Was aber ganz klar rüberkommt, ist dass du den Aufbau einer Kette nicht zu kennen scheinst und das ein Kettenantrieb am Motorrad bis heute mit Verlustschmierung verknüpft ist.
Ein Kettenöler ist umweltfreundlicher als Kettenspray aus der Dose und selbst als manuelles schmieren mit Öl oder Fett.
Konstantes Schmieren verlängert die Kettenlebensdauer, was zusätzlich Ressourcen schont.
Natürlich möchte Hobbit seine Produkte verkaufen, aber wer in den verschiedenen Foren seine Beiträge liest, merkt schnell das er sein Wissen über Kettenschmierung auch unkommerziell teilt.
Welche Vor und Nachteile jedes der am Markt befindlichen Kettenölersysteme man nutzt, bzw. in Kauf nimmt, ist ja, trotz Hinweis auf den CLS von Hobbit, jedem selbst überlassen. Genauso ob man lieber manuell schmiert oder ölen lässt.
Ich habe Jahre lang von Hand geschmiert. Mit Getriebeöl und Kettenspray. Mich nervte es irgendwann, da erst zuviel auf der Kette ist und irgendwann zu wenig.
Seit meinem ersten Kettenöler will ich sowas nicht missen, auch wenn der Einbau manchmal nervig ist und man auch seine Experimentierphase damit hat die richtige Einstellung und Position der Düse zu finden.
Läuft ein System dann gut, ist es dem manuellen Schmieren überlegen.
Wie bereits gesagt, wer den Umweltaspekt ranzieht und die Verlustschmierung kritisiert, der sollte eine der neuen "wartungsfreien" Ketten fahren oder besser noch öffentliche Verkehrsmittel nutzen.