Beiträge von bwm

    Ja, natürlich meinte sie das so. Aber ein Motorrad mit Luftkühlung wird auch nicht einfach anfangen zu brennen, wenn man damit im Stau steht. Das meinte ich mit der bescheuerten Begründung. Es gibt absolut nachvollziehbare Gründe dafür, mit dem Mopped die Rettungsgasse zu befahren. "das Motorrad brennt sonst ab" zählt aber nicht dazu.

    Also Grauzone nach den Buchstaben des Gesetzes ist das Befahren der Rettungsgasse nicht. Das ist ganz klar geregelt. Ob die Polizisten das im Einzelfall immer durchsetzen, steht auf einem anderen Blatt.

    Aus deiner Beschreibung habe ich jetzt aber nicht verstanden, wo genau du lang gefahren bist. Bist du auf der Autobahn zwischen der rechten und mittleren Spur oder zwischen der linken und mittleren Spur gefahren? Wenn letzteres (oder zwischen den beiden Spuren bei einer 2 spurigen Autobahn), dann ja, das war (rein nach den Buchstaben des Gesetzes) befahren der Rettungsgasse.

    Bei den Reifen sind manchmal nur auf einer Seite die Pfeile zur Rotationsrichtung. Ansonsten ist aber eigentlich immer auch noch ein Pfeil auf der Felge oder Nabe und auf einer der Bremsscheiben (eigentlich auf beiden, aber bei einer davon wird die Markierung innen und damit von der Felge verdeckt sein) drauf. Bei allen 3 muss man aufpassen, dass die auch alle in die gleiche Richtung zeigen.


    Hast du das getan? Wenn nicht, prüf das bitte nochmal. Kann ja auch sein, dass der Reifendienst die Reifen falsch rum aufgezogen hat

    der wichtige Abschnitt

    Die Begründung finde ich ganz schön bescheuert, aber gut zu wissen, dass die Bundesministerin für Arbeit und Soziales auch die Rettungsgasse mit dem Motorrad befährt

    kann ich leider auch bestätigen. Aber auch bei anderen Motorrädern. Ich habe kürzlich nach 25.000km das Kettenkit an der F750GS meiner Frau gewechselt und dieses Foto gemacht.

    Nach Möglichkeit sollte man da schon regelmäßig ran. Bei der F ist das leider ein bisschen nervig (Fußrastenträgerplatte muss runter, die mit 6 Schrauben angezogen ist, eine davon braucht einen T60 und bekommt 200Nm)

    Naja aber kein Mensch tankt nur zu 2/3 voll, insofern fährt man halt realistisch doch immer mit 8kg mehr rum. Außerdem: Der Unterschied im Tankinhalt sind 6l. Da der Tank in beiden Fällen nur zu 90% gefüllt ist, sind 5,4L Sprit mehr im Mehrgewicht enthalten. 1l wiegt ca 0,75kg, d.h. Die 5,4l haben nur ein Gewicht von etwa 4kg. Das würde heißen, dass das technische Mehrgewicht 4kg sind.

    Außerdem ist das gesamte Mehrgewicht (Sprit, größerer Tank, mehr Verkleidung) ziemlich hoch angebracht und damit der Wendigkeit nicht förderlich

    genau da ist der Fehler. Die AT 2026 hat laut Datenblatt 242kg, während die ATAS 2022 250kg hat (jedenfalls, wenn beide zu 90% vollgetankt sind)

    https://www.1000ps.com/de-de/vergleich/neu?bikeKatIdA=24353&bikeKatIdB=18221

    Dazu dann noch deine Anbauten, da hast du direkt mal einen Gewichtsunterschied von fast 30kg! Da wäre ich eher verwundert, wenn man das NICHT merken würde.

    Der Schalter ist ein Wippschalter und bei der 1000er war es ein bekanntes Problem, dass der nach dem Starten quasi zu weit zurück wippt und den Killschalter wieder betätigt. Das kann man auch testen, indem man den Startknopf gedrückt hält, wenn der Motor schon an ist und bewusst etwas später los lässt. Wenn dann der Motor etwas später aus geht, dann ist es der.


    Ist aber wie gesagt eigentlich nur bei der 1.000er ein Thema

    bleibt sie danach an?

    ich hatte mal ein ähnliches Problem an meiner CRF250L, die ging an und ist immer nach spätestens 10s wieder aus gegangen. Da war das Problem, dass ich selbst beim reparieren eines Bügels nach einem Sturz den Umkippsensor um genau 180 Grad verdreht angebaut habe. Dadurch dachte das Motorrad, dass es auf dem Kopf steht und hat dann die Zündung aus gemacht.


    DAS exakte Problem wird es bei dir nicht sein, aber es könnte theoretisch der gleiche Sensor sein, der Schwierigkeiten macht.

    Ja aber irgendwie muss er ja verschlissen sein. Das passiert nur in der Fahrt. Du musst also gefahren sein, während die Bremse angezogen war. Sofern nicht irgendjemand in der Fahrt mal deine Parkbremse gezogen hat, bist du wohl mal mit angezogener Bremse losgefahren.


    Theoretische Möglichkeit wäre auch noch das beschriebene festgehen der schwimmenden Lagerung. Wenn die Lagerung fest gegangen ist, während die Bremse angezogen war (Wind und Wetter ausgesetzt etc), dann geht der Sattel nicht zurück und der innere verschleißt. Dann müsste er aber immernoch fest sein. Ein Bremssattel, der einmal fest war, wird eher nicht von alleine wieder freigängig