Beiträge von PaoloGreco

    Nicht unbedingt viel 🤪. Mir ist mal die AT vom Seitenständer durch einen Windstoß im Gelände, also keine Asphaltoberfläche, umgefallen und dabei hat sich der Touratech Handguard so verbogen, dass der Handbremshebel (Honda original) verklemmt war. Also ein Umfaller im Stand auf einer Art Schotterstrecke. Vielleicht war genau beim Handguard ein kleiner Stein, vielleicht sind diese Handguards nicht stabil genug, vielleicht wäre mit Burkbuster nichts passiert… weiß ich nicht, aber von den Touratech bin ich enttäuscht.

    Vorbeugend werde ich bei Gelegenheit daher auch mal ein Klappbremsgriff einbauen und habe mir weiterhin angewöhnt, an meiner AT erstmal stärker dran zu rütteln/schieben, wenn ich sie auf unebenen Boden auf den Seitenständer abgestellt habe, um den sicheren und auch windfesten Stand zu prüfen. Eine obligatorische Seitenständeraufstandsverbreiterung habe ich verbaut.


    Gruß

    Mario

    Das habe ich vergessen zu schreiben - meine Kofferträger von Outback Motortek haben sogenannte X-Racks in der Mitte. Dagegen lehnen sich die Kriega-Taschen an und daher rutscht da nichts.


    Gruß

    Mario, der mit Commander heute auch die erste teilw. Regenetappe zum Forumstreffen in meine alte Heimat zum Siebengebirge gefahren ist.

    Hallo,


    nein, das sind jeweils pro Seite 1 x Kriega OS 12, dahinter 1 x OS 6 und davor Kriega 2 x 1 l Getränkehalter. In der Lücke vom rechten Kofferträger zur Sitzbank über dem Auspuff ein 30 l Dry Bag. Hierdrin Zelt, Luftmatratze, Rolltisch und Stuhl. Dann oben quer über der Gepäckbrücke eine mittlere Rolle von MS Motech mit Klamotten und Schlafsack.


    Alle Kriega-Taschen sind mit ihren originalen Loops fest- muss man am Anfang mal ein bisschen schauen wie es am besten passt und ein wenig rumprobieren. Die OS 12 werden direkt mit dem Kofferträger verbunden, die OS 6 nur mit einer Seite, die andere an die OS 12. An der rechten Seite gibg sich dies nicht optimal aus, so dass ich hier noch einen kleinen Zurrgurt genommen habe.


    Das ganze System hält auch offroad bombenfest, aber es ist kein System - ich parke mal mein Motorrad vor dem Hotel und nehme mal kurz meine Taschen mit rein. Das funktioniert gar nicht schnell. Da ich aber meine Touren so plane, dass meine AT neben mir schläft, passt es so für mich.

    Natürlich hat man die ganzen Taschen auch, wenn man erstmal sein Zurrsystem für sich gefunnden hat, beim nächsten Mal viel schneller dran, aber es ist wie gesagt kein System für schnell mal ab und wieder dran.

    Die OS 12 sind eigentlich auch für die waagerechte Montage auf der Gepäckbrücke oder auf Koffer oder andere Taschen oben drauf gedacht, aber die Schnallenlänge reicht auch für eine senkrechte Montage aus.


    Gruß

    Mario

    Hallo,


    über Pfingsten bin ich mit drei Kumpeln bei bestem Wetter (9 Tage nur Sonne) den Rest vom TET Deutschland Sektion 2 ab Waren Richtung Lübeck gefahren und dann auf die Sektion 1 Richtung Bremerhaven abgebogen. Auf Höhe Hamburg sind wir nun auf die Sektion 1 Richtung Flensburg abgezweigt (nur kleine fahradwegartige Asphaltabschnitte mit ständigen 90 Grad-Abzweigen, aber trotzdem irgendwie witzig zu fahren gewesen). Der TET geht am Grenzübergang nahtlos in den TET West Dänemark über. Dieser ist auf den ersten Kilometern tricky mit puderartige Erde und geht dann über sehr viele Kilometer staubige Pisten, hier und da mal eine kleine Sandpassage, in einem großen Bogen die Nordsee touchierend und hier im Speziellen die Halbinseln Romo (mega Sandstrand wo man rüber düsen darf) und Mando (über einen Damm mit grobem Schotter, der nur bei Ebbe zu fahren ist erreichbar) rüber zur Ostsee. Kurz vor dem Ziel des TET in Grenaa fährt man noch eine tolle Schleife nur über Pisten und durch sehr schöne Landschaft im Nationalpark Mols Bjerge. Würde man nicht die ganze Zeit hochkonzentriert die Piste lesend Gas geben und nur bei den ziemlich seltenen Begegnungen von anderen Menschen oder Tieren abbremsen, könnte man die Landschaft echt glatt genießen ;-).


