Fa Grözmeier in Linz Österreich
Hinschicken KVA erhalten, entscheiden, reparieren.
Instand gehaltene Grüße
HeinoAT
Fa Grözmeier in Linz Österreich
Hinschicken KVA erhalten, entscheiden, reparieren.
Instand gehaltene Grüße
HeinoAT
Ich glaube es werden oft zwei Dinge einfach durcheinander geworfen.
Wenn sich jemand ein Retrobike kauft, oder eben ein altes Motorrad mit alter Technik geht es gar nicht so sehr um die Einfachheit der Technik, sondern um ein anderes Fahrerlebniss.
Von einem Tourer erwarte ich bestimmte Dinge wie Wetterschutz, Komfortausstattung und Unterhaltung. Deswegen fahren auch so viele (mich eingeschloßen) noch etwas anderes nebenbei um ein anderes Fahrgefühl zu haben, und das trotz moderner Technik.
Z.B unverkleidet, hübsch anzusehen, keine Einstellmöglichkeiten, Gelände Tauglichkeit, usw, dafür muss man dann Kompromisse machen. Man wird nass, es ist kälter, nicht so Langstreckentauglich, usw.
Es ist anders und trotzdem bei den wesentlichen technischen Features up to date, oder wie bei alten Modellen eben auch herrausfordernder und damit ebenfalls anders zu (er) fahren.
Retrorische Grüße
HeinoAT
Das ist mein Bild des Tages!
Ach so , ihr seht nix! ![]()
Klar hier regnet es ja auch. Grau in grau, dazu bunte, naß glänzende Blätter.
Hab also mein Handy nicht rausgekrammt und trotzdem die Winter-Saisonauftakt-Tour mit der ![]()
X gemacht. Die AT ist schon seit zwei Wochen im Winterschlaf. 100 km durch kleinste Weiler des direktem Umlands sind es aber dann doch geworden.
Heiß geduscht Grüße
HeinoAT
Da sieht man mal wieder wie schnell etwas falsch verstanden und mehr hinein interpretiert wird als gesagt wurde.
Rommel = Nazi = Massenmord !!
Rommel war ein Panzergeneral des 3 Reiches (und somit natürlich auch Nazi) der dafür bekannt war mit seiner Panzertruppe vorneweg zu preschen ohne sich um sein Gefolge (Nachschub, usw) zu kümmern. Darauf zielte dieser Vergleich.
Massenmord im dritten Reich, den ich als massenhaften Mord an Zivilisten, seien sie Juden, Zigeuner oder sonstwas, definiere, trifft auf ihn so nicht zu,wenn man sich mit der historischen Person Rommel auseinander setzt es sei denn man definiert das Soldaten in den Kampf, bzw den Tod schicken auch als Massenmord.
Dann dürfen wir aber auch gleich alle großen Feldherren von der Antike bis in die Gegenwart hinzubitten.
Ich gebe aber gerne zu das natürlich eine gewisse, beabsichtigte" schreiberische" Provokation in diesem Satz liegt.
Nazi = HeinoAT geht übrigens auch nicht auf, falls sich jemand das fragen sollte.
Historische Grüße
HeinoAT
„Da wo ich bin, da ist vorn“
dieser egomanische Satz wird fälschlicherweise Erwin Rommel zu geschrieben, dabei paßt er ganz gut auch auf die hier geschilderten Negativen Situationen beim „Gruppenfahren“.
Ganz am Anfang wurde bereits die Toleranz erwähnt, ich würde sogar sagen noch wichtiger als die Toleranz ist die Bereitschaft zu Kompromissen, also die Kompromissbereitschaft.
Bei den oben erwähnten „Rommeltouren“ fuhr kein Tourguide oder Roadcaptain vorneweg, sondern ein kompromissloser Egomane, der ein paar „Zubeindruckende“ hinter sich her fahren läßt.
Kompromissbereitschaft und die Fähigkeit seinen „Spaß“ situationsbedingt anzupassen sind gute Voraussetzungen für eine schöne Gruppenfahrt.
Der Fokus wandert dann von maximaler Schräglage und Beschleunigung zu Blick auf schöne Landschaft und die Freude der „Perlenkette aus Motorrädern“ beim Pistenwedeln zuzuschauen, oder als „Last Bike“ die Gruppe von hinten abzuschirmen.
