte für den ganzen Tag

    Ein kleiner Gruß von ganzem Herzen ❤

    Und zwischen den Zeilen ist ein Zauber verborgen, der aus Wolken Zuckerwatte und aus Sorgen Pusteblumen macht.

  • #4

    Gute Einwände, aber es scheint da in diesem Fall wohl einen Passus zu geben das das Geländer dem Land nicht mehr gehört, aber laut einem Gesetz.

    Zitat:

    "Es gibt dazu das rheinland-pfälzische Landesgesetz vom 30. Juli 2013, das – vereinfacht gesagt – die Nutzung des Nürburgrings regelt, übrigens ganz explizit auch die motorsportliche Nutzung, insbesondere auch durch den Breitensport. Dieses Gesetz verpflichtet den Eigentümer, eine – so wörtlich – "diskriminierungsfreie Nutzung" der Strecke durch die Allgemeinheit dauerhaft zu gewährleisten."

    Wir werden sehen ob das Bestand hat.

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