    Apropos Landschaft - ich bin zuvor nur einmal mit dem Wohnmobil die Küste um Dänemark herumgefahren und war daher sehr überrascht wie toll und abwechlungsreich die Landschaft und Vegitation im Landesinneren ist. Landwirtschaftlich gepägte Ebenen mit Ackerbau und Viehzucht gehen über in dunkle Fichtenwälder (so wie früher mal im Harz), um sich dann gleich wieder in eine offene bunte Heidelandschaft zu öffnen. Teilweise kam ich mir vor wie mitten in der Toskana, wenn man Staubfahnen ziehend über die Piste durch Eichenwälder braust und hofft, dass kein Reh plötzlich die Waldseite wecheln möchte.

    Unterbrochen werden die "Offroadstrecken" durch kleine gepflegte Dörfchen mit schönen Ziegelsteinhäusern - selbstverständlich wird hier langsam gefahren, genauso wie an jedem Bauernhof, der direkt am TET liegt oder über dessen Hof man teilweise fahren muss. Geräusch- und Staubminimierung für die Anwohner, die noch (bis auf eine Ausnahme) dem TET-Fahrer freundlich gesinnt sind und winken. Auch in den Städten ist man dem Motoradfahrer sehr wohlgesonnen - jeder zweite Junge macht das Zeichen, dass man mal den Gasgriff drehen und den Sound anschmeißen soll - was mit DCT nur bendingt geht ;-). Dies ist sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass in Dänemark aufgund der absurden Luxussteuer für Motorräder nur sehr wenige Millionäre anzutreffen sind, die dieses Hobby frönen können.


    Das allerbeste an Dänemark fand ich aber, dass es im ganzen Land eine geniale Infrastruktur fürs spontane Campen in toller Natur gibt. Über eine App kann man hunderte oder tausende von Shelter finden, die fast immer gleich aufgebaut sind. Zwei nach vorne offene Holzhütten, wo jeweils zwei Leute mit Gepäck trocken schlafen können, eine Picknicktischgarnitur, ein Plumsklo, eine Feuerstelle mit Grillrost, trockenes gespaltenes und in einem Verschlag gelagertes Feuerholz (machmal mit einer Spendenbox --> 5 € für den Sack Holz) und machmal außerdem sogar noch ein Wasserhahn mit Trinkwasser. Die meisten Shelter sind völlig kostenlos oder man findet irgendwo einen Zettel mit einer Internetadresse, wo man pro Person ein paar Euro überweisen kann.

    Ich fand jede Übernachtung in diesen Sheltern zig mal besser als auf dem CP, weil auf diesem darfst du kein Feuer machen und meistens waren - zumindest bei den zwei CP wo wir waren - diese an einer reltiv lauten Straße gelegen.

    Da hat mal ein Staat eine äußerst sinvolle Idee gehabt Steuergelder auszugeben. Bemerkenswert fand ich auch, dass keine einzige dieser Holzhütten oder Holztische mit tollen Botschaften - wer denn schon alles wann und mit wem verliebt da war - kaputtgeritzt oder mit Edding beschmiert hat, sondern mit diesen Anlagen respektvoll umgegangen wird. Versuch das mal in Deutschland...


    So sind wunderbare 2.600 km zusammengekommen und meine neue Gepäckverteilung sowie Reduzierung hat sich Offroad bewährt. Nichts schwankt mehr und so sind auch schmale Single-Trails wieder mit Spaß fahrbar.


    Hier noch ein paar Eindrücke:

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    Ziel Ostsee in Grenaa


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    Jetzt nur noch schlappe 660 km mit Kurviger, Einstellung kurvig zurück nach Braunschweig. Abends angekommen war ich echt zur Freude meiner Frau urlaubsreif ;-).


    So, ich gehe jetzt mal mein Mopped packen. Morgen geht es direkt nach der Arbeit Richtung Saarland... man sieht sich.


    Besten Gruß

    Mario

    Ich würde das originale dünne Blech gerne austauschen und hätte es auch schon gemacht, aber ich habe leider noch keinen Unterfahrschutz gefunden, der mit den originalen Honda-Sturzbügeln kompatibel ist. Der von SW-Motech passt wohl nicht, sonst wäre er schon dran.

