Beiträge von bwm

    ich hab die 250er seit 2017 und dazu noch die 300er seit 2022, die allerdings nach 1 Jahr wegen einem Vollkaskoschaden gegen eine 2023er getauscht wurde. Also ein bisschen hab ich meine auch schon


    zum anderen Forum: der Admin (der als Spamschutz neue User händisch freigeben muss) ist aktuell leider mal wieder untergetaucht. Du wirst sicherlich irgendwann freigeschaltet, das kann aber u.U. auch ein paar Monate dauern.

    Ich frage mich, was du dir von dem Test auf Schotter erhoffst. Ich würde meine Oma drauf verwetten, dass das Rad da blockiert. Auf Schotter bekommt man das Hinterrad sogar mit der DCT Feststellbremse blockiert. Das sagt dir exakt gar nichts über die Bremswirkung der Hinterradbremse

    Geht es dir um eine L oder eine Rally?

    Die 2025er hat neben den von Dir genannten Änderungen wohl ein etwas härteres Fahrwerk bekommen, das jetzt besser für Europäer passen soll. Das vorher war scheinbar auf einen 50-60kg Fahrer ohne Gepäck ausgelegt und damit für die meisten Europäer viel zu weich. Ich bin allerdings noch keine 2025er selbst gefahren, hab nur davon gelesen.

    Durch den neuen Modellcode gelten alte ABE nicht mehr, wodurch es bisher wenig Zubehör mit ABE gibt. Gerade Auspuff und Fahrwerk ist wohl bei vielen Herstellern noch so ein Thema. Weiß nicht, ob Zulässigkeit für dich relevant ist.


    Ansonsten am Motor hat sich soweit ich weit nichts geändert. Es gibt eine handvoll Motorschäden, vor allem von einem Paar, das lautstark auf allen Plattformen davon berichtet, die meisten sind aber scheinbar auf Modifikationen (schlechter Luftfilter, zusätzlicher Lufteinlass, ECU Tuning) in Verbindung mit extrem schlechtem Sprit zurück zu führen. Die meisten Motoren laufen unauffällig. Das Problem mit dem taumelnden Ritzel und damit potenziell abgenutzter Getriebeausgangswelle haben ja die meisten aktuellen Hondas. Das muss man im Blick behalten und ggf Gegenmaßnahmen ergreifen.


    Ich finde es witzig, dass du sagst, du willst TET fahren und eventuell später mal Gelände. Je nachdem, wo man ist, soll der TET recht geländig sein. Ich würde also erst Offroad fahren üben und mich danach mit Gepäck in unbekannte Gefilde aufmachen.


    Ich fahre meiner 300L sehr wenig, aber bin sehr glücklich mit ihr. Die macht über 90% ihrer Kilometer auf unbefestigtem Untergrund.

    eben das war mein Tipp. Die übertragbare Bremsleistung am Hinterrad ist sehr gering, das stimmt. Durch den hohen (und ich vermute auch weiter vorne liegenden) Schwerpunkt geht beim Bremsen sehr viel dynamische Radlast nach vorne, das Hinterrad hebt sogar bei Vollbremsungen gerne mal ein bisschen ab (ich mache jährlich ein Fahrsicherheitstraining und habe daher ausreichende Erfahrung mit Gefahrenbremsungen). ABER! das heißt einfach nur, dass viel von der Bremskraft durch das ABS weggeregelt wird, weil man selbst mit wenig Bremskraft schon in den Regelbereich des ABS kommt.

    Wenn dein Motorrad tatsächlich nicht bis in den ABS-Regelbereich kommt, muss daher etwas anderes im Argen sein. Ganz besonders dadurch, dass das Hinterrad beim Bremsen so stark entlastet wird und damit viel leichter blockiert.


    Ich würde für den Test allerdings nicht auf losen Untergrund fahren. Mach das auf einer Straße, bei der du im normalen Betrieb das Gefühl hattest, dass die Hinterradbremse nicht ABS-regelt. Auf Schotter oder Sand wird das Rad garantiert blockieren, da braucht man quasi gar keine Bremskraft für. Du willst ja aber mit deinem Test herausfinden, ob das Hinterrad auf der Straße bis in den ABS Regelbereich kommt. Und wenn das Hinterrad bei der gleichen Bremsung auf der gleichen Straße OHNE ABS blockiert, MIT ABS aber nicht, dann hast du deine Antwort: das ABS funktioniert, wie es soll, und regelt die Blockierung einfach weg.

    Wenn du es aber auch ohne ABS nicht schaffst, das Hinterrad zum Blockieren zu bringen, ist irgendwas an der Bremse im Argen.


