Beiträge von bwm

    Auf das ASA gehen sie im Video ein bisschen ein. Fazit: Es macht die GS erheblich besser, da Schaltgefühl ja bekannterweise nicht gerade eine von BMWs Stärken ist. Aber spielt nicht mal ungefähr in der selben Liga wie das DCT.


    Das Video betrachtet die beiden Moppeds sehr differenziert. Das Fazit ist im Prinzip, dass die AT merklich wendiger ist und die GS als hauptsächlichen Vorteil mehr Leistung hat. Fahrwerk der AT soll auf schlechtem Untergrund besser sein, das der GS auf der Straße. Wer eher auf schnelleren Strecken unterwegs ist (große Kurvenradien, wenig Spitzkehren, glatter Asphalt) ist mit der GS besser bedient. Wer viele Spitzkehren und engere Kurvenradien fährt und auch mal auf schlechtem Untergrund unterwegs ist, ist mit der AT besser dran.


    Nochmal: Fazit laut 1000PS Video, nicht meins

    Motorrad hat mal wieder einen Vergleich zwischen GS und ATAS gemacht, das dazu verlinkte Video ist allerdings von 1000PS.

    Und es wurde wieder ein Skeptiker vom DCT überzeugt

    Reiseenduro-Duell: BMW R 1300 GS vs. Honda Africa Twin
    BMW R 1300 GS oder Honda Africa Twin Adventure Sports DCT? Vergleichstest auf kurvigen Straßen mit klaren Unterschieden bei Fahrwerk und Bedienkonzept.
    www.motorradonline.de


    Das Ergebnis ist wie immer: GS hat mehr Durchzug und mehr Features, ATAS ist wendiger und hat das DCT

    Welche besser passt, hängt vom Einsatzzweck ab

    Naja also das geballte Forenwissen schön und gut, aber so richtig schlimme Schwachstellen gab es bei der AT über die Baujahre eigentlich nicht. Der einzige richtige Dauerbrenner ist das Display der CRF1100L, für das es zwar eine ausgiebige Garantie gibt, aber nach dem, was man hier so liest, immernoch keine dauerhafte Lösung.


    Die Baureihen im Überblick:

    Modelljahr 2016 SD04 CRF1000L - Das einzige Modelljahr, das es in Europa optional ohne ABS gab. 95 PS, Seilzug-Gas und insgesamt keine "Spielereien". Also kein Tempomat, kein Kurvenlicht, kein elektronisches Fahrwerk etc

    MJ 2017 SD06 CRF1000L vor-Facelift: einzige Änderung war die neue Euro-Norm und damit einhergehend die ABS-Pflicht.

    MJ18 SD06 CRF1000L Facelift: Hauptsächliche Änderungen waren die Änderung von Seilzug-Gas auf ride by wire (allerdings ohne Tempomat) und der neue Tacho (mit rundem Drehzahlmesser, statt der K.I.T.T.-Ähnlichen Balkenanzeige. Und ab hier gab es Optional die Variante Adventure Sports mit größerem Tank, größerem Windschild und etwas längeren Federwegen

    MJ 2020 CRF1100L vor-Facelift: Aufteilung nach SD08 AT und SD09 ATAS. Motor bekommt 100 ccm mehr und damit auch 7PS und ein paar Nm mehr. Große Änderungen bei der gesamten Technik: 6-Achsen Sensorik für ABS, TC und so Späße, Tempomat optional (afair vorerst nur bei ATAS? Bin mir nicht 100% sicher), elektronisches Fahrwerk optional (vorerst nur bei ATAS) und das vermaledeite TFT Display.

    MJ 2024 CRF1100L Facelift: jetzt Aufteilung nach SD13 AT und SD14 ATAS. Motor hat jetzt 7Nm mehr bekommen, Spitzenleistung bleibt aber gleich. Ansonsten gibt es die AT jetzt optional mit dem elektronischen Fahrwerk ES, die ATAS Serienmäßig. Außerdem kommt die ATAS jetzt mit einem kleineren 19 Zoll Vorderrad und leicht gekürzten Federwegen daher.


