Beiträge von Wupperwelt

    Wir sind insgesamt zu sechst, die sich von 2017 bis 2019 eine ATAS gekauft haben, keiner von uns hat so ein seltsames Ruckeln jemals gespürt und wir haben mittlerweile zwischen 6.000 und 19.000 Kilometer mit unserer ATAS zurückgelegt.


    Gerade wegen der Auslieferung meiner neuen ATAS DCT mit dem Hondahändler telefoniert, da hab ich die Gelegenheit direkt mal beim Schopf gefasst und in auf das Ruckeln angesprochen und bisher ist ihm das von seinen Kunden, und das sind nicht wenige, noch nicht zugetragen worden.


    Ich denke, dass dieses Phänomen nur einen ganz kleinen Teil der AT Besitzer betrifft, denn wenn ein Motorrad in der Stadt oder beim langsam fahren, z-b. im Stau auch nur leicht ruckeln würde, würde man das auf jeden Fall merken.

    Bei mir ist das genauso, im Dienstwagen nutze ich Carplay, privat Android Auto.


    Leider muss ich mir nach tausenden Kilometern eingestehen, das Carplay dem Android Auto in jeder Hinsicht überlegen ist. Es läuft einfach alles runder, stabiler, problemloser und das Tool ist weit mächtiger als Android Auto.


    Werde mir wohl für die Twin ein gebrauchtes iPhone 7 holen.


    Naja, die Briten halt :lol: :lol: :lol:


    Ist halt der typische „Äpfel mit Birnen“ Vergleich und nicht wirklich ernst zu nehmen.


    Ja, die GS 1250 ist und bleibt Klassenprimus und vom Motor her bestimmt auch Weiterhin eine Klasse für sich, gerade was den Durchzug angeht. Allerdings kostet eine vernünftig und ähnlich ausgestattete GS1250 dann auch locker € 3.000,00 mehr wie die ATAS DCT ES und ob die GS diesen Preisunterschied dann wert ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Außerdem liebe ich persönlich noch dies DCT :D


    Sitzen tu ich persönlich auf der ATAS auch besser wie auf der GS und naja, wenn man wirklich die Machine hauptsächlich zum Reisen nutzt, braucht kein Mensch wirklich mehr wie 100 PS auf einem Motorrad, selbst zu zweit nicht.


    Zur KTM und zur Yamaha sag ich hier mal einfach gar nichts, das sind in ihrer Klasse super Motorräder, haben aber in einem Test zusammen mit GS1250 und ATAS nichts, aber mal gar nichts zu suchen.


    Außerdem muss ein Bike auch Emotionen wecken und das tut eine GS bei mir leider so gar nicht, alleine deswegen schon, weil man sie an jeder Ecke sieht. Die AT fand ich schon in den 1990iger Jahre super, konnte sie mir da leider nur nicht leisten.


    Gruß Dirk

    Vielen Dank Dir für den tollen Bericht :D


    Ich bekomme eine Adventure Sports ES DCT leider erst Mitte März, konnte die „Dicke“ aber auch schon ausgiebig für 2 Tage probefahren.


    Ich war auch hellauf begeistert. Mit dem hier oft kritisierten Bedienkonzept hatte ich gar keine Probleme. Wenn man anfänglich einmal alles vernünftig eingestellt hat, sich die Fahrmodie und die Bildschirmkonfigurationen nach seinen Wünschen und Bedürfnissen konfiguriert hat, braucht man eigentlich im Alltag nur noch 2 Knöpfe und, wenn belegt, die Favoritentaste. Ich finde diese Konzept weit aus besser und praxistauglicher als alles nur über die Menüstruktur zu steuern. Einzig die Blinkertasten, da gebe ich Dir recht, die sind etwas „gewöhnungsbedürftig ;)


    Da ich Apple User bin, konnte ich auch Apple CarPlay testen und ich muss sagen, dass Honda hier ganze Arbeit geleistet hat. Die Integration ist irre gut gelungen und dank der zweiten Tachoeinheit unter dem TFT kann somit auch der kompl. 6,5“ des TFT genutzt werden. Ich finde das einfach super gelöst. Ich denke aber auch, dass Android Auto bald von Honda nachgeliefert wird.


    Ich wünsch Dir allzeit gute und sichere Fahrt und ich freu mich auf in 2 WOchen :D :D

    Das ist wie im Leben mit Allem was heute mit Elektronik zu tun hat. Wenn ich mich als User damit überfordert fühle, dann lass ich einfach die Finger davon.


