Beiträge von Henrik_D

    Haben leider alle den 5.000er Wartungsintervall. Und was man so hört hat man bei der Beta Alp 4 oder X auch mehr als nur Ölwechsel vor be iden jeweiligen Wartungen :D


    Da gibt es leider einige Zuverlässigkeits-Vorbehalte.

    Ich habe mich heute mit einem Deep Dive der Himalayan Mana beschäftigt. Einer meiner lieblings Youtube Kanäle hat eine super guten Bericht dazu gemacht.

    Himalayan 450 vs Mana. One Clear Winner?


    Tatsächlich ist es nicht so ein "Clear Winner". Wenn ich die beiden Bikes so ausstatte, wie es für mich richtig erscheint komme ich zur Mana Black (also die 'Rally' Variante) für 8.392 EUR bei 202,6KG. Die normale mit Tubeless Reifen läge bei 8.092 EUR bei 202,6 KG. :D


    Die 1-2 KG die, die Rally leichter ist, hätte ich wieder drauf, weil ich einen Gepäckträger für unverzichtbar halte. Man muss ja schließlich irgendwo das Gepäck verzurren. Ansonsten wäre die Ausstattung nahezu identisch. Der einzige Unterschied, der übrig bliebt ist die Standard Sitzbank (zweiteilig) mit dem Standard Heck vs. Rally Sitzbank (einteilig). Die Rally Sitzbank ist klar hübscher; am Ende muss ein Sitz- und Fahrtest entscheiden, welche Variante mir besser liegt und ob die Rally einen Aufpreis von 300 EUR rechtfertigen kann. Gewichtstechnisch ist es nach den Daten, die ich im Internet finden kann, eigentlich gleich.


    Ich würde vermutlich auch noch 4 KG oben abbauen, weil ich die Sturzbügel für verzichtbar halte. Es gibt aber leider noch kein Umbaukit (die Blinker hängen an den Bügeln), dafür müsste es daher eine Ersatzhalterung geben. Es gibt einige Youtuber, die sich selber was 3D-gedruckt haben. Damit wäre die Himalayan mit 198,6 KG das leichteste Modell auf meiner Liste, was mich selbst überrascht, weil man ihr ja immer nachsagt, sie sei so schwer im Vergleich zu den anderen Modellen. Ein Youtuber hat sogar komplett übertrieben und die Himi mit viel Geld auf 160 KG gebracht). Wobei viel Geld wohl relativ ist, wenn man sich die middleweights auf der Liste anschaut. Und mir wären 12.000+ für 45PS bei 160 KG lieber als 12.000+ für 90 PS bei 220 KG ;)


    Auf der Probefahrliste stehen daher folgende Modelle*. Bei dem Preisunterschied muss sich die 500er Klasse schon nach deutlich zu wenig Dampf herausstellen, was gerade nicht sehr wahrscheinlich ist. Die 8 KG mehr zwischen dem leichtesten Kandidaten und der Tuareg wären da nicht so wichtig, wie die fast 5.000 EUR mehr.

    • Transalp (13.234,90 EUR; 217,5 KG)
    • Tuareg (13.815,90 EUR; 210,6 KG)
    • Tenere (13.208,95 EUR; 214,2 KG)
    • CFMoto 450 MT (7961,90 EUR; 202,1 KG)
    • Himalayan Mana Black (8.932,00 EUR; 202,6 KG) (198,6 KG ohne Sturzbügel)
    • Himalayan Standard (8.032,00 EUR; 202,6 KG) (198,6 KG ohne Sturzbügel)


    *Preis und Gewicht basieren jeweils auf Angaben, die ich im Internet gefunden habe oder großzügige Schätzwerte, die für alle Motorräder gleich angesetzt wurden. Der Preis basiert auf dem Neupreis und Zubehör OVP, auch wenn ich wohl eine junge Gebrauchte kaufen werde, falls verfügbar. Quasi der "Maximal Preis" bei "Maximalem Gewicht".


    So, genug spreadsheet warrioring. Ich bin im August nochmal im Urlaub, dann geht's an die Tests.

