Beiträge von pip


    - Der TET in NL und B ist groesstenteils ganz lustig und machbar, allerdings ist da viel Asphalt dabei. In Sued-NL sind einige Sandpassagen, in die ich keinen Anfaenger mit einer AT schicken wuerde.
    - Enduropark Bilstain (?)
    - Je nachdem, wo Du wohnst, gibt es auch im Osten oder Sueden einiges an einem Tag zu erreichen.*)


    *) 2 Tage nachdem ich meine AT vom Haendler abgeholt hatte, war sie dank Faehre schon in Albanien.

    Solange das Ding nicht faellt, ist alles ok. Es gibt allerdings diverse Berichte von Rissen am Cockpit, wenn ein schweres GPS verbaut ist. Da gibt es 3 Anbieter fuer Cockpitverstaerkungen.
    Die Handschuetzer sind kaum mehr als ein Wetterschutz. Wenn sie kaputt gehen, wuerde ich gleich auf stabilere wechseln. Die Armaturen leicht lockern, gerade so, dass sie sich beim Sturz wegdrehen koennen. Feste Spiegel koennen gefaehrlich werden. Im Gelaende durch wegklappbare ersetzen oder abschrauben. Aehnlich ist es mit hohen Windschildern.
    Ich kenne nur einen oberen Sturzbuegel, dem ich vertrauen wuerde, zumal sich alle oben an einer sensiblen Stelle am Rahmen abstuetzen. Andererseits geht meist nur die Verkleidung kaputt, soll heissen, die oberen Buegel sind vielleicht auch nicht so wichtig.


    Wenn Du grobes Gelaende erwartest, ist ein guter Bodenschutz sinnvoll, der auch die Seiten des Motors etwas mitschuetzt. Der Seitenstaenderschalter ist empfindlich und ziemlich ungeschuetzt - da kenne ich aber noch keine Abhilfe. Falls kaputt, einfach die Zuleitungen kurzschliessen.
    Solange Du es langsam angehst, sind die Umfaller auch meist eher 'kontrolliertes hinlegen', weil Du irgendwo die Balance verlierst und das Mopped nicht halten kannst. Bei einem richtigen Sturz bei engagiertem Fahren haben wohl nur Sportenduros gute Chancen, heil davon zu kommen.


    Im Vergleich zur GS, die ich vorher fuhr oder der 650er, die hier noch rumsteht, macht meine AT keine auffaelligen Geraeusche im Gelaende.

    Die 2019er meines Kumpels muesste jetzt bei ca. 6-7000km sein, und die meiste Zeit fuhr ich irgendwo daneben her. Keine Probleme, und nachdem ich die 701 gafahren bin, wuerde ich beide Enduros bedenkenlos kaufen. Zum Reisen sollte man die Sitzbank ueberarbeiten.
    Der Verbrauch liegt knapp ueber 4 l/100km, was einer Reichweite von 300+km entspricht. Auch auf Island haette er nur 1-2 mal wirklich auf Kanister zugreifen muessen.


    Wenn man ein bisschen was am Fahrwerk macht, sind Autobahnen kein Problem:


    Genug Gepaeck fuer ein paar Wochen kann man auch unterbringen.


    Das Ding ist so leicht, dass sie auf dem Wasser faehrt ...


    Richtig, es braucht nicht viel Kraft, bis der Lenker schräg steht. Dafür ist es auch schnell wieder gerichtet.

    Mein Reifenhaendler vor Ort findet immer Zeit fuer mich, treibt auch seltene Reifen auf und kapituliert nicht bei den Reifenhaltern der Enduro. Ich kaufe mehrere Saetze im Jahr bei ihm, dafuer gibt er mir Preise, die absolut mit Onlineportalen mithalten koennen.


    Auf Touren will ich auch einen Reifen flicken koennen, da muessen die Raeder auch raus. Insofern habe ich tatsaechlich ein wenig Werkzeug dabei. Drehmomentschluessel ist nicht dabei. Notfalls wird sicherlich die naechste Werkstatt eben die Spannung fuer Dich pruefen.
    Ich frage mich aber, ob es normal ist, nach 4000km schon Kette spannen zu muessen ...


    Gruss,
    Pip

    Die unterirdischen Staedte sind definitiv einen Besuch wert, wenn Du schon mal da bist ... und lass Dich nicht von Smartphone-fixierten Touris umrempeln.

    Ich nutze seit Ewigkeiten Oxford Heizgriffe, und aktuelle Modelle werden damit beworben, dass sie direkt an die Batterie angeschlossen werden koennen:


    Das Modell Touring bekommt man quasi an jeder Ecke, aber wenn Du grosse Haende hast, empfehle ich die breitere Version 'Adventure'.


    2 wichtige Tips:

    • Wenn Du Kabel an die Batterie anschliesst, immer die Minus-Leitung zuerst abschrauben bzw. zuletzt anschrauben, das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen Kurzschluss verursachst, wenn Du mit dem Schraubenschluessel gegen den Rahmen stoesst.
    • Was immer Du an die Batterie anschliesst, es sollte immer eine Sicherung in der Plus-Leitung, und moeglichst nahe an der Batterie eingebaut sein, hier im Schaltbild 'fuse':

      (Edit: das erste Bild wurde nicht angezeigt, dies stammt von der twistedtrottle.com Webseite ...)


    Das ist auch eine gute, und vor allem guenstige Moeglichkeit. Vielleicht kannst Du ein paar Fotos machen und auch zeigen, wie Du die Masse verteilt hast?


    Mein Vorschlag weiter oben zielt auf den Beitragseroeffner, der anscheinend wenig Erfahrung und Wissen mit sich bringt, diesen Teil der Verkabelung aber gerne selber machen will. Die Stromdiebe gingen da nur an die Kabel der Steckdose, die ja auch nicht original ist und notfalls schnell austauschbar waere.