Beiträge von bwm

    also bei Heidenau deckt der Schlauch mit dem Heidenau-Code 18F sowohl die Größe 110/100-18, als auch die 150/70-18 ab

    Luftschläuche

    Beim Kenda konnte ich diese Angabe nicht finden (da stehen wirklich nur die Größen dabei, die auch direkt auf dem Schlauch drauf stehen), ich vermute aber, dass das schon hin kommt. Ventilmutter auf der Innenseite ist definitiv verkehrt. Die gehört nach außen und ist auch dort eigentlich nur eine Montagehilfe und sollte anschließend mindestens gelöst, ggf. sogar entfernt werden. Innen ist ganz falsch.

    4mm Off-road Schläuche würde ich nicht empfehlen. Die kommen aus dem Motocross Bereich und sind vor allem dafür da, ein Abreißen des Ventils zu verhindern, wenn sich der Reifen (aufgrund des extrem geringen Drucks mit dem die dort fahren, teils unter 1 bar) auf der Felge verdreht. Die dickeren Schläuche bieten keinen messbar besseren Durchstichschutz. Ein z.B. Nagel, der es durch den ~15mm dicken, wesentlich härteren Reifen geschafft hat, hält nicht auf einmal vor 2mm zusätzlichem Schlauchmaterial an. Im Forum der kleinen CRFs hat wenn ich mich recht erinnere mal einer berichtet, dass ihm ein "offroad"-Schlauch geplatzt ist, weil er bei hohen Temperaturen zu warm geworden ist. Die dickeren Schläuche haben wohl erheblich mehr Reibung im inneren des Reifens und werden wesentlich wärmer. Bei Fahrt auf der Straße können die dann auch zu warm werden.

    Dass der Reifenmarkt auf ein einzelnes Modell reagiert, halte ich für unwahrscheinlich. Bei der CRF250L war auch die Größe 3.00-21 bzw bei der 300er dann 80/100-21 verbaut. In beiden Größen gibt es bis heute die meisten Reifen nicht (die 250er gibt's seit 2013!)


    Und auch andere Größe eintragen geht bei kleinen Abweichungen recht einfach, wenn man einen willigen Prüfer hat. Diesen willigen Prüfer zu finden gestaltet sich aber laut einschlägigen Forenberichten in manchen Regionen des Landes als SEHR schwierig bis unmöglich. Ich habe das große Glück und habe einen bei mir in der Ecke (Brandenburg, nördlich von Berlin), der mir bei beiden /250L und 300L) die 90/90-21 und 120/90-18 (statt 120/80-18) eingetragen hat. Das ist aber alles andere als Selbstverständlich

    Nein, Probleme damit hatten wir noch keine (meine 2017er SD06 hat allerdings auch noch Seilzug, aber die Autos haben alle elektronisches Pedal und die BMW meiner Frau hat auch RbW)

    Ich hatte aber schon mal einen gerissenen Seilzug. Sowohl Kupplung, als auch Gas. Bin mal mit meiner Einzylinder F die letzten Meter bis nach Hause im Standgas gefahren. Geht, ist aber nur bedingt lustig.

    Daher würde ich hier

    Auch nicht zustimmen. Es stimmt zwar, dass du mehr potenzielle Fehlerpunkte hast (Sensor, Kabel, Stellmotor ggü einfach nur dem Seilzug) aber ich würde trotzdem behaupten, dass damit die Wahrscheinlichkeit eines Defektes SINKT, statt steigt. Der Seilzug ist nämlich ein mechanisches Bauteil, das Verschleiß und (vor allem) Beschädigung durch Dreck und Wasser unterliegt. Den würde ich sogar in die Kategorie Verschleißteil packen. Bei den Offroad Moppeds hab ich je einen Zug immer bei, wenn ich irgendwo hin fahr. Die RbW Komponenten dagegen würde ich als wartungsfrei und weitestgehend gekapselt ansehen.

    KTM würden dir mehrere Leute (allen voran Herb )eher von abraten, wenn Zuverlässigkeit wichtig ist. Er hat früher auch mal auf KTM "geschwört" und (wenn ich mich recht erinnere) nach mehreren Problemen an unterschiedlichen Moppeds dann Orange komplett aus seinem Fuhrpark entfernt.

    Es gab eine Rekluse Kupplung für den 650er Rotax/Loncin Einzylinder. Die konnte man damals einfach bei entsprechenden Händlern kaufen. Von BMW gab es die nicht.


    Deshalb meine ich ja, dass Rekluse nicht das gleiche ist, wie Fliehkraftkupplung. Rekluse ist einfach nur ein Hersteller von Nachrüst-Fliehkraftkupplungen. Das mit Rekluse und Fliehkraftkupplung ist so ein bisschen wie Tempo für Taschentücher.


    Die BMW kommt standardmäßig ohne. Ist bei der GS Trophy Variante standard, kommt aber an sich als extra

    Rekluse haben damals an der F und G650GS und X viele für Enduro Ausfahrten eingebaut. Die meisten waren (nach vernünftiger Einstellung und eingemessener Eingewöhnung) eigentlich recht angetan. Ansonsten gibt's die 450er aber auch ohne ERC (Rekluse ist der Name des Herstellers der anderen und ich glaube nicht, dass BMW da eine Kupplung von Rekluse drin hat)

    Es sind ja nicht nur die 2 PS (wobei auch 2 PS bei 25 immerhin 8% mehr sind), sondern das etwas saubere durch die rpm drehen und eben die andere Übersetzung. Deshalb ja meine Frage, ob du die 300er schon mal probiert hast. Für mich war der Unterschied sehr deutlich spürbar


    Schau doch mal in die ABE, vielleicht könntest du das Wilbers sogar mitnehmen.

    Mal eine ganz kätzerische Frage: Welche 250 Rally hast du denn? Die MD38 oder MD44? Hast du die CRF300 Rally mal ausprobiert? Ich kam von einer 250er MD38 und fand die Mehrleistung in Verbindung mit der kürzeren Übersetzung genau das Quäntchen besser, das mir vorher gefehlt hat. Habe allerdings keine Rally, sondern nur die L. Bei mir ist die 300er kein Reise-, sondern ein Offroadmotorrad. Die Motoren sollten aber bei beiden identisch sein

    Genau genommen wissen wir ja schon, dass die Bremse (im erweiterten Sinne: das Bremssystem inklusive dem ABS Block) nicht identisch sind. Die 19 Zoll Variante hat eine andere Bestellnummer vom ABS Block und damit vermutlich ein anderes Kennfeld drauf. Wenn er das aber dennoch so einträgt, bist du ja fein raus. Ich drücke die Daumen, dass das klappt

    Mit den Standard-Werkzeugen kann man eine Kette meines Wissens nur schließen, nicht öffnen, oder? Du müsstest ja dann 2 Niete sauber raus bekommen, um danach das Schloss da einsetzen zu können. Bei Fahrradketten ist mir bekannt, dass man das macht (bzw da hat man gar kein Schloss, sondern presst einfach den Pin wieder ein). Bei Motorrad eher nicht. Geht das überhaupt?


    So oder so würde ich aus dem genannten Grund (Lager der Umlenkung nicht vergessen!) eher Schwinge ausbauen.