Beiträge von bwm

    Falls sie dort tatsächlich 8,2 Stunden abgerechnet haben, dann haben die aber noch einen extrem günstigen Stundensatz. das sind gerade mal 99€ Brutto.

    Ansonsten haben sie aufgeschrieben "Ventile eingestellt". Je nachdem, ob Einlass oder Auslass, ist das ggf. ein erheblicher Zusätzlicher Aufwand.

    Ansonsten falls Zweifel an der Dauer aufkommen kann ich nur empfehlen, die Arbeit der Ventilspielkontrolle selbst mal zu machen. Ich habe das bisher 1 mal mit nem Kumpel zusammen gemacht und wir haben bestimmt 20 Mannstunden gebraucht. Also 1 Tag 6-7h zu Zweit und dann noch 1 Tag 6-7h alleine. Das ist eine sehr langwierige Arbeit, auch für einen erfahrenen Schrauber, der nicht mehr ständig in der Anleitung nachsehen und Fotos machen muss.


    Ich würde krubskaja auch empfehlen, nochmal hin zu fahren und den ZK-Tausch zu monieren. Die ZK sind nämlich nach Honda erst bei 48.000 dran und wenn die das ohne gesonderten Hinweis mitgemacht haben, dann ist das eine nicht abgesprochene Extraarbeit. Ich habe bei meinem Händler damals einen 50€ Gutschein für den nächsten Service bekommen.

    Kumpel hat für die 10.000er an seiner Husky 701 auch erst 772€ gelöhnt. Ventilspiel muss alle 10kkm geprüft werden (1 war auch verstellt und musste eingestellt werden mit neuem Shim)


    Honda ist teurer als BMW, aber ich würde denken im Durchschnitt über alle OEM hinweg.

    zum 1.: ja. Die NGK SILMAR8A9S wird nur für die CRF genutzt. Wurde daher auch von NGK speziell dafür entwickelt.

    Bei Louis kostet die regulär allerdings auch 40€ das Stück

    https://www.louis.de/artikel/ngk-iridium-zuendkerze/10035100?filter_article_number=10038026&partner=30990&etcc_par=Bing&etcc_med=SEA&etcc_cmp=Feed&etcc_med=SEA&etcc_par=Bing&etcc_cmp=PMaxDE&etcc_grp=PMax%20DE&etcc_bky=default&etcc_mty=e&etcc_bde=c&etcc_ctv=78684011142892&etcc_key=ngk%20silmar8a9s&et_cmp_seg5=o&etcc_var=8f2e07658b7917af02006ed75c3371ff&msclkid=8f2e07658b7917af02006ed75c3371ff

    manchmal im Angebot vielleicht günstiger, das weiß ich nicht. Immer, wenn ich geschaut habe, war sie aber bei 40€

    In Japan landest du bei vielleicht 20€ das Stück mit Versand und Zoll

    https://www.webike.de/products/23847604.html

    Der einzige Vorteil ist, dass das Wechselintervall von Honda 48.000km sind. Das Intervall von NGK Deutschland sind 100.000km. Das von NGK USA sind 100.000 Meilen (ca. 160.000km)

    Daher sehe ich das mit dem Tausch Tiefenentspannt. Meine wurden bei der 24.000er fälschlicherweise vom Honda Händler mit getauscht, d.h. ich werde sie vielleicht bei 120.000 wieder tauschen

    es stimmt schon, dass von innen Beschlagen grundsätzlich bei offenen Gehäusen ein Thema ist. Bei PKW haben das moderne LED Scheinwerfer häufig. Die Gehäuse sind offen gestaltet, um sich die Dichtungen zu sparen, aber von den LED Scheinwerfern kommt nicht genug Abwärme, dass das Wasser wieder verdunsten würde.

    Ich würde allerdings auch anführen, dass andere Hersteller es ja auch hinbekommen, ohne Funktionsausfälle, ohne Beschlagen und ohne Beulen. Kenne im näheren Freundeskreis diverse Modelle von BMW und KTM, die auch bei beschlagförderndem Wetter (z.B. hohe Luftfeuchtigkeit, viel Regen, große Temperaturschwankungen) überhaupt keine Probleme damit haben. Touch funktioniert (wo vorhanden) ohne Probleme, Display beschlägt wenn überhaupt von außen (was man ja dann einfach abwischen kann) und auch sonst keine Einschränkungen.


    Und ich bin diesem Thread sehr dankbar. Nach inzwischen 9 Jahren CRF1000L war ich am überlegen, ob ich mir nicht doch mal eine neue AT hole, aber bei meinem Nutzungsprofil (Sommerurlaube eher in kühleren Gefilden) und meiner Empfindlichkeit ggü solchen Macken wäre das keine gute Idee.

