Wir haben heute unsere erst Hard Alpi Tour mit ermüdeten aber zufriedenen Gesichtern beendet. Aber vor allem unverletzt und sogar ohne nennhafte Stürze - ein Novum. ![]()
Vor dem Start kündigte sich über dem Mittelmeer bereits eine tiefdunkle Front an.
Um 10.49 Uhr ging es dann auf die Bahn für uns, bei knackigen 32 Grad.
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Den ersten Stopp gab es bereits nach 50 km. In einem süßen Italienischen Bergdorf gab es Snacks und kalte Getränke. Die erste Etappe war nicht nur aufgrund des Wetters ein gutes Warm-up. Die engen, hügeligen Bergwege haben die ganze Körpermuskulatur schön auf die nächsten Kilometer vorbereitet.
Nach dem ersten Stopp hat uns ein heftiger Platzregen erwischt. Also kurzer Stopp und den Körper erstmal wsserdicht eingehüllt. Natürlich war drei Minuten später der Regen vorbei.
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Auf der zweiten Etappe ging es über zwei Bergkämme, insgesamt knapp 100 km. Die meisten Wege waren aus groben bis sehr groben Geröll, dazwischen immer wieder Matsch. Neben den Wegen ging es teilweise 300 Meter gerade runter.
Aufgrund teils sehr dichtem Nebel waren wir streckenweise gezwungen sehr langsam zu fahren. Oft hätte der Schotter bei guten Sichtverhältnissen bis zu 60 km/h zugelassen, bei Sichtweiten von unter 20 m kamen wir dann leider nur mit 10 km/h voran.
In einem kleinen Tal galt es eine Schlammstrecke zu bewältigen. Einstimmig entschieden wir uns diese auszulassen. Mit den dicken Maschinen hätte uns die Abfahrt und das was uns dahinter womöglich erwartete zuviel Zeit und Kraft gekostet. Viele Stürze wären wohl vorprogrammiert gewesen.
Für die insgesamt ersten 150 km haben wir genau 6 Stunden benötigt.