    Mach das Blockieren aber wirklich nur sehr kurz. Ich habe mir beim Anhänger mal unbeladen mit einer Testbremsung aus 70 km/h die Reifen so weggeschabt, dass ich da anschließend einen Bremsplatten drauf hatte und die Reifen tauschen musste. Will sagen: wenn du mit dem Motorrad eine Testbremsung aus 70 mit blockierendem Hinterrad bis zum Stillstand machst, ist der Reifen danach wahrscheinlich tauschreif. Deshalb wirklich nur ganz kurz blockieren lassen

    auch im Wandler ist eine sog. Wandlerüberbrückungskupplung drin

    Im Prinzip aber auch egal - eine Wandlerkupplung hat den Vorteil des DCT (der nächste Gang ist bereits eingelegt und damit lässt sich der nächste Gang nahtlos einlegen) NICHT. Auch in einer Wandlerautomatik muss erst der Kraftfluss unterbrochen, dann der aktuelle Gang ausgelegt , dann der nächste Gang eingelegt und dann der Kraftfluss wiederhergestellt werden. Du hast also die Zugkraftunterbrechung in jedem nicht- Doppelkupplungsgetriebe (außer dem Koenigsegg Light Speed Transmission) inhärent mit drin. Das Beispiel der ZF Wandler ist einfach nur eines, wo die Schaltvorgänge so schnell und smooth sind, dass du das kaum merkst. Und da kommen Motorräder eventuell auch mal hin. Keine Ahnung.

    Nicht nur günstige. ZF bekommt die Wandlerautomaten inzwischen so gut hin, dass sich das Getriebe quasi wie ein Doppelkupplungsgetriebe anfühlt, obwohl es nur eine Kupplung hat. Mini hat zum Beispiel beim F56 in den ganz kleinen Motoren eine 6-Gang Wandlerautomatik, in den "mittleren" Motoren ein (je nach Baujahr) 6 oder 7 Gang Doppelkupplungsgetriebe und bei dem John Cooper Works und GT3 Dann eine 8 Gang Wandlerautomatik.

    Und da sind die Gangwechsel wie gesagt sehr weich.


    Ich finde auch bei vielen Moppeds die Quickshifter so gut, dass man die Zugkraftunterbrechung kaum merkt. Mit ein paar Jahren Weiterentwicklung werden die sich in Sachen Fahrkomfort bestimmt auch mit Automatischer Betätigung dem DCT von Honda weiter annähern. Aktuell ist da aber noch keiner.

    Bist du dir ganz sicher, dass das ABS nicht regelt? Regelt es eventuell nur so fein, dass es sich anfühlt, wie nicht regeln? Bin die modernen ATs nie gefahren und weiß daher nicht, wie sich das ABS dort anfühlt. Auch auf meiner 2017er finde ich aber, dass das ABS gerade bei wenig Grip (feucht und kalt) sehr fein regelt. Durch den Stiefel merkt man das nicht immer.

    Wenn du dich auf dem Mopped sicher fühlst, könntest du das ausprobieren, indem du zum Test das Hinterrad-ABS mal aus schaltest und dann auf einer geraden Strecke aus nicht zu hoher Geschwindigkeit (ca 50) mal beherzt nur hinten rein langst. Dabei aber nicht erschrecken und die Bremse nach kurzer Zeit wieder lösen. Ein blockierendes Hinterrad merkt man eigentlich sofort.

    Auch ich habe auf meiner 2017er AT eher das Gefühl, dass man mit der hinteren Bremse kaum Bremskraft übertragen bekommt. Tatsächlich benutze ich sie deshalb kaum noch. Wenn du wirklich nicht bis in den ABS Regelbereich rein kommst, müsste man sich das nochmal ansehen. Kann zum Beispiel passieren, wenn mal Öl auf die Bremsbeläge gekommen ist. Die Bremse wird dann trotz kaum Bremsleistung extrem heiß und fühlt sich auch etwas teigig und ungleichmäßig an.

    Ich finde das im Konfigurator nur als aufpreispflichtiges Extra zum aufpreispflichtigen Dynamik-Paket. Das meinte ich mit der teureren Variante (des Dynamik Pakets)


    Dass ich dir großen BMW Fan jetzt auch noch den Konfigurator erklären muss. Hätte erwartet, du kennst den auswendig

    Das stimmt, sorry. Allerdings auch nur, wenn man die teurere Variante nimmt. Man hat aber keine Knöpfe für manuelle Gangwechsel, was ich auch wieder nicht verstehe. Ich will halt nicht mit dem Fuß schalten, sondern wenn, dann mit den Fingern