Den hier meist negativen Erfahrungen möchte ich noch ein paar unerwähnte Vorzüge von
Gruppenausfahrten hinzufügen. Über die Geselligkeit hinaus gibt es noch ein paar ganz praktische Vorzüge, insbesondere für die hier schon erwähnten „schwachen ( Einsteiger, Wiedereinsteiger, Ungeübte, im falschen Bundesland lebende ..) Fahrer.
Bei gutem TG und kompromissbereiter Gruppe hat man die Möglichkeit was zu lernen.
Nicht jeder schafft es alleine die technischen Möglichkeiten zu erfahren.
Gerade am Anfang wenn man immer alleine fährt kann es passieren das man auf der Stelle tritt und sich fahrerisch, auch im Sinne der Sicherheit nicht weiterentwickelt.
In einer Gruppe bekommt man die Möglichkeiten vorgeführt und kann sich somit weiterentwickeln.
Hinter einem guten Vorfahrer kann man z.B lernen Angstfrei im Regen zu fahren.
Weiterer Vorteil, man wird durch eine vielleicht unbekannte Landschaft geführt und muß sich um nichts kümmern, besucht tolle Locations und hat nachher Stoff für Benzingespräche.
Nebenbei steht es jedem frei selbst mal eine Tour oder Idee zu entwickeln. Ich habe mit meiner Gruppe z.B auch schon mal Picknick Verpflegung gemacht, nur ist das sehr viel aufwendiger zu organisieren.
Es macht natürlich einen Unterschied ob man Tagestouren zusammen fährt oder Urlaub zusammen macht. Im Urlaub muß es auch abseits der Piste passen, damit das Ganze nicht zum Frust wird.
Ob nun der „schwächste“ hinter dem TG oder am Ende fährt ist schwierig zu benennen, jedes hat seine Vor und Nachteile. Das größte Problem ist aber den vermeintliche Schwachen auszumachen.
Nur die wenigsten geben das offen zu. Auch gehört eine gehörige Portion Selbstbewußtsein dazu sich zu Outen oder auch einfach den TG fahren zu lassen wenn der nicht so fährt wie man will oder kann. Bei unseren Forumstouren mit den meist gesetzteren Altern funktioniert das allerdings erstaunlich gut.
Und da kommt dann der Satz „ Wo ich bin da ist vorne“ wieder ins Spiel, denn obwohl ich mit Sicherheit kein Egomane bin trifft dieser Satz schon seit mehr als 40 Jahre auf mich zu.
Zu 98% findet ihr mich ganz vorn.
Meine Karriere als Tourguide begann beruflich für zahlende Gäste. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer der Organisation, weil alles auf das Unternehmen zurück fällt was schief geht.
Ansatzpunkt war den Leuten (vor Allem Wiedereinsteiger) zu zeigen was sie noch alles mit dem Motorrad machen können und nicht nur Sonntags zum Nürburgring oder Cochem auf der Hauptbahn spazieren fahren. Dabei fährt man, mit mehr oder weniger blind zusammengesetzten Gruppen. Ich konnte die Personen nur nach PS Zahl und Fahrzeugtyp einteilen, nicht wie im Forum wo fast alle das gleiche (gute) Mopped fahren. Aus der Zeit hab ich gelernt dass nichts so scheint wie es ist. Eine XV535 (ein Yamaha Softchopper mit einem drehfreudigen V2)Fahrerin die dem Docter, Mr Rossi nacheiferte bis zu einem R1 (Yamaha Supersport Bike) Fahrer der auf der Geraden nie über 80 km/h fuhr und mich und die gesamte Gruppe dann im Tourverlauf überholte mit dem Satz „Sehen Sie ich kann auch schnell fahren“.
The „Worth case“ war ein Burgmann 400 Roller Fahrer der unbedingt mit seinen Jungs in der Sportgruppe fahren wollte und den es in einer Kurvensenke ausgehebelt hat.(Ich war nicht der TG der Gruppe) Er hat überlebt, aber die Tour war für alle irgendwie zu Ende
Der Plan für die Zukunft ist öfter mal wieder hinten zu fahren was ich zu 100% auch genießen kann. Ich habe hier im Forum schon tolle Gruppen auch mit mehr als 6 Fahrern erlebt.
Ganz besonders bleibt mir die Anreise von unserer Zwischenübernachtung in der „Igelstadt“ zum Forumstreffen in Walsrode in Erinnerung. Hier durfte ich als 18. und letzter Mann das Schauspiel einer perfekten durch die Landschaft kurvende AT Schlange beobachten.
Noch was zu dem Thema unbekannte Leute in der Gruppe.
