da war ein Aufkleber auf dem Schlauch drauf, der dann den Schlauch selbst durchstochen hat?
Beiträge von bwm
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Wer hat das denn überhaupt schon erlebt, bei 35 Grad im Stau festzustecken und beinahe zu kollabieren? Und wie oft? Ich mag diese Überspitzungen nicht. Nennt das Kind doch beim Namen!
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Gibt es ersthaft Leute unter Euch, die nach der Temperatur entscheiden, ob sie eine Verkehrswidrigkeit begehen, oder nicht
Hier ich, beides. Da meine Frau Lehrerin ist, sind wir für den "großen" Urlaub immer auf die Sommerferien angewiesen, und die sind nunmal in der heißesten Zeit des Jahres. Da unser großer Urlaub meist mit Motorrad stattfindet, sind wir also überdurchschnittlich häufig bei hohen Temperaturen unterwegs. Und eben auch auffällig häufig am Wochenende mit allen anderen. Da wir außerdem in Brandenburg leben, gehört Autobahn eigentlich zu jeder Motorradtour mit dazu. Und ja, mir geht es dabei vor allem um unangenehm hohe Temperaturen, wobei die für mich persönlich nicht erst bei 35 anfangen. Wenn die Sonne schon den ganzen Tag brät und man in voller Montur auf dem heißen Bock auf der heißen Straße steht, sind mir persönlich auch 25° schon zu viel. Ich halte tiefe Temperaturen sehr gut aus, reagiere aber ziemlich empfindlich auf Wärme, Schwitze dann extrem stark und hatte auch schon mal einen kleinen Kreislaufkoller im Stau auf der Autobahn (bei ca. 30 Grad). Bin nicht bewusstlos geworden, aber war kurz davor. Und ja, mit der AT im Urlaubsornat (3 Koffer dran) geht es mir wirklich nur um Autobahn-Stau bei hohen Temperaturen. Der Bock ist mir zu groß, schwer und breit um mich da durch den Verkehr durch zu schlängeln.
Mit der CRF300L in der Stadt fahre ich anders, aber darum geht es mir hier nicht. Ich wünsche mir nicht, dass das nach vorne fahren an der Ampel legalisiert wird. Durchschlängeln durch rollenden Verkehr mache ich tatsächlich nicht, das ist mir zu gefährlich - dafür fahren zu viele Dosenfahrer zu abgelenkt.
Ich wünsche mir aber, dass die Staudurchfahrt für Motorräder legalisiert wird. Aus eben den genannten Gründen.
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Fahrt eure Kisten doch in eurer typischen Fahrweise mal trocken (Reservekanister sollte an Board sein
) und nehmt das dann als Maßstab. Dies bedeutete bei mir 380 Km Reichweite, was mich dazu bringt, spätestens bei 350 gefahrenen Km eine Tanke aufzusuchen.Davon würde ich bei modernen Fahrzeugen abraten. Das konnte man bei alten Schwerkraft-Gefütterten Vergaser-Motorrädern ohne jedes Risiko machen, bei Einspritzungen bzw. generell Motorrädern mit Benzinpumpe würde ich davon eher abraten. Sowohl die Benzinpumpe, als auch die Spritleitungen und Düsen mögen es nicht, trocken zu laufen. Ich glaube, dass viele moderne Fahrzeuge da Schutzmechanismen drin haben (schalten ab, BEVOR sie Luft ansaugen), würde es aber dennoch nicht ausreizen. Das KANN auch theoretisch zu Problemen führen (dass dann irgendwo Luft im System ist und die Pumpe es nicht mehr schafft, überhaupt noch Sprit anzusaugen oder ihn gleichmäßig dort hin zu transportieren, wo er hin gehört). Das passiert eher selten, kann aber eben sein.
Davon abgesehen ist die Spritstandsmessung nicht genau genug bzw. der Verbrauch zu variabel, als dass man da EINE genaue km-Zahl rausfinden könnte, bei der das Motorrad dann auf einmal ausgeht. Wie hier ja schon berichtet wurde, gibt es auch vorher schon Schwierigkeiten bei hoher Last oder Bergauffahrt.
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ansonsten als vorbeugende Maßnahme könntest du dir einen Motorrad-Kumpel mit einer KTM suchen, mit dem du immer zusammen fährst. Aus persönlicher Erfahrung kann ich bestätigen, dass immer die KTM das Tankintervall vorgibt

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In Frankreich ist das ja auch seit 2025 explizit erlaubt und wohl auch ausgeschildert auf den Autobahnen
Neues Gesetz: Staudurchfahrt für Motorräder in Frankreich ab 2025Nach zahlreichen von der Regierung angesetzten Experimenten und Bemühungen des französischen Motorradfahrerverbands sind Staudurchfahrten für Motorräder in…www.motorradonline.de -
ich glaube, mal irgendwas von 10% des Intervalls gehört zu haben. Das würde heißen, dass der 1.000km Service nicht vor 900 und nicht nach 1.100km durchgeführt werden darf. Frag das aber nochmal beim Händler und lass es dir am besten schriftlich geben. Im Falle eines Garantiefalls kommt es nämlich nicht darauf an, was der Händler gesagt hat, sondern darauf, was Honda vorgibt. Und falls Honda vorgibt, dass die 1.000km als oberes Limit zu verstehen sind, hättest du sämtliche Garantieansprüche bis in alle Zeit verwirkt, wenn du sie mit 1.001km auf den Hof stellst. Deshalb: wenn dir die Garantie wichtig ist, lass dir die Bedingungen schriftlich geben und halte dich penibelst daran. Wenn der Händler dir nämlich sagt, dass du 200km überziehen kannst, du aber in 2 Jahren einen Garantiefall hast, der von Honda Deutschland abgelehnt wird, weil dein 1. Service um 100km überzogen wurde, dann kannst du davon ausgehen, dass der Händler sich an die mündliche Aussage mit den 200km nicht mehr erinnern kann.
