Beiträge von bwm

    Das gleiche wie bei allen anderen Herstellern, die ihr Ritzel verspannen: gar nichts. Zähne und Kette haben Einlauffasen und das winzige Spiel, das das Ritzel da vorne hat (offenbar weniger als 0,5mm!) gleicht sowieso nichts aus. Kettenflucht stellt man am Hinterrad ein, nicht über ein taumelndes Ritzel. Dass das verschleißt, wundert mich nicht. Sorry, aber das ist konstruktiv ein absolutes Unding. Ich unterstelle, dass dieser Konstruktionspfusch sich als langfristige Umsatzgenerierung bewährt hat und deshalb bis heute so weiter geführt wird.

    Ich habe aus dem Studium noch viele Maschinenbauer im Freundeskreis und kein einzelner konnte an der Version von Honda (bei den bekannten Auswirkungen) etwas gutes finden. Auf einer rotierenden Welle wird völlig egal was entweder verspannt oder gelagert. Mit einem Kugellager oder einer richtigen Gleitlagerung (Kurbelwelle-Pleuel z.B.). Ein Ritzel taumeln lassen ist einfach nur Pfusch.

    Inwiefern das taumeln des Ritzels selbst mit rosaroter Hondabrille etwas bei zu stark oder zu schwach gespannter Kette bringen soll, ist mir allerdings auch ein Rätsel.


    boffi wenn du die Anleitung noch hast, kannst du sie gerne nochmal hier einstellen. Ich wollte sie mir mal ansehen, traue mir selbst allerdings die Arbeit wohl eher nicht zu. Aber mal gucken schadet ja nicht.


    Hallenser ich schätze mal, du meinst den hier

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    Mir scheint, der bezieht sich auf die alten Modelle PD und RD, NICHT auf die SD. Glaube, der geht nicht.

    Davon ab finde ich ihn nicht gut konstruiert. Die Befestigungsschrauben, die ober- und Unterteil miteinander verbinden, sind beide auf der gleichen Seite. Dadurch entsteht da eine unnötige Unwucht. Eine davon sollte auf der anderen Seite sein, dann hätte man das Problem weitestgehend ausgeglichen.


    Danke für die Laufleistungsangaben. Ergänze ich oben, falls ich das noch kann

    Ich hatte das schon mal in einem anderen Fred geschrieben, in den es aber schlussendlich nicht rein gehört, daher wollte ich das Thema hier nochmal separat aufmachen, damit man spezifisch über das Thema diskutieren kann und das auch zukünftig wiederfindet.


    Also es gibt eine handvoll Leute, die eine abgenutzte Getriebe-Ausgangswelle GAW haben. Das äußert sich darin, dass das Ritzel Spiel auf der Welle hat. Merkbar sowohl in Umfangs-, wie auch in radialer Richtung

    VID-20230823-WA0002.mp4

    Außerdem sieht man beim genauen hinsehen, dass vom Zahn eine Ecke fehlt.

    Anfänglich wurde die Vermutung geäußert, dass das mit Ritzeln aus dem Zubehör zu tun hätte, dies hat sich aber nicht bestätigt. Es gibt mehrere Betroffene (darunter mich), die das auch mit ausschließlicher Nutzung von Honda Original Ritzeln hatten.


    Zur Reparatur: es gibt ein paar Erfahrungen mit dem Verkleben des neuen Ritzels auf der Welle. Empfohlen sind dafür Loctite 638 (das ist eigentlich für eine Welle Nabe Verbindung von zylindrischen Bauteilen, hochfest, bis 0,25mm Spalt) und Loctite 660 (für verschlissene Lagersitzen, Passfedern und Keilprofile, hochfester, bis 0,5mm Spalt). Ich persönlich würde letzteres empfehlen, da es größere Spalte überbrücken kann und spezifisch für verschlissene Keilprofile gedacht ist. Das Mittel großzügig auf die Zahnflanken auftragen, dann das Ritzel aufschieben und axial andrücken und radial eine Weile ungefähr mittig in Position halten. Trocknungszeit sind ca 15 Minuten, Endfestigkeit ist nach ca 24h erreicht. Achtung: bei Verwendung einer Endloskette muss diese direkt mit aufgeschoben werden. Man bekommt die Kette nachträglich nicht auf das Ritzel drauf.


