Beiträge von bwm

    Gefährlicher Denkfehler. Beim einlegen von P im Auto wird nur ein eher kleiner Verriegelungspin ins Getriebe eingelegt. Der hält aber nicht viel. Wenn dir im Stand jemand reinfährt oder wenn du zu voreilig bist und schon im Rollen P einlegst, kann der abscheren. Für den Tausch muss dann meist das Getriebe auf. Ist bei den OEMs kein unbekannter Fehler. Wenn ein Gefälle involviert ist, würde ich immer die Handbremse mit dazu nehmen

    die gleiche KI sagt

    "Silikonöl und hydraulische Mineralöle sind in der Regel nicht mischbar und nicht füreinander als Ersatz geeignet. Eine Vermischung kann die Schmiereigenschaften zerstören, zu Ausfällen durch chemische Reaktionen (wie Schaumbildung) führen und Dichtungen angreifen, obwohl Silikon selbst oft gegenüber synthetischen Ölen beständig ist. "


    Es gibt nicht "das" Silikon. Ich mein Silikonöl hat ja nun mit Fugenslikon auch sehr wenig gemein. Des Rätsels Lösung ist, dass Silikon erstmal nur dafür steht, dass auf chemischer Ebene Siliziumatome über Sauerstoffatome miteinander verbunden sind.

    Silikone – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Nun gibt es davon aber unendlich viele, die alle unterschiedliche Eigenschaften haben. Pflanzenöl und Benzin bestehen auch beide aus Kohlenwasserstoffketten, haben aber bekanntermaßen sehr unterschiedliche Eigenschaften. Es gibt tatsächlich silikonbasierte anti-Schaum-Mittel, die aber eben andere Silikone enthalten, als Silikonöl.



    Ich konnte das Video noch nicht schauen (bin noch auf Arbeit), aber ich schau nachher mal rein. Aber irgendwie kriegt man sich ja immer geholfen. Das wichtigste ist vermutlich der Kronenschlüssel oder etwas vergleichbares

    bis es das irgendwann mal nicht mehr tut und du den Motor nicht mehr gestartet bekommst. Das Thema hatten wir hier schon unzählige Male: das DCT braucht den Öldruck zum Schalten und wenn man sie nicht vor dem abstellen in N schaltet, KANN es sein, dass der Schaltmotor sich beim nächsten Motorstart tierisch einen abrackert oder es einfach nicht schafft. Ich hatte es schon mal, als ein Kumpel mit meiner Maschine gefahren ist und aus Gewohnheit einfach mit Gang drin den Motor ausgemacht hat. Beim nächsten mal Zündung an diverse laute Klackgeräusche aus dem Getriebe (Versuch des Getriebes, in N zu schalten), die nicht funktioniert haben. Wir mussten dann nochmal Zündung aus und wieder an machen und das Motorrad leicht vor und zurück bewegen, dann hat er endlich den Neutral geschafft.

    Bitte, tut euren Motorrädern den Gefallen, und stellt sie in Neutral ab.

    Davon würde ich aufgrund meiner beruflichen Erfahrung dringend abraten. Reguläres Silikonöl (wie es auch in Silikonspray vorkommt) erhöht die Schaumneigung von Öl massiv. Bin beruflich in Kraftwerken unterwegs, wo große Mengen Hydrauliköl für verschiedene Systeme (Vorwiegend Lagerung und Abdichtung von Gasen) gebraucht werden. Bei einer Revision hat mal ein Unterlieferant des Kunden die Ventile revidiert und bei der Montage mit Silikonöl wieder zusammengebaut. Diese Kleinstmengen haben gereicht, dass das gesamte Öl im System (Tausende von Litern) aufgeschäumt war. Das Öl musste nicht nur getauscht werden musste, das gesamte Ölsystem musste außerdem gespült werden und es gab sekundäre Schäden (Mangelschmierung an hydraulischen Lagern). Zig tausende Euro Schaden.

    Zugegeben, der potentielle Schaden an der Gabel ist dagegen überschaubar. Schäumendes Öl ist aber auch dort nicht gut und der Kraftwerks-Schaden hat sich bei mir tief eingebrannt.

    Silikonöl hat nirgendwo etwas zu suchen, wo Öl im Einsatz ist. Also auch nicht an der Gabel.


    Nun aber meine eigentliche Frage:

    welches spezielle Werkzeug wird denn nun eigentlich genau für die Elektronische Gabel gebraucht? Ist das schlussendlich nur der Kronenschlüssel (den man notfalls mit einem Hakenschlüssel ersetzen kann) oder wird da noch etwas anderes zwingend gebraucht?

