Beiträge von bwm

    das habe ich oben schon mal geschrieben: AUF GAR KEINEN FALL sollte man ohne vorherige Prüfung der Rauheit die Kontaktfläche glätten. Kohlebürsten brauchen eine gewisse Rauheit, um vernünftigen Kontakt aufzubauen und wie geplant den Strom übertragen zu können. Zu glatt ist bei Kohlebürsten schlimmer, als zu rau! Bei hoher Rauheit hat man erstklassigen Kontakt, die Bürsten nutzen sich nur zu schnell ab. Wenn die Welle aber zu glatt ist, baut die Bürste keinen vernünftigen Kontakt mehr auf, was zu Funkenüberschlag oder Ausfall des Motors führen kann.

    Die Kontaktfläche nutzt sich auch im Normalfall nicht ab, nur wenn äußerer Dreck rein kommt (also nicht der Staub der Kohlebürsten, sondern irgendwie von außen eingetragener Schmutz mit entsprechender Härte). Daher ist davon auszugehen, dass die noch in etwa so ist, wie sie ab Werk war und dort durch die Qualitätskontrolle kam.

    Kohlebürsten tauschen ist tendenziell nicht verkehrt, wobei man jetzt auf dem Bild nicht sieht, wie verschlissen die sind. Ich habe meinen Motor bei ca. 50.000km zerlegt und gereinigt und da waren die Bürsten noch in Ordnung, war noch mehr als genug Restfederweg.

    Die Reichweite eines Reifensatzes hängt EXTREM am Fahrstil. Ich bin in den letzten Jahren etwas sportlicher auf der AT geworden und merke das deutlich am Reifenverschleiß. Mein erster Satz CTA3 Vorderreifen hätte ca. 10-11.000km erreicht, der letzte war bei unter 5.000 schon tauschwürdig.


    Hinterreifen war mein 1. Bei 8.000 Tauschwürdig, da hatte ich allerdings einen mit Geschwindigkeitsindex W. Der startet nur mit 7,5mm Profiltiefe (statt 8,5 beim Index V). Der nächste (Index V) hat auch ca. 10.000 gehalten, wie der Vorderreifen. Der letzte etwa 9.000.


    Meine ersten Reifen waren auch normalerweise „eckig“ gefahren, also in der Mitte der Lauffläche zuerst abgefahren. Da waren wir häufig mit Motorrad und Koffern z.B. in Norwegen unterwegs. Die letzten 2 Jahre war unser Sommer-Roadtrip aber im Cabrio. Mit Motorrad war ich primär über Himmelfahrt in Thüringen und im Herbst eine Woche in den Alpen. Da fährt man dann natürlich auch anders und deshalb waren meine letzten Reifen am Rand zuerst verschlissen.



    Was ich sagen will: Reifen-Haltbarkeits-Empfehlungen von anderen, deren Fahrstil man nicht kennt, helfen einem kaum weiter. Die meisten Motorradreifen halten ja nur zwischen 7 und 10.000km, daher würde ich einfach selbst probieren empfehlen. Zur Haltbarkeit des CTA3 kannst du aber hier sehr viel nachlesen



    Hier war ja die Frage nach Problemen. Ich hatte bisher keine Probleme, allerdings fahre ich auch eine 2017er CRF1000L

    Es gibt zum gefühlten hoppeln der Front mehr als eine Ursache und damit natürlich auch mehr als eine Lösung. Das Thema fing 2016 mit der SD04 bereits an.

    Mögliche Ursachen, die über die Jahre identifiziert wurden

    - Reifentyp

    - Reifenprofil

    - Höhenschlag Der Felge

    - Seitenschlag der Felge

    - zu hohes Losbrechmoment der Gabeldichtung

    - dynamische Effekte der Strase

    - dynamische Effekte der Luft

    - Anbauteile am Lenker

    - Lenkkopflager mit Rastpunkt

    - Radlager

    - schlecht ausgewuchtetes Rad

    Und sicherlich noch einige mehr


    Da jeder mit hoppeln etwas anderes meint und es damit sehr viele mögliche Fehlerbilder und dazugehörige Ursachen gibt, gibt es keine Pauschale "es ist das" Antwort. Hier gibt's wie gesagt viel zum nachlesen dazu


    Gefühlt bei den meisten waren es die Reifen ab Werk, die das Fahrverhalten hatten und mit Wechsel auf andere Reifen war das "hoppeln" dann weg.

    Bei einer Lenkererhöhung und der Frage, ob die Züge / Leitungen passen, kommt es immer darauf an, wie man den Lenker stellt. Wenn man den Lenker weiter nach vorne kippt, kann man eine höhere Erhöhung verbauen. Daher gibt es keine pauschale Aussage, ob xx mm nun passen, oder nicht. Das kommt im Normalfall sehr stark auf deine Lenkerstellung an. Je höher die Erhöhung, desto steiler muss der Lenker stehen

    Es gibt einen gefühlt 200 Seiten langen Thread zum hoppeln des Vorderrads. Schau dir den mal an. Da stehen viele mögliche Lösungen für die vielen möglichen Ursachen drin.

    das stimmt leider nicht. Hondas Lesart ist 1 mal alle 12 Monate und nicht "alle" 12.000km, sondern "bei" 12.000/24/36/48 etc. km

    Das heißt: wenn du nach 1 Jahr erst bei 9.000km bist, dann wird nur die Jahresinspektion gemacht und nach weiteren 3.000km ist dann die 12.000er fällig. Was halt einfach völlig bescheuert ist. Aber eben erforderlich, um die Garantie zu erhalten. Wenn man weniger als 12.000km pro Jahr fährt, muss man dann 1-2 mal pro Jahr hin. Halt immer 1 Jahr nach der letzten Inspektion und zusätzlich immer dann, wenn man die 12/24/36 usw erreicht.


    Hier noch ein Beispiel

    Wobei hier in dem Thread schon Aussagen von Händlern genannt wurden, dass die Garantie nur auf das ursprüngliche Display gilt. Nach dem Tausch wäre ja die neue Version eingebaut, die das Problem nicht mehr habe.


    Das ist halt ein bisschen schwierig, wenn man keine nachlesbaren, Offiziellen Infos von Honda bekommt, sondern nur interne Memos an die Händler und entsprechende mündliche Aussagen.