Beiträge von steinmeister

    Ich hab den Fire Hero von Haix - als Einsatzstiefel bei der Feuerwehr.
    Absolut super Qualität. Und natürlich zuverlässig wasserdicht.
    Aber beim Motorradfahren brauch ich keinen Kettensägen-Schnittschutz, sondern andere Schutzeigenschaften.
    Deshalb eben Enduro-Stiefel.

    Und noch eine kleine Bemerkung zum Toucan:
    Der Schuh ist im Vergleich zu anderen Enduro- und Tourenstiefeln, die schon probieren durfte, ziemlich weit geschnitten.
    Das kommt mir klimatechnisch entgegen, weil ich da im Winter eine Socke mehr anziehen kann und im Sommer noch eine ausgleichende Luft- (ähem Gas-)schicht bleibt, so dass die Füße nicht im eigenen Saft schmoren.
    Das geht vielleicht auf Kosten der Schutzfunktion, weil der Fuß dann eben zusätzliche Bewegungsfreiheiten hat - Torsionsbrüche heilen ab 50 auch nicht mehr so gut.
    Aber ich bin weder Orthopäde noch Unfallchirurg und kann da nur mutmaßen.

    Den Toucan fahre ich jetzt seit ca. einem Jahr.
    Hier mal ein kleines review und insbesondere ein Vergleich zum Daytona Transopen.


    Ich musste für den Toucan den Schalthebel ein Zahn nach oben drehen, um hochschalten zu können.
    Daran und auch an das vergleichsweise steife Fußgelenk hab ich mich aber sehr schnell gewöhnt.


    Der Stand auf groben Fußrasten (Pivat Pegz) ist sehr komfortabel. Kein Rutschen, kein unangenehmes Durchbiegen der Sohle bei holperigen Stehend-Passagen.


    An- und Ausziehen geht schneller und komfortabler als beim Transopen: Der Schaft ist weit genug, dass ich die Hosenbeine incl. Futter in die Stiefel bekomme, Das macht das Anziehen einfacher.
    Wobei die Hosenbeine weit genug sind, dass ich sie bei Regen/ Nässe auch über die Schäfte ziehen kann. Die unterschiedliche Schaftweite ergibt sich jeweils beim Zukletten automatisch, die Schnallen müssen nicht verstellt werden.


    Die Schnallen flutschen leicht und ohne Fummelei und sind mit ein bisschen Übung genau so schnell bedient wie die Reißverschlüsse der Daytonas.
    Auch sind sie absolut Schlamm-unempfindlich, wie überhaupt der ganze Stiefel.


    Der Schuh ist ziemlich stabil und scheint den Fuß auch vor seitlichen Quetschungen gut schützen zu können. Vor allem ist das Fußgelenk ganz gut gegen seitliches Umknicken geschützt, was mir besonders wichtig war. auch der Schaft selber ist relativ biege- und verformungssteif.
    Da kann der Daytona nicht mithalten.
    Der hat zwar einen Schlagschutz am Schienbein, eine etwas steifere Sohle als Turnschuhe und abriebfestes Leder,
    bietet aber nirgends auch nur annähernd so guten Torsions- oder Biegeschutz.


    Aber: Der Toucan ist kein Wanderschuh. Weshalb ich bei Touren immer auch die Turnschuh im TC hab.
    Oder - z.B. bei Tagesausflügen mit weniger gelände-ambitionierten Gruppen - doch auf die Transopen zurückgreife.


    Aber im Transopen fühle ich mich mittlerweile derart nackt und ungeschützt, dass ich ihn wirklich nur selten und nur als Notlösung trage.


    Noch ein Vorteil bom Toucan: Die lassen sich mit einem dünnen Kabelschloss außen am Motorrad sichern. Das geht beim Daytona nicht.

    Danke, Jerry, für Deine Antwort.
    Ich hatte vor einigen Monaten schon mal deswegen bei TT angerufen, vor allem wegen Zulassungsfähigkeit, aber der junge Mann am Telefon konnte mir keine verbindliche Antwort zur ABS- Kompatibilität geben.
    Ich werde noch mal bei TT nachfragen. Vielleicht gibt es neue Erkenntnisse.
    Die Antwort teile ich dann hier.

    Danke, Majortours.
    Die Bohrungen hab ich auch gesehen.
    Aber die Maße der Bohrungen, Lochkreisdurchmesser etc. und nicht zuletzt der Abstand des Steuerringes vom Sensor muss ja auch stimmen.
    Hat das schon jemand ausprobiert?