    Der originale Unterfahrschutz hat ein paar Beulen, aber geht noch. Das Hauptproblem an dem ist, dass er vor dem Auspuff aufhört - dieser ist also gar nicht von unten geschützt und das hat mich schon zwei Macken im Abgaskrümmer gekostet.


    Gruß

    Mario

    Hallo Maggal,


    ich habe folgenden Spoiler: Puig 6320W Spoilerscheibe Clip-on, Transparent. Einmal angeklemmt bleibt der Offroad und auch auf der Autobahn wo er ist. Ich habe ihn ziemlich steil eingestellt - das muss man ausprobieren. Ich verstelle den Spoiler selber nie, sondern nur die Originalscheibe hoch und runter.


    Ich hatte auch diesen Spoiler: Puig 20764W Spoilerscheibe Clip-on, Transparent. Ich dachte ist doch super, der Spoiler selber ist über die Rasterung noch leicht höhenverstellbar. Finger weg! Obwohl absolut ähnliche Klemmung ist mir der Spoiler zig mal während der Fahrt abgeflogen. Es rutschte dabei immer nur eine Seite erst ab und dann flattert er im Wind und man kann anhalten und ihn "retten". Sehr feste Klemmung, Moosgummi darunter, Kork dazwischen ... alles mögliche versucht - dieser Spoiler fliegt früher oder später ab und dürfte nicht verkauft werden!


    Es gibt den Scorpion ADX-2 in zwei Helmschalengrößen und dann mit entsprechenden unterschiedlichen Polsterungen weitere Größenabstufungen. Beim Shoei 3 habe ich die Größe M, bei dem Scorpion jedoch die größere Helmschale mit XL. Der Helm fällt also eher kleiner aus. Aber das musst du für deinen Kopf im Geschäft ausführlich testen.

    Ich bin kein Offroadfreak, fahre überhaupt erst seit 2 Jahren Motorrad und meine AT ist auch meine erste Maschine. Nachdem ich bei der Abholung der Maschine Respekt oder eher Schiss hatte auf einer zweispurigen Straße zu wenden ohne umzufallen, hätte ich niemale gelaubt mit so einem schweren Motorrad zwei Wochen später auf Sardinien Singel-Trails fahren zu können und breite Schotterstraßen im Drift. Dank DCT und einem sehr guten Fahrwerk geht das und zwar sehr easy. Vor allen Dingen bergauf - hier heißt es einfach Gas, Gas, Gas - ja nicht langsam werden, dann ist es nämlich schnell vorbei. Berg runter, speziell auf Geröll ist es so eine Sache - wenn die Fuhre erstmal rutscht, dann rutscht die. Also muss man sich trauen wieder rollen zu lassen, für höhere Geschwindigkeiten braucht es aber auch einen entsprechenden Auslauf. Also kritische Abschnitte bergab besser vorab zu Fuß scouten.


    Wie schon geschrieben wurde, solange es trocken ist, ist sehr viel machbar. Bei matschigem Untergrund war bei mir jedenfalls schnell Schluss und der Heindenau K60 Scout kommt da ziemlich zügig an seine Grenzen.


    Was einen riesigen Unterschied macht ist, ob du mit Gepäck oder ohne fährst. Auf Sardinien hatten wir ein Ferienhaus gemietet und dann Tagesausflüge ohne Gepäck gemacht. Immer nur sternförmige Ausflüge und jeden Abend wieder zurück fahren zu müssen, ist aber nicht so mein Ding. Lieber eine Tour und dann Gepäck und voller Campingaustattung, Werkzeug, 5 l Wasser und etwas zu Essen. Verpackt in Softgepäcktaschen und Gepäckrolle habe ich aber die Erfahrung machen müssen, dass jeglicher Feldweg, Piste etc. gar kein Problem ist, aber Singeletrails waren quasi nicht mehr mit Spaß zu fahren. Es ging nur noch darum die schwankende Fuhre nicht umzuschmeißen (TET S13 Frankreich). Ich habe daraufhin mein Konzept umgestellt. Auf Campingsachen und Werkzeug möchte ich nicht verzichten, an den Klamotten habe ich eingespart und nehme nur noch das Allernötigste mit - man hat eigentlich eh nur die Motorradkluft an. Dann habe ich die großen Softgepäcktaschen durch kleine ersetzt. An meinem Kofferträger hängen nun jeweils 1 x Kriega OS 12 davor 2 x 1 l Wasserträger und dahinter 1 x OS 6. Je eine OS 6 am vorderen Sturzbügel mit weichen Sachen (Regenklamotten, Schuhe, Klopaier etc.) Das sind die wichtigsten Taschen und immer im Glände dran. Wenn das Mopped umfällt, dann weich. Ich habe mir noch keinen Kratzer in die Verkleidung geschrammt.

