Habe dank neuem Geschäftshandy auch ein Jahr kostenlos AppleTV+ und auch bereits ein paar Episoden davon angeschaut und gucke gleich noch ein paar. Ohne Dieselgeneratoren ging genau nix; im Prinzip wären sie schon am 1. Fahrtag gescheitert. Ist trotzdem ganz unterhaltsam anzuschauen, da professionell aufbereitet. Jedoch ist das grösste Problem der Beiden, eine funktionierende Ladestation für die Eimer zu finden und meist mit um die 55km/h durch die Gegend zu gondeln damit der Strombalken länger oben bleibt
Damit geht eigentlich leider viel verloren. Der coole Siech ist der Claudio (der CH-Kameramann), der einzige, der mit einer Benziner-HD unterwegs ist. Auch die Begleitfahrzeuge fahren mit Strom, auch bei denen wäre die Reise schnell vorbei gewesen. Meist wird auf Teerstrassen oder Schotterautobahnen gefahren. Eine solche Tour könnte jede/r* hier jederzeit auch fahren ( genug Kleingeld vorausgesetzt).
Die Beiden haben eigentlich überhaupt keinen Plan, aber genug Geld
Mit einer AT hätte eine solche an sich wunderbare Reise sicher mehr Spass gemacht. Es ist ein teures Experiment, das auch seinen negativen Fussabdruck hinterlassen hat.
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Gesehen hab ich die Folgen noch nicht aber auf Pegasoreise.de ein Interview mit dem Kameramann gehört. Der hat erzählt, dass ein Energiekonzern auf der Strecke mitten im Busch und in Indiodörfern Ladestationen errichtet hat (die würden die Indios ja später dann eh brauchen...)
Zusätzlich hat man die beiden Harleys modifiziert, damit sie wenigstens einigermaßen durchhalten. Eine hat dann trotzdem den Geist aufgegeben... Auch die Begleitfahrzeuge sind mit Zusatzakkus ausgerüstet worden und dienten den beiden Harleys zwischendurch als Ladestation, weil die sonst nicht mal 100km am Tag geschafft hätten.
Im Prinzip also ne coole Sache aber auf gar keinen Fall ein Nachweis dafür, dass E-Motorräder wirklich für die Reise geeignet sind.
Grüße
Dirk