    Ich finde auch, dass wir hier noch weit von Honda-Bashing weg sind. Einzelne sind enttäuscht und Kehren der Marke den Rücken. Kann ich verstehen, wenn man mehrere unterschiedliche Probleme mit so einem Modell hatte. Aber überwiegend ist das doch immernoch ein sachlicher Austausch. Und von dem Display-Problem sind offenbar mehr als nur "einzelne" betroffen.


    Also wie gesagt: danke für die ehrlichen Erfahrungen zum Display. Ich warte auf den Nachfolger bzw. halte meine in Ordnung.

    das ist gar nicht übermäßig teuer im Bundesschnitt über alle OEM hinweg. Niederlassungen in Großstädten sind inzwischen bei ~200€ die Stunde angekommen


    mir ist das allerdings auch zu teuer. Seit die Garantie vorbei ist (2019) mach ich meine Services daher selbst. An der CRF300L sogar von Anfang an selbst

    Ich seh da jetzt erstmal nichts ungewöhnliches. Die Auflösung der Bilder ist hier allerdings auch nicht sehr hoch.

    So sah meiner bei ca 50.000km aus. Hat davor und danach einwandfrei funktioniert

    Die Fläche, die wie Laufspuren aussieht, ist auch wenn ich mich recht erinnere breiter als die Kohlebürsten. D.h. die Spuren darauf sind keine Laufspuren von den Kohlebürsten, sondern einfach die Fläche, die sie bei der Fertigung damals als Lauffläche hergestellt haben. Die haben halt das mutmaßlich gegossene Kupfer da einfach überdreht, um eine gewisse Rauheit herzustellen.

    Ist allerdings fast 4 Jahre her, dass ich meinen Schaltmotor gereinigt habe.

    das habe ich oben schon mal geschrieben: AUF GAR KEINEN FALL sollte man ohne vorherige Prüfung der Rauheit die Kontaktfläche glätten. Kohlebürsten brauchen eine gewisse Rauheit, um vernünftigen Kontakt aufzubauen und wie geplant den Strom übertragen zu können. Zu glatt ist bei Kohlebürsten schlimmer, als zu rau! Bei hoher Rauheit hat man erstklassigen Kontakt, die Bürsten nutzen sich nur zu schnell ab. Wenn die Welle aber zu glatt ist, baut die Bürste keinen vernünftigen Kontakt mehr auf, was zu Funkenüberschlag oder Ausfall des Motors führen kann.

    Die Kontaktfläche nutzt sich auch im Normalfall nicht ab, nur wenn äußerer Dreck rein kommt (also nicht der Staub der Kohlebürsten, sondern irgendwie von außen eingetragener Schmutz mit entsprechender Härte). Daher ist davon auszugehen, dass die noch in etwa so ist, wie sie ab Werk war und dort durch die Qualitätskontrolle kam.

    Kohlebürsten tauschen ist tendenziell nicht verkehrt, wobei man jetzt auf dem Bild nicht sieht, wie verschlissen die sind. Ich habe meinen Motor bei ca. 50.000km zerlegt und gereinigt und da waren die Bürsten noch in Ordnung, war noch mehr als genug Restfederweg.

    Die Reichweite eines Reifensatzes hängt EXTREM am Fahrstil. Ich bin in den letzten Jahren etwas sportlicher auf der AT geworden und merke das deutlich am Reifenverschleiß. Mein erster Satz CTA3 Vorderreifen hätte ca. 10-11.000km erreicht, der letzte war bei unter 5.000 schon tauschwürdig.


    Hinterreifen war mein 1. Bei 8.000 Tauschwürdig, da hatte ich allerdings einen mit Geschwindigkeitsindex W. Der startet nur mit 7,5mm Profiltiefe (statt 8,5 beim Index V). Der nächste (Index V) hat auch ca. 10.000 gehalten, wie der Vorderreifen. Der letzte etwa 9.000.


    Meine ersten Reifen waren auch normalerweise „eckig“ gefahren, also in der Mitte der Lauffläche zuerst abgefahren. Da waren wir häufig mit Motorrad und Koffern z.B. in Norwegen unterwegs. Die letzten 2 Jahre war unser Sommer-Roadtrip aber im Cabrio. Mit Motorrad war ich primär über Himmelfahrt in Thüringen und im Herbst eine Woche in den Alpen. Da fährt man dann natürlich auch anders und deshalb waren meine letzten Reifen am Rand zuerst verschlissen.



    Was ich sagen will: Reifen-Haltbarkeits-Empfehlungen von anderen, deren Fahrstil man nicht kennt, helfen einem kaum weiter. Die meisten Motorradreifen halten ja nur zwischen 7 und 10.000km, daher würde ich einfach selbst probieren empfehlen. Zur Haltbarkeit des CTA3 kannst du aber hier sehr viel nachlesen



    Hier war ja die Frage nach Problemen. Ich hatte bisher keine Probleme, allerdings fahre ich auch eine 2017er CRF1000L