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das ist jetzt aber ebenso stark verzerrt in die andere Richtung dargestellt.
Die Mutmaßung mit 10% der Staus enden in einem Unfall (ich habe sogar geschrieben <10%) kam von mir und das ist meine persönliche Erfahrung. Wenn ich lange Strecken auf der BAB zurücklege, dann ist das häufig zu den klassischen Reisetagen (Samstag + Sonntag) und doch, da ist das genau so.
Deine Darstellung ist aber in mehreren Punkten krass übertrieben. Zunächst einmal wenn der Unfall sich über die gesamte Fahrbahnbreite erstreckt und die Autos so eng stehen, wie du es gerade skizziert hast, kommen auch die Rettungskräfte da nicht mehr durch, weil die hinterher fahrenden Autos es in der kurzen Zeit überhaupt nicht schaffen, eine Rettungsgasse zu bilden. Und wenn das der Fall ist, fahren die Rettungskräfte eher von der anderen Seite an.
In einem "normalen" Unfallstau ist zwischen den Autos mehr als genug Platz, um da mit dem Motorrad dazwischen zu verschwinden und den Rettungskräften so Platz zu machen. Und ich glaube niemand hier erwartet, bei einer gerade aktiven Rettungsmaßnahme von den Einsatzkräften durch gelassen zu werden. Ich würde (wenn die Strafe nicht so hoch wäre) nach vorne durchfahren und mich dann, wenn dort tatsächlich ein Unfall ist, da am Rand irgendwo ganz klein machen und die Klamotten ausziehen. Das kann man nur hinten im Stau nicht machen, weil man ja nicht weiß, wann es weiter geht und man dann als Moppedfahrer, der sich erstmal wieder anziehen muss, zum Verkehrshindernis wird. Weil eben die allerallerallermeisten Staus entweder in gar nichts (überholende LKW) oder einer Baustelle enden, könnte ich das mit meinem Gewissen absolut vereinbaren, da durch zu fahren, weil die oberste Prämisse selbstverständlich ist, dass keine einzige Rettungskraft (da zählt auch der Abschlepper dazu) bei egal welcher Tätigkeit auch nur im geringsten durch mich behindert wird.
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Das weiß ich nicht, aber findest du relativ einfach heraus. Auf bike-parts-honda.de gehen, deine Maschine nach Baujahr und Ausstattung raussuchen, dann auf Chassis und dann das Vorder-und Hinterrad raussuchen. Die Lager und Dichtringdimensionen stehen im Katalog mit dabei
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das kannst du aber nicht pauschal auf andere übertragen. Kommt extrem auf die Pflegeroutine, die Betriebs-Umgebungsbedingungen und auch die eigene Fahrweise an. Wenn man auch bei Regen oder viel Staub fährt, hält die Kette entsprechend kürzer. Wenn man nur bei trocken Wetter ohne viel Staub fährt, entsprechend länger. Immer Vollgas und häufige Lastwechsel verkürzen das Leben, gleichmäßige Fahrt mit wenig Last verlängert das Kettenleben. Eigene Erfahrungen auf andere Übertragen bringt da nix. Außerdem sind 50.000km ungewöhnlich lang für eine Kette.
Meine war bei ca. 35.000 das erste mal und bei ca. 70.000 das zweite Mal fällig. Ich habe einen Kettenöler und macht sonst nichts mit der Kette. Keine Reinigung, keine besondere Pflege. Nur beim Abstellen für den Winter fette ich die Kette 1 mal mit S100 Kettenspray, weil das länger auf der Kette drauf bleibt.
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ich glaube, ihm ging es spezifisch um den warmen Zustand. Sicher hilft das, damit das Fett an alle wichtigen Stellen kommt, aber für unbedingt erforderlich halte ich es nicht. Kettenfett kommt ja mit einem Lösungsmittel aus der Dose, das dafür sorgt, dass es an die wichtigen Stellen fließen kann und das Lösungsmittel verdunstet dann und das eher dickflüssige Fett bleibt an Ort und Stelle. Wenn die Kette wärmer ist, sind a) die Spalte etwas größer und b) die warme Kette wärmt ja dann das Kettenfett auf, welches dadurch nochmal etwas dünnflüssiger wird.
Wirklich wichtig ist meiner Meinung nach nur, dass du nicht unmittelbar vor oder während einer Tour schmierst. Eben weil das Fett mit Lösungsmittel auf die Kette kommt, ist es in dem Zustand zu flüssig. Wenn du sprühst und dann fährst, schleuderst du das noch flüssige Fett einfach nur von der Kette runter und das ist ja nun nicht der Sinn der Schmierung.