    Über dem Auspuff in die Lücke vom Kofferträger zur Sitzbank schnalle ich einen 30 l wasserdichten Packsack. Hier drin sind Zelt, Stuhl, Rolltisch und Luftmatratze. In der Gepäckrolle Schlafsack und paar Klamotten und Ersatzhandschuhe. Alles liegt eng an der Fahrzeugachse und schwere Sachen möglichst tief. Natürlich ist es jetzt Offroad immer noch ein Unterschied gegenüber der Solomaschine, aber nichts schwankt mehr und ist gut und vor allen Dingen mit Spaß Offroad fahrbar.


    Mit dieser Konfiguratuion, mit der ich völlig autark bin und überall wo ein schönes Plätzchen ist, spontan campen kann, bin ich gerade über Pfingsten 2.600 km den TET Deutschland Sektion 2, dann über die asphaltierte Sektion 1 rüber in den phantastischen TET Dänemark Sektion West gefahren. Super schöne Landschaft und sehr, sehr viele Kilometer Pisten. Hier gibt es zwei Arten. Festen Schotter - die kannst du fahren wie auf Asphalt mit riesen Staubwolke hinter dir herziehend. Und dann gibt es da - wir haben es Schwimmschotter genannt - Pisten mit sehr grobkörnigem Schotter, nicht verdichtet ohne Feinkornanteil. Man surft eher so mit dem Vorderrad so darüber und lässt den Lenker möglichst locker. Das fühlt sich am Anfang alles sehr unsicher an - aber irgendwann fährt mach auch diese Abschnitte mit 60 -70 Sachen - aber nur auf weit einsehbaren geraden Abschnitten - in Kurven ist äußerste Vorsicht geboten, sonst legt man sich schnell ab. Ganz wichtig ist frühzeitig Sandpassagen zu erkennen. Diese finde ich echt immer sehr schwierig zu fahren. Vorher runterbremsen, Gewicht möglichst nach hinten verlagern und dann voll Gas. Das geht gut, wenn der Sandabschnitt kurz ist. Ist er jedoch lang, geht das Geeiere los. Dann lieber etwas langsamer, solange wie möglich Füße auf den Rasten lassen, aber schnell dann abstützen, wenn man doch kurz vor Sturz ist. Ich bin einmal im Stehen umgekippt - durch meine weichen Taschen absolut nichts passiert - ein Kumpel auf 650 GS Dakar hat sich dann leider im Sand bzw. eher pudrige Erde bei geringer Geschwindigkeit abgelegt und einen Hartschalenkoffer dabei abgerissen.

    Der andere Kumpel ist übrigens mit einer GS 1150 ADV gefahren und war auch in Sardinien dabei. Er hat auch alle Strecken dort geschafft, aber insgesamt sein Mopped 8 x abgelegt (ich Null mal und ich bin kein besserer Fahrer). Der riesen Vorteil der GS gegenüber einer AT ist, dass die GS ja nicht umkippt, sondern sich nur schräg stellt und sich auf den Zylinderbügeln abstützt. Somit ist die schwere Maschine relativ leicht wieder aufzurichten. Das ist bei der AT nicht so, die liegt flach, aber man bekommt sie auch alleine aufgerichtet und sollte dies auch können, speziell wenn man alleine fährt.

    Gefühlt ist so eine GS ADV ein Panzer gegen die AT. Diese ist aber mit DCT nur ein paar Kilo leichter. Ich würde mich nie im Leben mit einer GS ADV alleine trauen zu fahren, was ich mich mit meiner AT traue. Die ist extrem handlich und man merkt das Gewicht nicht - solange sie rollt. Man darf halt nur nicht stehen bleiben ;-).


    Ach ja, der vierte Kumpel hatte eine KTM und musste die Tour am 3. Tag mit technischem Ausfall abbrechen... aber der Sound von der Maschine war echt gut ;-).