    Wenn Du bei DEINEM Motorrad, egal was für eines, welches Du länger als eine Woche fährst für das Einstellen des Fahrwerks nochmal die Bedienungsanleitung brauchst, ist das halt nicht Dein Motorrad. Dann kauf etwas was Dir besser liegt, womit Du besser klar kommst.


    Wenn ich mit iOS nicht klar komme, nehme ich halt Android, wenn ich mit Windows nicht klar komme, dann nehme ich halt MacOS usw. Heute kauft man doch immer öfter Betriebssysteme und nicht Marken.


    Nur weil ich selber mit einem System nicht klar komme, ist das System an sich doch nicht schlecht.


    Motorräder heute sind nicht komplexer geworden als Smartphones, Uhren, Autos, Fernseher, Haussteueranlagen was auch immer. Es wird doch von den Herstellern erwartet, dass diese mit der Zeit gehen und die Möglichkeiten der Elektronik ausnutzen und den Usern zur Verfügung stellen.

    Ich habe in meinem Peugeot sowohl die Möglichkeit mit Android Auto und Apple CarPlay, zudem habe ich privat ein Galaxy Note 10 plus und von der Firma ein IPhone 10.


    Ich würde IMMER Apple CarPlay vorziehen, es läuft stabiler, schneller, einfach problemloser. Google hat mit Android Auto halt das Problem, dass jeder Hardware Hersteller das eigentliche Android Betriebssystem an seine Bedürfnisse anpasst, deswegen kann und wird Android Auto niemals so problemlos und stabil laufen wie Apple CarPlay.


    Aus diesem Grunde ist es auch für Hersteller wie Honda, Peugeot, BMW, Mercedes etc. viel schwieriger und aufwendiger Android Auto vernünftig und problemlos zu integrieren. Wenn es dann nicht zufriedenstellend läuft, ist für den Kunden immer der Auto- bzw Motorradhersteller schuld und niemals Google, Samsung, Huawei oder Apple.


    Dem ist nichts hinzuzufügen :clap:


    Ich durfte die ATAS 2020 mit DCT jetzt 2 x je einen Tag fahren und hatte nach dem ersten halben Tag weder mit dem Bediensystem noch mit der linken Schaltereinheit ein Problem. Ich finde zwei Knöpfe mehr viel besser als sich für bestimmte Einstellungen erstmal durch die Untiefen eines Systems zu hangeln.


    Ich erreiche alles Tasten die ich während der Fahrt brauche problemlos. Dabei geht es um Blinker, Fernlicht und ggf. Hupe! Zudem hat man noch eine Favoritentaste, auf die man sich eine Funktionen legen kann, die einem wichtig erscheint. Was will man mehr?


    Fahrwerkseinstellungen machen während der Fahrt keinen Sinn, ich weiß doch bevor ich losfahre, ob noch jemand hinten drauf sitzt und in der Regel auch wo ich lang fahre. Wenn ich tatsächlich mal in die Lage kommen sollte unbedingt kurzfristig was verstellen zu müssen, dann halte ich lieber für 2 Minuten an. Dabei macht es für mich keinen Unterschied, ob ich einen Knopf suche, oder mich durch ein Menü hangeln muss. Das ist alles immer noch besser, als beim Vormodell, wo ich erst gar nicht diese Möglichkeiten hatte was zu verändern.


    Manuell Schalten musste ich in den zwei Tagen übrigens kein einziges mal, das neue DCT erledigt für mich seine Aufgabe zu 99% so, wie ich auch schalten würden, und das der Tempomat auf der rechten Seite liegt ist für mich perfekt.


    Bediensysteme sind doch immer Gewohnheit, fährt man einen Tag mit dem Auto oder dem Motorrad, kann man das System bedienen, fährt man eine Woche regelmäßig, dann bedient man „sein“ System blind- egal ob Honda, KTM, BMW oder Triumph.


    Ich persönlich komme mit dem Bediensystem der 2020 ATAS besser und intuitiver klar als mit dem der GS 1250. Ich weiß, das ist alles subjektiv, aber ich persönlich sehe keinen Grund, dieses System zu ändern. Für mich ist das sehr durchdacht und gut gelöst.


    Allen allzeit gut Fahrt :dance: