Beiträge von bwm

    Wollte ich auch gerade schreiben. Meinen B Zähler hab ich nie zurück gesetzt, der ist daher = km Stand (aktuell 35k). Also der läuft so schnell nicht an den Rand des Speichers.

    Der letzte ist der wichtige Beitrag: M+S sind keine Winterreifen. M+S sind nur von der Profilgestaltung her so, dass sie in Schnee und Matsch noch etwas Traktion aufbauen können (also hoher Negativanteil im Reifenprofil). Richtige Winterreifen für Motorräder kenne ich eigentlich nur von Heidenau die K60 Silica. Die haben neben der M+S konformen Profilgestaltung noch eine weichere Gummimischung, die auch auf Eis und Schnee noch halbwegs funktionieren soll. Probiert hab ich das allerdings noch nicht. Bei so Wetter zieht es mich nicht mehr aufs Motorrad.

    Wenn du nicht vor hast, auf Eis und Schnee zu fahren sondern nur bei kalten Temperaturen dann kannst du eigentlich jeden Reifen nehmen. Auf trockenem Asphalt haben die meisten Sommerreifen selbst bei sehr niedrigen Temperaturen noch besseren Grip als Winterreifen-Äquivalente. Nur auf Schnee und Eis versagen die Sommerreifen dann vollkommen.

    Ich fand neben den Schläuchen am LuFi-Kasten auch die am Tank etwas abenteuerlich. Die Schläuche sind alle sehr kurz gehalten und dadurch war das ein ziemlicher Akt, die alle wieder rauf und ran zu bekommen.

    Ich war sehr vorsichtig und hab alles nach einer bebilderten Schritt-für-Schritt Anleitung gemacht und war 3*1 Tag (pro Tag jeweils vielleicht 5 Stunden geschraubt) damit beschäftigt, das Tempomat da einzubauen. Ja, ist sehr verbaut. Vergleich mit den genannten Moppeds hab ich nicht. Ich kenne sonst die Beta Alp 200 und die BMW F650GS (Einzylinder) und da ging das gefühlt wesentlich schneller, wobei auch bei der BMW Sitzbank, Verkleidung, Airbox + Schnorchel, Drosselklappe und Batterie+Träger weg mussten.

    Die Alp ist nur nervig, weil du viel unterschiedliches Werkzeug brauchst, um alles auf zu bekommen (mittelgroßer Kreuzschlitz, großer Schlitz, kleiner Inbus, kleine Stecknuss mit Maulschlüssel zum Gegenhalten und große Stecknuss) aber da bist du in 10 Minuten am Ventildeckel. Bei der F vielleicht 30 Minuten. Bei der AT braucht man wenn man es zum ersten Mal macht schon 30 Minuten, um die Verkleidung auf beiden Seiten runter zu bekommen. Die ist nämlich nicht nur geschraubt und gespreiznietet sondern hat außerdem Stutzen, die in Gummipinöckel eingesteckt werden und vorne sind noch "Schwalbenschwanznut"-ähnliche Halter. Um da nix kaputt zu machen muss man sehr vorsichtig sein und das kostet halt Zeit.


    Also nein, wartungsfreundlich ist sie ganz sicher nicht. Ich würde aber behaupten, dass das heutzutage kein Mopped mehr ist.

    Zündung aus bei Vollbremsung kann je nach Funktionsweise des DCT schon sein. Solange der Gang eingelegt und die Kupplung ausgekuppelt ist (also nicht betätigt) wird der Motor ja vom Hinterrad angetrieben. So funktioniert ja Motorbremse. Nur beim Stehen bleiben müsste dann die Zündung wieder da sein, um ein absterben zu verhindern.

    Moderne Fahrzeuge können normalerweise Schubbetrieb 0 (also 0 Sprit und kein Zündfunke) und gehen dann nahtlos in Leerlaufbetrieb über. Wie genau das bei der AT geregelt ist, weiß ich nicht.


