Beiträge von bwm

    Ja nee das mein ich nicht. Ich meine, dass am Anfang jedes Kapitels stehen sollte:
    Vorarbeiten:
    Verkleidung demontieren (Kapitel 2-X), Tank demontieren (Kapitel 7-Y), Drosselklappe demontieren (Kapitel 5-Z) usw
    So blättert man sich 5 mal quer durchs Buch, bis man beim ersten Abschnitt angekommen ist. Bei Ventilspiel steht nämlich als einzige Vorarbeit der Ventildeckel. Dann blättert man da hin und dort steht dann als einzige Vorarbeit die Drosselklappe usw
    Reihenfolge ist tatsächlich für ein vollumfängliches Werkstatthandbuch so wie sie ist ganz gut. Die Reihenfolge in den Schrauberhandbüchern ist zwar im Aufbau logischer aber die gehen halt auch nicht so sehr in die Tiefe.

    Tatsache. Bebilderte Anleitung mit allen Drehmomenten. Nur die Reihenfolge ist etwas eigenartig. Für Ventilspiel Messung (Kapitel 3) soll ich erst den Zylinderkopf abnehmen (Kapitel 10), davor die Drosselklappe (Kapitel 5), davor die Zündkerzenstecker (Kapitel 3) und den Luftfilterkasten (Kapitel 7), davor die vordere Seitenverkleidung (Kapitel 2) und den Tank (Kapitel 7) abnehmen. Und es steht nicht alles nacheinander bei Ventilspiel als Zusammenfassung sondern man muss sich einzeln rückwärts durchs Buch suchen.


    Und dass die Beilagen am Hinterrad falsch eingezeichnet sind (links und rechts vertauscht) wissen wir ja auch schon.
    Aber insgesamt hast du schon recht, das ist ein echt gutes Werkstatthandbuch.


    Nicht zwangsläufig. Wenn ein Luftmassenmesser verbaut wäre dann ja, ich habe aber keinen gesehen. Ergo bleibt nur noch eine Steuerung über Druckdifferenz und Temperatur, diese müsste eigentlich auch nachregelnd sein. Unter Last greift aber jeder Motor eigentlich auf eine sogenannte alpha-n Steuerung zurück. Das heißt die eingespritzte Benzinmenge wird nur von der Drehzahl (n) und dem Drosselklappenwinkel (alpha) bestimmt. Wenn man den Ansaugtrakt verändert und mehr Luft ankommt wird das unter Last nie ausgeglichen, da braucht man immer ein anderes Kennfeld. Lambda regelt nur bei gleichmäßigem Betrieb, da die ganze Lambdaregelung viel zu langsam reagiert


    Da er aber sagt dass die Maschine die letzten 8000km gut lief dürfte es das nicht sein. Eher irgendein Defekt. Wenn der Motor wirklich unabhängig vom Gang bei irgendeiner bestimmten Drehzahl auf einmal aufhört klingt das nach Notmodus. Hast du vielleicht beim Einbau irgendeinen Schlauch oder Stecker an der Airbox oder Tank nicht richtig angeklemmt?


    Davon abgesehen: dass ein anderer Luftfilter tatsächlich mehr Luft in den Motor lässt ist nicht viel mehr als ein sehr weit verbreiteter Irrglaube bzw ein Überbleibsel aus der Zeit, als die Original Filter so undurchlässig waren, dass das tatsächlich noch was gebracht hat.


    Auf Motorrädern hast du damit recht. Allerdings eben nur bis DOT 2017
    Bei Autoreifen gilt auch die neue Regelung mit dem Berg Piktogramm.
    Die ganze Gesetzgebung zu Motorradreifen ist aber insgesamt recht löchrig habe ich das Gefühl.


    Das denke ich auch. Die meisten originalen Endschalldämpfer arbeiten über Reflektion (Kammern), nich über absorption (Dämmwolle). Diese bauen normalerweise deutlich größer, halten aber länger.

    Das originale Handbuch als PDF hab ich auch, hab das allerdings bisher noch nicht konsultiert. Ich nehme aber an, dass es wie die meisten original Handbücher mit wenigen Bildern und Stolperstellen versehen ist sondern eher "Tank einbauen. Dabei alle Schläuche auf die vorgesehenen Stutzen stecken und alle Stecker wieder verbinden"
    So sah jedenfalls das von BMW für die F650GS aus.


    Ich bin gespannt auf diese "so wird's gemacht" Bücher aber das wird ja noch einen Moment dauern


    Schonmal gut zu wissen, dass es hier ein paar Leute gibt. Freue mich auf regen Austausch in der Zukunft :)

    Bei mir haben die SWM Edelstahl Bügel nur überaus schlecht gepasst. Nur mit viel Gewalt ließen sie sich überhaupt montieren und auch erst im 2. Anlauf. Die ersten Bügel waren mehrere mm verzogen, an Montage war nicht zu denken. Die umgetauschten Bügel ließen sich dann montieren aber auch nur mit viel Biegen und brechen. Jetzt nach einer Saison für den Kundendienst beim Händler abgebaut und der passt überhaupt nicht mehr. Lässt sich so wie er ist definitiv nicht mehr montieren

    Das haben wir hier schon lang und breit diskutiert. Die deutsche Version ist die lokale Umsetzung der neuen EU Gesetzgebung, die weitestgehend das gleiche sagt wie die neue StVZO. Initiator war also die EU und damit gilt das über kurz oder lang voraussichtlich in allen EU Staaten
    M+S Reifen mit DOT bis spätestens 2017 dürfen bis ich glaube 2024 verwendet werden, ab DOT 2018 gilt die Ausnahmegenehmigung nur für Reifen mit der Berg Schneeflocke. Und die Anforderungen an die Berg Schneeflocke sind so, dass man die nur mit einer erheblich weicheren Gummimischung schafft (Heidenau K60 Silica z. B.). Der Gummi ist dann aber wie bei Auto-Winterreifen schon lange üblich so weich, dass der im Sommer nicht gut greift und schnell verschleißt

    Hoi


    Ich wollte mal fragen ob hier eigentlich noch ein paar mehr Leute sind, die an ihrer AT selbst was machen? Ich hab bisher kaum Beiträge á là "wie macht man eigentlich das und das?" gelesen und habe daher selbst auch noch keinen erstellt. Ich weiß, dass unsere Ex Mods Andreas und Manfred selbst geschraubt haben aber die sind ja beide nicht mehr da.
    Hat hier zum Beispiel schon jemand die Ventilspiel Kontrolle oder (noch besser) Korrektur selbst erledigt? Die steht bei mir nächstes Jahr an und vielleicht hat ja jemand schlaue Tipps, die anderen (in dem Fall mir) die Arbeit erleichtern können :)
    Bis zu den Drosseln war ich beim Einbau Tempomat / Kettenöler / USB Steckdose schon, danach dürfte es ja eigentlich nicht mehr soooo viel Demontage sein


    Grüße
    Alex