Kurz noch meine Erfahrungen hierzu, nur zur Ergänzung - wobei dein Entschluß, Detlev, kein schlechter ist...
Ventilspiel sollte immer korrekt im vom Hersteller angegeben Wertebereich eingestellt sein,
- zu klein: wie bereits mehrfach beschrieben, können die Ventile verbrennen; meißt merkt man es aber auch schon vorher, da der Motor schlecht anspringt.
- zu groß: kann auch ganz schlecht sein, wenn so groß eingestellt, daß die "Aufsetzrampe" des Ventilöffnungsprofils bereits verlassen wurde. Da können dann auch mal Ventile abreißen oder schneller verschleißen.
Meine 1000AT BJ.15 hat bei 48.000km die erste Ventilspielkontrolle gehabt (war mein Fehler, dachte Kerze und Ventilspiel fallen zusammen) - nix, alles i.O. Und danach halt wie bei Xaverl...
Aber auch meine "tickert". Sollte auch sein bei einem Ventiltrieb ohne HVAs.
(Bei meiner TRX 850 werde ich sofort unruhig wenn ich kein "klickern" mehr höre, dann haben die sechs Einlaßventile wieder zu wenig Spiel.)
Kleines Spiel auf der Einlaßseite für mehr Leistung: Ja, wenn man Marken Cup fährt. Ansonsten merkt man es nicht (also ich habe es bei der R6 nicht gemerkt). Mehr bringt da, die Nockenwellen zu drehen. Geht aber der AT nicht mehr, soweit ich weiß.
Allzeit gute Fahrt.