Beiträge von Kandidatnr2

    Es geht ja nur darum, die Nadel dicker zu machen und den Lauf voll auszufüllen. Da fällt mir spontan gekautes Tempo ein. :lachen:

    Als Kinder haben wir uns mit Luftdrckgrwehren gegenseitig beschossen. Natürlich nicht mit Eierbechern, sondern mit Kartoffelstückchen. Das hat auf 20 m noch gezeckt. Wenn man in die Kartoffel eine Nadel steckt und aufgesetzt abdrückt, geht die in den Reifen rein. …. Vermute ich mal.

    Klar ist das alles spekulativ. Aber wenn die Wucht durch hochschleudern ausreicht, den Reifen zu durchdringen, dann aber verneint wird, dass das mit einer Druckluftwaffe oder per Hand nicht möglich ist, stimmt die Argumentationskette nicht mehr.

    Ich bin weiterhin der Meinung, dass das eine vorsätzliche Tat, also ein Anschlag war. Und ja, damit würde ich zur Polizei gehen. In dem Moment, wo es einen zweiten Fall gibt, würde das auch deutlich werden. Diesen Überblick hat aber nur die Polizei.

    Verkehrsunfälle sind nicht witzig. Ich fahre nicht nackt, sondern trage Schutzkleidung. Ich weiß aber, dass sie mich nicht vor allen Verletzungen schützen kann. Da fällt einer nach rechts um und zertrümmert sich die Schulter, ein anderer fällt nach rechts um und bricht sich das Schlüsselbein und der dritte fällt nach rechts um uns steht klaglos wieder auf. All das gibt es. Unfälle sind nicht vorhersehbar, weil sie im Ablauf und der persönlichen Konstitution eben so verschieden sind.

    Kleidung - und insbesondere auch Schutzkleidung - schützt in erster Linie vor Wetter. Wir ziehen uns morgens an und gucken aus dem Fenster, ob es regnet und wieviel Grad wir haben. Danach richten wir uns mit der Kleidung.

    Niemand zieht sich mit dem Gedanken an, man könnte heute einen Highsider haben und deshalb die Airbagweste anziehen.

    Auf Ibiza fahren die Mädchen im Bikini mit dem Roller. So lange nichts passiert, sieht das niedlich aus. Wenn was passiert, ist das Geschrei natürlich groß.

    Die von Dir genannten 2500 Todesfälle 2021 sind alle Verkehrstoten. Also Auto- Fahrradfahrer und Fußgänger. Und von denen hat überwiegend keiner Schutzkleidung getragen, weil nur Motorradfahrer einen Helm tragen müssen und darüber hinaus Schutzkleidung in D eine freiwillige Trageordnung hat (Ausgenommen Prüfungsfahrten während der Fahrschule).

    Aber jetzt letztmalig: Schutzkleidung ist wichtig. Man darf sie aber nicht überbewerten, weil sie einen 100%igen Schutz nicht bieten kann. Das Lebensrisiko bleibt.

    Das Problem ist, dass es keine 100% ige Sicherheit gibt, die Schutzkleidung (und die verbreiteten Daten) aber eine hohe Sicherheit vorspielen. Das führt dazu, dass sich insbesondere junge Menschen und Fahranfänger „unverwundbar“ fühlen. Deshalb wird aufgerüstet, was das Zeug hält. Mit Schildkrötenpanzer und Airbagweste. Dabei schützen diese Teile nur bei sehr bestimmte Arten von Unfällen. Ich kann mich nur wiederholen, es gibt keinen 100%igen Schutz.

    Das heißt allerdings auch nicht, dass man auf Schutzkleidung verzichten sollte. Man muss sich aber jederzeit der Verletzlichkeit des eigenen Körpers bewusst sein.

    Ich bin ja Deiner Meinung. Aber Du verallgemeinert und spekulierst.

    Das hätte wäre wenn gilt auch für Fahrradfahrer und Fußgänger. Und die haben keine Schutzkleidung.