    Also, wie hier einige geschrieben haben - die AT macht alles mit, es liegt am Fahrer. Man tastet sich einfach von leichten Feldwegen pö a pö an schwierigeres Terrain heran. Gut, wenn man das nicht alleine macht und im Notfall schnell Unterstützung bekommen kann. Ich fahre auch alleine Wege, die man besser nicht alleine fahren sollte, weil ich meistens versuche soweit zu kommen wie es geht. Bis jetzt ging es gut, aber war auch schon mal kritisch, weil ich es einmal fast nicht geschafft habe meine AT in einer Sackgasse im Steilhang zu drehen. Für die Zukunft will ich mir daher für den aboluten Notfall so ein GARMIN Satelliten Notrufsender zulegen und außerdem auch mal mehr versuchen den Mut aufzubringen zu sagen: Hier dreh ich jetzt besser mal um und probiere nicht aus, ob es doch geht.


    Hier ein paar Fotos Offroad alleine in der Toskana nur Wasser und Werkzeug dabei - hier und da aber mal angehalten und erst geschaut, ob es machbar ist. Es kommt auf Fotos immer nicht so rüber, aber teilweise war es ziemlich steil mit losem Untergrund








    Ich bin ins Schwitzen gekommen, weil ich auf dem Weg irgendwann einen Punkt auf no return überfahren hatte - also einen Abschnitt irgendwie runter, den ich nicht mehr hoch geschafft hätte - da hofft man echt, dass der Weg wie bei OsmAnd angezeigt wirklich irgendwann auf einer Straße raus kommt und keine Sackgasse ist. Es ging - ich brauche nur einen stabileren Motorfahrunterschutz - die Bodenfreiheit hat nicht immer ausgereicht. ;)


    Und hier sah es ganz einfach aus - hatte aber am Vortag geregnet und war daher ziemlich rutschig geworden und zack - abgelegt ;-).


    Die AT ist eine endgeile Maschine - von Kurvenräubern, über lange Distanzstrecken direkt ins Gelände reinballern - es reicht ein müder Knopfdruck am Lenker. Und dann sieht sie auch noch besser aus als jedes andere Motorrad... ;-).


    Ich wünsche allen, die ihre AT auch dann und wann nutzen für was sie eigentlich gebaut wurde, ganz viel Spaß dabei.


    Gruß

    Mario

    Ja, die Mercedesdichte in Albanien ist mir auch aufgefallen. Vor allen Dingen gibt es keinen einzigen Mercedes mit abgebrochenem Stern (was früher in Deutschland leider eher die Regel war) - wahrscheinklich wird man dafür direkt erschossen ;-). Spaß bei Seite - der vorwiegend schwarze Mercedes ist wirklich ein Statussymbol. Es gibt eher die älteren Modelle oder niegelnagelneue. Jüngere Baujahre eher wenige. 99 % sind eine Limousine - ein praktisches T-Mobil habe ich kein einziges Mal gesehen. Von den Straßenverhältnissen wäre ja ein SUV sogar mal sinnvoll - gibt es bis auf einige Ausnahmen bei den Neufahrzeugen aber nicht. Da wir mit dem Wohnmobil vorwiegend wildcampen gehen - je abgelegener und schlechter der Feldweg desto besser - war ich doch schon manchmal sehr erstaunt, wenn uns auf so einem "Weg" eine Mercedes-Limousine entgegenkam, wenn der Schäfer mit der kompletten Familie mal in die Stadt fährt. Mehr als erstaunlich wie geländegängig so eine normale Limousine ist. Als alternatives Auto fährt noch der Golf II relativ häufig rum (aus eigener Erfahrung mit Dachzelt früher - es gibt quasi keinen Weg, den man nicht mit einem Golf II gefahren bekommt, solange es trocken ist).

    Alle anderen Auto-Marken kumuliert machen in Albanien wahrscheinlich weniger als 10 % des Fahrzeugbestandes aus.


    Was ich weiterhin noch nie in einem anderen Land so gesehen habe ist die "Waschbär-Dichte". Es ist in Albanien auf alle Fälle sehr viel einfacher sein Auto bzw. den Mercedes gewaschen zu bekommen, als z.B. ein Geschäft für Lebensmittel zu finden. Gefühlt alle paar Kilometer, fast immer da wo es eine Wasserquelle gibt (und davon gibt es so viele mit herrlichem kühlen Bergwasser, wie ich es auch noch in keinem anderen Land erlebt habe) steht jemand mit einem Kärcher und einem Benzingenerator unter einem zusammengezimmerten Gestell, das Schatten spendet und wartet darauf, dass ein Mercedes, der verstaubt aus dem Gebüsch kommt, blitzblank sauber zum Einkauf etc. in die Stadt weiter fahren kann.


