Gegen 19 Uhr erreichten wir ein großes Schleppdach. Großes Abendessen und eine längere Pause von einer Stunde.
Viele der Fahrer verweilten hier länger oder übernachteten dort. Die Pause nutzen wir auch, wie so oft, für einen Plausch mit anderen Fahrern.
Eigentlich eine gute Entscheidung, denn als wir wieder losfuhren kamen wir in ein sehr heftiges Gewitter mit Blitzen im Sekundentakt.
Die Dunkelheit brach herein und unter zuckenden Blitzen überquerten wir einen bewaldeten Berg, fast ausschließlich mit rutschigen Wegen unter grünen Dächern. Wir zögerten, berieten uns entschieden uns nicht wieder umzudrehen um zu viel Kilometer und Zeit zu verlieren. Der Regen hielt sich erstaunlicher Weise in Grenzen.
Beim nächsten Stopp kamen wir 22.44 Uhr an. Vier Stunden Pause, ein kleines Bierchen und 30 - 45 min Schlaf.
In den Bergen wurde es merklich kühler, bis 9 Grad. Also wurde auch erstmal was drunter gezogen.
Die nächte Etappe starten wir im leichten Regen, aber aushaltbar. Es ging wieder auf einen Anstieg. Raue Wege, aber nun sternenklarer Himmel. Unser Dritter Mann drehte um und umfuhr den Berg auf Asphalt. Erste Ermüdungserscheinungen waren spürbar.
Diese Strecke war die bisher anspruchvollste.
Aber die Aussicht auf den Nachthimmel, unbezahlbar. ![]()