    Danach sollte man die Schraube mit einer großen Unterlegscheibe anziehen, um das Ritzel zu verspannen. Original hat es nämlich einen Spalt. Hierfür eignet sich eine Passcheibe nach DIN988 mit 30mm innen- und 42mm Außen-Durchmesser. Dicke z.B. 0,5 oder 1mm genügt. Ich habe davon (1mm) noch jede Menge hier. Wer eine braucht schreibt mir ne PN.

    Bei mir hat das jetzt bisher ca 2.000km teils ziemlich sportliche Pässehatz gehalten. Andere haben schon mehr km runter (bis zu 60.000km durch Tommes )

    Zukünftig muss das Ritzel mit einem Abzieher runter. Dafür genügt ein einfacher 3-Arm Abzieher. Ich habe diesen hier geholt

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    Aber jeder andere für den korrekten Durchmesser geht auch. Eventuell benötigt man auch einen Heißluftfön, wobei man damit sehr vorsichtig sein muss. Direkt dahinter sitzt nämlich ein Wellendichtring, der das Öl im Motor hält.


    Die "richtige" Reparatur,also ein Tausch der GAW, ist sehr aufwändig. Dafür muss der Motor raus, Zylinder runter und die Motorhälften getrennt werden. Der User boffi hatte hier mal was dazu geschrieben.

    Leider ist die verlinkte Anleitung nicht mehr verfügbar aber laut seiner Aussage 400€ Teilekosten und 21h Arbeit.

    Ich habe den Tausch der GAW einmal bei Honda in Stettin (Polen) angefragt und einen Preis von ca 8.500 PLN (ca. 1.900€) genannt bekommen. Die Welle alleine sind davon schon 1.750 PLN (ca. 400€)


    Zu den Ursachen kann ich nur mutmaßen. In meinem Fall waren bisher nur 2* Original Ritzel drauf. Zu stark gespannte Kette kann eine Ursache sein, wobei meine Kette nicht häufig und nicht übermäßig lange zu stramm gespannt war. Ich persönlich vermute eher, dass die Hauptursache ist, dass das Ritzel nicht verspannt wird. Die Schraube wird nur gegen die GAW verspannt und bietet so etwas wie einen Anschlag für das Ritzel, dort ist aber Spiel. Das Ritzel kann frei auf der GAW umher eiern.

    Daher zur Vorbeugung mein persönlicher Tipp: prophylaktisch auch ohne Schaden das Ritzel immer mit einer Passscheiben montieren, um dieses Spiel zu eliminieren. Außerdem wurde durch mehrere Leute empfohlen, die Welle mit Molykote Gn plus Paste zu schmieren.


    Und man darf sich nicht wie ich auf die falsche Verschleißermittlung verlassen. Ich habe mal beigebracht bekommen, dass man einen Verschleißtest am Kettenkit am Kettenrad machen kann. Am hintersten Punkt die Kette versuchen abzuheben. Wenn sich dort ein Schraubendreher durch den Spalt stecken lässt, ist das Kettenkit verschlissen.

    Das funktioniert so nicht! Bei mir konnte man auch zum Ende die Kette noch nicht weit genug abheben, um da irgendwas durchzustecken. Mein Ritzel war aber schon sehr verschlissen. Der Gummi hatte sich schon komplett verabschiedet und die Zähne waren in eine Richtung stark abgenutzt. Also nicht so faul sein sondern regelmäßig die Ritzelabdeckung runter nehmen, damit man das Ritzel selbst überprüfen kann. Dieses verschleißt zuerst.

