Beiträge von PaoloGreco

    Hallo Sampleman,


    bei mir hat sich der SP-Connect Induktivlader mit Vibrationsdämpfer sehr bewährt. Navigieren (Kurviger, OsmAnd (kann jetzt seit Neustem auch Carplay - optimal für TET), Google Maps teilweise parallel), Fotos etc. soviel man will. Auch hunderte Kilometer Offroad mit starken Vibrationen, Starkregen, Hitze - alles absolut kein Problem. Nie mehr Gedanken über ein leeres Handy machen und auch abends braucht man es auf Tour nie laden und eine Steckdose suchen. Wenn man absteigt ist es bei eingestelltem 80%-Ladestand. Den Induktivlader habe ich mit entsprechendem Y-Stecker unter der linken Verkleidung direkt angeschlossen.


    Ich habe aber trotzdem eine kleine Powerbank dabei, die ich manchmal bei Bedarf während der Fahrt dann wieder über Zigarettenanzünderbuchse lade. Diese verwende ich für das Laden vom Helmfunk, Actioncam, Airbagweste, Luftmatratzenpumpe, Stirnlampe etc. Mein mitgeschlepptes 230V-USB Ladegerät kann ich mir künftig einsparen. Dieses habe ich nie gebraucht oder auch nur eine Sekunde mit dem Suchen einer Steckdose verschwendet, geschweige denn mein Nachtlager von Strombedarf abhängig gemacht.


    Gruß

    Mario


    Neuen Heidenau Scout aufgezogen - der alte hat 8.000 km gehalten. Es wären eventuell noch ca. 2.000 km gegangen, aber ich brauche für den TET etwas mehr Profil.

    Keine Ahnung wie es Leute schaffen mit dem Reifen über 20.000 km zu fahren…


    Beim Wechsel habe ich zufällig festgestellt, dass eine Speiche locker war. Ich habe keine Ahnung wie lange ich damit schon rumgefahren bin. Super ist, dass man ohne Demontage des Reifens die Speiche mit Inbus einfach wieder festschrauben kann. Gibt es da eine Drehmomentangabe für? Ich habe es jetzt mal mit Gefühl angezogen…


    Gruß

    Mario

    Den letzen Urlaubstag endlich perfekt genutzt, d.h. mal das Carportbauen sein gelassen und bei diesem Traumwetterchen auf meine AT geschwungen und durch das Weserbergland gefahren. Herrliche 451 km sind es geworden, auf den Nebenstrecken gar kein Verkehr und auf Verbindungsstrecken sehr wenig - das lange WE war vorbei und so wurde man von keinem Sonntagsfahrer ausgebremst.

    Die Gastronomie am Bikertreff Köterberg war noch geschlossen, aber ne Banane in der Sonne hat auch gestärkt 😉.

    Absolut begeistert war ich von den Seilfähren über die Weser. Seit 1939 in Betrieb mit Handseilwinde zur Winkeleinstellung der Fähre - den Rest macht die Flussströmung lautlos und ohne zusätzlicher Energie.

    Ich habe diese Technik noch nie zuvor gesehen und fand es so genial, dass ich nach der Überfahrt beinahe wieder mit zurückgefahren wäre 😂.

    Zürück nach BS über die AB geballert, um noch nen Abschluss-Aperol in der Sonne zu genießen.


    Gruß

    Mario


    IMG_7779.jpgIMG_7781.jpgIMG_7785.jpgIMG_7796.jpg

    Der sieht bei mir nach 1 3/4 Jahren auf der Innenseite so aus:



    Und um beim Thema zu belieben - hier meine beiden Roststellen an der Schweißnaht am Rahmen, an der gleichen Stelle wie es einige andere AT hier auch aufweisen.


    Hallo René,


    den identischen Rostschaden habe ich bei mir auch jetzt festgestellt - scheint ein Fabrikationsfehler zu sein.

    Bei mir rostet außerdem die Innenseite vom Endtopf so, dass ich das Gefühl habe, dass das in ein paar Jahren durchgerostet ist.

    Originalhauptständer auch großflächig braun.

    Offroad ja, aber kein Winterbetrieb, gepflegt und steht immer trocken.


    Garantieantrag ist gestellt - vorab habe ich die Rückmeldung erhalten, dass es bei der Schadstelle am Rahmen auf Smartrepair hinauslaufen wird.


    Echt traurig was Honda da für eine Lack“qualität“ abliefert.


    An der über 10 Jahre alte BMW GS ADV 1150 von einem Kumpel (kein Schönwetterfahrer) habe ich nirgendwo auch nur die kleinste Roststelle entdecken können. Scheint lackmäßig sehr viel besser zu sein. Allerdings sind ja wohl ältere AT auch sehr viel besser lackiert worden.

    Ach ist das schön - Bilder aus meiner Heimat. Ich bin direkt hinter dem Kapellchen Richtung Andenauer Haus im Frankenweg aufgewachsen. Habe am Ziepchenbrunnen in Rhöndorf meine Trinkflasche für Mountainbiketouren durch das Siebengebirge gefüllt und am Fuße des Darchenfelses gute Partys gefeiert. Sehr oft war ich auch unter dem Siebengebirge auf Erkundung - dort gibt es ein riesiges Höhlensystem das eigentlich unzugänglich ist, aber wenn man weiß wo man im Wald suchen muss... lang, lang ist es her und ich war noch gar nicht mit meiner AT wieder dort - muss ich dringend mal ändern ;-).


    Mein lieber Rheinlandtourer, da hast du mir aber jetzt noch gute Laune gemacht, nachdem ich eben eine geplante Runde bei bestem Wetter nicht starten konnte, weil meine Batterie den Geist aufgegeben hat.

    Hallo Twinner,


    ich würde dein Bordwerkzeug noch um ein Reifeflickset erweitern, zumal du ja einen Kompressor dabei hast.

    - Was ich immer dabei habe, auch als große Powerbank nutzbar, ist eine Starthilfe. Eine leere Batterie kannst du immer mal irgendwo in der Pampa haben und du kannst auch anderen Motorradfahrern oder auch Autofahrern ganz schnell ein großes Lächeln ins Gesicht zaubern, wenn du in Sekunden ihre Kiste wieder starten lässt und sie nicht mehr auf den ADAC warten müssen..

    - Neben Kabelbindern haben sich bei mir auch 2, 3 Schlauchschellen in unterschiedlichen Größen bewährt. Wiegen nichts, wenig Platz aber noch mal deutlich stabiler als Kabelbinder.

    - Nimm noch ein paar kurze Stücke Leitungsdraht, zwei Wago-Klemmen oder Lötverbinder + paar Sicherungen mit und du kanst dir auch bei dem einen oder anderen Elektrikproblem helfen.

    - Ein Mulitool und ein gutes Messer kann auch nicht schaden.

    - Ich habe Pfefferspray griffbereit dabei - wild streunende Hunde können schon mal penetrant werden, ungebetener Zeltbesuch des nachts vielleicht erstmal bisschen Pipi in den Augen, statt Messer zwischen den Rippen...

    - Je nachdem wo ich unterwegs bin nehme ich eine Halbgarage mit. Nicht um meine AT vor Umwelteinflüssen zu schützen, sondern vor neugierigen Blicken - sehr billige ziemlich effektiver Diebstahlschutz vom ganzen Moped bzw. auch vor schnellem Zugriff auf z.B. Softgepäcktaschen. Klar ist die Plane schnell entfernt, aber dies ist erstmal ein Schritt, den der potentielle Kandidat sich wagen muss und wo er bei erwischt werden könnte.

    - Ein Gepäcknetz über der Rolle ist praktisch - schnell mal die Unetrhose, Handtuch, Handschuhe etc. zum weitertrockenen drunter gepackt, den stinkenden Müllbeutel bis zum nächsten Mülleimer, beim abendlichen Einkauf Großformatiges (Brot, flasche Wein etc.) mal schnell drunter geklemmt bis zum Nachtplatz.

    - Eine kleine ausziehbare, selbstaufrollende Wäscheleine ist praktisch für die Trocknung der gewaschenen Unterwäsche.


    - Lippenstift hast du schon aufgeführt - ganz wichtig. Wir sind schon mal zu viert auf Tour in einen Tante-Emma-Laden gestürzt und haben 4 Labello gekauft ;-).

    - Die Apotheke könntest du noch mit Augentropfen erweitern, wenn du auch mal gerne mit offenem Visier fährst.

    - Bei mir wären noch ein paar IBU dabei, man weiß ja nie ob das letzte Glas Wein nicht doch schlecht war und der Helm am nächsten Tag nicht mehr passt ;-).

    Tja und schon wird die eigentlich minimalistische Gepäckausstattung pö a pö doch wieder mehr und das Moped wieder schwerer ;-). Meine Erfahrung ist aber, dass man am meisten an den Klamotetn einsparen kann. Eigentlich hat man ja doch nur die Motorradsachen an ;-). Aber diese hast du ja schon aufs Minimum reduziert.

    Ich freu mich schon, wenn ich wieder meinen Kram packen und meine Packliste abhaken kann - dann steht endlich die nächste Tour wieder an.


    Besten Gruß

    Mario