Beiträge von fish


    M.E. ist das aber gut und richtig. Wenn Planen bis zum Boden gehen, entwickelt sich gerne ein rostförderliches Klima.

    Ich konnte heute die neue mal live bewundern:


    Die Felgen sind schon sehr schick .... aber summa summarum bin ich sehr froh, noch ein 19er Modell erwischt zu haben.


    Ob die wulstigen Schweißnähte a la Panzerbau nun wirklich unvermeidbar sind, kann ich nicht beurteilen. Aber es gibt da doch so einige Ecken, wo man sieht, dass die Gewinnmaximierer zugeschlagen haben. Und weil ich eher der visuelle Typ bin, würden mich so einige Billigteile wahnsinnig machen:


    Die Lenkerklemmung passt zu China-125er sein könnte. Wenn also schon solche Elemente, die ins Auge fallen, "verbilligt" wurden, fürchte ich im verborgenen Bereich noch Schlimmeres.


    PS. Mein FHH ist auch nicht glücklich...


    Hi, Max; die Lenker- und Sitzerhöhung nebst Rastentieferlegeung hatte ich für die NORMALE AT empfohlen, weil ja (bis auf den Tank) ansonsten die ATAS zur Körpergröße passt. Man könnte es natürlich auch andersrum probieren: AT Tank auf die ATAS :D

    Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass die HINTERströmung eine ganz wesentliche Rolle für die Beruhigung spielt. Daher funzen auch hohe Scheiben nur dann, wenn der Fahrer wirklich komplett ÜBERströmt wird. Es hat wohl seinen Grund, dass die Standardscheibe eine Öffnung hat, nebst Windableiter über dem Tacho. Daher bei den Aufsätzen darauf achten, dass diese nicht nur eine vertikale Verlängerung der Scheibe darstellen, sondern VOR ihr positioniert sind.

    Ach, ich weiß nicht...


    Auch wenn mir das alles Respekt abnötigt, so erinnert es mich doch an zarte, kleine Mädels, die unbedingt einen riesigen Hengst reiten müssen, obwohl sie mit einem Pony viel mehr Spaß hätten. Ein Problem von "kleinen" Egos? Vermutlich. Würde die Dame auf einem maßgerechten Moped über die Piste sausen, gäbs wohl weniger Applaus als bei dieser "schiefen" Kombination. Ne, es würde wahrscheinlich keine Sau interessieren. Also gehts darum: Wie mache ich mich wichtig, wie bekomme ich Applaus, wie bekomme ich Klicks?


    Daumen runter. Unnötig wie ein Kropf, das Ganze.

    Bevor Du ganz "naked" fährst, vielleicht noch ein Versuch:


    Ich bin 1,87. Normale AT, normaler Sitz.
    Standardscheibe: erträglich, aber verbesserungsfähig.
    Hohe Scheibe: Indiskutabel.


    Hatte mich damit abgefunden, bis mir mal mein FHH einen Puig-Spoiler zu Testen gab. Woah! Nach 1-2 Testkilometern sofort gekauft. Ich fahre jetzt bis 140 ohne Brille/Visier.


    Vielleicht probierst Du den auch mal aus - Du hast ja nicht geschrieben, welchen Spoiler Du verwendet hast und m.E. gibts da schon deutliche Unterschiede


    https://www.motea.com/de/aufsa…=awin&utm_medium=deeplink


    Kleiner Hinweis: Man kann die Fussrasten natürlich nur nach unten verlagern - das hatte ich zunächst auch. Ein Forumskollge hat mich dann auf die Fußrastensysteme von MFW aufmerksam gemacht. Jetzt habe ich eine 50 mm "Verlängerung", diese aber im 45 Grad Winkel nach vorne montiert - die Raste ist also etwa 25 mm tiefer UND 25 mm weiter vorn. Das war für den Kniewinkel deutlich vorteilhafter als die reine Verlegung nach unten!


    Nachteil: Die Dinger bauen in die Breite - fürs Bremsen muss man daher etwas "umsteigen" - ist aber eine reine Gewöhnungssache.


    Die Lenkererhöhung macht m.E. nur Sinn wenn Du auf der normalen AT die hohe (ATAS) Bank montierst - damit oben die Geometrie wieder halbwegs stimmt. Natürlich geht das auch mit der normalen Bank - dann sitzt man noch aufrechter/komfortabler, hat aber für meinen Geschmack etwas zu wenig Druck auf dem Lenker, bzw. eine noch undynamischere Sitzposition.


    PS. Bin 1,87 und kein Knieschluss-Fetischist. Aber selbst mich hat der Tank der ATAS gestört.

    3 Monate ist schon sehr speziell - das alles unter einen Hut zu kriegen, dürfte schwierig werden, erst recht, wenn Du statt Hotels Camping vorziehen solltest.


    Von 3-Tagen bis ca. 6-8 Wochen wäre meine Antwort - basierend auf Deinen Präferenzen - jedoch sehr simpel:


    1) die OEM-Koffer
    2) eine Gepäckbrückenvergrößerung (Touratech)
    3) SW-Motech Drybags in 60/35/26/18 litern


    Ich war jetzt 3,5 Wochen unterwegs mit den beiden Koffern und einem 35 Liter Drybag (unglaublich, was da reinpasst). Eigentlich die ganzen Klamotten nebst Hygieneartikeln und Büchern (4 Stück!) In den Koffern waren nur Motorradsachen, Technikzeugs, Kameras etc und ein Paar Wanderschuhe sowie Regenkombi, Brillen usw.


    Die Drybags kosten wenig, sind untereinender verzurr-/andockbar.


    Somit hast Du für den Alltag sowie für alles schnell Verfügbare und besonders Schutzwürdige die Koffer. Alles andere bringst Du in den Taschen unter, die Du je nach Reisedauer auswählst oder kombinierst. Im Gegensatz zum (auch für mich indiskutablen) Topcase kannst Du die Drybags näher an deinem Rücken platzieren und hast nebenbei auch gleich eine prima Rückenstütze. Und, wie gesagt - es passen wirklich Mengen rein, die man anhand der Literangabe nie vermuten würde.


    Gleichfalls. Kein Platzproblem bei 19er AT!
    Probleme gab es aber mit der Stromversorgung via USB - das funzt lt meinem HH nicht so recht. Daher Stromversorgung über Halterung, aber nicht fest verdrahtet (sonst kann man die Halterung nicht mehr abnehmen, bzw. hat zuminest ein Kabel zu verstauen) , sondern über "Zigarettenanzünder".


    Da die SW-Motech Halterung einen langen Hebel hat, schwingt das Ganze relativ stark und ich habe mir angewöhnt - je nach Straßenzustand - hin und wieder den festen Sitz des Clips zu überprüfen. In England ist mir nach vielen ruppigen Meilen auf kaputten single-lane-roads das Navi bei der Überprüfung in die Hände gefallen. Direkt vor dem Haus eines fast 90-jährigen Motorradsammlers - der prompt mit Cider zur Erfrischung heraneilte. Aus dem Schluck Cider wurden dann zwei kurzweilige Stunden... ;)