    Blahwas ist der Grund warum ich süchtig nach Passknacker bin :D


    Ich fahre im September (vorher leider keine Zeit) die Rally mal in den Vogesen. Das wird hauptsächlich Asphalt und Kurven Kurven Kurven. Für dieses "normale Touring" hab ich die Rally bisher noch nicht verwendet. Danach treffe ich eine Entscheidung, ob ich die Rally noch ein Jahr behalte oder schon zum Jahresende wechsel.


    Nächstes Jahr ist Griechenland und Kreta mit allen X-Pässen (Offroad Pässen) geplant. Dafür wäre die Rally wieder ein sehr gutes Motorrad, An- und Abreise würde eh mit Autozug und Fähren unter 200KM betragen.


    Ich könnte natürlich auch mein Auto gegen ein Zweitmotorrad tauschen :lachen:

    Das scheint leider zu stimmen. Voge gibt das Gewicht ohne Zubehör an, was ziemlich Panne ist, da man das Zubehör nicht abbestellen kann.

    Also 206 KG ohne alles, 222 KG mit Motorschutz, Sturzbügel, Hauptständer, Gepäckträger, Aux Lichter,... schade.


    Ich habe bzgl. der CFMoto 450 MT einen Google Alert erstellt und tatsächlich gibt es erste Gerüchte, dass CFMoto die Ölwechselintervalle auf 7.500KM Road use bzw. 5.000KM Offroaduse erweitert. Da ich nur Schottere und selten was hartes fahre, würde ich für mich da auf 7.500KM Ölwechsel kommen. Das sind dann immerhin nur 1 Servicestop pro Urlaub.


    Im ADVRider Forum (wo die Leute etwas anders ticken) meinte man nur ich soll mich nicht anstellen. Öl an der Tanke kaufen, Altöl in eine Plastiktüte, an der Tankstelle abgeben und neues Öl draufkippen. Filter könne man auch nur alle 2 Ölwechsel tauschen (also dann beim richtigen Service). Dauert 20min.

    Das wäre mir zu scetchy, aber eine Werkstatt die schnell das Öl wechselt wird sich schon finden.


    Das macht die CFMoto deutlich attraktiver. Mal schauen, was da offiziell kommt.


    Der Tipp mit dem Mieten ist gar nicht so verkehrt. In Osteuropa kippt der Preis deutlich nach unten :) Aber ich hab 1x ein Motorrad gemietet und wirklich keine guten Erfahrungen gemacht. Abgefahrene Reifen, mit denen man keine 5.000KM fahren wollte, Probleme mit dem Gepäck (undicht) und bestellte Handyhalterung war zwar verbaut, aber kein USB-Anschluss. :doh:


    Ist auch ein anderes Feeling mit eigenem Motorrad zu fahren, was man sich mühsam aufgebaut hat. :)


    Meine Excel kommt übrigens zu diesem Ergebnis. CFMoto und Ölwechsel in Kauf nehmen wäre da mit Abstand das sinnvollste.

    Einige Werte sind Schätzwerte; ich hab aber schon nach dem Gewicht der Dinge recherchiert. Zubehör jeweils das, was ich als ausreichend für das jeweilige Motorrad empfinde.


    1.pdf

    Ich hab eine MD44. Die 300er Rally ist keine Alternative. Ich würde nie ein Wilbers Fahrwerk gegen 2 PS tauschen.

    Und 300er Rally mit Wilbers ausstatten...klingt nach viel und teurem Aufwand, wieder nur für 2 PS.


    Je mehr ich drüber nachdenke, desto eher brauch ich 2 Moppeds, das Problem kennen aber wohl alle. :) Road Touring mit gelegentlichen Schotterpässen vs. TET Urlaube mit gelegentlichen Verbindungsstraßen. Was ein Dilemma.


    (dafür fehlt mir leider der Platz).

    Puh, die ist an mir komplett vorbei gegangen. Bauchschmerzen weil wegen China, obwohl ich weiß, dass das nicht mehr zeitgemäß ist.