    Ich hatte hier einen Tipp von jemandem gelesen, den ich so auch befolgen würde, wenn das bei mir noch eine Option wäre: nach 15.000km das Ritzel umdrehen und nach 30.000km das Ritzel tauschen. Dann bei 45.000km entweder das ganze Kettenkit täusche oder wieder nur saß Ritzel umdrehen und dann bei 60.000 tauschen. Je nach Verschleißfortschritt


    So ich hoffe ihr lernt was draus :)

    Ich muss mein Moped jetzt wohl bis zu seinem Tod fahren weil so ist es wohl weitestgehend unverkäuflich

    Die 3,5kg stammen aus einer stark vereinfachten Betrachtung in nem anderen Forum. Da hab ich das rein molekular betrachtet und eine ideale Verbrennung von reinem Octan angenommen. Habe dort auch dazu geschrieben, dass eine echte Betrachtung etwas komplizierter ist, aber die Größenordnung trotzdem die gleiche bleibt.

    Wen's interessiert

    CO2 Ausstoß - OCTAVIA-RS.COM
    Hallo zusammen,Schlagworte wie CO2, Klima, Flugscham usw. sind in aller Munde.Und nun bin ich heute zufällig über folgendes…
    octavia-rs.com

    Mir ging es nur darum, dass das Wasser im Auspuff hauptsächlich bei der Verbrennung entsteht, und nicht im Kraftstoff gebunden ist.

    Ölwechsel machen ist an sich keine schlechte Idee, allerdings ist es in modernen Motoren höchst selten, dass "zu viel" Öl im Tank ist. Selbst, wenn man Benzin- oder Wassereintrag ins Öl hat, wird ein zu hoher Ölstand so schnell über die Kurbelgehäuseentlüftung entsorgt, dass der Stand im Motor dennoch normal ist.

    Aber was man machen könnte, wenn einem langweilig ist: das Öl in einen Kochtopf füllen und wiegen. Und dann auf ca. 90°C erhitzen (bei SEHR guter "natürlicher" Belüftung) und eine Weile so köcheln lassen. Wenn Sprit im Öl ist, verdampft der raus. Deshalb ist die gute Lüftung wichtig. Und zwar nicht über ein elektrisches Gebläse (weil elektrisches Gebläse + Benzindämpfe = ungut) sondern das ganze unter freiem Himmel durchführen. Das dann nachher nochmal wiegen. Wenn vorher Sprit drin war und jetzt keiner mehr drin ist, dann ist das Öl "leichter" geworden.

    An sich würde ich mir aber bei etwas Benzingeruch auch noch keine übermäßigen Sorgen machen. Der einzige Weg, den der Sprit ins Öl nehmen kann, ist an den Kolbenringen vorbei aus dem Brennraum ins Kurbelgehäuse. Wenn die aber so schlecht dichten würden, dass das ein nennenswertes Problem wäre, würdest du auch jede Menge Öl in den Brennraum bekommen und verbrennen. D.h. dein Ölstand müsste sich beim warm fahren (das mit dem auf 90°C erhitzen macht ja dein Motor in der Fahrt sowieso) deutlich reduzieren.

    Das ist überwiegend falsch. Korrosion im Tank ist bei Metalltanks tatsächlich ein Problem. Heutzutage eher theoretisch, weil Metalltanks meines Wissens innen heutzutage normalerweise lackiert sind. Korrosionsgefahr besteht dabei aber nur über Kondenswasser. Also Wasser, das in der Luft gebunden ist und beim Abkühlen der Luft als flüssiges Wasser ausfällt. Das fällt dann nämlich an der Tankwand aus und kann dort dann munter vor sich hin rosten. Volltanken reduziert die Menge an Luft im Tank und damit auch die Menge an Wasser und reduziert außerdem die Oberfläche, an der sich überhaupt Rost bilden könnte.


