Beiträge von steinmeister

    Die Lösung von Africaqueens für den Kühler- und Verkleidungsschutz scheint nicht so schlecht zu sein.


    Farbe "weiß" wählen, dann sieht man Fotos, die sehr gut die Befestigungspunkte zeigen. Die Fotos der schwarzen Bügel zeigen lt. Auskunft noch eine Vor-Version.


    Auch hier wird auf die Befestigungspunkte der Kühler zurückgegriffen, aber nur über eine dünnere gebogene Strebe und - wie es aussieht - über ein Stüc Flachstahl.
    Bleibt zu hoffen, dass das genügend Soll-Biegestellen liefert, um die Kühler-Befestigungspunkte im Falle eines Sturzes nicht abzureißen.


    Vielleicht kann man sich auch eine breite gut angepasste Schelle fertigen (lassen), die man zwischen den Kühler-Punkten um das vordere Rahmenrohr legen kann und die die beiden gebogenen Streben aufnimmt.

    Danke für die Tabelle.
    Mir kommt die kürzere Übersetzung in den unteren Gängen entgegen.


    Darauf hatte ich schon bei der Probefahrt geachtet: sie lässt sich sehr langsam mit ausreichend Kraftreserven fahren. Da kann man auch mit der Schaltgetriebe im Gelände etwas kupplungsschonender und stressfreier fahren.


    Wahrscheinlich kann man auch engere Serpentinen fahren, ohne in den 1. zurückschalten zu müssen.

    Ich finde es o kay, wenn AT46 auf die Gefährlichkeit, dieser Art die Kette zu schmieren, hinweist.
    Er hat recht. Man sollte schon mal das Kopfkino anschalten und den Film bis zu Ende gucken.


    Sorry, ich mache viele Dinge, die potentiel gefährlich sind und nehme dabei auch ein gewisses Risiko in Kauf, dass es mit Blessuren endet.
    Das Ketteschmieren fällt für mich nicht in die Kategorie. Ich schmiere meine Ketten seit Jahren so. Holz hacken oder Stühle besteigen oder Brot mit Messer schneiden halte ich für gefährlicher.
    Es ist wohl eine Illusion, an der viele Branchen gut verdienen, dass sich sowas wie Sicherheit erreichen oder gar kaufen lässt.


    Nochmal sorry: Ich finde es nicht gerade förderlich für einen konstruktiven Meinungsaustausch, wenn alle, die so schmieren, als dämlich oder faul kategorisiert werden.

    Meine Sturzbügel haben nach einem Vorderrad-Blockierer bei knapp 100km/h auf nasser rumänischer Straße dafür gesorgt, dass ich ohne weitere Reparaturen bis nach Hause gekommen bin. Auf der ziemlich langen Rutschpartie haben sie etliches an Stahl auf dem Asphalt zurückgelassen. Ansonsten haben sie -zigmal bei harmloseren Ablegern die Verkleidung vor Schaden bewahrt.


    Ich gehe realistischer weise davon aus, dass die AT bei mir nicht ausnahmslos über Reifen und Ständer mit festem Untergrund in Kontakt sein wird. Also schaue ich mich zuallererst nach Schutzbügeln um.


    Hab mal ein bisschen recherchiert:


    Hochleistungsöle enthalten Dispersions-Additive, die ein Absetzen der Festschmierstoff-Anteile wie Graphit usw. verhindern. (Festschmierstoffe sind zur Sicherstellung der Anlaufschmierung notwendig, wenn das Möppi länger gestanden hat und alles Öl abgetropft ist)
    Der anfallende Abrieb beim Einfahren soll aber gerade nicht in Dispersion gehalten werden, sondern sich im Vorratsbehälter als Schlamm absetzen. Deshalb die Empfehlung, Öl ohne Additive zu nutzen.


    Ob das beim Trockensumpf-System der AT und überhaupt bei modernen Motorrad-Motoren Sinn macht, ob diese Weisheit allgemein noch gilt oder nur noch nostalgischen Wert hat, wage ich nicht einzuschätzen.


    Als weiterer Grund wird die künstliche Verlängerung der Einlaufphase durch übermäßige Reduzierung der Reibung angeführt. Na ja. Dafür hätte man übermäßige Produktion von Wärme, die weder dem Öl selbst noch anderen Motorrad-Komponenten sonderlich gut tut. Grübelgrübel


    Ich glaub, ich nutze auch zum Einfahren lieber ein Hochleistungsöl mit den üblichen Additiven zur Feinabdichtung, zum Korrossionsschutz, zum Alterungsschutz, Tenside, Aromate zur Gummidichtungspflege, Schaumbremser, Buntmetall-Deaktivierer und was sonst noch so drin ist.

    Danke, Ryker, für Deinen Bericht.


    Frage: Hat der Yukon eine steife Bodenplatte, die auch etwas Gewicht verträgt? Wie schätzt Du das ein?
    Ich brauche ihn vor allem für die griffbereite Unterbringung einer etwas größeren Spiegelreflex, die auch ausreichenden mechanischen Schutz finden sollte, wenn es mal holprig zugeht.

    Bis jetzt sind in verschiedenen Threads verschiedene Motor- und Kühler-/Verkleidungsschutzbügel vorgestellt.
    Offensichtlich weiß man bisher noch nichts Genaues über Stabilität, Sinn oder Unsinn der einzelnen Konstruktionen.
    (Honda, TT, Holan, Africaqueen, SW-Motech,sonst noch?).


    Ich denke, das Thema ist nicht nur für mich wichtig, sondern von allgemeinem Interesse. Deshalb mache ich mal hier einen Sammel- Thread für Eure Recherche-Ergebnisse, Meinungen und demnächst auch Eure Erfahrungen auf.


    Wer zum Thema in diesem oder einem anderen Forum schon was gepostet hat, kann es bitte gern noch mal verlinken oder hier zusammenfassen. Das erspart sicher dem einen oder anderen viel Recherche-Zeit.
    Schon im Voraus Danke! Falls die Mods meinen, ein Extra- Thread sei unnötig, dann bitte löschen.


    Hier mal meine Ansprüche an einen Schutzbügel: Er muss sämtliche Originalteile (insbesondere Rahmen und Kühler) bei jeder nur denkbaren Katastrophe zuverlässig schützen und muss als Träger für diverses Zubehör wie Leuchten, Hupen, Seitentaschen, Feuerlöscher etc. verwendbar sein. (Außerdem darf er nichts wiegen und muss unsichtbar sein, das sind aber nachgeordnete Kriterien.)

    Bei der Probefahrt hatte ich allerdings das Gefühl, als würde die Gasannahme auch auf griffigem Untergrund bei eingeschalteter Traktionskontrolle etwas verzögert/gemildert erfolgen.


    Ich habe keine Erfahrung mit Honda-Motorrädern, aber: Kann es sein, dass hier eine sekundäre, über Stellmotore angetriebene Drosselklappe am Werk ist, die bei Bedarf für Leistungsreduktion sorgt?