    Ich glaube allerdings nicht, dass der Bremsbefehl den Beschleunigungsbefehl überschreiben (muss). Wenn dem so wäre könnte man ja nicht mit gezogener Bremse "anfahren". Zumindest mit meiner 2017er AT geht das aber ohne Probleme. Die Bremsen müssen nur so dimensioniert sein, dass sie mehr Bremsleistung aufbringen können, als der Motor mit Vollgas liefern kann. Also wenn man gleichzeitig Vollgas gibt und die Bremsen voll anzieht muss das Mopped langsamer werden. Das gilt für jedes Fahrzeug

    Ich würde ja auch ja sagen aber beim PKW steht der geringere Geschwindigkeitsindex ja nirgends in den Papieren. Beim Motorrad dagegen schon.


    Beim PKW läuft das wirklich rein über die Sonderregelung zu Winterreifen und in dieser ist das ja festgehalten. Beim Motorrad steht der geringere Geschwindigkeitsindex ja in den Papieren

    bwm woher beziehst du die Infos?

    Wenn eingetragen, dann kein Sticker mehr notwendig, da der Reifen dann ja offiziell in den Papieren mit der erlaubten vmax drinsteht.

    Das ist tatsächlich noch ein interessanter Punkt. Wenn der geringere Speedindex in den Papieren steht, muss dann noch der Sticker ins Cockpit?

    Ich persönlich würde sagen ja. Die Gefahr ist ja, dass der Fahrer es vergisst oder nicht weiß, wie schnell er maximal fahren darf. Die Gefahr besteht ja trotz Eintragung immernoch.

    Aber ich vermute, dass das nicht geregelt ist, weil Reifen, die in den Papieren stehen eigentlich minimum den gleichen Speedindex haben müssen. D.h. die Reifen dürften so wie sie sind eigentlich gar nicht eingetragen sein

    Also SD06 ist ganz sicher nicht die Trennung. SD06 gab es nämlich seit 2017 (genau so eine fahr ich) und da steht es nicht mit drin. Vielleicht ist das Facelift die Trennung (MJ18?)


    Jedenfalls muss jeder in seiner CoC nachsehen. Wenn da ein B Reifen mit drin steht: Glück gehabt. Wenn nicht muss er eingetragen werden.

    B ist kein Diagonalreifen. - wäre einer. B ist ein Diagonal-Gürtelreifen. Andere Bauart.

    Frank0503 Alternativbereifung steht normalerweise im Freitextfeld. Letzte Seite, Feld 30 oder 32 oder sowas war das. Kannst du da vielleicht nochmal nachsehen?

    Wow hier wurden grad munter Themen durcheinander geworfen.


    Zunächst einmal:

    Das "Monopol" auf Einzelabnahmen gemäß §21 wurde inzwischen gekippt. Inzwischen darf jede Prüforganisation auch Gutachter dafür ausbilden. Nur sind diese Ausbildungen noch nicht flächendeckend vorhanden. Prinzipiell können aber inzwischen alle überall Gutachten machen

    https://www.auto-motor-und-spo…t-kippt-21-stvzo-monopol/


    Und zu den Reifen: das sind 2 unterschiedliche Themen.


    Die kurze Zusammenfassung zum Speedindex:

    Bei Motorrädern dürfen weiterhin M+S-Reifen mit einem Speedindex < eingetragene Höchstgeschwindigkeit gefahren werden, wenn im Cockpit ein Sticker auf diese niedrigere Geschwindigkeit hinweist.


    Kurze Zusammenfassung zu den Dimensionen:

    Die aufgezogenen Reifen müssen exakt den Dimensionen und Indexen im Fahrzeugschein oder der CoC (certificate of Conformity - quasi die EU Typgenehmigung) entsprechen. Alle abweichenden Reifengrößen oder - Bauarten müssen eingetragen werden.

    Die AT bis einschließlich 2019 hat für vorne nur den 90/90-21 und für hinten nur den 150/70R18 eingetragen. Die 2020er hat in der CoC für hinten außerdem den 150/70B18 stehen.


    Der K60 Scout ist ein 150/70B18 und muss daher bis MJ19 eingetragen werden, ab MJ20 nicht. Und der K60 Scout auf der AT ist außerdem ein M+S Reifen mit Geschwindigkeitsindex < Höchstgeschwindigkeit, daher muss beim aufziehen dann ein Sticker im Cockpit auf die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit hinweisen.