    Warum Wasser aus nem Auspuff kommt: Sprit verbrennt gemeinsam mit Luft (bzw. mit dem Sauerstoff in der Luft) zu CO2 und Wasser. Und zwar eine ganze Menge. Pro 1 Kilo Sprit verbrennt man 3,5 Kilo Sauerstoff und produziert damit etwa 3 Kilo CO2 und 1,5 Kilo Wasser

    Ist jetzt alles stark gerundet aber die Größenordnung wird denke ich klar. Wenn du auf 100km 5 Liter Sprit (ca. 3,75kg) verbrennst, hast du ca. 5,6L Wasser erzeugt. Und wenn der Auspuff kalt ist, fällt wieder Wasser als flüssiges Kondensat an.

    Dazu gab es schon einen Fred in der Plauderecke

    und ich habe fälschlicherweise schon vor ein paar Tagen einen hier in diesem Bereich auf gemacht, der dann geschlossen wurde

    bwm


    Hier kann dann also auch wieder zu

    Schau dir mal hier die Anleitung von Dimi an

    https://trueadventure.de/forum/core/attachment/45354-wartung-schaltmotor-dct-1-pdf/&ved=2ahUKEwiqvOCP27mBAxWTavEDHZcjAKYQFnoECAgQAQ&usg=AOvVaw248MF-ym2I-Xwxp5kMwUMP


    Stammt aus diesem Fred

    Und genauso ist auch die Preisspanne der tatsächlich verkauften. Wenn jemand, der genau dein Motorrad will, zufällig um die Ecke wohnt, wird er auch einen eher hohen Preis zahlen. Wenn nicht, musst du eventuell etwas länger warten.

    Grundsätzlich ist ein Motorrad (wie jedes Fahrzeug) in dem Moment, wo es den Händler verlässt, direkt erstmal 10% oder mehr weniger wert. Wer eine neue für 20 bekommen kann, zahlt keine 19 für eine gebrauchte. Ab da wird es immer weniger. Garantie ist quasi rum (diese Saison ist so gut wie vorbei und bevor die nächste so richtig beginnt, ist die schon abgelaufen) und im neuen Jahr kommt ein neues Modell mit neuen Features. Da wird die "Alte" nur noch mit deutlichem Abschlag an den Mann gehen.


    Ich weiß nicht so recht, warum, aber Motorrad Gebrauchtmarkt findet zu bestimmt 70% zwischen März und Mai statt. Immer zum Beginn der neuen Saison suchen die Leute. Also aktuell ist generell kein guter Zeitpunkt zum Verkauf.


    Bei den Preisen auf mobile auch bedenken: die, die inseriert sind, sind noch nicht verkauft. Tendenziell bewegen die Inserierten sich also am oberen Ende von dem, was man erwarten kann. Wenn sie günstiger wären, wären sie schon verkauft und damit nicht mehr inseriert. Wirkliche Schnäppchen sind binnen 1-3 Tagen verkauft. Bei einer Momentaufnahme siehst du immer nur die zu teuren. Setz dir einen Alarm auf ähnliche Moppeds und beobachte die Inseratspreise, um ein Gefühl für einen realistischen Preisbereich zu bekommen.


    Zubehör einzeln verkaufen lohnt sich normalerweise mehr. Wenn du die Originalen Teile (Auspuff, Schrauben etc) noch hast, Bau alles ab und Verkauf es einzeln. Bekommst du mehr für.

    Bei meiner SD06 vFL aus 2017 geht der Wechsel zwischen S1, S2 und S3 nur mit Gasgriff zu. In der Fahrt, aber Gas muss zu sein. Nur zwischen D, S und manuell kann ich beim Gas geben wechseln.


    Elektronische Fahrwerke können meines Wissens alle nur im Stand die Vorspannung verstellen. Der Verstellmechanismus würde die Kraft eines plötzlichen Stoßes nicht aushalten. Dämpfungscharakteristik verstellen geht in der Fahrt, Beladung / Vorspannung nur im Stand. Ist bei BMW genauso