    Zu den Andeutungen hier bezüglich der Angst vor Diebstahl etc. - vollkommen unbegründet. Ganz im Gegenteil. Ich habe selten in einem Land eine solche Gastfreundschaft und Sicherheit erleben dürfen. Die Menschen sind offen und ehrlich - nirgendwo sind wir auch nur ansatzweise mal abgezockt worden. Aber in einem Bergdorf war plötzlich unser Kaffee und das Eis der Kinder bezahlt, als ich bei dem Kellner die Rechnung begleichen wollte. Ich erklärte ihm, dass eine Verwechslung vorliegen müsse. Er deutete aber auf einen älteren Mann. Als ich diesen dann ansprach, sagte er uns in gebrochenem Deutsch, dass wir doch Gäste in seinem Land seien und uns wohlfühlen sollen... by the Way - mit Deutsch kommt man speziell bei älteren Menschen weiter als mit Englisch. Eine nicht unbedeutende Zahl an Menschen hat mal einige Jahre als Gastarbeiter in Deutschland gelebt und zumindest hatten diejenigen, mit denen wir gesprochen hatten, durchweg sehr positiv von dieser Zeit in ihrem Leben erzählt.


    Ich habe mich jedenfalls z.B. auf unserer Schwedenreise, speziell in Stockholm (ganz tolle Stadt) sehr viel unsicherer gefühlt als an jedem beliebigen Ort in Albanien, wobei ich sagen muss, dass wir in Albanien eher im Hinterland unterwegs waren und nicht in Großstädten.


    Leider wird dieses tolle Land langsam auch Schritt für Schritt zugebaut und immer mehr vom Tousismuss erschlossen. Überall werden Pisten verbreitert und dann frisch asphaltiert und die Plastikbomberdichte nimmt zu und sammeln sich dann auch schon abseits der Hauptrouten an.


    Irgendwann ist es vielleicht so wie in Montenegro. M. E. wurde hier die wunderschöne Küste komplett zerstört. Von der Küstenstraße runter zum Meer gibt es keinen Quadratmeter mehr, der nicht mit Hotels, Ferienhäusern, Appartments etc. zugebaut war. Es wurde jetzt fleißig auf der anderen Seite der Straße die Berghänge hoch weiter betoniert. Auf dem Rückweg von Albanien haben wir für für diese Küstenstraße durch Montenegro nach Kroatien (ich glaube so um die 150 km) einen ganzen Tag gebraucht und sind gefühlt quasi nur im 1. Gang gefahren - ein einziger Stau und Blechlawine...


    Gruß

    Mario

    Ich finde ihn auch nicht hübsch, man gewöhnt sich aber dran und inzwischen gehört er einfach dazu und stört mich gar nicht mehr. Der Spoiler hat bei mir mit Abstand am meisten Wirkung gebracht, gefolgt vom Forkshield. Alle Windabweiser waren bei mir von Anfang an verbaut, daher weiß ich nicht wieviel schlechter es noch ohne diese gewesen wäre.


    Ich fahre außer zügig AB und Regen immer mit offenen Visier und Sonnenblende und trage möglichst auch immer Alpina Ohrstöpsel, wenn ich normal fahre und kein Offroad.


    Ich bin 1,92 m und fahre auf Landstraße und AB das Windschild in höchste Stellung und im Gelände in tiefster und schaue dann immer über den Spoiler hinweg.

    Ich habe mir jetzt einen Scorpion-ADX 2 zugelegt. Erstaunlicherweise ist dieser mit Schirm deutlich leiser als mein Shoei 3. Der Schirm macht es sehr viel angenehmer bei Sonne im Wald zu fahren mit den wechselnden hell/dunkel-Effekten. Die stören jetzt gar nicht mehr. Ich finde an dem Scorpion original alles besser, als bei dem Shoei, der mehr als 3 x so teuer war. Vielleicht ist beim Shoei die Klapp- und Visiermechanik hochwertiger und haltbarer. Aber das werde ich wahrscheinlich nie erfahren, weil ich momentan nicht weiß, warum ich noch mal den Shoei anziehen sollte ;-).

    Übrigens hält der Akku des außen am Helm montierten Sena Spider RT locker 3 komplette Fahrtage. Der Akku des integrierten Sena SRL 3 im Shoei musste ich immer in ner Mittagspause zwischenladen, sonst hatte ich abends keinen Funk mehr.


    Gruß

    Mario