Beiträge von bwm

    es stimmt schon, dass von innen Beschlagen grundsätzlich bei offenen Gehäusen ein Thema ist. Bei PKW haben das moderne LED Scheinwerfer häufig. Die Gehäuse sind offen gestaltet, um sich die Dichtungen zu sparen, aber von den LED Scheinwerfern kommt nicht genug Abwärme, dass das Wasser wieder verdunsten würde.

    Ich würde allerdings auch anführen, dass andere Hersteller es ja auch hinbekommen, ohne Funktionsausfälle, ohne Beschlagen und ohne Beulen. Kenne im näheren Freundeskreis diverse Modelle von BMW und KTM, die auch bei beschlagförderndem Wetter (z.B. hohe Luftfeuchtigkeit, viel Regen, große Temperaturschwankungen) überhaupt keine Probleme damit haben. Touch funktioniert (wo vorhanden) ohne Probleme, Display beschlägt wenn überhaupt von außen (was man ja dann einfach abwischen kann) und auch sonst keine Einschränkungen.


    Und ich bin diesem Thread sehr dankbar. Nach inzwischen 9 Jahren CRF1000L war ich am überlegen, ob ich mir nicht doch mal eine neue AT hole, aber bei meinem Nutzungsprofil (Sommerurlaube eher in kühleren Gefilden) und meiner Empfindlichkeit ggü solchen Macken wäre das keine gute Idee.

    Ich finde auch, dass wir hier noch weit von Honda-Bashing weg sind. Einzelne sind enttäuscht und Kehren der Marke den Rücken. Kann ich verstehen, wenn man mehrere unterschiedliche Probleme mit so einem Modell hatte. Aber überwiegend ist das doch immernoch ein sachlicher Austausch. Und von dem Display-Problem sind offenbar mehr als nur "einzelne" betroffen.


    Also wie gesagt: danke für die ehrlichen Erfahrungen zum Display. Ich warte auf den Nachfolger bzw. halte meine in Ordnung.

    das ist gar nicht übermäßig teuer im Bundesschnitt über alle OEM hinweg. Niederlassungen in Großstädten sind inzwischen bei ~200€ die Stunde angekommen


    mir ist das allerdings auch zu teuer. Seit die Garantie vorbei ist (2019) mach ich meine Services daher selbst. An der CRF300L sogar von Anfang an selbst

    Ich seh da jetzt erstmal nichts ungewöhnliches. Die Auflösung der Bilder ist hier allerdings auch nicht sehr hoch.

    So sah meiner bei ca 50.000km aus. Hat davor und danach einwandfrei funktioniert

    Die Fläche, die wie Laufspuren aussieht, ist auch wenn ich mich recht erinnere breiter als die Kohlebürsten. D.h. die Spuren darauf sind keine Laufspuren von den Kohlebürsten, sondern einfach die Fläche, die sie bei der Fertigung damals als Lauffläche hergestellt haben. Die haben halt das mutmaßlich gegossene Kupfer da einfach überdreht, um eine gewisse Rauheit herzustellen.

    Ist allerdings fast 4 Jahre her, dass ich meinen Schaltmotor gereinigt habe.

    das habe ich oben schon mal geschrieben: AUF GAR KEINEN FALL sollte man ohne vorherige Prüfung der Rauheit die Kontaktfläche glätten. Kohlebürsten brauchen eine gewisse Rauheit, um vernünftigen Kontakt aufzubauen und wie geplant den Strom übertragen zu können. Zu glatt ist bei Kohlebürsten schlimmer, als zu rau! Bei hoher Rauheit hat man erstklassigen Kontakt, die Bürsten nutzen sich nur zu schnell ab. Wenn die Welle aber zu glatt ist, baut die Bürste keinen vernünftigen Kontakt mehr auf, was zu Funkenüberschlag oder Ausfall des Motors führen kann.

    Die Kontaktfläche nutzt sich auch im Normalfall nicht ab, nur wenn äußerer Dreck rein kommt (also nicht der Staub der Kohlebürsten, sondern irgendwie von außen eingetragener Schmutz mit entsprechender Härte). Daher ist davon auszugehen, dass die noch in etwa so ist, wie sie ab Werk war und dort durch die Qualitätskontrolle kam.

    Kohlebürsten tauschen ist tendenziell nicht verkehrt, wobei man jetzt auf dem Bild nicht sieht, wie verschlissen die sind. Ich habe meinen Motor bei ca. 50.000km zerlegt und gereinigt und da waren die Bürsten noch in Ordnung, war noch mehr als genug Restfederweg.

