Diese Maßnahmen werden in der ganzen Presse zerrissen. Zwar nicht auf Seite 1 wegen aktueller, wichtigerer Dinge. Die Unfallzahlen sind seit Jahren rückläufig, wenn ich dem Geschriebenen Glauben schenken darf. Somit eigentlich alles gut. Jedoch: Jede Legislaturperiode kommen neue Politiker, die sich immer wieder neu profilieren müssen und man hat zwangsweise das Gefühl, dass die alles tun um irgendwas zu finden, an dem sie "mitgestalten" können. Nur geht das immer zu Lasten der Allgemeinheit. Bei uns in Remscheid ist seit kurzem auf unserer vierspurigen Hauptverkehrsstraße (B229) ab 22 Uhr 30 kmh. Angeblich weil's den Anwohnern zu laut ist. Die Hütten stehen seit hundert Jahren da und 99 davon hat's keinen gejuckt. Wem's zu laut war, der hat sich eben woanders was gesucht, wobei man sich daran eigentlich schnell gewöhnt und das normalerweise gar nicht mehr merkt. Fahr da mal 30 wenn nix los ist. Da wirst du irre. Das ist, als ob du stehst. Dauert nicht mehr lange, und wir müssen die Karren daher schieben. Ich kann solche Dinge nicht mehr nachvollziehen. Genau wie die ganzen Streckensperrungen für Motorradfahrer. Wenn ich sowas sehe, krieg ich 'n Vogel! Ich kann der Argumentation, warum Autos irgendwoher fahren dürfen, Motorräder aber nicht, absolut nicht folgen.
Sorry, bin gerade so richtig in Rage.....