Beiträge von pip

    Als Minimalloesung wuerde ich Werkzeug mitnehmen, um die Raeder ausbauen zu koennen. Im Falle eines Falles darf der Mitfahrer mit dem Rad zum naechsten Reifenhaendler fahren, oder Du trampst, wenn Du nicht auf ADAC & Co warten willst.


    Einen Reifenwechsel willst Du nicht ungeuebt erstmalig am Strassenrand machen. Falls doch, halte ich Flickzeug fuer sinnvoller als einen Ersatzschlauch, da es auch beim 2ten Mal noch funktioniert - oder wenn Du den Schlauch beim 1sten Versuch einklemmst ...


    Ein Ersatzschlauch waere noetig, wenn Du bspw. das Ventil ausreisst. Ansonsten erlaubt er, schnell weiter zu kommen und abends in Ruhe zu flicken. Ein 21er passt notfalls auch hinten, um zur naechsten Werkstatt zu kommen. Ist vielleicht Overkill fuer Polen.


    Um Platz zu sparen, koenntest Du als Ersatz den duennsten (und meist billigsten) Schlauch nehmen, den Du findest. Den staubst Du mit Talkum oder Babypulver ein, um ihn dann vakuumverpackt einzustecken. Das Vakuum spart nicht nur Platz und hindert das Pulver daran, sich im Gepaeck zu verbreiten, es zeigt Dir ggf. auch direkt, dass der Schlauch nicht unterwegs im Gepaeck beschaedigt wurde.

    Ich halte das auch nicht fuer super wahrscheinlich - insbesondere, wenn Du den Fuss zum Bremsen extra nach innen drehen oder sogar anheben musst. Wenn Du mit Verbreiterung faehrst und den Hebel vielleicht so weit nach unten gedreht hast, dass Du den Fuss nur nach unten bewegen musst, kann das aber tatsaechlich passieren.

    Die Scheibe hinten ist ja kleiner ausgelegt - ich habe ueberhaupt kein Gefuehl, wielange die Belaege halten wuerden, wenn man hauptsaechlich hinten bremst. Ich habe mal in einen Reisebericht gelesen, dass neue Belaege hinten nach einer Woche in Skandinavien abgefahren waren. Die Mischung von Schotter, Strassenstaub, Regen und Matsch wirkte wie Schleifpaste.

    Es kann natuerlich auch passieren, dass Garibaldi unbewusst mit dem Fuss die Bremse schleifen laesst. Da waere er nicht der erste, und wenn man viel alleine faehrt, bekommt man das kaum mit.

    Die Sauerei gibts bei Reifenmilch/Dichtmittel. Reparaturen, bei denen ein Stopfen eingezogen wird, machen kaum Dreck. Angesichts der verlorenen Zeit fuers Abschleppen lohnt sich der Versuch meiner Meinung nach immer. Ich habe so schon ca. 6-8 Mal Reifen repariert oder dabei zugeguckt, es funktionierte immer.

    Es empfiehlt sich, die Prozedur zuhause trocken an einem alten Reifen zu ueben, schon damit man im Ernstfall zuversichtlich ans Werk gehen kann.

    Da habe ich nur ein Archivfoto (das Mopped steht da unten in einer der Hoehlen). Wie waere es, wenn wir Gleitschirme mit einbeziehen? Da ist die Fotogelegenheit weniger vom Zufall abhaengig ...

    :zwinker:


    DSCF09819-M.jpg

    Klebegewichte sind billiger und vielseitiger einsetzbar. Den Haendler muss Dich schon sehr moegen, um unaufgefordert teureres Material zu verbauen, wenn es nicht abgesprochen war. Eventuell hat er Speichengewichte nicht mal auf Lager ...

    Eine verlaessliche Quelle oder Uebersicht ueber die Pruefnummern habe ich nicht gefunden, nur einige alte Dokumente und Eintraege in anderen Foren:

    https://www.meyhoff-rueder.de/uploads/broschuere_lte.pdf

    https://www.motor-talk.de/foru…en-erkennen-t5486117.html

    Das Thema kannte ich, aber dort ging es nicht um Pruefzeichen, sondern um die >gelben< Begrenzungsleuchten. Es haette mich aber interessiert, wie es dort mit den Anzeigen ausgegangen ist ...

    Die durschnittliche Kilometerleistung aller bei Mobile.de gelisteten 2016/17er SD-04s bei Haendlern passt ziemlich gut zu den 420km im Gutachten oben. Mehr als die Haelfte der Angebote haben unter 20,000km.

    Interessant waere doch, wie der berechnete Endwert im Verhaeltnis zu aktuellen Marktpreisen steht, ob Du also ein gleichwertiges Motorrad bekommen kannst. Wie sich die Summe dann im einzelnen zusammensetzt, waere mir fast egal.