    Die Reichweite eines Reifensatzes hängt EXTREM am Fahrstil. Ich bin in den letzten Jahren etwas sportlicher auf der AT geworden und merke das deutlich am Reifenverschleiß. Mein erster Satz CTA3 Vorderreifen hätte ca. 10-11.000km erreicht, der letzte war bei unter 5.000 schon tauschwürdig.


    Hinterreifen war mein 1. Bei 8.000 Tauschwürdig, da hatte ich allerdings einen mit Geschwindigkeitsindex W. Der startet nur mit 7,5mm Profiltiefe (statt 8,5 beim Index V). Der nächste (Index V) hat auch ca. 10.000 gehalten, wie der Vorderreifen. Der letzte etwa 9.000.


    Meine ersten Reifen waren auch normalerweise „eckig“ gefahren, also in der Mitte der Lauffläche zuerst abgefahren. Da waren wir häufig mit Motorrad und Koffern z.B. in Norwegen unterwegs. Die letzten 2 Jahre war unser Sommer-Roadtrip aber im Cabrio. Mit Motorrad war ich primär über Himmelfahrt in Thüringen und im Herbst eine Woche in den Alpen. Da fährt man dann natürlich auch anders und deshalb waren meine letzten Reifen am Rand zuerst verschlissen.



    Was ich sagen will: Reifen-Haltbarkeits-Empfehlungen von anderen, deren Fahrstil man nicht kennt, helfen einem kaum weiter. Die meisten Motorradreifen halten ja nur zwischen 7 und 10.000km, daher würde ich einfach selbst probieren empfehlen. Zur Haltbarkeit des CTA3 kannst du aber hier sehr viel nachlesen



    Hier war ja die Frage nach Problemen. Ich hatte bisher keine Probleme, allerdings fahre ich auch eine 2017er CRF1000L

    Es gibt zum gefühlten hoppeln der Front mehr als eine Ursache und damit natürlich auch mehr als eine Lösung. Das Thema fing 2016 mit der SD04 bereits an.

    Mögliche Ursachen, die über die Jahre identifiziert wurden

    - Reifentyp

    - Reifenprofil

    - Höhenschlag Der Felge

    - Seitenschlag der Felge

    - zu hohes Losbrechmoment der Gabeldichtung

    - dynamische Effekte der Strase

    - dynamische Effekte der Luft

    - Anbauteile am Lenker

    - Lenkkopflager mit Rastpunkt

    - Radlager

    - schlecht ausgewuchtetes Rad

    Und sicherlich noch einige mehr


    Da jeder mit hoppeln etwas anderes meint und es damit sehr viele mögliche Fehlerbilder und dazugehörige Ursachen gibt, gibt es keine Pauschale "es ist das" Antwort. Hier gibt's wie gesagt viel zum nachlesen dazu


    Gefühlt bei den meisten waren es die Reifen ab Werk, die das Fahrverhalten hatten und mit Wechsel auf andere Reifen war das "hoppeln" dann weg.

    Bei einer Lenkererhöhung und der Frage, ob die Züge / Leitungen passen, kommt es immer darauf an, wie man den Lenker stellt. Wenn man den Lenker weiter nach vorne kippt, kann man eine höhere Erhöhung verbauen. Daher gibt es keine pauschale Aussage, ob xx mm nun passen, oder nicht. Das kommt im Normalfall sehr stark auf deine Lenkerstellung an. Je höher die Erhöhung, desto steiler muss der Lenker stehen

    Es gibt einen gefühlt 200 Seiten langen Thread zum hoppeln des Vorderrads. Schau dir den mal an. Da stehen viele mögliche Lösungen für die vielen möglichen Ursachen drin.

    das stimmt leider nicht. Hondas Lesart ist 1 mal alle 12 Monate und nicht "alle" 12.000km, sondern "bei" 12.000/24/36/48 etc. km

    Das heißt: wenn du nach 1 Jahr erst bei 9.000km bist, dann wird nur die Jahresinspektion gemacht und nach weiteren 3.000km ist dann die 12.000er fällig. Was halt einfach völlig bescheuert ist. Aber eben erforderlich, um die Garantie zu erhalten. Wenn man weniger als 12.000km pro Jahr fährt, muss man dann 1-2 mal pro Jahr hin. Halt immer 1 Jahr nach der letzten Inspektion und zusätzlich immer dann, wenn man die 12/24/36 usw erreicht.


    Hier noch ein Beispiel