Beiträge von Duplicate Holgi

    Hallo Freunde,


    nachdem sich die T7 jetzt als zuverlässiger und guter Begleiter für alle Lebenslagen entpuppt hat, überlege ich, das "Projekt Bambi" aufzugeben.

    Die Maschine ist ja einigen von euch vom letzten Treffen bekannt. Gelaufen hat sie jetzt 50.000 KM, ich habe sie aus erster Hand aus der Familie, somit Historie und KM-Stand glaubhaft. Technisch ist sie jetzt OK, die Choke Züge müssten mal gewechselt (ich glaube einer hat sich gerade ausgehangen, neue sind aber vorhanden) werden und vielleicht müsste der Vergaser mal gereinigt werden. Ein Vergaser-Überholsatz inklusive neuer Membranen ist ebenfalls neu dabei. Der Rahmen ist neu gepulvert, die Bremsen überholt (funzen supergut), Hauptständer montiert, Jungbluth Sitzbank verbaut. Nur der Tripmaster zeigt seit Neuestem nur noch 8en an. Eine Diode zur Anzeige von Überspannung ist ebenfalls verbaut. Ansonsten habe ich sehr viele Teile erneuert, eine Aufzählung würde meine Erinnerungskraft überfordern.


    Sollte jemand Spaß an der Weiterführung dieses Projektes haben, würde ich mich freuen, sie in gute und fürsorgliche Hände abgeben zu können.


    Hi Herb,

    danke der Nachfrage, mir geht's gut. Die T7 hat sich auf der Reise sehr gut gemacht. Beladen mit Sturzbügeltaschen, Tankrucksack und 2 gefüllten Koffern waren Autobahnetappen mit 150-160KMh sehr gut machbar. Die Sitzbank ist für mich auch absolut OK, sonst hätte ich die 1100 Km an einem Stück von Slowenien nach Hause so nicht hinbekommen. Hatte zwar zuerst mein Schaf aufgezogen, das habe ich aber in Slowenien einem leidenden AT-Fahrer geschenkt, der sich sehr darüber gefreut hatte. Der aufgeschraubte Puig Spoiler ist jetzt optisch kein Highlight, tut aber zuverlässig seinen Dienst, Visier schließen ist aus Windgründen dadurch nicht nötig. Das Fahrwerk ist absolut tauglich, man merkt aber, genau wie bei der AT, die Offroad-Orientierung, sprich, es ist sehr weich. Ich persönlich mag das, von daher kein Problem. Schnelle Kurvenwechsel sind mit dem Moped aufgrund des geringen Gewichts und der extremen Handlichkeit eine reine Freude. Das Ding fährt wirklich sehr, sehr leicht und fühlt sich (für mich) eher wie ein Mountainbike an als wie ein Motorrad. Vergangenes Wochenende mussten wir einfach mal raus und sind für eine Nacht ins Sauerland gefahren. Das war die Feuerprobe mit Sozia und Gepäck, welche sie auch mit Bravour gemeistert hat. Wenn wir das in Zukunft öfter machen, werde ich wohl mal über eine stärkere Feder hinten nachdenken, aber das sit kein großes Invest. Klar, mit 74PS ist sie dann auch keine Rennmaschine mehr, was sie sowieso nicht ist, lässt sich aber immer noch sehr gut fahren. Der ganze Elektronik Firlefanz fehlt mir nicht, ganz im Gegenteil. Ich bin soweit happy mit dem Ding und freue mich darauf, jetzt mal ein Offroad-Training zu buchen und meine TET-Erfahrungen mit der Maschine zu erweitern. Für mich ist sie die eirerlegendste Wollmilchsau die es im Augenblick (zu dem Preis) gibt und zudem optisch absolut ansprechend. Ich habe den Wechsel bis jetzt nicht bereut.



    Moin allerseits,

    leider musste ich meine Reise am Dienstagmorgen abbrechen. Unser Hund Gemma war ernsthaft erkrankt und ich habe mich von Süd-Slowenien sofort auf die Heimreise gemacht. Leider war ich nicht schnell genug, sie musste am frühen Nachmittag bereits eingeschläfert werden. Oh Mann, ich sag euch, ich hätte nie gedacht, dass mich das so mitnimmt. Ich dachte, ich könnte rational mit der Situation umgehen, aber das gelingt mir nicht. Naja, wird schon. Somit hatte ich nur einen ordentlichen Fahrtag in Slowenien und ich muss sagen, dass es das perfekte Land für Motorradfahrer ist. Ich habe selten eine so schöne Natur gesehen. Und Geraden können die nicht bauen. Den ganzen Tag einen Pass nach dem anderen, eine Kurve nach der anderen. Ich hab mich richtig schwindelig gefahren. Das war definitiv nicht das letzte Mal, dass ich dort ein paar Fahrtage verbringe.