    • 206KG reisefertig (inkl. Gepäckträger, Sturzbügel, Motorschutz). Barkbusters dran und los. CHECK
    • Hauptständer kommt weg. -2KG CHECK
    • 581ccm, 64 PS CHECK
    • 110/80-19, 150/70-17 Reifendimensionen. Dafür gibt's den AX41 oder TKC80. 19" vorne ist nicht so schlimm. CHECK
    • 6699EUR neu CHECK (da kann man easy Wilbers noch einbauen, falls notwendig)

    Da fallen mir erstmal nicht so viele Argumente ein. Zum Glück bin ich genauso hässlich wie dieses Schnabeltier, sodass mir das nichts ausmacht. :D

    Meckern könnte man am Display. Da kriegt man ja nen Schlaganfall beim draufschauen.

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    ABER ich hab das Wartungsbuch ergoogled. Ölwechsel sind alle 6.000KM. Wie kommt dein Kumpel auf 10.000? Hab ich ein veraltetes Manual erwischt?

    Fahrwerk ist natürlich auch ein Punkt. Wenn ich jetzt ein neues Bike kaufe und kein Fahrwerksupdate durchführe, fühlt sich das vermutlich alles nach Mist an, im Vergleich zum Wilbers in der 250 Rally. Das ist nämlich wirklich richtig Sahne.


    Nagut auf der Straße schlägt jedes Schlagloch durch, weil die Federn ziemlich hart sind aber im Gelände kann ich das Thema Fahrwerk einfach komplett aus den Gedanken streichen, was in überfordernden Situationen Gold wert ist.

    Die hab ich neben der Tenere auch auf dem Radar. Aber in diesem Middleweight Vergleich würde es vermutlich die Transalp werden einfach weil es eine Honda ist :D


    Im direkten Vergleich wären es bei A2 bikes die NX500 vs. Himalayan Mana ('Rally') vs. CFMoto450 (mit 10.000km Intervallen) vs. KLE500 (mit 140/80-18).
    Oder wenn es Middleweight wird die XL750 vs. Tenere 700 vs. Tuareg 660.


    Gewicht ist bei Motorrädern aber m.E. nicht linear. Entweder das Bike ist zu schwer oder nicht zu schwer. Und die A2 Bikes aktuell sind irgendwie alle schon in "zu schwer" für den Job. Bzw. wenn man sich auf Strecken befindet, bei denen 205KG (inkl. Zubehör) nicht zu schwer sind, dann kann man in der gleichen Situation vermutlich auch 215KG (inkl. Zubehör) händeln. Das sind die Abwägungen, die ich gerade unternehme.


    Schade, dass die Hersteller keine ~50PS mit 170-180 KG bikes bauen. Wäre dann nicht A2 konform, was einem A-Inhaber aber egal sein kann.


    Wenn ich mich mit der CRF 250 Rally mit 160KG (inkl. Zubehör) in eine Situation begebe, in der sie zu schwer wird, bin ich einfach out of my (skill) league).

    Hallo in die Runde :)


    Ich war hier schon mal aktiv als ich noch meine CRF 1000L gefahren bin, irgendwie ist der Account aber scheinbar weg. Daher ein frischer Account.


    Ich bin von 2019 bis 2025 eine CRF 1000L gefahren und habe ca. 80.000KM auf das Bike gefahren. Da sie langsam alt wurde und ich was neues haben wollte, habe ich sie 2025 verkauft. Im Hinterkopf hatte ich einen geplanten Trip in diesem Jahr nach Island. Geplant war Passknacker und Hochland. Das Hochland war selbst, als ich am 25.06. wieder heimgefahren bin, immer noch zu, daraus wurde also nix. Nice war es trotzdem :)


    Gefahren bin ich durch Island auf einer 2017er CRF250 Rally. Eigentlich wollte ich das Bike nicht kaufen, wenn dann die CRF 300 Rally aber ich habe eine in fast Neuzustand mit 14.000KM gefunden, die komplett reisefertig und mit einem kompletten Wilbers Fahrwerksupgrade ausgestattet war. Die 4.400 EUR war mir das Wert und ich habe ohne großes Zögern zugeschlagen.