Es kann schief gehen und nicht harmonieren. So what! "It's been n a really bad day. At least bad days only last 24 hrs".
Aber es kann auch ganz anders kommen und aus Unbekannten werden Bekannte und manchmal sogar Freunde wie hier im Forum schon mehrmals geschehen.
Immer so tun als wüßte er wo's langgeht Grüße
HeinoAT
Willkommen im Club und herz ❤️ lichen Glückwunsch zum neuen Mopped.
Die Kawa ist bildschön und im Gegensatz zur KLE hast du einen zeitlosen Klassiker erworben der mit dir altert und dich trotzdem nie alt aussehen läßt.
nostalgische Grüße
HeinoAT
Nichts gegen dich RobertM , aber manchmal glaub ich wir brauchen noch einen " Zweitmopped- Kalender"
.
Ich habe auch eine Theorie warum es so oft gute Zweitmopped Bilder gibt:
1. Unsere Augen freuen sich der Andersartigkeit des Motorrads. Sind sozusagen schon "AT Blind"
oder, und das halt ich für noch wahrscheinlicher, für das zweite Mopped gibt es nun gar keine vernünftige Begründung mehr und der Genießer Faktor der Unvernuft läßt Zeit für die Bilder zu.
Die Vielfalt genießende Bilder Grüße
HeinoAT
Hallo Thomas, Loner
Ich halte die Himalayan für eins der interessantesten und universellsten Motorrädern in der Klasse. Mir hat vor allem die Optik nicht gefallen und war mir zu sehr Enduro.
Letztendlich hab ich mein Herz entscheiden lassen. Bei der Umgewöhnung von der AT geht es mir ähnlich. Der Blinkerschalter fällt auch mir am meisten auf.
Zum Thema Leistung wird ja grad im T7 Thread diskutiert. Immer wieder gibt es Leute denen selbst 100 PS zu Zweit und mit Gepäck zu wenig sind. 70 geht gar nicht.
Leistunggedanken fangen meiner Meinung im Kopf an. Ich bin jetzt fast 1200 km auf kleinen Tagestouren und Feierabendrunden in 4 Wochen gefahren. 70 % davon im Zweipersohnenbetrieb mit einem 185er Lulatsch hintendrauf, vermißt hab ich nichts außer meinen Heizgriffen.
Es entschleunigt einfach, anhalten, rangieren, Kurskorrrkturen, alles easy auch zu zweit.
Überholen ohne Runterschalten, kein Thema.
Es ist alles eine Einstellungsfrage.
Wir sind nicht allein, ganz viele hier suchen oder haben schon die richtige Balanc aus Leichtigkeit und Leistung gefunden, denn die Gleichung Mehrleistung = mehr Fahrspaß geht nicht einfach so auf.
Der Kompromiss aus Leistung und Gewicht ist der persönliche Schlüssel, den jeder für sich finden muß.
Leistungsfähige Grüße
HeinoAT
Alles anzeigenIch war vorgestern mal bei meinem Freundlichen und hab mich mal auf die CL 500 gesetzt: ist schon ein sehr zierliches Moped. Selbst im Vergleich zu meiner CRF 300 L, das ist wahrscheinlich Gewohnheitssache. Nur stört mich der spitze Kniewinkel und die tiefe Sitzbank. Da hätte ich gerne was Höheres, also so ähnlich von der Sitzposition wie auf einer Enduro. Aber das ist dann für einen Scambler vielleicht wieder zu hoch.
Mal schauen ob ich irgendwo auf einer Triumph oder einer Fantic Caballero Platz nehmen kann.
Mach das mal, ging mir auch so, bei der CL hatte ich das gleiche Gefühl eie du. Die X fühlt dich da ganz anders an, erwachsener . Der CRF kann sie im Gelände natürlich nicht das Wasser reichen, dafür ist sie ihr auf der Straße dank straffem Straßenfahrwerk, Mehrleistung und Bereifung haushoch überlegen. Verglichen natürlich mit dem weichen Orginalfahrwerk der CRF.
Einmal in Schräglage gebracht lassen sich die 21" Räder der AT oder 300 L natürlich von nichts aus der Ruhe bringen, da ist die X anders, wenn der Asphalt holprig und Schlaglöcher übersät ist. Dann will Sie auf Kurs gehalten werden und gibt deutlich Rückmeldung über die Straßenbeschaffenheit, ein Straßenbike eben.
Es gibt ja einige Videos mit Ihr auf der Assieta Kammstraße z.B.
Probieren Grüße
HeinoAT