    Dabei meine ich nicht die Empfehlungen von Honda, wie die Hochhaltestange und ähnliches (was auch bei der regulären Gabel dabei steht). Mir geht es nur um wirklich zwingend erforderliches Werkzeug

    was genau wird denn dort eigentlich getauscht? "Nur" die Kardanwelle (+ ggf nötige Anbauteile)? Oder muss da auch das ganze Hinterachs-Winkelgetriebe neu? Ich hab noch nicht verstanden, was genau sich dort abnutzt und entsprechend getauscht werden muss.

    Gibt es schon Erfahrungswerte zu Tauschpreisen? Reiner Ersatzteilpreis der Kardanwelle sind schon 790€, Winkelgetriebe liegt bei fast 1.900€

    Gilt die Kostenübernahme durch BMW für die "älteren" Modelle eigentlich nur bei Scheckheftgepflegt oder gilt das auch für Selbstschrauber?

    +2000-3.500€

    Ich sage ja die ganze Zeit, dass es eben einfach unterschiedliche Motorräder sind, die in unterschiedlichen Preisbereichen unterwegs sind. Mich stört nur die Behauptung, die beiden wären bei vergleichbarer Ausstattung gleich teuer und damit die AT überteuert (weil ihr eben die Leistung fehlt). Das stimmt halt einfach nicht. Die GS ist stärker und mit mehr Optionen ausstattbar, kostet dafür aber eben deutlich mehr. Das war von Anfang an meine Aussage

    Wenn man krampfhaft einen Vergleich hinbiegen will, bei dem die BMW gewinnt, kann man das so machen, ja. Wenn man aber mal ehrlich vergleicht, sieht das schnell ganz anders aus. Die "nackte" R1300GS hat, wenn ich das richtig sehe, kein Kurvenlicht, kein elektronisches Fahrwerk, keinen Schaltassi und auch keins der hier sonst genannten Klimbims und kostet 19.990€

    Die nackte AT ohne DCT, ohne ES und ohne Adventure Sports also ohne Kurvenlicht und ohne großen Tank, kostet dagegen 16.449€

    Sind also geschmeidige 3.500€ Unterschied für 40 PS mehr Leistung. Sonst sind die beiden Moppeds ziemlich vergleichbar. 18,8 vs 19l Tank, LED Scheinwerfer, Schaltgetriebe, Tempomat, konventionelles Fahrwerk und TFT Bildschirm haben se beide.

    Die ATAS mit DCT und ES kostet 21.239€ und wenn man die R1300GS mit Dynamik Paket plus Schaltassi Pro (für die automatische Kupplung) und Headlight Pro (fürs Kurvenlicht) ausstattet stehen da auch schon 23.095€ Auf dem Zettel. Und da hat die GS noch immer den 5l kleineren Tank und eben keine Automatik, sondern nur eine automatisierte Kupplung.

    Wenn man die GSA mit dem großen Schaltassi und Headlight Pro ausstattet, ist man bei 24.605€ VS. 21.913€ bei der 1100L ATAS DCT ES mit beiden Sturzbügel. Da hat dann die GS 6l mehr Tank.


    Daher bleibe ich dabei: Die beiden sind - wenn man sie vergleichbar ausstattet - preislich deutlich unterschiedlich.

    So ganz stimmt das nicht. Die AT hat ein DCT als Option, das man bei BMW auch mit viel Betteln nicht bekommen kann, und das elektronische Fahrwerk (das es bei BMW auch gibt).

    Und das schöne an Optionen ist ja, dass man sie auch weg lassen kann. Wenn man also - wie ich vorher schrieb - eine AT und eine BMW vergleichbar ausstattet (also eben keinen beheizten Sitz, Abstandstempomat usw rein konfiguriert), ist man bei der AT immernoch ein ganzes Ende unter dem Preis der BMW.

    Wobei ich damit nicht sagen will, dass die BMW überteuert wäre. Sie hat deutlich mehr Hubraum und Leistung und ist einfach ein anderes, teureres Motorrad. Ich mein die Goldwing ist ausstattungstechnisch auch über der GS angesiedelt, fängt dafür aber auch bei 30k€ erst an.


    Die AT ist denke ich nicht als direkte Konkurrenz zur GS platziert, sondern eher zwischen der F900 und der R1200 angesiedelt.

    Irgendwas muss man ja vergleichen und dafür taugen nun mal nur die Listenpreise. Auch bei Honda bekommt man ja Prozente, wie viel hängt aber sehr oft vom individuellen Fall ab. Wenn du wiederkehrender Kunde bist, hast du bessere Chancen auf höhere Rabatte. Aber den Preis von einem wiederkehrenden Honda Kunden in Brandenburg mit einem Erst-BMW-Kunden in München zu vergleichen, macht halt überhaupt keinen Sinn. Deshalb vergleicht man Listenpreise. Und da liegen schon mehrere Tausender zwischen der GS und der ATAS, wenn man sie vergleichbar ausstattet.