    Ich bin zwar der Meinung, dass sich die CRF 250 Rally als das nahezu perfekte Motorrad für Island herausgestellt hat. Leider bin ich aber trotzdem nicht ganz mit der Leistung zufrieden. Besorgt war ich anfangs wegen der rund 1.000KM Anreise auf der Autobahn (zeitbedingt) aber das stellte sich als unbegründet heraus. Die Rally macht 2-3 Stunden ununterbrochenes Fahren auf Dauerlast bei rund 120km/h gut mit. Danach war eh mal eine Pause fällig, das Sitzpolster ist doch recht extrem.

    Auf der AT war die Anreise auf der Autobahn zwar etwas bequemer (überraschenderweise nicht 'viel' bequemer) aber schlussendlich genauso ätzend.


    Auf Island beschleunigt man häufig einmal auf 90-100 km/h und bleibt da dann für 1-2 Stunden bis man mal abbiegt oder einen Stop macht. Da ist es dann auch egal ob das am Anfang 3 oder 9 Sekunden dauert. Aber wenn es dann doch mal hügelig wird, spürt man die geringe Leistung deutlich. Da wird man teilweise mit Vollgas trotzdem langsamer :doh:


    Ich fahre eigentlich nur im Urlaub Motorrad. 1-2 Touren pro Jahr, mehr nicht. Zwischendurch fahre ich mal 40-50KM, damit das Motorrad nicht zu lange steht aber das Phänomen "Feierabendrunde" hab ich nie verstanden und die "Tagestour" am Wochenende hat bei mir schon 1-2 Jahre nachdem ich den Führerschein hatte an Faszination verloren. Für mich ist ein Motorrad daher nur ein Reisemedium, wie für andere ein Wohnmobil.


    Ich wollte im September nochmal ein Wochenende in die Vogesen machen, um einige Pässe zu knacken ansonsten ist dieses Jahr nichts mehr geplant.

    Nächstes Jahr wollte ich den Passknacker Landespreis Griechenland und Kreta angehen, inklusive der relativ hohen Anzahl an X-Pässen (also Offroad Pässe) von der Passknacker Seite. Hier gibt es auch 3 sehr schwere Pässe (z.B. Tzoumerka!), die ich versuchen möchte. Geplant ist daher auch diese Tour mit der CRF 250 Rally zu fahren.


    Nichts destotrotz recherchiere ich wie ein Irrer. :wboy:

    Was ich möchte ist ein bisschen mehr Leistung bei möglichst wenig zusätzlichem Gewicht.


    Wenn ich als Honda Narr im Hause Honda bleiben möchte*, gibt es da aber nur 2 Möglichkeiten. XL750 oder NX500.

    Die CRF1100L ist für mich raus. Ich brauche die Leistung nicht und finde sie viel zu schwer. Ich liebe die AT aber für mein Fahrprofil aktuell wäre sie eine schlechte Wahl.


    Bei der XL750 bekomme ich fast genauso viel Leistung wie bei der AT, also für mich auch hier Overkill. Die NX500 passt da schon besser, wiegt aber nur einen Bruchteil weniger als die Transalp und hat die für mich schlechteren Reifendimensionen, weil es nicht genügend 50/50 Reifen gibt.


    Werde ich also nach dem Downsize von der 1000 auf die 250 irgendwo zur Mitte upsizen? Ich weiß es noch nicht.

    Final entscheiden werde ich es nach den Vogesen, dann weiß ich, wie gut oder schlecht ich mit der Leistung in wirklichen Hügeln klar komme.

    Das Ergebnis kann aber auch sein, dass ich auch auf die Rally 80.000KM fahre und dann auch genug Offroad-Erfahrung gesammelt habe, um sinnvoll auf die "middleclass" hochzugehen. :)


    *Die anderen Marken bieten sehr interessante Modelle, von denen aber alle erhebliche Nachteile haben.

    - KLE500 hat die dümmsten Hinterraddimensionen, die man sich ausdenken kann.

    - Alle Chinesen haben 5.000KM Wartungsintervalle, für meinen Usacase (1x pro Jahr 12.000KM abspulen) bedeutet das 1-2 Services IM Urlaub. Ne danke.

    - KTM ist KTM ist kaputt.

    - BMW ist BMW ist teuer.

    - Himalayan ist irgendwie kein Adventurebike, aber irgendwie schon. Die "Mana Black" müsste ich mal probefahren.