Beiträge von Âventiure

    Du bist zwar aus Zürich; in Bern bei meinem Händler stehen zwei rum. Kannst ja mal anrufen:


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    Es gibt die GAS GAS ES 700, Husqvarna 701 und die KTM 690 Enduro R. Die sind alle vom KTM Konzern und weitgehend Baugleich.


    Ich fahre neben der AT eine KTM 690 Enduro R Jg. 2019. Also die aktuellste Ausbaustufe, noch mit Euro4. Bisher 20'000km. Keine Pannen, keine Ausfälle, kein Ölverbrauch. Die letzte Tour war 4000km lang (ACT Pyrenäen inkl. An- und Rückreise. Das Motorrad macht so ziemlich alles mit. Ich empfinde den Motor überhaupt nicht als ruppig. Wichtig dabei: immer sorgfältig Warmfahren und keine Dauergeschwindigkeiten >130km/h. Mit der Leistung ist sie im Gelände nicht anfängertauglich.


    Die KTM hat Kurven ABS, abschaltbar; Traktionskontrolle, abschaltbar. Zwei Motormappings, jedoch immer volle Leistung. Beeinflusst nur das Ansprechverhalten. Verbrauch um 4L / 100km, Mit einer Tankfüllung komme ich mindestens 250km weit. 10'000km Serviceintervalle, wobei ich den Ölwechsel nach jeweils 5000km erledige. 10'000km Intervalle bei 1,7L Ölinhalt sind mir bei er Leistung nicht geheuer. Ich schütte nur das hochwertigste, vollsynthetische Öl rein. Das hat sich bisher sehr bewährt.


    Nachteil: billig ist sie nicht. Dafür bekommt man die geballte Geländeerfahrung vom KTM, ein tolles Fahrwerk und einen Motor, den es so legal bei keinem anderen Anbieter gibt.


    Eine CRF 250 mit Wilbers Fahrwerk habe ich auch kurz besessen. Das Motorrad ist genial, leider waren mir die 25PS zu wenig. Ich kannte nur zwei Gasstellungen.


    Ja, die gibt es jetzt mit auch mit Speichenrädern. Hat jedoch 19" / 17" Räder. Aber auch damit würde ich überall durchkommen, wo ich hinfahre.

    Ich schrieb ja vorsichtig; und auch dies nur wenn kein Verkehr ist. Schräglage und bremsen mit dem VR ist natürlich tabu, hat man aber mit 20km/h auch nicht: das war nur ein dahinrollen. Hinterrad ist sicher noch heikler da Antriebskräfte. Der Plattfuss war genau hier:



    Reifenflanken waren übrigens nicht besonders hart: TKC 70.


    Mit der KTM1150R war die Fahrt vom Col de Champs zurück ins Tal nach Colmars möglich. Es ging nur darum auf eine breitere Strasse zu kommen. Über eine Weiterfahrt zurück nach Barcelonnette zum nächstgelegenen Händler wurde gar nicht erst diskutiert -> Panne war vormittags um etwa 10:00h; stehen und abholen lassen, am nächsten Mittag weiterfahrt mit neuem Reifen. War also kein grosses Ding und ein Tag Pause macht auch nichts.

    In der Tat ist vorne kein Hump vorhanden, schlauchlos funktioniert jedoch trotzdem. Der Hump dient dazu, dass der Schlauch bei einem Plattfuss nicht sofort in die Felge rutscht, bei vorhandenem Hump vorne ist trotz Plattfuss sogar eine vorsichtige Weiterfahrt mit ca. 20-30km/h möglich. Habe ich selber mal miterlebt (KTM1190R).


    Beim jetzigen Umbau werde ich jedoch erst mal nur das Hinterrad modifizieren. Schlauchwechsel vorne ist im Vergleich zu hinten viel einfacher, gerade auch wegen dem fehlendem Hump. Schlauchwechsel vorne habe ich schon einige Male "im Feld" durchgeführt.


    Hinten auch 1x; das war zwar weniger lustig, aber wir konnten unseren Urlaub fortsetzen.


    Sollte ich nochmal einen anderen Töff kaufen, wird dieser sicher ab Werk schlauchlose Räder haben.


    EDIT:


    das habe ich ja vor zwei Wochen gerade getan: GTS 300, Schlauchlos ^^


    Nein, nicht wie Outex. Bei diesem System (twotwo) bleiben die Schläuche drin, bei Outex nicht.


    Meinen zweiten (schwarzen) Felgensatz hatte ich selber umgerüstet auf Schlauchlos mit dem 3M Band und Schlauchlosventilen. Das hat vier Jahre gehalten, dann war vorne bei einer Speiche undicht. Luft hat aber jeweils 3h gehalten bis zum aufpumpen. Ich führe diese Undichtigkeit jedoch auf den harten Schottereinsatz und die Speichenbewegungen in die Felge zurück.

    Das weisse ist das Dichtband von 3M 4412N. Das ist echtes Teufelszeug, klebt wie irr. Das Schwarze ist simples "Panzertape" um das Dichtband etwas zusätzlich zu schützen.


    Die "echte" Videoanleitung von Daniel dauert sechs Minuten und ist sehr detailliert inkl. Beschreibungen. Ich zweifle keine Sekunde an der Dichtheit dieses Systems im Schadenfall.


    Ich baue erst mal hinten um und ende Juni geht es damit zu zweit mit Vollpackung auf Tour.