    Es gibt Einzelfälle mit undicht gewordenen Simmerringen oder defekten Radlagern, aber keine auffällige Häufung. Ein Dauerbrenner bei allen Hondas ist die Getriebeausgangswelle durch das Taumelritzel, wobei da die Fallzahlen auch eher gering sind. Ich bin nur selbst betroffen und habe da deshalb eine verschobene Wahrnehmung. Das einzige wirklich auffällig häufige Problem ist das Display bei allen CRF1100L Modellen. Fehlermodi, von denen ich gelesen habe, sind Ausfall der Touch Funktion, spider cracking und von innen beschlagenes Display. Honda gibt zwar viele Jahre Garantie auf das Display, aber soweit ich das hier lesen konnte, gilt das zum Einen nur für bestimmte Baujahre und außerdem gibt es auch bei getauschten Displays weiterhin Probleme (die dann nicht mehr unter die erweiterte Garantie fallen, weil das Display ja bereits gegen das Neue getauscht wurde). Eventuell habe ich da aber auch etwas falsch mitbekommen. Man kann sich hier im Forum ausgiebig dazu belesen.

    Der Test auf Schotter sagt nix aus. Immernoch nicht. Ihn interessiert nicht die Bremswirkung auf Schotter, sondern die auf Asphalt. Und den Test hat er ja gemacht. Auf Schotter wird das Rad sicher blockieren, das hilft ihm aber bei seinem aktuellen Problem nicht weiter.

    Dass du mit ausgeschaltetem ABS probiert hast, hast du nicht geschrieben. Aber wenn du tatsächlich angemessen drauf latscht und das Hinterrad dabei nicht blockiert, ist da irgendwas mit der Bremse nicht in Ordnung. Selbst bei Maximalem Grip (also warmgefahrener Reifen auf sommerlich trockenem, griffigen Asphalt) muss die Hinterradbremse es schaffen, das Rad zu blockieren. Wenn sie das nicht tut, ist da irgendwas nicht in Ordnung. Ganz besonders, wenn sie das bei weniger griffigen Fahrsituationen (feuchte, kalte Straße) nicht schafft.

    Aber du warst doch jetzt lange mit dem Honda Händler im Gespräch wegen deinem Gasannahme-Problem. D.h. du hast noch Garantie / Gewährleistung? Dann wird wohl das sinnvollste sein, du stellst ihm die Maschine nochmal hin.

    wer hat das denn gesagt? Es gibt ja wohl schon einen Unterschied zwischen geplanten Anpassungsbremsungen und ungeplanten Vollbremsungen. Bei der Vollbremsung wird in jeder Lebenslage jeder Anker geworfen, den man an Bord hat. Das ist ja nun irgendwie selbstverständlich. Aber bei einer Anpassungsbremsung vor einer Kurve kann ich doch die Bremse nehmen, die mir beliebt und mit der ich besser arbeiten kann. Daher ja, im Alltag benutze ich die Bremse hinten sehr selten, weil es bei meiner Fahrweise einfach selten vorkommt, dass ich voll reinankern muss und ich gleichzeitig die Verzögerung mit nur hinten nicht ausreichend finde. Das ist nun aber überhaupt kein Problem, solange ich bei einer Vollbremsung immer noch beide benutze (was ich selbstverständlich tue). Davon abgesehen habe ich das beim ADAC Training tatsächlich mal ausprobiert und der Bremsweg aus 100 unterscheidet sich zwischen nur vorne und vorne und hinten gebremst nur minimal. Der Unterschied lag quasi innerhalb der Streuung, die man bei einer solchen Situation eh hat (ne Zehntel Sekunde früher oder später gebremst macht ja schon +-3m Unterschied aus). Der Bremsweg aus 100 mit nur hinten war nicht messbar, da wäre ich bis weit in die Wiese und die nächste Anlage rein gefahren.


    Aber hier geht's um eine eventuelle Bremsen-Fehlfunktion und Fliegerbaer wird sich melden, wenn er den Test durchgeführt hat. So, wie das Wetter bei mir gerade aussieht (Eisregen) wird der Test wohl nicht in den nächsten Tagen stattfinden :)

    ich hab die 250er seit 2017 und dazu noch die 300er seit 2022, die allerdings nach 1 Jahr wegen einem Vollkaskoschaden gegen eine 2023er getauscht wurde. Also ein bisschen hab ich meine auch schon


    zum anderen Forum: der Admin (der als Spamschutz neue User händisch freigeben muss) ist aktuell leider mal wieder untergetaucht. Du wirst sicherlich irgendwann freigeschaltet, das kann aber u.U. auch ein paar Monate dauern.

    Ich frage mich, was du dir von dem Test auf Schotter erhoffst. Ich würde meine Oma drauf verwetten, dass das Rad da blockiert. Auf Schotter bekommt man das Hinterrad sogar mit der DCT Feststellbremse blockiert. Das sagt dir exakt gar nichts über die Bremswirkung der Hinterradbremse